Protokoll:
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_____________________________________________________________________
Landeshauptstadt Hannover -18.62.12. - 09.10.2023
PROTOKOLL
15. Sitzung des Stadtbezirksrates Herrenhausen-Stöcken
am Mittwoch, 4. Oktober 2023,
Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Str. 101, 30419 Hannover
Beginn 18.00 Uhr
Ende 20.00 Uhr
______________________________________________________________________
Anwesend:
(verhindert waren)
Bezirksratsherr Mönkeberg (SPD)
Bezirksratsherr von Wysiecki (CDU) 18.45 - 20.00 Uhr
Bezirksratsfrau Bittorf (SPD)
(Bezirksratsherr Blenke) (Volt)
Bezirksratsherr Domition (DIE PARTEI)
Bezirksratsfrau Gerdes (Bündnis 90/Die Grünen)
Bezirksratsfrau Goedeke (SPD)
Bezirksratsherr Hakemeyer (CDU)
Bezirksratsherr Hoffmann (SPD)
Bezirksratsherr Janischowsky (DIE LINKE.)
Bezirksratsherr Mönkeberg (SPD)
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram (Bündnis 90/Die Grünen)
Bezirksratsfrau Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen)
Bezirksratsherr Schumann (CDU)
Bezirksratsherr Siskos (CDU)
Bezirksratsherr Stiebig (Bündnis 90/Die Grünen)
(Bezirksratsherr Tegtmeier) (SPD)
Bezirksratsherr Witte (FDP)
Beratende Mitglieder:
(Ratsherr Böning) (DIE HANNOVERANER)
(Beigeordneter Kelich) (SPD)
(Ratsherr Metell) (Bündnis 90/Die Grünen)
Verwaltung:
Frau Spremberg Bezirksratsbetreuung
Herr Pilarski Stadtbezirksmanagement
Frau Fischer FB Planen u. Stadtentwicklung
Herr Grützbach FB Gebäudemanagement
Herr Hoffmeier FB Gebäudemanagement
Gäste:
Herr Vogt Beauftr. Architekt für Neuapostol.Kirche
Herr Seldte Neuapostolische Kirche
Landeshauptstadt Hannover -18.62.12. - 09.10.2023
PROTOKOLL
15. Sitzung des Stadtbezirksrates Herrenhausen-Stöcken
am Mittwoch, 4. Oktober 2023,
Stadtteilzentrum Stöcken, Eichsfelder Str. 101, 30419 Hannover
Beginn 18.00 Uhr
Ende 20.00 Uhr
______________________________________________________________________
Anwesend:
(verhindert waren)
Bezirksratsherr Mönkeberg (SPD)
Bezirksratsherr von Wysiecki (CDU) 18.45 - 20.00 Uhr
Bezirksratsfrau Bittorf (SPD)
(Bezirksratsherr Blenke) (Volt)
Bezirksratsherr Domition (DIE PARTEI)
Bezirksratsfrau Gerdes (Bündnis 90/Die Grünen)
Bezirksratsfrau Goedeke (SPD)
Bezirksratsherr Hakemeyer (CDU)
Bezirksratsherr Hoffmann (SPD)
Bezirksratsherr Janischowsky (DIE LINKE.)
Bezirksratsherr Mönkeberg (SPD)
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram (Bündnis 90/Die Grünen)
Bezirksratsfrau Schmidt (Bündnis 90/Die Grünen)
Bezirksratsherr Schumann (CDU)
Bezirksratsherr Siskos (CDU)
Bezirksratsherr Stiebig (Bündnis 90/Die Grünen)
(Bezirksratsherr Tegtmeier) (SPD)
Bezirksratsherr Witte (FDP)
Beratende Mitglieder:
(Ratsherr Böning) (DIE HANNOVERANER)
(Beigeordneter Kelich) (SPD)
(Ratsherr Metell) (Bündnis 90/Die Grünen)
Verwaltung:
Frau Spremberg Bezirksratsbetreuung
Herr Pilarski Stadtbezirksmanagement
Frau Fischer FB Planen u. Stadtentwicklung
Herr Grützbach FB Gebäudemanagement
Herr Hoffmeier FB Gebäudemanagement
Gäste:
Herr Vogt Beauftr. Architekt für Neuapostol.Kirche
Herr Seldte Neuapostolische Kirche
Tagesordnung:
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Feststellen des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitglieds
(Drucks. Nr. 15-1902/2023)
3. Einwohner*innenfragestunde
4. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 06.09.2023
- öffentlicher Teil
5. B E R I C H T E
5.1. Informationen über Bauvorhaben
5.2. Bericht aus dem Integrationsbeirat
6. M I T T E I L U N G E N
7. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
7.1. A N H Ö R U N G E N
7.1.1. GS Marienwerder, Sanierung Heizungsanlage/MSR Technik
(Drucks. Nr. 1803/2023 mit 3 (nur online) Anlagen)
7.1.2. Luftreinhalteplan Hannover 2023
(Drucks. Nr. 1905/2023 mit 1 (nur online) Anlagen)
7.1.2.1. Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 1905/2023 Luftreinhalteplan
(Drucks. Nr. 15-2091/2023)
7.1.3. Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 391, 2. Änderung - südlich Herrenhäuser Markt
Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1985/2023 mit 5 (nur online) Anlagen)
8. A N T R Ä G E
8.1. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
8.1.1. Zuwendungen aus Eigenen Mitteln - 04.10.2023 -
(Drucks. Nr. 15-1919/2023)
8.2. Gemeinsam von SPD- Fraktion und CDU-Fraktion
