Protokoll:
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Landeshauptstadt Hannover 03.01.2024
PROTOKOLL
25. Sitzung des Ausschusses für Sport, Bäder und Eventmanagement
am Montag, 13. Januar 2025, Rathaus, Ratssaal
Beginn 16.00 Uhr
Ende 17.47 Uhr
______________________________________________________________________
Anwesend:
Beigeordnete Klebe-Politze (SPD)
Ratsfrau Hellmann bis 17.35 (CDU)
Ratsherr Capellmann (CDU)
Ratsfrau Garlichs (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Homann (SPD)
Ratsherr Metell (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Pieper (SPD)
Bürgermeisterin Plate
bis 17 Uhr zurück um 17.40 Uhr (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Rosenzweig (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Spiegelhauer (SPD)
Ratsherr Steiner (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Beratende Mitglieder:
Herr Bankole
Herr Dölle
Herr Mecklenburg bis 17.40 Uhr
Herr Neumann
Herr Pook
Herr Schacht-Gaida bis 17.30 Uhr
Grundmandat:
Ratsherr Bingemer (FDP)
Ratsherr Keller (AfD)
Ratsherr Zingler (SGH)
Verwaltung:
Stadträtin Blasberg-Bense
Herr Sonnenberg (OE 52)
Herr Schaefer (OE 52.2)
Herr Bister (OE 52.3)
Herr Wittig (OE 52.11)
Herr Helldobler (OE 52.22)
Herr Möller (OE 15.3)
Herr Tietz (Dez IV)
Herr Yildirim (OE 52.01)
Frau Matthews (OE 52.01)
Landeshauptstadt Hannover 03.01.2024
PROTOKOLL
25. Sitzung des Ausschusses für Sport, Bäder und Eventmanagement
am Montag, 13. Januar 2025, Rathaus, Ratssaal
Beginn 16.00 Uhr
Ende 17.47 Uhr
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Anwesend:
Beigeordnete Klebe-Politze (SPD)
Ratsfrau Hellmann bis 17.35 (CDU)
Ratsherr Capellmann (CDU)
Ratsfrau Garlichs (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Homann (SPD)
Ratsherr Metell (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Pieper (SPD)
Bürgermeisterin Plate
bis 17 Uhr zurück um 17.40 Uhr (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Rosenzweig (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Ratsherr Spiegelhauer (SPD)
Ratsherr Steiner (Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei)
Beratende Mitglieder:
Herr Bankole
Herr Dölle
Herr Mecklenburg bis 17.40 Uhr
Herr Neumann
Herr Pook
Herr Schacht-Gaida bis 17.30 Uhr
Grundmandat:
Ratsherr Bingemer (FDP)
Ratsherr Keller (AfD)
Ratsherr Zingler (SGH)
Verwaltung:
Stadträtin Blasberg-Bense
Herr Sonnenberg (OE 52)
Herr Schaefer (OE 52.2)
Herr Bister (OE 52.3)
Herr Wittig (OE 52.11)
Herr Helldobler (OE 52.22)
Herr Möller (OE 15.3)
Herr Tietz (Dez IV)
Herr Yildirim (OE 52.01)
Frau Matthews (OE 52.01)
Tagesordnung:
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Einwohner*innenfragestunde
3. Informationen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT)
seitens der Verwaltung und Frau Rolfsmeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DEKT
4. Vorstellung der Machbarkeitsstudie Rudolf- Kalweit-Stadion
seitens der Verwaltung
5. Antrag der CDU-Fraktion: Veteranentag in Hannover sichtbar feiern
(Drucks. Nr. 1821/2024)
6. Gemeinsame Bewerbung mit der Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG als Spielort für die UEFA-Europameisterschaft der Frauen 2029
(Drucks. Nr. 2572/2024)
7. Bericht der Dezernentin
8. Verschiedenes
TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Beigeordnete Klebe-Politze eröffnete die 25. Sitzung des Ausschusses für Sport, Bäder und Eventmanagement, begrüßte die Anwesenden und stellte die ordnungsgemäße und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.
Sie wies darauf hin, dass nach § 5 der Hauptsatzung der Landeshauptstadt Hannover einige Ausschussmitglieder der Sitzung per Videokonferenz zugeschaltet seien.
