Drucksache Nr. 2246/2006:
Übernahme eines Grabes in die Ehrenpflege

Inhalt der Drucksache:

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2246/2006
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Übernahme eines Grabes in die Ehrenpflege

Antrag,

zu beschließen, die Grabstätte des Malers Erich Wegner auf dem Stadtfriedhof Engesohde, Abt.17, Nr.1016 in die Ehrenpflege der Stadt Hannover zu übernehmen.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Gender-Aspekte werden von der vorstehenden Beschlussdrucksache nicht berührt.

Kostentabelle

Darstellung der zu erwartenden finanziellen Auswirkungen:
Investitionenin €bei HMK
(Deckungsring)/
Wipl-Position
Verwaltungs-
haushalt;
auchInvestitions-
folgekosten
in € p.a.bei HMK
(Deckungsring)/
Wipl-Position
EinnahmenEinnahmen
Finanzierungsanteile von DrittenBetriebseinnahmen
sonstige EinnahmenFinanzeinnahmen von Dritten
Einnahmen insgesamt€0.00 Einnahmen insgesamt€0.00 
AusgabenAusgaben
ErwerbsaufwandPersonalausgaben
Hoch-, Tiefbau bzw. SanierungSachausgaben€193.237520.000-507000
EinrichtungsaufwandZuwendungen
Investitionszuschuss an DritteKalkulatorische Kosten
Ausgaben insgesamt€0.00 Ausgaben insgesamt€193.23 
Finanzierungssaldo€0.00 Überschuss / Zuschuss(€193.23) 

Begründung des Antrages

Seitens der Stadtverwaltung gibt es den Wunsch, die Grabstätte des am 11.12.1980 in Hannover verstorbenen Malers Erich Wegner, vor Ablauf der Nutzungsrechte im Jahre 2012, in die städtische Ehrenpflege zu übernehmen.

Der Maler und Zeichner Erich Wegner, geb. 12.07.1899 in Gnoien (Mecklenburg), gestorben am 11.12.1980 in Hannover, ist bekannt als maßgeblicher Vertreter der Neuen Sachlichkeit und für die späteren Jahre seines Schaffens als Hannoveraner Maler von einigem Rang.

Er nahm seinen Anfang in Rostock, wo Wegner seit 1904 lebte, zur Schule ging und in der Malerwerkstatt des Rostocker Stadttheaters arbeitete. 1919 kam der junge Zeichner zum Studium nach Hannover. Dort gehörte er zum Freundeskreis um Grethe Jürgens. Noch zu Lebzeiten wurde Wegner mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens (1979) geehrt. Nach ihm benannt ist der 1990 angelegte Erich-Wegner-Weg in der Südstadt.


Angesichts seiner Persönlichkeit und seiner nicht nur lokal sondern auch landeshistorischen Bedeutung als Maler erachten wir es für gerechtfertigt, die Grabstätte auf dem Friedhof zu erhalten und in die städtische Ehrenpflege zu übernehmen.

Der Stadt entstehen ab Übernahme der Ehrengrabpflege Kosten in Höhe von ca.
200,00 Euro jährlich.

Dez. IV  / 43.20
Hannover / 23.11.2006