8.2.1. Fahrradreparaturstation
(Drucks. Nr. 15-1940/2023)
8.2.1.1. Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-1940/2023
(Drucks. Nr. 15-2090/2023)
8.2.1.2. Fahrradreparaturstation
(Drucks. Nr. 15-1940/2023 N1)
9. A N F R A G E N
9.1. der SPD-Fraktion
9.1.1. Verkehrsberuhigende Maßnahmen Alter Gutshof
(Drucks. Nr. 15-1941/2023)
9.1.2. Deich Marienwerder
(Drucks. Nr. 15-1942/2023)
9.2. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
9.2.1. Bebauung auf dem Gelände der Neuapostolischen Kirche
im Alveser Weg
(Drucks. Nr. 15-1943/2023)
9.3. von Bezirksratsherrn Witte (FDP)
9.3.1. Öffentliche Grünpflege im Stadtbezirk
(Drucks. Nr. 15-1894/2023)
9.3.2. Schließung der Volksbankfiliale am Stöckener Markt
(Drucks. Nr. 15-1895/2023)
II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L
10. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 06.09.2023
– Nichtöffentlicher Teil -
11. M I T T E I L U N G E N U N D A N F R A G E N
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Feststellen des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitglieds
(Drucks. Nr. 15-1902/2023)
3. Einwohner*innenfragestunde
4. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 06.09.2023
- öffentlicher Teil
5. B E R I C H T E
5.1. Informationen über Bauvorhaben
5.2. Bericht aus dem Integrationsbeirat
6. M I T T E I L U N G E N
7. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
7.1. A N H Ö R U N G E N
7.1.1. GS Marienwerder, Sanierung Heizungsanlage/MSR Technik
(Drucks. Nr. 1803/2023 mit 3 (nur online) Anlagen)
7.1.2. Luftreinhalteplan Hannover 2023
(Drucks. Nr. 1905/2023 mit 1 (nur online) Anlagen)
7.1.2.1. Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 1905/2023 Luftreinhalteplan
(Drucks. Nr. 15-2091/2023)
7.1.3. Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 391, 2. Änderung - südlich Herrenhäuser Markt
Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1985/2023 mit 5 (nur online) Anlagen)
8. A N T R Ä G E
8.1. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
8.1.1. Zuwendungen aus Eigenen Mitteln - 04.10.2023 -
(Drucks. Nr. 15-1919/2023)
8.2. Gemeinsam von SPD- Fraktion und CDU-Fraktion
8.2.1. Fahrradreparaturstation
(Drucks. Nr. 15-1940/2023)
8.2.1.1. Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-1940/2023
(Drucks. Nr. 15-2090/2023)
8.2.1.2. Fahrradreparaturstation
(Drucks. Nr. 15-1940/2023 N1)
9. A N F R A G E N
9.1. der SPD-Fraktion
9.1.1. Verkehrsberuhigende Maßnahmen Alter Gutshof
(Drucks. Nr. 15-1941/2023)
9.1.2. Deich Marienwerder
(Drucks. Nr. 15-1942/2023)
9.2. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
9.2.1. Bebauung auf dem Gelände der Neuapostolischen Kirche
im Alveser Weg
(Drucks. Nr. 15-1943/2023)
9.3. von Bezirksratsherrn Witte (FDP)
9.3.1. Öffentliche Grünpflege im Stadtbezirk
(Drucks. Nr. 15-1894/2023)
9.3.2. Schließung der Volksbankfiliale am Stöckener Markt
(Drucks. Nr. 15-1895/2023)
II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L
10. Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 06.09.2023
– Nichtöffentlicher Teil -
11. M I T T E I L U N G E N U N D A N F R A G E N
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Bezirksbürgermeister Mönkeberg eröffnet die Sitzung und stellt die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram kündigt Änderungsanträge an
Die vorliegende Tagesordnung wird bestätigt.
TOP 2.
Feststellen des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitglieds
(Drucks. Nr. 15-1902/2023)
Bezirksbürgermeister Mönkeberg bittet um Feststellung des Sitzverlustes von Bezirksratsherrn Schmalstieg.
Antrag,
gem. § 52 Abs. 2 in Verbindung mit § 91 Abs. 4 S. 1 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) festzustellen, dass bei Herrn David Schmalstieg die Voraussetzungen nach § 52 Abs.1 Ziff. 1 NKomVG für den Verlust des Sitzes im Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken vorliegen.
Einstimmig festgestellt
TOP 3.
Einwohner*innenfragestunde
Bezirksratsherr Witte berichtet aus der vergangenen Sitzung, dass.der Zaun an der Baustelle Herrenhäuser Markt gestrichen worden sei; der bemängelte Rattenbefall könne durch Erdbewegungen durch den Abriss der Kirche verursacht worden, es seien Köderfallen aufgestellt worden und die Problematik der Durchfahrt in der Kleingartenanlage Leineblick sei bekannt und werde alsbald behoben.