Sie erklärte den virtuell Teilnehmenden, dass Abstimmungen und Wortmeldungen per Handzeichen geschähen und gemeinsam mit denen der im Saal Anwesenden erfasst würden.
Die Hinweise zur Datenverarbeitung seien bekannt, weshalb davon auszugehen sei, dass alle damit einverstanden seien.
Beigeordnete Klebe-Politze wies ausdrücklich auf die Pflicht der Amtsverschwiegenheit nach § 40 NKomVG hin und ging weiterhin davon aus, dass keine nichtberechtigten Dritten die Sitzung am Bildschirm verfolgen könnten.
Es gab keine weiteren Änderungs- oder Ergänzungswünsche zur Tagesordnung.
TOP 2.
Einwohner*innenfragestunde
Eine Einwohnerin stellte sich als obdachlose Einwohnerin der Stadt Hannover vor. Sie wollte wissen, ob Obdachlose bei den Themen Teilhabe und Gewaltschutz beim DEKT mitgedacht würden und wie sie sich einbringen könne, da ihr das Thema Obdachlosigkeit und Gott am Herzen liege.
Stadträtin Blasberg-Bense erinnerte sich, dass die Einwohnerin zu diesem Thema bereits bei einer Veranstaltung in der Marktkirche gesprochen habe. Damals habe Frau Jahn, Generalsekretärin des Kirchentages, versichert, dass Obdachlosigkeit mitgedacht werde. Eine Kontaktaufnahme müsse direkt mit dem Veranstalter erfolgen, der sicher bereit sei, ins Gespräch zu kommen.
TOP 3.
Informationen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT)
seitens der Verwaltung und Frau Rolfsmeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DEKT
Herr Bister informierte zum Deutschen Evangelischen Kirchentag seitens der Verwaltung anhand beigefügter (Anlage nur Online) Präsentation.
Frau Rolfsmeyer informierte zum Deutschen Evangelischen Kirchentag seitens des DEKT e.V. anhand beigefügter (Anlage nur Online) Präsentation.
Stadträtin Blasberg-Bense freute sich über die gute und kooperative Zusammenarbeit mit dem DEKT. Sie ergänzte, dass der DEKT einen Garten der Begegnung beim Haus der Religionen errichten werde, der dauerhaft bleibe. Darüber freue sich nicht nur das Haus der Religionen, das sich einen Garten schon lange wünsche, sondern auch die Verwaltung.
Sie berichtete außerdem, dass am 01. Mai 2025 die zentrale Kundgebung des dbb in Hannover stattfinde. Die Kooperation zwischen beiden Veranstalter*innen sei aber so gut, dass aufgrund der langfristigen Planung keine Konkurrenz zwischen den beiden Veranstaltungen zu erwarten sei.
Stadträtin Blasberg-Bense bedankte sich außerdem beim Fachbereich Schule und Dezernat VII, dass Gäste des DEKT in Schulräumen übernachten dürften. Erfahrungsgemäß werden die Räumlichkeiten nach Ende der Veranstaltung so sauber hinterlassen, dass Schüler*innen gar nicht merkten, dass dort übernachtet wurde.
Ratsherr Pieper wollte wissen, warum die Ticketpreise so hoch seien und welcher Personenkreis Anspruch auf ein ermäßigtes Ticket habe.
Frau Rolfsmeyer erklärte, dass die Veranstaltung zwar von Stadt und Land bezuschusst werde, was aber bei weitem nicht alle Kosten decke. Insgesamt läge die Preissteigerung im Vergleich zum Nürnberger Kirchentag 2023 bei 10 %. Sie versicherte, dass der DEKT nicht das Ziel verfolge, Gewinne zu erwirtschaften, sondern kostendeckend zu arbeiten.
Die einzelnen Konditionen zu den ermäßigten Tickets seien auf der Webseite zum DEKT in Hannover erläutert. So fasse der DEKT den Begriff des Familientickets beispielsweise sehr weit. Es umfasse nicht nur die klassische Familienkonstellation (Mutter, Vater, Kind).
Zur Wortmeldung aus der Einwohner*innenfagestunde berichtete Frau Rolfsmeyer, dass gemeinsam mit Asphalt und der Diakonie unter anderem auf dem Ernst-August-Platz Projekte mit obdachlosen Menschen geplant seien. Sie stehe gerne im Anschluss an die Sitzung für Gespräche bereit.
