Drucksache Nr. 1336/2014 E1:
Änderungsantrag zu DS Nr. 1336/2014 „Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit in Hannover: Stadtteilkonzept Nord“

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverBeschlussdrucksacheBeschlussdrucksache
In den Jugendhilfeausschuss
In den Verwaltungsausschuss
An den Stadtbezirksrat Nord (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
1. Ergänzung
1336/2014 E1
1
 
BITTE AUFBEWAHREN - wird nicht noch einmal versandt,1. ERGÄNZUNG wegen Änderungsantrag des Stadtbezirksrates,Nord

Änderungsantrag zu DS Nr. 1336/2014 „Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit in Hannover: Stadtteilkonzept Nord“

Antrag,

dem als Anlage 1 beigefügten Änderungsantrag zu DS Nr. 1336/2014 „Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit in Hannover: Stadtteilkonzept Nord (DS Nr. 15-2186/2014)“ in den Punkten 1., 2., 3., 4. zuzustimmen. Der Punkt 5 wird verworfen.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Die Angebote der Kinder- und Jugendarbeit richten sich generell an beide Geschlechter. Die Angebote sind entsprechend ihrem tatsächlichen Anteil in der Bevölkerung differenziert auszuweisen. In der geschlechterdifferenzierten Kinder- und Jugendarbeit werden Kinder und Jugendliche als Mädchen und als Jungen in ihren jeweiligen sozialen und kulturellen Hintergründen wahrgenommen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfolgen das Ziel, Mädchen und Jungen in ihrer Präsenz zu stärken und Chancengleichheit untereinander zu fördern. Die unterschiedlichen Lebenslagen und Bedürfnisse von Mädchen und Jungen werden spezifisch aufgegriffen und die Angebotsplanung entsprechend bedarfsorientiert vorgenommen, um den unterschiedlichen Bedürfnissen von Mädchen und Jungen gerecht zu werden. Es findet eine besondere Ansprache in Schrift, Wort und Methoden Verwendung, die eine Ausgrenzung des jeweils anderen Geschlechts vermeidet. Hierzu gehört es, Eigenständigkeit und unterschiedliche Ausdrucksweisen zu beachten, aufzugreifen und zu fördern.

Kostentabelle

Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen.

Begründung des Antrages

Der Änderungsantrag des Stadtbezirksrates zu DS Nr. 1336/2014 „Neuorganisation der Kinder- und Jugendarbeit in Hannover: Stadtteilkonzept Nord“ (DS Nr. 15-2196/2014) greift bereits einige Schwerpunkte des vorgelegten Stadtteilkonzeptes auf, so dass die sozialräumliche Koordinierungsrunde Nord die Vorschläge (Punkt 1., 2., 3., 4.) des Bezirksrates aufnehmen wird.

Zu 1):

Der Jugendhilfeausschuss hat die Drucksache 15-2196/2014 zum Stadtteilkonzept Nord am 24.11.14 beschlossen. Derzeit prüft die Verwaltung die Umsetzung.

Zu 2):

Im Herbst 2013 wurde eine Machbarkeitsstudie des Fachbereiches Gebäudemanagement zum Umbau des Jugendzentrums Feuerwache zum Mädchenzentrum erstellt. Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie ermittelten Kosten für den Umbau belaufen sich auf ca. 3,9 Mio € zzgl. Sicherheitsaufschlag.

In der Projektprüfungsgruppe im Januar 2014 wurde seitens der Verwaltung eine Sanierung des Objektes Jugendzentrum Feuerwache in der Nordstadt als unwirtschaftlich bewertet.

Die derzeitige Nutzung im Jugendzentrum Feuerwache wird voraussichtlich bis Ende 2015 weiter bestehen. Parallel wird die Suche nach einem alternativen Standort für das Jugendzentrum in der Nordstadt fortgeführt, eine Umsetzung wird perspektivisch ab 2016 angestrebt.

Zu 3):

Die sozialräumliche Koordinierungsrunde Nord richtet sich nach den Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen. Die Auswirkungen des Umzugs in Bezug auf die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Vinnhorst werden von der sozialräumlichen Koordinierungsrunde eng begleitet. Im Rahmen der jährlichen Stadtteilberichte werden Ergebnisse der gemeinsamen Projekte für Jugendliche im Stadtteil Vinnhorst ermittelt und ausgewertet. Im Sachgebiet Jugendzentren der Landeshauptstadt Hannover wird nach dem Umzug weiterhin darauf geachtet, dass Jugendliche aus dem Stadtteil Vinnhorst auch nach dem Umzug entsprechende Angebote annehmen und Partizipationsmöglichkeiten erhalten. Die aufsuchende Arbeit in Vinnhorst wird auch nach dem Umzug im Stadtteil stattfinden.

Zu 4.):

Beim Zuwendungscontrolling handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren. Alle Bezirksratsmitglieder haben einen Zugriff auf das Zuwendungsverzeichnis und auf den Haushaltsplan der Landeshauptstadt Hannover.

Zu 5.):

Die Naturfreundejugend Hannover e.V. wurde ab dem 24.11.2014 ins Zuwendungsverzeichnis der Landeshauptstadt Hannover aufgenommen. Sie bekommen für ihr Betreuungsprojekt am Möhringsberg 5.000 € Zuwendungen auf drei Jahre befristet.

Unter Berücksichtigung der Stellungnahme zu den einzelnen Punkten, spricht aus der Sicht der Verwaltung nichts entgegen.

51.5 
Hannover / Dec 19, 2014