Antrag Nr. 15-3069/2019:
Spielplatz Kampstraße Mitte, Verlegung von Spielgeräten

Inhalt der Drucksache:

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Spielplatz Kampstraße Mitte, Verlegung von Spielgeräten

Antrag

Der Oberbürgermeister wird gebeten zu veranlassen, dass die Spielgeräte "Seilbahn" und "Wirbelwind" vom Spielplatz Kampstraße-Mitte auf den nahen Spielplatz Kampstraße/Ecke Wilhelm-Tell-Straße verlegt werden. Der freiwerdende Platz soll genutzt werden, um für kleinere Kinder altersgerechte Spielgeräte wie beispielsweise Wippen aufzustellen.

Begründung

Der unter Beteiligung von Nutzer*innen gestaltete und neu errichtete Spielplatz Kampstraße Mitte wurde barrierefrei hauptsächlich für die Altersgruppe bis 12 Jahren ausgelegt. In kurzer Entfernung liegt der Spielplatz Kampstraße/Wilhelm-Tell-Straße, der auch aufgrund des Bolzplatzes ältere Kinder anzieht.

In der Praxis zeigt sich, dass die Spielgeräte "Seilbahn" und "Wirbelwind" hauptsächlich ältere Kinder und Jugendliche anziehen, während es an Spielgeräten wie Wippen für kleinere Kinder fehlt. Zudem ist die Seilbahn so am Rand des Spielplatzes angelegt, dass die angrenzende Kindertagesstätte belastet wird. Für kleineren Kinder geht von der Seilbahn eine erhebliche Gefahr aus, da sie deren Bahn kreuzen, um zur Sandkiste zu kommen.

Zudem benutzen die Jugendlichen die Seilbahn auch spätabends, was zu Lärmproblemen mit den direkten Anwohnern und auch zu Müllproblemen der Kita führt, weil Müll dort über den Zaun geworfen wird. Polizei und der Ordnungsdienst sind inzwischen dort regelmäßig vor Ort, können jedoch nur zeitlich begrenzt eingreifen. Die Verwaltung wurde bereits von den Anwohnern und von der Kindertagestätte informiert, sieht jedoch keine Änderungsbedarf.

Eine Verlegung der genannten Spielgeräte auf den anderen Spielplatz in unmittelbare Nähe wird auch von den Betreibern der Kindertagesstätte begrüßt. Für die älteren Hortkinder stellt es keinerlei Problem dar, den Spielplatz Ecke Wilhelm-Tell-Straße aufzusuchen, wenn sie die Seilbahn und den Wirbelwind benutzen wollen. Hingegen wünschen sich Anwohner*innen und Kita altersgerechte Spielgeräte für die kleineren Kinder. Die Absicht der Verwaltung, einen altersdurchmischten Spielplatz anzubieten, ist zwar gut nachvollziehbar, und der Wunsch ist grundsätzlich begrüßenswert. In der Praxis hat sich aber gezeigt, dass das Konzept nicht aufgeht.