Protokoll:
Landeshauptstadt Hannover - 51.02-R- Datum 25.02.2025
PROTOKOLL
27. Sitzung des Jugendhilfeausschusses am Montag, 24. Februar 2025,
Rathaus, Ratssaal
Beginn 15.00 Uhr
Ende 16.49 Uhr
______________________________________________________________________
Anwesend:
(verhindert waren)
Ratsherr Knüppel (SPD)
Ratsherr Gast (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsfrau Bax (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Herr Boehmer
(Herr Breitling)
Ratsherr Capellmann (CDU)
(Herr Deppe)
(Frau Hahn)
(Ratsherr Harrold) (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
(Ratsherr Hellmann) (CDU)
Ratsfrau Kahmann (CDU)
(Beigeordnete Klebe-Politze) (SPD)
Ratsfrau Kleindienst (SPD)
(Frau Köpp)
(Herr Kopp)
(Frau Liebrecht)
Herr Mesch
(Ratsherr Metell) (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
(Frau Meuter)
(Ratsherr Pohl) (CDU)
(Ratsherr Rinker) (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
(Ratsfrau Sankowske) (SPD)
Ratsherr Schmalstieg (SPD) 15.00 - 16.32 Uhr
Herr Steimann
(Ratsfrau Dr. Vögtle) (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Herr von der Osten
Ratsherr Wilker (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsfrau Zahl (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
(Ratsfrau Zaman) (SPD)
Beratende Mitglieder:
(Frau Bierbrauer)
Frau Böhme
Frau David
(Frau Israel)
(Herr Jankowski)
(Herr Jantz)
(Frau Konopleva)
Frau Korte-Polier
Herr Kulasek
Herr Pohl
(Frau Schnieder)
(Herr Schreeb)
Frau Venzke
Frau Wittenberg
(Herr Wollnik)
Grundmandat:
Ratsherr Döring (FDP)
(Ratsherr Machentanz) (SGH)
Ratsherr Wippach (AfD)
(Ratsherr Zingler) (SGH)
Presse:
Frau Jacobs (NP)
Frau Stein (HAZ)
Verwaltung:
Herr Anolke (51.56)
Stadträtin Blasberg-Bense (Dez IV)
Frau Budde (51.F)
Herr Czimczik (51)
Frau Frischen (51.5)
Frau Müller (51.0)
Herr Pietzko (51.4)
Herr Pohl (51.58)
Frau Ritter-Brandl (51.F)
Herr Sacik (51.F)
Herr Schlifski (51.56.07)
Herr Schröder (51.56.07)
Frau Studier (Dez IV)
Frau Voß (51.2)
Frau Yasenovskaya (15.31)
Gremienbetreuung:
Frau Fritz (51.02-R)
Frau Knoll (51.02-R)
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Einwohner*innenfragestunde
3. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 27.01.2025 - Öffentlicher Teil -
4. Bericht aus der Kommission Kinder- und Jugendhilfeplanung vom 07.02.2025
5. Demokratie stärken, Jugendliche beteiligen – Ein Jugendparlament für die Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 2376/2024)
5.1. Änderungsantrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei, SPD, CDU und FDP zu Drucks. Nr. 2376/2024: Dringlichkeitsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Demokratie stärken, Jugendliche beteiligen – Ein Jugendparlament für die Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 0438/2025)
6. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Haus der Jugend seiner Bestimmung zurückführen, Angebote für Jugendliche benötigen Raum
(Drucks. Nr. 2263/2024)
6.1. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Drucksache Nr. DS 2263/2024: Haus der Jugend seiner Bestimmung zurückführen
(Drucks. Nr. 0422/2025)
7. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Kinder und Jugendliche schützen, Verkauf von Lachgas an Minderjährigen erschweren
(Drucks. Nr. 2264/2024)
8. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei zu Auswirkungen der Kürzungen im Haushalt 25/26 minimieren
(Drucks. Nr. 0122/2025)
9. Familienmonitoring 2023/2024
(Informationsdrucks. Nr. 0100/2025 mit 1 Anlage (online))
10. Mittelvergabe Hannoverfonds Februar 2025
(Drucks. Nr. 0271/2025 mit 1 Anlage (nur online))
11. Umstrukturierung einer Hortgruppe in eine altersstufenübergreifende Gruppe in der Kita Freboldstraße
(Drucks. Nr. 2483/2024)
12. Fortführung und Förderung des Schulergänzenden Betreuungsangebotes an der Kardinal-Bertram-Schule
(Drucks. Nr. 0163/2025)
13. Verleihung des Qualitätssiegels an das Fanprojekt Hannover
(Informationsdrucks. Nr. 0292/2025 mit 1 Anlage (online))
14. Zuwendung an den Träger Soziales Netzwerk Stöcken e.V. für das Vorhaben „Leckerhaus“ für die Jahre 2025/2026
