Drucksache Nr. 0727/2020:
Beirat UNESCO City of Music Hannover – Nachbenennung von Beiratsmitgliedern

Informationen:

Beratungsverlauf:

  • 15.05.2020: Kulturausschuss: Auf Wunsch der Gruppe "Die Linke & Piraten" in die Fraktionen gezogen.
  • 19.06.2020: Kulturausschuss: Einstimmig
  • Zukünftig: Ausschuss für Arbeitsmarkt- Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten
  • Zukünftig: Verwaltungsausschuss
  • Zukünftig: Ratsversammlung

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
Landeshauptstadt HannoverBeschlussdrucksacheBeschlussdrucksache
In den Kulturausschuss
In den Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten
In den Verwaltungsausschuss
In die Ratsversammlung
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
 
0727/2020
2
 

Beirat UNESCO City of Music Hannover – Nachbenennung von Beiratsmitgliedern

Antrag,

der Nachbenennung der aufgeführten Institutionen und genannten Einzelpersonen:

- Hannover Concerts GmbH & Co. KG (Geschäftsführung, vertreten von Michael Lohmann)
- Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Vize-Präsident, Prof. Eckart Altenmüller)
- hannoverimpuls GmbH (Geschäftsführerin Doris Petersen)
- Region Hannover, Hörregion Hannover (Projektleiter Nils Meyer)
- Landeshauptstadt Hannover,
a) Kulturdezernat, Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf und
b) Wirtschafts- und Umweltdezernat, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette

- Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH (Intendantin Laura Berman)
- Klubnetz e.V. (1. Vorsitzender Gunnar Geßner)

in den Beirat UNESCO City of Music Hannover

und

einer Ausweitung der Aufgaben des Beirats (vgl. Anlage 1) zuzustimmen.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Die Voraussetzung für eine angemessene Berücksichtigung genderspezifischer Sichtweisen wird durch eine möglichst paritätische Besetzung des Beirats angestrebt.

Kostentabelle

Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen.

Begründung des Antrages

Der Titel „UNESCO City of Music“ ist für Hannover zugleich eine hohe Auszeichnung von internationaler Strahlkraft und eine Verpflichtung zur nachhaltigen Förderung und Entwicklung des Kultur- und Kreativstandorts Hannover. Möglich wurde die Auszeichnung durch die breite Mitwirkung und Unterstützung der Musikszene der Landeshauptstadt, die sich u.a. in der Mitwirkung wesentlicher Institutionen und Einzelpersonen in der während der Bewerbungsphase gegründeten Steuerungsgruppe manifestiert hat.

Im Mai 2016 hat der Rat der Landeshauptstadt die Einrichtung eines Beirats UNESCO City of Music Hannover beschlossen, mit dem die Arbeit der seit der Bewerbungsphase bestehenden Steuerungsgruppe ergänzt wurde. Wie seinerzeit in der Drucksache 1080/2016 beschlossen, wurden die Mitglieder der Steuerungsgruppe seitdem zu den Sitzungen des Beirates mit eingeladen.

Mit der Einrichtung des Beirats wurde eine breite Verankerung in der Musikszene bei der Ausgestaltung und qualitativen Entwicklung des Titels „City of Music“ sichergestellt. Aufgabe des Beirats ist laut Drucksache 1080/2016 die Beratung bei der Ausgestaltung der geplanten Programme.

Neben der Zusammenführung der bisher zwei Gremien sollen auch die Aufgaben des Beirats wie in der Anlage 1 beschrieben ausgeweitet werden. Hiermit soll der Beirat stärker als bisher die Entwicklung Hannovers als UNESCO City of Music, sowohl lokal, als auch im nationalen und internationalen Raum begleiten und mitgestalten können.

Die Niedersächsische Staatsoper war bisher in den Gremien der UNESCO City of Music nicht vertreten. Die Zusammenarbeit zwischen der Landeshauptstadt und den vom Land Niedersachsen getragenen Kulturinstitutionen in der Stadt Hannover soll im Zuge der Kulturentwicklungsplanung 2030 intensiviert werden. Intendantin Laura Berman ist bereit, sich aktiv in die Gremienarbeit der UNESCO City of Music einzubringen.

Auch das Klubnetz war bisher nicht in den Gremien der UNESCO City of Music vertreten. Er ist der Verband der hannöversch-süd-niedersächsischen Konzertkulturschaffenden und vereint derzeit 32 Spielstätten, Clubs, Festivals, Veranstalter*innen und Kulturzentren mit dem Ziel, die Konzertkultur in Niedersachsen zu stärken und zu entwickeln. Das Ende 2015 gegründete Klubnetz ist Mitglied im Bundesverband LiveKomm und im Landesmusikrat Niedersachsen. Gunnar Geßner M.A ist ehrenamtlich im Vorstand von KlubNetz und LiveKomm engagiert.

Damit besteht der Beirat aus 20 Mitgliedern (vgl. Anlage 2). Eine Geschäftsordnung für den Beirat wird nach dem Beschluss zur Ausweitung des Gremiums erstellt und im Gremium abgestimmt.
41.1 
Hannover / Mar 10, 2020