Auf Nachfragen von Ratsherr Metell erklärte Frau Rolfsmeyer, dass am Mittwoch (30. April 2025) und Freitag (2. Mai 2025) schulfreie Tage seien und das Gepäck daher in den Schulräumen untergebracht werden könne. Es gäbe darüber hinaus auch Services, zum Beispiel am Hauptbahnhof, wo Besucher*innen ihr Gepäck abgeben könnten.
Ratsherr Bingemer bedankte sich für die Präsentation und Organisation der Veranstaltung. Er erkundigte sich nach den Gesamtkosten und dem Return on Investment.
Frau Rolfsmeyer antwortete, dass das Gesamtvolumen der Veranstaltung zwischen 24 und 25 Millionen Euro läge. Auskunft zum Return on Investment könne sie erst nach der Veranstaltung geben.
Bürgermeisterin Plate freute sich über das tolle Programm. Sie bat um Entschuldigung die Sitzung des Ausschusses um 17 Uhr für einen repräsentativen Termin mit der Allianz der evangelischen Christ*innen verlassen zu müssen.
TOP 4.
Vorstellung der Machbarkeitsstudie Rudolf- Kalweit-Stadion
seitens der Verwaltung
Herr Schaefer und Herr Helldobler stellten die Machbarkeitsstudie zum Rudolf- Kalweit-Stadion anhand beigefügter (Anlage nur Online) Präsentation vor.
Herr Dölle wollte wissen, wann das Vorhaben umgesetzt werden könne und ob die Umsetzung Auswirkungen auf andere Projekte habe.
Herr Schaefer berichtete, dass für die Umsetzung personelle Ressourcen in den Fachbereichen Sport, Bäder und Eventmanagement, Umwelt und Stadtgrün und dem Gebäudemanagement benötigt würden, die zurzeit nicht vorhanden seien. Mittel in Höhe von 6,2 Millionen seien mit diesem Haushalt beschlossen worden. Er schätzte, dass vor 2027 jedoch nicht begonnen werden könne.
Ratsherr Bingemer fragte nach, seit wann die Studie vorläge, ob es überhaupt Firmen gäbe, die das Vorhaben umsetzen könnten und wie viele Stellplätze für Autos geplant seien.
Herr Schaefer antwortete, dass die Machbarkeitsstudie seit Januar 2024 vorläge, bisher aber nicht veröffentlicht wurde, da die Verwaltung aufgrund von zu wenig Personal, das mit anderen Projekten beschäftigt sei, sich mit der Studie bisher nicht auseinandersetzen konnte. Neben dem Personal der Verwaltung seien natürlich auch mögliche Firmen stark ausgelastet, weshalb die Zahl 2027 optimistisch geschätzt sei. Er erklärte, dass für die Stellplätze bisher nur eine Fläche ausgewiesen, wie viele Plätze darauf eingerichtet werden würden, aber noch nicht untersucht worden sei.
Ratsherr Pieper wollte wissen, warum der Politik nicht schon vorher mitgeteilt wurde, dass Personal in der Sportverwaltung fehle, um gegensteuern zu können. Er regte für die Umsetzung an, personelle Kapazitäten aus dem Sportverein hinzuzuziehen, um die Verwaltung zu entlasten.
Herr Schaefer erklärte, dass in der Sitzung im September, in der der Leistungsbericht vorgestellt worden war, gesagt wurde, dass alle Projekte nur mit finanziellen und personellen Ressourcen umgesetzt werden könnten. Hinzu kämen nun noch weitere Projekte, die mit dem neuen Haushaltsplan gerade erst beschlossen wurden und die zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt gewesen seien. Er erinnerte, dass Großprojekte immer auch einen langen Vorlauf benötigten, weil genau beschrieben werden müsse, wie und was gebaut werden solle. Mit den Planungen für das Rudolf- Kalweit-Stadion könne außerdem erst begonnen werden, wenn der Haushalt 2025/26 rechtskräftig sei.
Stadträtin Blasberg-Bense bekräftigte, dass, wie in der Präsentation dargestellt, beim Rudolf- Kalweit-Stadion ein hoher Sanierungsbedarf bestünde. Es müsste nun in einem nächsten Schritt in Gespräche gegangen werden, für was die bereitgestellten Mittel zuerst verwendet werden sollen. Daraus folgten dann Überlegungen, wie die Vorhaben personell realisiert werden können. Für den nächsten Doppelhaushalt werde die Verwaltung dann erneut auf die Politik zugehen, um gemeinsam zu überlegen, welche Schritte als nächstes eingeleitet werden müssten.