(Drucks. Nr. 0419/2025)
15. Bericht der Dezernentin
II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L
16. Genehmigung des Protokolls über die 26. Sitzung am 27.01.2025 - Nichtöffentlicher Teil -
17. Bericht der Dezernentin
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Einwohner*innenfragestunde
3. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 27.01.2025 - Öffentlicher Teil -
4. Bericht aus der Kommission Kinder- und Jugendhilfeplanung vom 07.02.2025
5. Demokratie stärken, Jugendliche beteiligen – Ein Jugendparlament für die Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 2376/2024)
5.1. Änderungsantrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei, SPD, CDU und FDP zu Drucks. Nr. 2376/2024: Dringlichkeitsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Demokratie stärken, Jugendliche beteiligen – Ein Jugendparlament für die Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 0438/2025)
6. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Haus der Jugend seiner Bestimmung zurückführen, Angebote für Jugendliche benötigen Raum
(Drucks. Nr. 2263/2024)
6.1. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Drucksache Nr. DS 2263/2024: Haus der Jugend seiner Bestimmung zurückführen
(Drucks. Nr. 0422/2025)
7. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Kinder und Jugendliche schützen, Verkauf von Lachgas an Minderjährigen erschweren
(Drucks. Nr. 2264/2024)
8. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei zu Auswirkungen der Kürzungen im Haushalt 25/26 minimieren
(Drucks. Nr. 0122/2025)
9. Familienmonitoring 2023/2024
(Informationsdrucks. Nr. 0100/2025 mit 1 Anlage (online))
10. Mittelvergabe Hannoverfonds Februar 2025
(Drucks. Nr. 0271/2025 mit 1 Anlage (nur online))
11. Umstrukturierung einer Hortgruppe in eine altersstufenübergreifende Gruppe in der Kita Freboldstraße
(Drucks. Nr. 2483/2024)
12. Fortführung und Förderung des Schulergänzenden Betreuungsangebotes an der Kardinal-Bertram-Schule
(Drucks. Nr. 0163/2025)
13. Verleihung des Qualitätssiegels an das Fanprojekt Hannover
(Informationsdrucks. Nr. 0292/2025 mit 1 Anlage (online))
14. Zuwendung an den Träger Soziales Netzwerk Stöcken e.V. für das Vorhaben „Leckerhaus“ für die Jahre 2025/2026
(Drucks. Nr. 0419/2025)
15. Bericht der Dezernentin
II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L
16. Genehmigung des Protokolls über die 26. Sitzung am 27.01.2025 - Nichtöffentlicher Teil -
17. Bericht der Dezernentin
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Ratsherr Knüppel eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden und stellte die ordnungsgemäße Ladung und die Beschlussfähigkeit des Jugendhilfeausschusses fest.
Er verwies auf die Datenschutzbestimmungen während öffentlicher, hybrider Sitzungen sowie auf die Regelungen zu Film- und Tonaufnahmen [§ 64 Abs. 2 Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz in Verbindung mit § 4 Hauptsatzung der Landeshauptstadt Hannover]. Zudem wies Ratsherr Knüppel auf Nachreichen hin. Es handele sich um die Drucksache mit der Nummer 04192/2025, zum Tagesordnungspunkt 14. Zudem lägen zwei Änderungsanträge zu den Tagesordnungspunkten 5. und 6. vor, die mit den Drucksachennummern 0438/2025 und 0422/2025 als Tagesordnungspunkte 5.1. beziehungsweise 6.1. auf die Tagesordnung kämen.
Ratsherr Knüppel erkundigte sich, ob es Änderungswünsche zur Tagesordnung gebe, oder ob jemand ein Mitwirkungsverbot anzeigen wolle.
Ratsfrau Zahl zog die Tagesordnungspunkte 6. und 6.1. in die Fraktion.
Ratsfrau Kleindienst zog den Tagesordnungspunkt 8. in die Fraktion.
Ratsherr Knüppel fasste die geänderte Tagesordnung sodann noch einmal zusammen. Diese wurde einstimmig angenommen.
TOP 2.
Einwohner*innenfragestunde
Ein Bürger stellte persönliche Fragen zu einem konkreten, ihn betreffenden, Einzelfall.
Stadträtin Blasberg-Bense setzte den Fragensteller darüber in Kenntnis, dass keine Auskünfte zu Einzelfällen im Rahmen der Sitzung des Jugendhilfeausschusses gegeben werden könnten.
