Antrag Nr. 1339/2013:
Antrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0561/2013 (Bebauungsplan Nr. 1582 - Am Marstall,
Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a BauGB;
erneuter Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit,
Aufstellungsbeschluss)

Inhalt der Drucksache:

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Antrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0561/2013 (Bebauungsplan Nr. 1582 - Am Marstall,
Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß § 13a BauGB;
erneuter Beschluss zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit,
Aufstellungsbeschluss)

Antrag zu beschließen:

Der Antragstext wird wie folgt geändert:

Antrag,
I. den allgemeinen Zielen und Zwecken des Bebauungsplanes Nr. 1582 - Am Marstall
Schaffung von Baurecht für eine gemischte Bebauung mit Wohnnutzung
sowie Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen und Gastronomie im Erd-
geschoss und Sicherung einer bestehenden Parkplatzanlage (öffentliche Ver-
kehrsfläche) entsprechend der Anlagen 2 und 3 zuzustimmen, wobei lediglich die
Bebauung im westlichen Baufeld realisiert und auf die Bebauung des östlichen Baufeldes verzichtet wird,
2. die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit durch Auslegung
in der Bauverwaltung auf die Dauer eines Monats zu beschließen,

3. die Aufstellung des Bebauungsplanes gemäß § 13a BauGB entsprechend Anlage 4
zu beschließen.

Begründung:

Eine attraktive und lebenswerte Innenstadt muss für alle Verkehrsteilnehmer gut erreichbar sein. Dazu gehört auch, dass ausreichend Parkraum zu Verfügung steht. Dies gilt sowohl für Besucher, als auch für Anwohner der Innenstadt.
Insbesondere im Rahmen der Diskussionen zu der Streckenführung der D-Linie hat sich gezeigt, dass der Autoverkehr im Bereich der City zunehmend unerwünscht ist. So verschlechtert sich nicht nur die Erreichbarkeit der Parkhäuser im Großraum Kurt-Schumacher-Straße, auch die Erschließung der Altstadt (künftig über die Rotlichtmeile) wird eingeschränkt.
Parallel dazu soll nun in einem Bereich, in dem Parkplätze ohnehin überfrequentiert sind, Wohnbebauung entstehen. Auf die Bebauung des östlichen Baufeldes sollte allerdings verzichtet werden, zumal es sich aufgrund seiner Lage nicht für Wohnbebauung, insbesondere nicht für Senioren- oder Studentenwohnungen eignet.

Vielmehr sollte der Platz als Parkfläche erhalten bleiben und lediglich das westliche Baufeld entlang der Leine für Wohnbebauung genutzt werden. Eine Aufwertung könnte durch eine Begrünung erfolgen. Auch wäre es wünschenswert mehr Fahrradbügel zu installieren

Jens Seidel
Vorsitzender