Herr Dölle wollte wissen, ob bei der Instandsetzung der Anlage für den allgemeinen Sportbetrieb auch der Ausbau zu einer Multifunktionsarena mitberücksichtigt werde. Außerdem fragte er, ob es bereits Überlegungen gebe, dass nach erfolgter Sanierung auch andere Vereine die Anlage mit nutzen könnten.
Herr Sonnenberg antwortete, dass in erster Linie der Haushaltsantrag gelte, in dem der Ausbau zu einer Multifunktionsarena nicht abgebildet sei. Die Verwaltung kenne aber den Wunsch der Politik und behalte diesen bei ihren Überlegungen im Hinterkopf. Das nun zur Verfügung gestellte Geld werde möglichst effizient nach den Vorgaben des beschlossenen Antrags eingesetzt. Es sei gängige Praxis, dass die Verwaltung im Rahmen der Sanierung mit den Vereinen über die Nutzung der Anlagen rede. Er sei sich sicher, dass ein gutes Konzept mit dem Verein SV Arminia ausgearbeitet werde. Bisher habe er den SV Arminia als einen Verein erlebt, der offen und konstruktiv der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen gegenüberstehe.
Ratsherr Pieper erläuterte nochmals die Intention des Antrags. Aufgrund der günstigen Lage der Liegenschaft zu den Stadtteilen Bemerode und Kirchrode, die demnächst massiven Zuwachs erwarteten, solle die Anlage für die Zukunft bereitgemacht werden, um in der Lage zu sein, viele Kinder aufzunehmen. Priorität habe aber zunächst die Sanierung der sehr maroden Umkleidekabinen.
TOP 5.
Antrag der CDU-Fraktion: Veteranentag in Hannover sichtbar feiern
(Drucks. Nr. 1821/2024)
Ratsherr Capellmann erläuterte kurz den Antrag seiner Fraktion.
Ratsherr Metell teilte mit, dass seine Fraktion die Überlegungen grundsätzlich teile, aber mit dem HSK XI beim Eventmanagement Mittel gekürzt worden seien und nun kein Geld zur Verfügung stehe. Aus diesem Grund könne seine Fraktion dem Antrag nicht zustimmen.
Die Drucksache wurde mit 2 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen abgelehnt.
TOP 6.
Gemeinsame Bewerbung mit der Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG als Spielort für die UEFA-Europameisterschaft der Frauen 2029
(Drucks. Nr. 2572/2024)
Der Drucksache wurde einstimmig zugestimmt.
TOP 7.
Bericht der Dezernentin
Stadträtin Blasberg-Bense wies darauf hin, dass die Anträge zum Haushalt 2025/26 die Sportverwaltung stark forderten und die Umsetzung weitere Finanzmittel erfordere. Hier wolle sie zwei Anträge herausheben. Erstens die Machbarkeitsstudie zum Eisstadion am Pferdeturm. Hier wolle sie darauf aufmerksam machen, dass in Folge einer Machbarkeitsstudie eine Umsetzung vermutlich einen zweistelligen Millionenbetrag erfordere. Einen Austausch im Nachgang zur Sitzung oder auch während einer der nächsten Sitzungen würde sie begrüßen.
Zweitens der Antrag zum Neubau eines Schwimmbades in Stöcken. Hierzu seien Planungskosten eingestellt. Auch hierzu wolle sie bezüglich der Erwartungshaltung, insbesondere vor dem Hintergrund des bestehenden Bädersanierungskonzeptes, in den Austausch kommen.
Stadträtin Blasberg-Bense kündigte an, dass die sportpolitischen Sprecher zu einem Austausch über die bevorstehende Freibadesaison im Februar eingeladen werden.
TOP 8.
Verschiedenes
Herr Dölle erkundigte sich im Auftrag des OSV, wann die Umsetzung des Kunststoffrasenplatzes beim Verein geplant sei, da die bereits entstandenen Verzögerungen langsam ein Problem für den Verein darstellten.