Um die heutigen Fragen wird sich Bezirksratsmitglied Stiebig kümmern.
Herr Sch. erinnert an die Beseitigung der Brombeerhecke in der Schwarzen Heide. Der Grundstückseigentümer hätte nichts veranlasst, die Verwaltung möge ihn dazu bewegen. Inzwischen habe in Anwohner die überwachsende Hecke geschnitten und den Abschnitt vor Ort gelassen. Auch die Streupflicht werde nicht wahrgenommen.
Herr Pilarski sagt die Erinnerung zu.
Herr St. erkundigt sich nach Informationen für Grundstücksbesitzer zu Hochwasserlagen und Starkregenereignissen.
Frau Spremberg verweist auf das Protokoll was am nächsten Morgen veröffentlicht wird, dort seien Links zu den Veröffentlichungen und die Präsentation enthalten.
TOP 4.
Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 06.09.2023 - öffentlicher Teil
Bezirksbürgermeister Mönkeberg erkundigt sich nach Anmerkungen zum Protokoll und lässt über die Genehmigung abstimmen.
Einstimmig bei einer Enthaltung
TOP 5.
B E R I C H T E
TOP 5.1.
Informationen über Bauvorhaben
Frau Fischer begrüßt die Herren Seldte und Vogt, die anhand einer Präsentation über den geplanten Abriss der Neuapostolischen Kirche informieren, die zu groß, langfristig zu unwirtschaftlich und außerdem nicht barrierefrei sei. Auf dem Grundstück sollen drei neue Gebäude für neue Kirchenräume, sowie 30 Wohnungen und technische Anlagen entstehen. Daneben seien 17 Stellplätze für Mieter zwei Car-Sharing-Plätze und 70 Fahrradabstellplätze vorgesehen. Das Vorhaben entspreche den geltenden Bauvorschriften. Es sei geplant, dass die Kirchenbesucher den nahe liegenden Parkplatz des Stadtfriedhofs Stöcken benutzen, um Parkraum auf dem Grundstück einzusparen.
Bezirksratsherr Witte fragt nach dem Zeitpunkt der Fertigstellung, was mit einer Bauzeit von zwei Jahren beginnend ab Jahresbeginn 2024 beantwortet wird.
Bezirksratsherr K. Mönkeberg möchte wissen, ob die Wohnungen auf dem freien Markt angeboten werden oder nur für Gemeindemitglieder seien.
Herr Seldte antwortet, dass man eine langfristige finanzielle Sicherheit anstrebe und die Wohnung zum marktüblichen Mietpreis angeboten werden.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram erkundigt sich, ob die Regenwasserversickerung auf dem Grundstück erfolge und bezwiefelt, dass der Parkplatz des Friedhofs für die Gottesdienstbesucher ausreichen wird.
Herr Seldte entgegnet, dass der Friedhofsparkplatz meistens nur zu 30 % genutzt wird, das sei untersucht worden. Heutzutagen solle der vorhandene Bestand an Parkplätzen genutzt werden.
Bezirksratsfrau Goedeke begrüßt das Vorhaben und schlägt vor, den Mietern Anreize für die Nutzung des ÖPNV zu bieten.
Bezirksratsherr Janischowsky möchte Anzahl und Größe der Wohnungen wissen und ob diese barriere sein werden.
Herr Seldte erklärt, dass 12 Wohneinheiten 100 qm haben werden, 12 Wohneinheiten in der Größe von 37 - 40 qm und zwei Wohnungen mit rund 130 qm , barrierefrei sind alle, behindertengereicht werden drei Wohnungen sein.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg dankt für die Präsentation und freut sich auf die Umsetzung des Vorhabens.
TOP 5.2.
Bericht aus dem Integrationsbeirat
Bezirksratsfrau Goedeke berichtet über die laufenden eigenen Projekte des Integrationsbeirats: Im Projekt "Kultur löffeln" haben drei Termine stattgefunden, die vierrte Veranstaltung folge in diesem Jahr. Das Projekt Graffiti sei angelaufen, aber gestoppt worden, da das zu besprühende Objekt kurzfristig nicht frei gegeben wurde und soll im nächsten Jahr fortgeführt werden. Das Projekt Lange Tafel der Integration könne leider erst im nächsten Jahr stattfinden.
Es seien keine Zuwendungsanträge eingegangen.
TOP 6.
M I T T E I L U N G E NFrau Spremberg informiert über den Besichtigungstermin des Lernorts der Werk-statt-Schule am nächsten Tag um 16.30 Uhr am Leinhäuser Weg.
TOP 7.
V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
TOP 7.1.
A N H Ö R U N G E N
TOP 7.1.1.
GS Marienwerder, Sanierung Heizungsanlage/MSR Technik
(Drucks. Nr. 1803/2023 mit 3 (nur online) Anlagen)
Herr Grützbach und Herr Hoffmeier erläutern die Drucksache. Die Heizungsanlage der Grundschule Marienwerder sei dringend sanierungsbedürftig. Das in Marienwerder aktuell diskutierte Wärmekonzept sei ebenfalls untersucht worden, aufgrund der Abgängigkeit der bestehenden Heizungsanlage bestehe akuter Handlungszwang um die Grundschule mit Wärme versorgen zu können. Dies bedeute nicht, dass das Wärmekonzept nicht zu gegebener Zeit auch noch berücksichtigt werden könne.