Ratsherr Knüppel schloss daraufhin die Einwohner*innenfragestunde.
TOP 3.
Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 27.01.2025 - Öffentlicher Teil -
12 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung
TOP 4.
Bericht aus der Kommission Kinder- und Jugendhilfeplanung vom 07.02.2025
Ratsherr Gast gab einen Überblick über die Sitzung der Kommission Kinder- und Jugendhilfeplanung am 07.02.2025. Zunächst hätten Vertreter der kitarino Service GmbH sich und ihr Konzept ausführlich vorgestellt. Zusätzlich habe die zuständige Insolvenzverwalterin Einblicke in den Ablauf das Insolvenzverfahren des Trägers Maschseekinder (MSK) gemeinnützige GmbH und die geplante Übernahme von den verbleibenden 10 Kitas durch den Kitaträger kitarino gegeben. Im Anschluss habe es einen interessanten Überblick über Unterstützungsangebote für Schwangere und Mütter in Hannover gegeben.
Zur Kenntnis genommen
TOP 5.
Demokratie stärken, Jugendliche beteiligen – Ein Jugendparlament für die Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 2376/2024)
Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt,
ein Jugendparlament für die Stadt Hannover einzurichten und der Initiative Jugendparlament den Zugang zu bereits eingestellten Geldern zu ermöglichen.
Einstimmig, in Verbindung mit Änderungsantrag Drs. Nr. 0438/2025
TOP 5.1.
Änderungsantrag der Fraktionen von Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei, SPD, CDU und FDP zu Drucks. Nr. 2376/2024: Dringlichkeitsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Demokratie stärken, Jugendliche beteiligen – Ein Jugendparlament für die Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 0438/2025)
Ratsfrau Kleindienst brachte den Änderungsantrag ein und begründete ihn.
Ratsfrau Zahl begrüßte den fraktionsübergreifenden Änderungsantrag und brachte ihre Freude über den Start des Jugendparlaments zum Ausdruck.
Antrag
zu beschließen:
ein Jugendparlament für die Stadt Hannover einzurichten, sobald der Haushalt der Landeshauptstadt Hannover mit den für das Jugendparlament benötigten Mitteln durch die Kommunalaufsicht genehmigt wurde. und der Initiative Jugendparlament den Zugang zu bereits eingestellten Geldern zu ermöglichen. Grundlage ist die von den jungen Menschen erarbeitete Satzung, die den Ratsgremien gesondert zum Beschluss vorgelegt wird.
Einstimmig
TOP 6.
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Haus der Jugend seiner Bestimmung zurückführen, Angebote für Jugendliche benötigen Raum
(Drucks. Nr. 2263/2024)
Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt, bis zum Frühjahr 2025 ein Konzept vorzulegen, um
1. geeignete neue Räumlichkeiten für die Verwaltung der Jugendmusikschule zu finden
2. feste und verlässliche Proberäume für die Angebote der Jugendmusikschule (z.B. im Rathaus Linden, Musikzentrum…) anzumieten
3. der Initiative Jugendparlament feste und geeignete Räumlichkeiten im Haus der Jugend zur Verfügung stellen
4. alle beteiligten Akteur*innen in die Planungen mit einzubeziehen.
Auf Wunsch der Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei in die Fraktionen gezogen
TOP 6.1.
Änderungsantrag der CDU-Fraktion zur Drucksache Nr. DS 2263/2024: Haus der Jugend seiner Bestimmung zurückführen
(Drucks. Nr. 0422/2025)
Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt, bis zum Frühjahr 2025 ein Konzept vorzulegen, um
Gesprächsrunden mit allen Akteuren des Hauses der Jugend und der Jugendmusikschule über die bestmögliche Nutzung der Räumlichkeiten im Haus der Jugend zu organisieren.
2. Darzulegen, welche Kosten im Falle einer Ausgliederung der Jugendmusikschule anfallen würden (für die Anmietung neuer Räumlichkeiten, Umbauten, Ausstattung, Umzug, etc.)
3. Die Ergebnisse sind dem Jugendhilfeausschuss sowie dem Kulturausschuss vorzulegen.
2. feste und verlässliche Proberäume für die Angebote der Jugendmusikschule (z.B. im Rathaus Linden, Musikzentrum…) anzumieten
3. der Initiative Jugendparlament feste und geeignete Räumlichkeiten im Haus der Jugend zur Verfügung stellen
4. alle beteiligten Akteur*innen in die Planungen mit einzubeziehen.
Auf Wunsch der Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei in die Fraktionen gezogen
TOP 7.