Herr Schaefer erklärte, dass die Drucksache noch nicht fertiggestellt werden konnte, da es noch einige offene Fragen gebe, die mit dem Planer geklärt werden müssten. Der Kunststoffrasenplatz könne voraussichtlich im kommenden Jahr errichtet werden.
Ratsherr Bingemer erkundigte sich danach, wie weit die Suche nach einer geeigneten Fläche für einen Ersatzneubau für das Schwimmbad in Anderten sei.
Stadträtin Blasberg-Bense antwortete, dass sie diese Frage mitnehmen müsse, da die Suche in den Zuständigkeitsbereich des Fachbereichs Gebäudemanagement falle.
Ratsherr Pieper kam erneut auf den Bericht der Dezernentin zurück und wollte sich mit der Aussage von Stadträtin Blasberg-Bense nicht zufriedengeben. Er forderte, dass die Verwaltung Probleme bei der Umsetzung von Anträgen im Voraus verkünden solle. Wenn die Umsetzung an personellen Engpässen scheitere, dann solle die Verwaltung zum nächsten Haushalt weitere Stellen beantragen.
Stadträtin Blasberg-Bense verdeutlichte erneut, dass die Verwaltung natürlich die Aufträge der Politik annehmen und umsetzen wolle und sie nur dafür sensibilisieren wollte, dass geschaut werden müsse, wie die Aufträge umgesetzt werden könnten. Sie bedankte sich für das Angebot, zum nächsten Doppelhaushalt über weitere Stellen zu sprechen.
Neben dem eben angekündigten Termin sei die Verwaltung immer bereit, weitere Termine auch außerhalb des Ausschusses zum Austausch zu vereinbaren. Sie betonte, dass die Verwaltung gewillt sei, gemeinsam mit der Politik die Sportlandschaft Hannover zukunftsfähig aufzustellen.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Beigeordnete Klebe-Politze eröffnete die 25. Sitzung des Ausschusses für Sport, Bäder und Eventmanagement, begrüßte die Anwesenden und stellte die ordnungsgemäße und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.
Sie wies darauf hin, dass nach § 5 der Hauptsatzung der Landeshauptstadt Hannover einige Ausschussmitglieder der Sitzung per Videokonferenz zugeschaltet seien.
Sie erklärte den virtuell Teilnehmenden, dass Abstimmungen und Wortmeldungen per Handzeichen geschähen und gemeinsam mit denen der im Saal Anwesenden erfasst würden.
Die Hinweise zur Datenverarbeitung seien bekannt, weshalb davon auszugehen sei, dass alle damit einverstanden seien.
Beigeordnete Klebe-Politze wies ausdrücklich auf die Pflicht der Amtsverschwiegenheit nach § 40 NKomVG hin und ging weiterhin davon aus, dass keine nichtberechtigten Dritten die Sitzung am Bildschirm verfolgen könnten.
Es gab keine weiteren Änderungs- oder Ergänzungswünsche zur Tagesordnung.
TOP 2.
Einwohner*innenfragestunde
Eine Einwohnerin stellte sich als obdachlose Einwohnerin der Stadt Hannover vor. Sie wollte wissen, ob Obdachlose bei den Themen Teilhabe und Gewaltschutz beim DEKT mitgedacht würden und wie sie sich einbringen könne, da ihr das Thema Obdachlosigkeit und Gott am Herzen liege.
Stadträtin Blasberg-Bense erinnerte sich, dass die Einwohnerin zu diesem Thema bereits bei einer Veranstaltung in der Marktkirche gesprochen habe. Damals habe Frau Jahn, Generalsekretärin des Kirchentages, versichert, dass Obdachlosigkeit mitgedacht werde. Eine Kontaktaufnahme müsse direkt mit dem Veranstalter erfolgen, der sicher bereit sei, ins Gespräch zu kommen.
TOP 3.
Informationen zum Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT)
seitens der Verwaltung und Frau Rolfsmeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende des DEKT
Herr Bister informierte zum Deutschen Evangelischen Kirchentag seitens der Verwaltung anhand beigefügter (Anlage nur Online) Präsentation.
Frau Rolfsmeyer informierte zum Deutschen Evangelischen Kirchentag seitens des DEKT e.V. anhand beigefügter (Anlage nur Online) Präsentation.
