Drucksache Nr. 15-1324/2018:

Neuer Standort für die Cravatzo-Uhr

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverBeschlussdrucksacheBeschlussdrucksache
In den Stadtbezirksrat Mitte
An den Stadtentwicklungs- und Bauausschuss (zur Kenntnis)
 
Nr.
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15-1324/2018
2
 


Neuer Standort für die Cravatzo-Uhr

Antrag,

zuzustimmen, die dreiteilige historische Uhr (Cravatzo-Uhr, auch Kleeblatt-Uhr genannt) vor dem DGB-Haus an der Otto-Brenner-Straße Ecke Goseriede aufzustellen (Anlage 1).

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Genderspezifische Aspekte sind nicht betroffen.

Kostentabelle


Die Kosten gehen zu Lasten des Projektes 10/17. Der städtische Anteil wurde mit der Beschlussdrucksache Nr. 0383/2014 beschlossen.

Begründung des Antrages

Die vom ehemaligen Stadtgestalter der Stadt Hannover Karl Cravatzo gestaltete dreiteilige Uhr diente ab 1955 für viele Jahre auf dem Kröpcke als Ersatz für die dort abgebrochene erste, historische Kröpcke-Uhr. Wegen ihres Aussehens wird sie auch Kleeblatt-Uhr genannt.

Nachdem auf Initiative der Stadtöffentlichkeit 1977 eine Replik der alten Kröpcke-Uhr neu aufgestellt wurde, erhielt die Cravatzo-Uhr ihren Standort am Steintor, wo sie im Verkehrsraum etwas verloren wirkte. Durch den barrierefreien Ausbau der Stadtbahn (Projekt 10/17) musste sie dort erneut weichen. Es ergab sich die Chance, ihr einen geeigneteren Standort zu suchen.

Die Cravatzo-Uhr ist ein schützenswertes Zeitzeugnis aus der hannoverschen Aufbauzeit. Die Uhr, die aus drei verzierten Zifferblättern besteht, wurde nach dem Abbau fachgerecht renoviert. Unter anderem wurde der Mastfuß erneuert, die Gehäuse der drei Uhren sandgestrahlt und anschließend pulverbeschichtet. Die Uhrwerke sind durch neue ersetzt worden und die Hintergrundbeleuchtung der Ziffernblätter wurde auf LED umgestellt.

Die dreiteilige, historische Uhr soll einen neuen Standort vor dem DGB-Haus an der Otto-Brenner-Straße/ Einmündung Goseriede erhalten.

Bei der Standortsuche wurde Wert daraufgelegt, sie in einen baulichen Kontext zu versetzen, der ihrer eigenen Entstehungszeit entspricht. Im Vorplatzbereich des DGB Hauses (Architekt Friedrich Lindau) wird die Uhr einen denkmalgerechten Standort einnehmen. Auf der platzartigen Vorfläche können die drei Ziffernblätter von mehreren Seiten wahrgenommen werden.

Die Gesamtkosten für die Restauration, sowie der Herstellung des neuen Standortes und der Inbetriebnahme, belaufen sich auf etwa 12.000 €.

Als Anlage 1 beigefügt ist ein Luftbild vom Bereich Otto-Brenner-Straße / Goseriede / Stiftstraße mit dem geplanten Standort. Anlage 2 enthält eine Fotomontage des neuen Standortes der historischen Uhr vor dem DGB-Haus.
66.1 
Hannover / May 24, 2018