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei: Kinder und Jugendliche schützen, Verkauf von Lachgas an Minderjährigen erschweren
(Drucks. Nr. 2264/2024)
Ratsfrau Zahl brachte den Antrag ein und begründete ihn.
Ratsfrau Kleindienst erklärte, dass ihre Fraktion sich enthalten würde. Grund für das Abstimmungsverhalten sei die Befürchtung, eine Art Regelungsflickenteppich in Niedersachsen zu bekommen, wenn einige Kommunen den Verkauf verbieten würden und andere nicht. Sie hoffe auf eine landesweite Lösung.
Ratsfrau Kahmann erklärte, dass ihre Fraktion das Vorhaben der Grünen unterstütze. Besonders vor dem Hintergrund, dass die Städte Osnabrück, Dortmund, Hamburg und Kaiserslautern bereits den Verkauf von Lachgas an Minderjährige verboten hätten. Der Landkreis Helmstedt habe ebenfalls eine Vorreiterrolle übernommen und Bielefeld bereite auch gerade ein Verbot vor. Diese Beispiele zeigten, dass Handlungsbedarf bestünde und die Landeshauptstadt jetzt auch etwas tun sollte. Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor den gesundheitlichen Gefahren des Lachgas-Konsums sei unerlässlich. Lachgas würde häufig unterschätzt, doch der Konsum könne gravierende Folgen haben.
Antrag
2. Die Ergebnisse der Prüfung sollen im Ausschuss für Jugendhilfe aufgrund der akuten Gefahrensituation für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zeitnah, aber bis spätestens Februar 2024 vorgestellt werden.
10 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 3 Enthaltungen
TOP 8.
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei zu Auswirkungen der Kürzungen im Haushalt 25/26 minimieren
(Drucks. Nr. 0122/2025)
Antrag
zu beschließen,
die Verwaltung wird beauftragt, den beteiligten Fachausschüssen und der Ratsversammlung nach Prüfung zur Verfügung stehender Mittel, Wege aufzuzeigen, wie die Auswirkungen der vom Rat beschlossenen Kürzungen für die unten genannten Einrichtungen minimiert werden könnten und wie dies finanziert werden kann. Ziel der Vorschläge soll es sein, die negativen Auswirkungen der Kürzungen in den Einrichtungen weitestgehend zu minimieren.
Folgende Einrichtungen sollen dabei berücksichtigt werden:
ADFC
Kargah e.V.
Faust e.V.
Zukunftswerkstatt Ihmezentrum e.V.
Agentur für kreative Zwischenraumnutzung Hannover e.V.
Heilpädagogische Hilfe Osnabrück e.V.
Sozialzentrum Misburg
Paritätische Suchthilfe Nds. gGmbH
Baobab-zusammensein e.V.
Internationale Stadtteilgärten Hannover e.V.
Verband binationaler Familien und Partnerschaften
Märchenkoffer
BUND Niedersachsen e.V. – Kreisgruppe Hannover
Netzwerk Ernährungsrat Hannover und Region e.V.
Klimaschutzagentur Region Hannover gGmbH
Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen
TOP 9.
Familienmonitoring 2023/2024
(Informationsdrucksache Nr. 0100/2025 mit 1 Anlage (online))
Frau Budde wies zunächst darauf hin, dass der online gestellte Bericht noch kleine redaktionelle Fehler aufweisen würde, die im Nachgang im Rahmen einer Neufassung der Informationsdrucksache verbessert würden. Frau Budde gab anhand einer ausführlichen Präsentation Einblicke in die Ziele und Nutzung des Monitorings und ging dabei besonders auf die Kennzahlen zur hannoverschen Bevölkerung und Haushalten, Allein- und Getrennterziehende, Bevölkerung und Haushalte mit und ohne Migrationshintergrund sowie die Entwicklung des Transferleistungsbezugs ein. Frau Budde erklärte, dass das Familienmonitoring Basisdaten für die Jugendhilfeplanung beinhalte. Die Daten könnten insbesondere für die Kommunalpolitik, die Fachplanungen und die interessierten (Fach)-Öffentlichkeit von großem Nutzen sein. Die zentralen Ziele dabei seien die Identifikation von Trends, Erkenntnisse über Veränderungen in den bisherigen Entwicklungen sowie die Schaffung einer evidenzbasierten Grundlage für weitere (Entscheidungs-)Prozesse. Die Präsentation ist dem Protokoll als Anlage 1 beigefügt.
Herr Kulasek machte auf einen Fehler in Form einer vertauschten Darstellung auf Folie Nummer 7 aufmerksam.