Stadträtin Blasberg-Bense freute sich über die gute und kooperative Zusammenarbeit mit dem DEKT. Sie ergänzte, dass der DEKT einen Garten der Begegnung beim Haus der Religionen errichten werde, der dauerhaft bleibe. Darüber freue sich nicht nur das Haus der Religionen, das sich einen Garten schon lange wünsche, sondern auch die Verwaltung.
Sie berichtete außerdem, dass am 01. Mai 2025 die zentrale Kundgebung des dbb in Hannover stattfinde. Die Kooperation zwischen beiden Veranstalter*innen sei aber so gut, dass aufgrund der langfristigen Planung keine Konkurrenz zwischen den beiden Veranstaltungen zu erwarten sei.
Stadträtin Blasberg-Bense bedankte sich außerdem beim Fachbereich Schule und Dezernat VII, dass Gäste des DEKT in Schulräumen übernachten dürften. Erfahrungsgemäß werden die Räumlichkeiten nach Ende der Veranstaltung so sauber hinterlassen, dass Schüler*innen gar nicht merkten, dass dort übernachtet wurde.
Ratsherr Pieper wollte wissen, warum die Ticketpreise so hoch seien und welcher Personenkreis Anspruch auf ein ermäßigtes Ticket habe.
Frau Rolfsmeyer erklärte, dass die Veranstaltung zwar von Stadt und Land bezuschusst werde, was aber bei weitem nicht alle Kosten decke. Insgesamt läge die Preissteigerung im Vergleich zum Nürnberger Kirchentag 2023 bei 10 %. Sie versicherte, dass der DEKT nicht das Ziel verfolge, Gewinne zu erwirtschaften, sondern kostendeckend zu arbeiten.
Die einzelnen Konditionen zu den ermäßigten Tickets seien auf der Webseite zum DEKT in Hannover erläutert. So fasse der DEKT den Begriff des Familientickets beispielsweise sehr weit. Es umfasse nicht nur die klassische Familienkonstellation (Mutter, Vater, Kind).
Zur Wortmeldung aus der Einwohner*innenfagestunde berichtete Frau Rolfsmeyer, dass gemeinsam mit Asphalt und der Diakonie unter anderem auf dem Ernst-August-Platz Projekte mit obdachlosen Menschen geplant seien. Sie stehe gerne im Anschluss an die Sitzung für Gespräche bereit.
Auf Nachfragen von Ratsherr Metell erklärte Frau Rolfsmeyer, dass am Mittwoch (30. April 2025) und Freitag (2. Mai 2025) schulfreie Tage seien und das Gepäck daher in den Schulräumen untergebracht werden könne. Es gäbe darüber hinaus auch Services, zum Beispiel am Hauptbahnhof, wo Besucher*innen ihr Gepäck abgeben könnten.
Ratsherr Bingemer bedankte sich für die Präsentation und Organisation der Veranstaltung. Er erkundigte sich nach den Gesamtkosten und dem Return on Investment.
Frau Rolfsmeyer antwortete, dass das Gesamtvolumen der Veranstaltung zwischen 24 und 25 Millionen Euro läge. Auskunft zum Return on Investment könne sie erst nach der Veranstaltung geben.
Bürgermeisterin Plate freute sich über das tolle Programm. Sie bat um Entschuldigung die Sitzung des Ausschusses um 17 Uhr für einen repräsentativen Termin mit der Allianz der evangelischen Christ*innen verlassen zu müssen.
TOP 4.
Vorstellung der Machbarkeitsstudie Rudolf- Kalweit-Stadion
seitens der Verwaltung
Herr Schaefer und Herr Helldobler stellten die Machbarkeitsstudie zum Rudolf- Kalweit-Stadion anhand beigefügter (Anlage nur Online) Präsentation vor.
Herr Dölle wollte wissen, wann das Vorhaben umgesetzt werden könne und ob die Umsetzung Auswirkungen auf andere Projekte habe.
Herr Schaefer berichtete, dass für die Umsetzung personelle Ressourcen in den Fachbereichen Sport, Bäder und Eventmanagement, Umwelt und Stadtgrün und dem Gebäudemanagement benötigt würden, die zurzeit nicht vorhanden seien. Mittel in Höhe von 6,2 Millionen seien mit diesem Haushalt beschlossen worden. Er schätzte, dass vor 2027 jedoch nicht begonnen werden könne.