Bezirksratsfrau Goedeke erklärt, dass die Planung auf die Initiative Wärmeversorung in Marienwerder zurückgehe. Aufgrund der dafür notwendigern Anschlussquote sei es wichtig, dass Möglichkeiten offen gehalten werden, die Schule in die Planung zu integrieren. Man habe die Dringlichkeit der Erneuerung der Heizungsanlage zur Kenntnis genommen und hoffe dennoch auf eine spätere Berücksichtigung.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram äußert Beratungsbedarf und zieht die Drucksache in die Fraktion.
Antrag,
1. der Haushaltsunterlage Bau gem. § 12 KomHKVO zur Sanierung der Heizungsanlage/MSR Technik in der Grundschule Marienwerder durch den Stadtbezirksrat (inhaltliche Zuständigkeit),
2. der Mittelfreigabe in Höhe von insgesamt 580.000 € durch den Verwaltungsausschuss, vorbereitet durch den Stadtentwicklung- und Bauausschuss (finanzielle Zuständigkeit), sowie
3. dem sofortigen Baubeginn zuzustimmen.
Auf Wunsch der Bündnis 90/Die Grünen in die Fraktionen gezogen
TOP 7.1.2.
Luftreinhalteplan Hannover 2023
(Drucks. Nr. 1905/2023 mit 1 (nur online) Anlagen)
Bezirksratsfrau Schmidt bringt einen Änderungsantrag zu dieser Drucksache ein und begründet den Antrag.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg verliest den Wortlaut des Änderungsantrags mit Begründung, da der Antrag nicht schriftlich an die Mitglieder des Bezirksrates verteilt wurde.
TOP 7.1.2.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 1905/2023 Luftreinhalteplan
(Drucks. Nr. 15-2091/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:
In Ergänzung des Luftreinhalteplans werden für den Stadtbezirk Herrenhausen/ Stöcken die folgenden Maßnahmen aufgenommen:
Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Straßen Alte Stöckener Straße und Schaumburgstraße auf Tempo 30.
Der Änderungsantrag wird mit 12 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 4 Enthaltungen beschlossen
Bezirksbürgermeister Mönkeberg läßt über den Antrag aus Drucks. 1905/2023 in der durch Drucks. Nr. 15-2091/2023 geänderten Form abstimmen.
Antrag,
2. Wie soll mit den Bäumen weiter verfahren werden?
3. Welche Argumente sprechen gegen eine evtl. Entfernung der Bäume?
2. Ist der Verwaltung bekannt, ob Alternativen für die Bevölkerung in Stöcken geplant sind?
3. Hat die Verwaltung ein Konzept oder ähnliches, um Banken und Sparkassen im Sinne einer quartiersnahen Versorgung zu motivieren, Standorte zu halten?
TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Bezirksbürgermeister Mönkeberg eröffnet die Sitzung und stellt die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram kündigt Änderungsanträge an
Die vorliegende Tagesordnung wird bestätigt.
TOP 2.
Feststellen des Sitzverlustes eines Bezirksratsmitglieds
(Drucks. Nr. 15-1902/2023)
Bezirksbürgermeister Mönkeberg bittet um Feststellung des Sitzverlustes von Bezirksratsherrn Schmalstieg.
Antrag,
gem. § 52 Abs. 2 in Verbindung mit § 91 Abs. 4 S. 1 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) festzustellen, dass bei Herrn David Schmalstieg die Voraussetzungen nach § 52 Abs.1 Ziff. 1 NKomVG für den Verlust des Sitzes im Stadtbezirksrat Herrenhausen-Stöcken vorliegen.
Einstimmig festgestellt
TOP 3.
Einwohner*innenfragestunde
Bezirksratsherr Witte berichtet aus der vergangenen Sitzung, dass.der Zaun an der Baustelle Herrenhäuser Markt gestrichen worden sei; der bemängelte Rattenbefall könne durch Erdbewegungen durch den Abriss der Kirche verursacht worden, es seien Köderfallen aufgestellt worden und die Problematik der Durchfahrt in der Kleingartenanlage Leineblick sei bekannt und werde alsbald behoben.
Um die heutigen Fragen wird sich Bezirksratsmitglied Stiebig kümmern.
Herr Sch. erinnert an die Beseitigung der Brombeerhecke in der Schwarzen Heide. Der Grundstückseigentümer hätte nichts veranlasst, die Verwaltung möge ihn dazu bewegen. Inzwischen habe in Anwohner die überwachsende Hecke geschnitten und den Abschnitt vor Ort gelassen. Auch die Streupflicht werde nicht wahrgenommen.
Herr Pilarski sagt die Erinnerung zu.
Herr St. erkundigt sich nach Informationen für Grundstücksbesitzer zu Hochwasserlagen und Starkregenereignissen.
