Drucksache Nr. 15-1528/2017 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Gehwegabschnitt in der Stresemannallee
Sitzung des Stadtbezirksrates Südstadt-Bult am 14.06.2017
TOP 5.3.1.

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
Landeshauptstadt Hannover
An den Stadtbezirksrat Südstadt-Bult (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
Antwort
15-1528/2017 F1
0
 

Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Gehwegabschnitt in der Stresemannallee
Sitzung des Stadtbezirksrates Südstadt-Bult am 14.06.2017
TOP 5.3.1.

Kürzlich wurde ein Teil des Radwegs auf Höhe der Stresemannallee 25, Ecke Altenbekener Damm Richtung Bugenhagenkirche, in einen Gehweg umge-wandelt und die Radwegführung für dieses Teilstück auf die Straße verlegt (siehe Foto Anlage 1). Auf den ersten Blick fällt es schwer, den Sinn dieser Umbaumaßnahmen nachzuvollziehen, da der Gehweg derzeit zwar von der Grundschule Tiefenriede aus erreichbar ist, aber keine direkte Verbindung zum Fußweg am Altenbekener Damm besitzt. Dieser kann vom umgewandelten Teilstück aus nur durch Überquerung der Straße, des Radwegs oder der Rasenfläche erreicht werden.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:

1. Welcher Anlass bzw. welche Intention liegt der oben beschriebenen teilweisen Radwegumwandlung zugrunde?

2. Falls die oben beschriebene Radwegwegumwandlung zu einem Gesamtkonzept gehört, für wann sind die weiteren Umbaumaßnahmen in der Stresemannallee zwischen Altenbekener Damm und Bugenhagenkirche geplant?

3. Welche Kosten hat die oben beschriebene Umbaumaßnahme verursacht?

Antwort


Zu 1.:
Für das tägliche Bring- und Holen von Schülern wurde eine Parkverbotszone mit zeitlicher Beschränkung im anschließenden Abschnitt angeordnet und die anliegende Seitenanlage als Gehweg ausgewiesen mit dem Ziel, ein Angebot für die Ein- und Aussteiger anzubieten und vorherrschende Konflikte zwischen dem Radverkehr und den Ein-/Aussteigenden zu beseitigen. Diese Maßnahme korrespondiert auch mit dem Netzkonzept Radverkehr (vgl. 2)

Zu 2.:
Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Einzelmaßnahme aus dem Netzkonzept Radverkehr. Bei der Umsetzung sind Anregungen der anliegenden Schulen (Schulleitung, Elternschaft) sowie Beobachtungen der Polizei eingeflossen. Weitere Umbaumaßnahmen auf diesem Abschnitt der Stresemannallee sind derzeit nicht geplant.

Zu 3.:
Inklusive Markierungen, Beschilderungsmaßnahmen sowie Tiefbau sind Kosten in Höhe von ca. 20.000 € entstanden.