Ratsherr Bingemer fragte nach, seit wann die Studie vorläge, ob es überhaupt Firmen gäbe, die das Vorhaben umsetzen könnten und wie viele Stellplätze für Autos geplant seien.
Herr Schaefer antwortete, dass die Machbarkeitsstudie seit Januar 2024 vorläge, bisher aber nicht veröffentlicht wurde, da die Verwaltung aufgrund von zu wenig Personal, das mit anderen Projekten beschäftigt sei, sich mit der Studie bisher nicht auseinandersetzen konnte. Neben dem Personal der Verwaltung seien natürlich auch mögliche Firmen stark ausgelastet, weshalb die Zahl 2027 optimistisch geschätzt sei. Er erklärte, dass für die Stellplätze bisher nur eine Fläche ausgewiesen, wie viele Plätze darauf eingerichtet werden würden, aber noch nicht untersucht worden sei.
Ratsherr Pieper wollte wissen, warum der Politik nicht schon vorher mitgeteilt wurde, dass Personal in der Sportverwaltung fehle, um gegensteuern zu können. Er regte für die Umsetzung an, personelle Kapazitäten aus dem Sportverein hinzuzuziehen, um die Verwaltung zu entlasten.
Herr Schaefer erklärte, dass in der Sitzung im September, in der der Leistungsbericht vorgestellt worden war, gesagt wurde, dass alle Projekte nur mit finanziellen und personellen Ressourcen umgesetzt werden könnten. Hinzu kämen nun noch weitere Projekte, die mit dem neuen Haushaltsplan gerade erst beschlossen wurden und die zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt gewesen seien. Er erinnerte, dass Großprojekte immer auch einen langen Vorlauf benötigten, weil genau beschrieben werden müsse, wie und was gebaut werden solle. Mit den Planungen für das Rudolf- Kalweit-Stadion könne außerdem erst begonnen werden, wenn der Haushalt 2025/26 rechtskräftig sei.
Stadträtin Blasberg-Bense bekräftigte, dass, wie in der Präsentation dargestellt, beim Rudolf- Kalweit-Stadion ein hoher Sanierungsbedarf bestünde. Es müsste nun in einem nächsten Schritt in Gespräche gegangen werden, für was die bereitgestellten Mittel zuerst verwendet werden sollen. Daraus folgten dann Überlegungen, wie die Vorhaben personell realisiert werden können. Für den nächsten Doppelhaushalt werde die Verwaltung dann erneut auf die Politik zugehen, um gemeinsam zu überlegen, welche Schritte als nächstes eingeleitet werden müssten.
Herr Dölle wollte wissen, ob bei der Instandsetzung der Anlage für den allgemeinen Sportbetrieb auch der Ausbau zu einer Multifunktionsarena mitberücksichtigt werde. Außerdem fragte er, ob es bereits Überlegungen gebe, dass nach erfolgter Sanierung auch andere Vereine die Anlage mit nutzen könnten.
Herr Sonnenberg antwortete, dass in erster Linie der Haushaltsantrag gelte, in dem der Ausbau zu einer Multifunktionsarena nicht abgebildet sei. Die Verwaltung kenne aber den Wunsch der Politik und behalte diesen bei ihren Überlegungen im Hinterkopf. Das nun zur Verfügung gestellte Geld werde möglichst effizient nach den Vorgaben des beschlossenen Antrags eingesetzt. Es sei gängige Praxis, dass die Verwaltung im Rahmen der Sanierung mit den Vereinen über die Nutzung der Anlagen rede. Er sei sich sicher, dass ein gutes Konzept mit dem Verein SV Arminia ausgearbeitet werde. Bisher habe er den SV Arminia als einen Verein erlebt, der offen und konstruktiv der Zusammenarbeit mit anderen Vereinen gegenüberstehe.
Ratsherr Pieper erläuterte nochmals die Intention des Antrags. Aufgrund der günstigen Lage der Liegenschaft zu den Stadtteilen Bemerode und Kirchrode, die demnächst massiven Zuwachs erwarteten, solle die Anlage für die Zukunft bereitgemacht werden, um in der Lage zu sein, viele Kinder aufzunehmen. Priorität habe aber zunächst die Sanierung der sehr maroden Umkleidekabinen.
TOP 5.