Frau Spremberg verweist auf das Protokoll was am nächsten Morgen veröffentlicht wird, dort seien Links zu den Veröffentlichungen und die Präsentation enthalten.
TOP 4.
Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am 06.09.2023 - öffentlicher Teil
Bezirksbürgermeister Mönkeberg erkundigt sich nach Anmerkungen zum Protokoll und lässt über die Genehmigung abstimmen.
Einstimmig bei einer Enthaltung
TOP 5.
B E R I C H T E
TOP 5.1.
Informationen über Bauvorhaben
Frau Fischer begrüßt die Herren Seldte und Vogt, die anhand einer Präsentation über den geplanten Abriss der Neuapostolischen Kirche informieren, die zu groß, langfristig zu unwirtschaftlich und außerdem nicht barrierefrei sei. Auf dem Grundstück sollen drei neue Gebäude für neue Kirchenräume, sowie 30 Wohnungen und technische Anlagen entstehen. Daneben seien 17 Stellplätze für Mieter zwei Car-Sharing-Plätze und 70 Fahrradabstellplätze vorgesehen. Das Vorhaben entspreche den geltenden Bauvorschriften. Es sei geplant, dass die Kirchenbesucher den nahe liegenden Parkplatz des Stadtfriedhofs Stöcken benutzen, um Parkraum auf dem Grundstück einzusparen.
Bezirksratsherr Witte fragt nach dem Zeitpunkt der Fertigstellung, was mit einer Bauzeit von zwei Jahren beginnend ab Jahresbeginn 2024 beantwortet wird.
Bezirksratsherr K. Mönkeberg möchte wissen, ob die Wohnungen auf dem freien Markt angeboten werden oder nur für Gemeindemitglieder seien.
Herr Seldte antwortet, dass man eine langfristige finanzielle Sicherheit anstrebe und die Wohnung zum marktüblichen Mietpreis angeboten werden.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram erkundigt sich, ob die Regenwasserversickerung auf dem Grundstück erfolge und bezwiefelt, dass der Parkplatz des Friedhofs für die Gottesdienstbesucher ausreichen wird.
Herr Seldte entgegnet, dass der Friedhofsparkplatz meistens nur zu 30 % genutzt wird, das sei untersucht worden. Heutzutagen solle der vorhandene Bestand an Parkplätzen genutzt werden.
Bezirksratsfrau Goedeke begrüßt das Vorhaben und schlägt vor, den Mietern Anreize für die Nutzung des ÖPNV zu bieten.
Bezirksratsherr Janischowsky möchte Anzahl und Größe der Wohnungen wissen und ob diese barriere sein werden.
Herr Seldte erklärt, dass 12 Wohneinheiten 100 qm haben werden, 12 Wohneinheiten in der Größe von 37 - 40 qm und zwei Wohnungen mit rund 130 qm , barrierefrei sind alle, behindertengereicht werden drei Wohnungen sein.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg dankt für die Präsentation und freut sich auf die Umsetzung des Vorhabens.
TOP 5.2.
Bericht aus dem Integrationsbeirat
Bezirksratsfrau Goedeke berichtet über die laufenden eigenen Projekte des Integrationsbeirats: Im Projekt "Kultur löffeln" haben drei Termine stattgefunden, die vierrte Veranstaltung folge in diesem Jahr. Das Projekt Graffiti sei angelaufen, aber gestoppt worden, da das zu besprühende Objekt kurzfristig nicht frei gegeben wurde und soll im nächsten Jahr fortgeführt werden. Das Projekt Lange Tafel der Integration könne leider erst im nächsten Jahr stattfinden.
Es seien keine Zuwendungsanträge eingegangen.
TOP 6.
M I T T E I L U N G E NFrau Spremberg informiert über den Besichtigungstermin des Lernorts der Werk-statt-Schule am nächsten Tag um 16.30 Uhr am Leinhäuser Weg.
TOP 7.
V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
TOP 7.1.
A N H Ö R U N G E N
TOP 7.1.1.
GS Marienwerder, Sanierung Heizungsanlage/MSR Technik
(Drucks. Nr. 1803/2023 mit 3 (nur online) Anlagen)
Herr Grützbach und Herr Hoffmeier erläutern die Drucksache. Die Heizungsanlage der Grundschule Marienwerder sei dringend sanierungsbedürftig. Das in Marienwerder aktuell diskutierte Wärmekonzept sei ebenfalls untersucht worden, aufgrund der Abgängigkeit der bestehenden Heizungsanlage bestehe akuter Handlungszwang um die Grundschule mit Wärme versorgen zu können. Dies bedeute nicht, dass das Wärmekonzept nicht zu gegebener Zeit auch noch berücksichtigt werden könne.
Bezirksratsfrau Goedeke erklärt, dass die Planung auf die Initiative Wärmeversorung in Marienwerder zurückgehe. Aufgrund der dafür notwendigern Anschlussquote sei es wichtig, dass Möglichkeiten offen gehalten werden, die Schule in die Planung zu integrieren. Man habe die Dringlichkeit der Erneuerung der Heizungsanlage zur Kenntnis genommen und hoffe dennoch auf eine spätere Berücksichtigung.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram äußert Beratungsbedarf und zieht die Drucksache in die Fraktion.