Ratsherrn Capellmann interessierte sich dafür, seit wann diese Zahlen erfasst würden. Wenn dies schon länger als 30 Jahre der Fall sei, frage er sich, warum die aufgezeigten Probleme nicht schon längst beseitigt wären, wenn diese Zahlen doch weiterhelfen würden, die Probleme zu lösen. Vielleicht könne man sich solche Erhebungen sparen und das Geld lieber benutzen, um Kindergärten und den Jugendbereich direkt zu unterstützen.
Stadträtin Blasberg-Bense antwortete, dass die Zahlen schon erhoben wurden, bevor sie Dezernentin geworden sei. Sie glaube nicht, dass man den Anspruch haben könne, mit der Erhebung dieser Zahlen beispielsweise die Ursachen struktureller Armut bekämpfen zu können. Es sei dennoch wichtig, die aktuellen Zahlen zu haben, um negativen Trends entgegen wirken zu können. Allein der Hinweis darauf, dass man sehen könne, dass das strukturelle Armutsrisiko einer alleinerziehenden Familie fast doppelt so hoch sei wie in einer Zwei-Eltern-Familie, sei wichtig, um dann daraus abzuleiten, dass man gezielt Angebote, beispielsweise für in getrenntlebenden Familien aufwachsenden Kindern machen müsse.
Ratsfrau Bax wollte wissen, an wen sich der Handlungsauftrag richten würde, der sich eventuell aus diesen Zahlen ergebe. Sie verwies auf den Sozialbericht, den Armutsbericht und den Schulentwicklungsplan und fragte, ob es automatisch so sei, dass die Verwaltung Arbeitsaufträge daraus ableite und zum Beispiel entsprechende Kitas und Jugendzentren bauen würde, oder ob es dazu auch die Politik mit Beschlüssen brauche. Sie würde es begrüßen, wenn in einem Workshop oder einem ähnlichen Format genauer informiert und Handlungsaufträge abgeleitet würden, um im optimalsten Fall parteiübergreifend etwas für Hannover in diesem Sinne voranbringen zu können.
Stadträtin Blasberg-Bense führte aus, grundsätzlich einen Handlungsauftrag an die Jugendhilfeplanung zu sehen, entsprechende Angebote beizubehalten oder bedarfsgerecht weiter zu entwickeln. Gleichzeitig sei es zu begrüßen, wenn die Ratspolitik in Zeiten knapper Ressourcen steuern würde, wie die Ressourcen verteilt würden. Stadträtin Blasberg-Bense verwies auf einen beschlossenen Antrag, der die Verwaltung auffordere, eine Strategie gegen Armut zu entwickeln. So ein Auftrag könne nur auf einer soliden Datenbasis, wie in diesem Fall, dem Armutsbericht erfolgen. Sollte ein Workshop zum Thema gewünscht sein, sei das Verfahren dies zu veranlassen den Anwesenden bekannt.
Herr Czimczik ergänzte, dass die Verwaltung seit anderthalb Jahren eine große repräsentative Familienbefragung plane, die aufgrund von der vorgezogenen Bundestagswahl erneut verschoben worden sei. Im Herbst, so Herr Czimczik weiter, solle die Befragung der Familien nun erfolgen. Herr Czimczik schlug vor, die Ergebnisse des Familienmonitorings und die Ergebnisse der Repräsentativerhebung zusammenführen und gemeinsam, dann im Rahmen z.B. eines Workshops zu eruieren, welche Schlüsse daraus gezogen werden könnten.
Herr Kulasek wollte wissen, ob sich der Aspekt der besonderen Förder- und Betreuungsbedarfe im Kitabereich ins nächste Monitoring einbauen ließe.
Stadträtin Blasberg-Bense teilte mit, dass dies im Rahmen des Monitorings nicht möglich sei, wohl aber Teil der Repräsentativerhebung im Herbst werden könne.
Herr Pietzko erinnerte, dass im vergangenen Jahr im Jugendhilfeausschuss das Regionalkonzept vorgestellt und beschlossen wurde. Darin sei sowohl ein Rechenwerk abgebildet, als auch die Bedarfssituation, z. B. integrativen Kitaplätzen, skizziert. Die Unterlagen lägen vor und würden Teil des Kitaberichts 2024, der in der nächsten Sitzung vorgestellt würde. Zudem wies Herr Pietzko auf das Problem des Fachkräftemangels hin, dass die Umsetzung erschweren würde.