Antrag der CDU-Fraktion: Veteranentag in Hannover sichtbar feiern
(Drucks. Nr. 1821/2024)
Ratsherr Capellmann erläuterte kurz den Antrag seiner Fraktion.
Ratsherr Metell teilte mit, dass seine Fraktion die Überlegungen grundsätzlich teile, aber mit dem HSK XI beim Eventmanagement Mittel gekürzt worden seien und nun kein Geld zur Verfügung stehe. Aus diesem Grund könne seine Fraktion dem Antrag nicht zustimmen.
Die Drucksache wurde mit 2 Stimmen dafür, 7 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen abgelehnt.
TOP 6.
Gemeinsame Bewerbung mit der Hannover 96 Arena GmbH & Co. KG als Spielort für die UEFA-Europameisterschaft der Frauen 2029
(Drucks. Nr. 2572/2024)
Der Drucksache wurde einstimmig zugestimmt.
TOP 7.
Bericht der Dezernentin
Stadträtin Blasberg-Bense wies darauf hin, dass die Anträge zum Haushalt 2025/26 die Sportverwaltung stark forderten und die Umsetzung weitere Finanzmittel erfordere. Hier wolle sie zwei Anträge herausheben. Erstens die Machbarkeitsstudie zum Eisstadion am Pferdeturm. Hier wolle sie darauf aufmerksam machen, dass in Folge einer Machbarkeitsstudie eine Umsetzung vermutlich einen zweistelligen Millionenbetrag erfordere. Einen Austausch im Nachgang zur Sitzung oder auch während einer der nächsten Sitzungen würde sie begrüßen.
Zweitens der Antrag zum Neubau eines Schwimmbades in Stöcken. Hierzu seien Planungskosten eingestellt. Auch hierzu wolle sie bezüglich der Erwartungshaltung, insbesondere vor dem Hintergrund des bestehenden Bädersanierungskonzeptes, in den Austausch kommen.
Stadträtin Blasberg-Bense kündigte an, dass die sportpolitischen Sprecher zu einem Austausch über die bevorstehende Freibadesaison im Februar eingeladen werden.
TOP 8.
Verschiedenes
Herr Dölle erkundigte sich im Auftrag des OSV, wann die Umsetzung des Kunststoffrasenplatzes beim Verein geplant sei, da die bereits entstandenen Verzögerungen langsam ein Problem für den Verein darstellten.
Herr Schaefer erklärte, dass die Drucksache noch nicht fertiggestellt werden konnte, da es noch einige offene Fragen gebe, die mit dem Planer geklärt werden müssten. Der Kunststoffrasenplatz könne voraussichtlich im kommenden Jahr errichtet werden.
Ratsherr Bingemer erkundigte sich danach, wie weit die Suche nach einer geeigneten Fläche für einen Ersatzneubau für das Schwimmbad in Anderten sei.
Stadträtin Blasberg-Bense antwortete, dass sie diese Frage mitnehmen müsse, da die Suche in den Zuständigkeitsbereich des Fachbereichs Gebäudemanagement falle.
Ratsherr Pieper kam erneut auf den Bericht der Dezernentin zurück und wollte sich mit der Aussage von Stadträtin Blasberg-Bense nicht zufriedengeben. Er forderte, dass die Verwaltung Probleme bei der Umsetzung von Anträgen im Voraus verkünden solle. Wenn die Umsetzung an personellen Engpässen scheitere, dann solle die Verwaltung zum nächsten Haushalt weitere Stellen beantragen.
Stadträtin Blasberg-Bense verdeutlichte erneut, dass die Verwaltung natürlich die Aufträge der Politik annehmen und umsetzen wolle und sie nur dafür sensibilisieren wollte, dass geschaut werden müsse, wie die Aufträge umgesetzt werden könnten. Sie bedankte sich für das Angebot, zum nächsten Doppelhaushalt über weitere Stellen zu sprechen.
Neben dem eben angekündigten Termin sei die Verwaltung immer bereit, weitere Termine auch außerhalb des Ausschusses zum Austausch zu vereinbaren. Sie betonte, dass die Verwaltung gewillt sei, gemeinsam mit der Politik die Sportlandschaft Hannover zukunftsfähig aufzustellen.
Beigeordnete Klebe-Politze schloss die Sitzung um 17.47 Uhr.
Blasberg-Bense Matthews
Stadträtin Protokollantin