Antrag,
1. der Haushaltsunterlage Bau gem. § 12 KomHKVO zur Sanierung der Heizungsanlage/MSR Technik in der Grundschule Marienwerder durch den Stadtbezirksrat (inhaltliche Zuständigkeit),
2. der Mittelfreigabe in Höhe von insgesamt 580.000 € durch den Verwaltungsausschuss, vorbereitet durch den Stadtentwicklung- und Bauausschuss (finanzielle Zuständigkeit), sowie
3. dem sofortigen Baubeginn zuzustimmen.
Auf Wunsch der Bündnis 90/Die Grünen in die Fraktionen gezogen
TOP 7.1.2.
Luftreinhalteplan Hannover 2023
(Drucks. Nr. 1905/2023 mit 1 (nur online) Anlagen)
Bezirksratsfrau Schmidt bringt einen Änderungsantrag zu dieser Drucksache ein und begründet den Antrag.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg verliest den Wortlaut des Änderungsantrags mit Begründung, da der Antrag nicht schriftlich an die Mitglieder des Bezirksrates verteilt wurde.
TOP 7.1.2.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 1905/2023 Luftreinhalteplan
(Drucks. Nr. 15-2091/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:
In Ergänzung des Luftreinhalteplans werden für den Stadtbezirk Herrenhausen/ Stöcken die folgenden Maßnahmen aufgenommen:
Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen für die Straßen Alte Stöckener Straße und Schaumburgstraße auf Tempo 30.
Der Änderungsantrag wird mit 12 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 4 Enthaltungen beschlossen
Bezirksbürgermeister Mönkeberg läßt über den Antrag aus Drucks. 1905/2023 in der durch Drucks. Nr. 15-2091/2023 geänderten Form abstimmen.
den als Anlage beigefügten Luftreinhalteplan für die Landeshauptstadt Hannover zu beschließen.
In der durch Drucksache 15-2091/2023 geänderten Form mit 12 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 4 Enthaltungen beschlossen
TOP 7.1.3.
Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 391, 2. Änderung - südlich Herrenhäuser Markt
Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1985/2023 mit 5 (nur online) Anlagen)
Frau Fischer erläutert kurz die vorgesehene Änderung des Bebauungsplans, dessen Auslegung hier beschlossen werden soll. Inhalt sei der Ausschluss von Vergüngungsstätten aller Art im Regelungsgebiet.
Antrag,
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram erkundigt sich nach weiteren Gebieten, in den diese Regelungen zukünftig gelten sollen.
Frau Fischer erläutert, dass nach Bedarf, wenn Anträge für Spielstätten/ Vergnügungsstätten gestellt werden, die nicht in das bereits bestehende städtische Vergnügungsstättenkonzept passen, diese Änderungen in den Bebauungsplänen vorgenommen werde.
TOP 8.
A N T R Ä G E
TOP 8.1.
EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
TOP 8.1.1.
Zuwendungen aus Eigenen Mitteln - 04.10.2023 -
(Drucks. Nr. 15-1919/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln die folgende(n) Zuwendung(en.)
17-2023 Die Grundschule Am Stöckener Bach erhält 1200,00 Euro für die Durchführung der Kinderwald-Projekttage.
18-2023 Das Familienzentrum Corvinius erhält 20 Prozent der nachgewiesenen Anschaffungskosten für neue Möbel in der Kita, max. 3000,00 Euro.
19-2023 Der SV Kleeblatt e.V. erhält 1500,00 Euro für eine notwendige Erdkabelreparatur.
Einstimmig beschlossen
TOP 8.2.
Gemeinsam von SPD- Fraktion und CDU-Fraktion
TOP 8.2.1.
Fahrradreparaturstation
(Drucks. Nr. 15-1940/2023)
Bezirksratsherr Hoffman bringt den Antrag ein und begründet ihn.
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen: Im Georgengarten wird an der Ecke Herrenhäuser Allee/ An der Graft eine Fahrradreparaturstation (siehe angehängten Kostenvoranschlag) aufgestellt. Die Anschaffung erfolgt aus Mitteln des Bezirksrates.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram weist darauf hin, dass es sich bei der Stelle zum einen um den Bereich des Stadtbezirks Nord handelt und die andere Seite dieses Ortes unter Denkmalschutz stehe. Man sei auch verwirrt über den vorgeschlagenen Standort, da er sich nicht auf der Veloroute befinde, die von der SPD-Fraktion auf dieser Route abgelehnt worden sei. Daher werde ein Änderungsantrag seitens der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen eingebracht, den sie vorstellt.
TOP 8.2.1.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-1940/2023 (der Fraktion B´90/ die Grünen)
(Drucks. Nr. 15-2090/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:
Die geforderte Fahrradreparaturstation wird nicht an der vorgeschlagenen Ecke eingerichtet, sondern an der Straßenkreuzung Haltenhoffstraße / Schaumburgstraße.
Bezirksratsherr Janischowsky bittet um einen vernünftigen Umgang miteinander und darum, dass gute Ideen vom gesamten Bezirksrat getragen werden sollten, insbesondere wenn über Finanzmittel des Bezirksrates verfügt werden sollen.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg unterbricht die Sitzung von 19.23 Uhr bis 19.26 Uhr.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg eröffnet die Sitzung erneut.