Ratsfrau Zahl bedankte sich für den Bericht und bat darum, etwas mehr zu der Entwicklung der Zahlen zu erfahren. Die Zahlen wirkten auf sie relativ konstant, abgesehen von der extrem rückläufigen Geburtenrate, welche für sie durchaus als politischer Handlungsauftrag zu sehen sei. Zudem würde sie es begrüßen, wenn der Bericht auch in einfacher Sprache herausgegeben würde.
Frau Ritter-Brandl betonte, dass ein Monitoring immer Verläufe zeige. Im Monitoring seien die letzten fünf Jahre als Ausschnitt genommen worden. Das erste Monitoring sei 2011 veröffentlicht worden, so dass man sich theoretisch auch längere Verläufe ansehen könne. Bezüglich leichter Sprache sei das aktuelle Monitoring beinahe rein grafikbasiert. Sie nehme die Anregung aber gerne mit in den Fachbereich.
Zur Kenntnis genommen
TOP 10.
Mittelvergabe Hannoverfonds Februar 2025
(Drucks. Nr. 0271/2025 mit 1 Anlage (nur online))
Antrag,
zu beschließen, den Antrag auf Förderung der
DJE e.V. - Fördermittel in Höhe von 14.300 €
Einstimmig
TOP 11.
Umstrukturierung einer Hortgruppe in eine altersstufenübergreifende Gruppe in der Kita Freboldstraße
(Drucks. Nr. 2483/2024)
Antrag,
zu beschließen,
in der Kindertagesstätte Freboldstraße 25 in 30455 Hannover, in Trägerschaft der Landeshauptstadt Hannover, eine Hortgruppe (20 Plätze, Betreuung bis 17 Uhr) in eine große altersstufenübergreifende Gruppe (bis zu 24 Plätzen in Ganztagsbetreuung) umzustrukturieren und rückwirkend ab dem 01.08.2024, frühestens ab Erteilung einer Betriebserlaubnis, in Betrieb zunehmen.
Einstimmig
TOP 12.
Fortführung und Förderung des Schulergänzenden Betreuungsangebotes an der Kardinal-Bertram-Schule
(Drucks. Nr. 0163/2025)
Antrag,
zu beschließen,
dem Förderverein der Kardinal-Bertram-Schule e.V. zur Fortführung des Schulergänzenden Betreuungsangebotes (SeBa) an der Kardinal-Bertram-Schule, Loccumer Str. 46, 30519 Hannover für das Schuljahr 2025/2026 vom 01.08.2025 bis zum 31.07.2026 laufende Beihilfen für zwei Gruppen mit 40 Betreuungsplätzen - entsprechend der gültigen Richtlinien für den Betrieb von Innovativen Modellprojekten (DS Nr. 1805/2008) - in Höhe von 75,00 € pro Kind/Monat zuzüglich ausfallender Elternbeiträge zu gewähren.
Einstimmig
TOP 13.
Verleihung des Qualitätssiegels an das Fanprojekt Hannover
(Informationsdrucksache Nr. 0292/2025 mit 1 Anlage (online))
Herr Anolke nahm die Verleihung des Qualitätssiegels an das Fanprojekt Hannover zum Anlass, einen kurzen Einstieg in das Thema Fanprojekt zu geben und übergab das Wort an seine beiden Kollegen Herrn Schröder und Herrn Schlifski. Diese gaben einen ausführlichen Einblick in die Arbeit des Fanprojektes Hannover, das bereits seit 1985 existiere und sich in kommunaler Trägerschaft befinde. Grundlagen der Arbeit des Fanprojekts sei das Nationale Konzept Sport und Sicherheit (NKSS), sowie die §§ 11 und 13 Achtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII). Seit 2013 würde die Finanzierung anteilig zu 50% vom Land Niedersachsen und der LHH übernommen, die anderen 50% der Kosten würden durch die Deutsche Fußball Liga (DFL) finanziert. Aufgaben des Fanprojekts nach dem NKSS seien die Teilnahme an der Lebenswelt von Fußballfans, die Organisation von Jugendbegegnungen, Bildungsarbeit, kulturbezogene pädagogische Arbeit, fall- und klientenbezogene Hilfestellung, Beratung und Kurzinterventionen, Unterstützung zur Selbstorganisation der Fußballfans, Beobachtung und Dokumentation von Jugendsubkulturen und den lokalen Ausprägungen, Öffentlichkeitsarbeit, Gewaltprävention, Suchtprävention, enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartner*innen sowie die Schaffung von Freizeitangeboten. Das Fanprojekt Hannover sei Teil der Kinder- und Jugendarbeit der Landeshauptstadt Hannover. Die Netzwerkarbeit umfasse unter anderem die Zusammenarbeit mit der interdisziplinären Arbeitsgruppe zur Bekämpfung rechter Umtriebe im Fußballumfeld (IdAGBrUF), dem Örtlichen Ausschuss Sport und Sicherheit, die Teilnahme an Spieltags- und Sicherheitsbesprechungen, Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle, Stadionallianzen und Trägertreffen. Die ausführliche Präsentation ist dem Protokoll als Anlage 2 beigefügt.