Bezirksratsherr Hoffmann schlägt eine Ergänzung des eigenen Antrags vor. Sie lautet: Der genaue Standort wird mit der Verwaltung abgesprochen. Zukünftig werde man derartige Anträge im Interkreis fraktionsübergreifend beraten.
Nach weiterer Diskussion läßt Bezirksbürgermeister Mönkeberg schließlich zunächst über den Änderungsantrag der Fraktion B´90/ Die Grünen abstimmen:
TOP 8.2.1.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-1940/2023 (der Fraktion B´90/ die Grünen)
(Drucks. Nr. 15-2090/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:
Die geforderte Fahrradreparaturstation wird nicht an der vorgeschlagenen Ecke eingerichtet, sondern an der Straßenkreuzung Haltenhoffstraße / Schaumburgstraße.
Mit 4 Stimmen dafür, 9 Stimmen dagegen, 3 Enthaltungen abgelehnt
Anschließend über den Änderungsantrag der SPD- und CDU-Fraktionen.
TOP 8.2.1.2.
Änderungsantrag zu Fahrradreparaturstation (von SPD- und CDU-Fraktion)
(Drucks. Nr. 15-1940/2023 N1)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Im Georgengarten wird an der Ecke Herrenhäuser Allee/ An der Graft eine Fahrradreparaturstation (siehe angehängten Kostenvoranschlag) aufgestellt. Die Anschaffung erfolgt aus Mitteln des Bezirksrates. Der genaue Standort in dem Bereich wird in Zusammenarbeit mit der Verwaltung ermittelt werden.
Mit 10 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 6 Enthaltungen beschlossen
Anschließend über den Ursprungsantrag in der geänderten Form:
Mit 11 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 5 Enthaltungen beschlossen
TOP 9.
A N F R A G E N
TOP 9.1.
der SPD-Fraktion
TOP 9.1.1.
Verkehrsberuhigende Maßnahmen Alter Gutshof
(Drucks. Nr. 15-1941/2023)
Bis vor ca. zwei Jahren gab es Aufpflasterungen auf dem Zufahrtsweg zum Alten Gutshof. Diese wurden vor ca. zwei Jahren entfernt. Seitdem gab es laut Anwohner*innen mehrere brenzliche Situationen und beinahe Unfälle mit Kindern. Diese wurden von den Anwohner*innen auch gemeldet. Der Bereich ist als verkehrsberuhigter Bereich ausgeschildert (Verkehrszeichen 325.1).
Wir fragen die Verwaltung:
1. Weshalb wurden die Aufpflasterungen entfernt?
2. Wie viele Beschwerden und brenzliche Situationen wurden in den letzten 12 Monaten gemeldet?
3. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung diesbezüglich bereits unternommen bzw. wird sie unternehmen, um brenzliche Situationen in Zukunft zu vermeiden?
Zu Frage 1: Anfang des Jahres 2020 wurde zwischen dem Fachbereich 66.21 (Sachgebiet Verkehrsplanung), der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei einvernehmlich beschlossen, die Straße als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen (vorher 30-Zone) und die Kölner Teller zu entfernen.
Dazu gab es 2020 auch eine verkehrsbehördliche Anordnung. Anlass waren Beschwerden von Anwohner*innen hinsichtlich Lärmbelästigungen.
Zu Frage 2: Der Verwaltung wurde nichts gemeldet.
Zu Frage 3: Aufgrund der privaten Senkrechtstellplätze auf der Nordseite und der dafür erforderlichen Fahrgassenbreite sind keine baulichen Maßnahmen wie eine Fahrbahneinengung o.ä. möglich.
Herr Pilarski berichtet ergänzend über einen kurzfristig erfolgten Ortstermin vor 1 Woche. Die Verwaltung wird gemeinsam mit Anwohnern überlegen, wie die Situation vor Ort zufriedenstellen gelöst werden kann.
TOP 9.1.2.
Deich Marienwerder
(Drucks. Nr. 15-1942/2023)
Die neuesten Berechnungen für ein HQ100 Hochwasser zeigen, dass Bereiche von Marienwerder stärker betroffen sein werden, auf jeden Fall was die Höhe des Hochwassers betrifft. Beginnend bei dem Fuß- und Fahrradweg bis zur Grenze mit Garbsen verläuft der sogenannte Sommerdeich. In den letzten Jahren wurde Kühe in diesem Gebiet gehalten, die dem Deich stark zugesetzt haben. Der Sommerdeich ist laut Aussagen von Anwohner*innen an mehreren Stellen durchgesackt und würde einem Hochwasser wohl nicht (mehr) standhalten.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Wer ist Eigentümer*in dieses Deiches?
2. Ist der Verwaltung der Zustand dieses Deiches bekannt?
3. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung bereits unternommen bzw. wird sie unternehmen, um den Zustand des Deiches zu verbessern?
Zu Frage 1: Die Flächen befinden sich in Besitz des Fachbereichs Tiefbau.