Stadträtin Blasberg-Bense bedankte sich für den Vortrag und wies deutlich darauf hin, dass es bei der Arbeit nicht darum ginge, sich bezahlt Fußballspiele anzugucken. Sie selbst habe die beiden Sozialarbeiter bei einem der Heimspiele von Hannover 96 begleiten dürfen und habe von dem Fußballspiel nicht eine Minute sehen können. Wahrgenommen habe Stadträtin Blasberg-Bense, wie sehr die Arbeit zum Beispiel auch von der Landes- und Bundespolizei geschätzt werde und in die Präventionsarbeit, die Polizei auch am Rande von Fußballspielen mache, eingebunden sei. Auch für Fans, die unter Druck gerieten, sei das Fanprojekt enorm wichtig. So würden auch Minderjährige auf dem Weg zu Auswärtsspielen begleitet. Die Eltern dieser jugendlichen Fans würden das Angebot sehr schätzen, weil sie die Jugendlichen dort sicher begleitet wüssten.
Ratsfrau Zahl merkte an, auf der Homepage des Fanprojektes nicht so viel wie erwartet zum Thema Sexismus gefunden zu haben und wollte wissen, ob spezifische Workshops oder Gruppenangebote zu dem Thema Sexismus und Feminismus angeboten würden.
Herr Schlifski antwortet, dass die Homepage ein Problem darstelle, weil sie veraltet sei. Sie gebe zum Beispiel den Bestand in der Bibliothek nicht realitätsgetreu wieder, sondern den Stand von vor drei Jahren. Man plane, eine eigene Homepage zu bauen. Herr Schlifski lud die Anwesenden ein vorbeizukommen, um Einsicht in die vorhandenen Bücher nehmen zu können.
Herr Anolke ergänzte, dass der Fußball gerade in der Ultra-Kultur eine stark männlich geprägte Szene habe. Unter anderem gebe es gerade große Anstrengungen, ein Awareness-Konzept zum Beispiel im Stadion gemeinsam mit der Polizei und dem Ordnungsdienst zu erarbeiten und umzusetzen. Im Fanprojekt werde eine sehr aktive Mädchenarbeit geleistet. Man habe auch eine Kollegin im Team. Es gehe viel darum, besonders junge Frauen in der Fanszene zu stärken und sie zu ermutigen, sich nichts gefallen zu lassen. Das von Ratsfrau Zahl angesprochene Thema sei unter den Punkt Diskriminierung gefasst.
Ratsfrau Zahl begrüße die aktive Stärkung der Mädchen und wies gleichzeitig darauf hin, dass in einer männerdominierten Szene grade besonders männliche Jugendliche für das Thema zu sensibilisieren seinen, damit das Problem zukünftig weniger auftreten würde.
Zur Kenntnis genommen
TOP 14.
Zuwendung an den Träger Soziales Netzwerk Stöcken e.V. für das Vorhaben „Leckerhaus“ für die Jahre 2025/2026
(Drucks. Nr. 0419/2025)
Antrag,
der Zuwendungsgewährung für das Vorhaben „Leckerhaus“ (Antragsnummer: 4510098) des Trägers „Soziales Netzwerk Stöcken e.V.“ im Doppelhaushalt 2025/2026 in Höhe von 72.096,00 € jeweils für die Jahre 2025 und 2026 zuzustimmen. Die Deckung erfolgt aus dem Sammeltopf 4510311 „Innovative Modellprojekte“. Der Beschluss erfolgt vorbehaltlich der Genehmigung der Haushaltssatzung 2025/2026 durch die Kommunalaufsichtsbehörde.
Einstimmig
TOP 15.
Bericht der Dezernentin
Stadträtin Blasberg-Bense übergab das Wort an Herrn Pohl, der über die U18-Wahl, die in der Zeit vom 7. bis 14. Februar 2025 seit 1996 vom Deutschen Bundesjugendring gemeinsam mit seinen Partner*innen, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Deutschen Kinderhilfswerk, durchführt werde, berichtete. Herr Pohl wies darauf hin, dass dieses Vorhaben auf Grund der Kürze der Zeit durch die vorgezogenen Wahlen alles andere als trivial gewesen sei. Dank des unermüdlichen Einsatzes einiger Hauptamtlicher und jeder Menge ehrenamtlicher Mitarbeitenden in den Jugendringen und den Jugendverbänden sei es aber gelungen, eine reibungslose Wahl durchzuführen. Die Ergebnisse seien bewusst am Montag, den 17.02., vor der Bundestagswahl veröffentlicht worden. Diese Veröffentlichung sei nicht als Wahlbeeinflussung misszuverstehen. Die U18-Wahl gelte zwar als „nicht repräsentativ“, da nicht alle wahlberechtigten Menschen angeschrieben würden, sie bilde allerdings mit in diesem Jahr fast 170.000 Wählenden die Sicht von Kindern und Jugendlichen auf die Bundespolitik ab. Da sie selbst keine reguläre Stimmberechtigung hätten, erscheine es umso wichtiger, ihre Stimmen im Vorfeld der Wahlen abzubilden. Herr Pohl begrüßte die breite Berichterstattung in den Medien in diesem Jahr. Es habe Radioberichterstattungen in verschiedenen Sendern gegeben. Das Jugendzentrum Posthornstraße sei sowohl durch einen Fernsehsender (RTL Regional) als auch eine hannoversche Zeitung (HAZ) aufgesucht worden. Hier seien junge Menschen noch mehr zu Wort gekommen und diese Chance sei gerne genutzt worden. Es zeige sich, so Herr Pohl weiter, wie sehr sich die junge Generation mit der Politik beschäftige und wie wichtig ihnen politische Einflussnahme und Beteiligung sei. Die Wahlergebnisse auf Bundesebene seien durch die breite Berichterstattung sicher schon bekannt. In Hannover habe sich die Kinder- und Jugendarbeit auch in diesem Jahr wieder der Verantwortung gestellt, jungen Menschen zur Wahl eine Stimme zu geben. In allen städtischen Jugendzentren und Spielparks seien vom 12. bis 14. Februar Wahllokale aufgebaut gewesen; eines sogar im Foyer des Jugendamtes. Viele freie Träger der Jugendarbeit hätten in ihren Einrichtungen, Jugendzentren, Jugendtreffs, Kindertreffs und Jugendverbänden ebenfalls Wahllokale eingerichtet. Darüber hinaus habe es Wahllokale in einer Schule, auf dem Platzprojekt und sogar in der Stadtbibliothek gegeben. Alles in allem seien so fast 50 Wahllokale, die jungen Menschen die Möglichkeit zur Stimmangabe gaben, entstanden. Die Rollende Baustelle (eine städtisch geförderte Fachstelle für Jugendbeteiligung in Trägerschaft des Jugendwerks der AWO) habe dabei die Einrichtungen und Träger ebenso wie die Stadtjugendpflege unterstützt. In Hannover hätten so 1.117 Stimmen ihren Weg in die freundlicherweise vom Amt für Wahlen und Statistik zur Verfügung gestellten Wahlurnen gefunden. Das Wahlergebnis in den beiden hannoverschen Wahlkreisen weiche leicht vom Gesamtergebnis ab, folge im Wesentlichen aber dem Bundestrend. Junge Menschen wählten divers, so Herr Pohl weiter. Die in den letzten Monaten immer wieder zu hörende Erzählung von „die Jugend wählt rechts“ würde durch das Wahlergebnis nicht bestätigt. Vielmehr zeige es, dass junge Menschen verantwortlich wählten, sich mit den Inhalten auseinandersetzen würden. Die U18-Wahl zeige außerdem, wie wichtig Orte für junge Menschen seien, an denen sie sich ihre Meinung unabhängig von den Erwachsenen bilden könnten. Herr Pohl bedankte sich vor allem bei den Einrichtungen und Trägern, insbesondere für das regelmäßige Angebot der politischen Auseinandersetzung in den Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit.
Ratsfrau Kahmann wollte den Sachstand zu einem am 20.6.2024 vom Rat beschlossenen Antrag bzgl. des VCPs erfahren, da damit auch eine im Oktober endende Frist verbunden gewesen sei.
Stadträtin Blasberg-Bense erklärte, dass diese Frist präsent sei, weil die Verwaltung den Auftrag habe, die Förderrichtlinie zu überarbeiten. Dies sei u.a. Thema der nächsten Kommission Kinder- und Jugendhilfeplanung. Man wolle die Richtungsentscheidung der Politik abwarten, da diese eine Überarbeitung der Förderrichtlinie mit einfließen müsse.
Ratsherr Knüppel schloss den öffentlichen Teil der Sitzung und stellte Nichtöffentlichkeit her.
(Blasberg-Bense) (Knoll)
Stadträtin für das Protokoll