Zu Frage 2: Der Zustand des Deiches ist der Verwaltung bekannt. Im Rahmen der jährlichen Deichbegehung (03.03.2023) wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.
Zu Frage 3: Ob bzw. welche Maßnahmen hier und im gesamten Stadtgebiet ergriffen werden, wird Ergebnis eines voraussichtlich Ende 2024 fertiggestellten Hochwasserschutzkonzepts sein. In diesem werden auf Grundlage aktueller Daten Hochwasserschutzmaßnahmen für das Stadtgebiet entwickelt und priorisiert.
Allerdings spielt der Deich für den Schutz von Siedlungsbereichen nur eine untergeordnete Rolle, da er bereits bei kleineren Hochwassern um- bzw. überspült wird. Aber selbst bei einem extremen Hochwasser, das statistisch gesehen alle 200 Jahre vorkommt, ist in diesem Bereich nur in Randbereichen mit einer Gefährdung von Wohnbebauung zu rechnen.
TOP 9.2.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
TOP 9.2.1.
Bebauung auf dem Gelände der Neuapostolischen Kirche
im Alveser Weg
(Drucks. Nr. 15-1943/2023)
Auf dem Gelände der Neuapostolischen Kirche ist eine Neubebauung geplant. An den Grundstücksgrenzen stehen eine alte Weide und eine Birke, die der Straße ein prägendes Bild verleihen.
Wir fragen wir die Verwaltung:
1. Welches Ergebnis haben die Baumuntersuchungen gebracht?In der durch Drucksache 15-2091/2023 geänderten Form mit 12 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 4 Enthaltungen beschlossen
TOP 7.1.3.
Bebauungsplan im vereinfachten Verfahren Nr. 391, 2. Änderung - südlich Herrenhäuser Markt
Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 1985/2023 mit 5 (nur online) Anlagen)
Frau Fischer erläutert kurz die vorgesehene Änderung des Bebauungsplans, dessen Auslegung hier beschlossen werden soll. Inhalt sei der Ausschluss von Vergüngungsstätten aller Art im Regelungsgebiet.
Antrag,
- dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 391, 2. Änderung mit Begründung zuzustimmen und
- die öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB zu beschließen.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram erkundigt sich nach weiteren Gebieten, in den diese Regelungen zukünftig gelten sollen.
Frau Fischer erläutert, dass nach Bedarf, wenn Anträge für Spielstätten/ Vergnügungsstätten gestellt werden, die nicht in das bereits bestehende städtische Vergnügungsstättenkonzept passen, diese Änderungen in den Bebauungsplänen vorgenommen werde.
TOP 8.
A N T R Ä G E
TOP 8.1.
EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
TOP 8.1.1.
Zuwendungen aus Eigenen Mitteln - 04.10.2023 -
(Drucks. Nr. 15-1919/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln die folgende(n) Zuwendung(en.)
17-2023 Die Grundschule Am Stöckener Bach erhält 1200,00 Euro für die Durchführung der Kinderwald-Projekttage.
18-2023 Das Familienzentrum Corvinius erhält 20 Prozent der nachgewiesenen Anschaffungskosten für neue Möbel in der Kita, max. 3000,00 Euro.
19-2023 Der SV Kleeblatt e.V. erhält 1500,00 Euro für eine notwendige Erdkabelreparatur.
Einstimmig beschlossen
TOP 8.2.
Gemeinsam von SPD- Fraktion und CDU-Fraktion
TOP 8.2.1.
Fahrradreparaturstation
(Drucks. Nr. 15-1940/2023)
Bezirksratsherr Hoffman bringt den Antrag ein und begründet ihn.
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen: Im Georgengarten wird an der Ecke Herrenhäuser Allee/ An der Graft eine Fahrradreparaturstation (siehe angehängten Kostenvoranschlag) aufgestellt. Die Anschaffung erfolgt aus Mitteln des Bezirksrates.
Bezirksratsfrau Mücke-Bertram weist darauf hin, dass es sich bei der Stelle zum einen um den Bereich des Stadtbezirks Nord handelt und die andere Seite dieses Ortes unter Denkmalschutz stehe. Man sei auch verwirrt über den vorgeschlagenen Standort, da er sich nicht auf der Veloroute befinde, die von der SPD-Fraktion auf dieser Route abgelehnt worden sei. Daher werde ein Änderungsantrag seitens der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen eingebracht, den sie vorstellt.
TOP 8.2.1.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-1940/2023 (der Fraktion B´90/ die Grünen)
(Drucks. Nr. 15-2090/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:
Die geforderte Fahrradreparaturstation wird nicht an der vorgeschlagenen Ecke eingerichtet, sondern an der Straßenkreuzung Haltenhoffstraße / Schaumburgstraße.
Bezirksratsherr Janischowsky bittet um einen vernünftigen Umgang miteinander und darum, dass gute Ideen vom gesamten Bezirksrat getragen werden sollten, insbesondere wenn über Finanzmittel des Bezirksrates verfügt werden sollen.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg unterbricht die Sitzung von 19.23 Uhr bis 19.26 Uhr.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg eröffnet die Sitzung erneut.
Bezirksratsherr Hoffmann schlägt eine Ergänzung des eigenen Antrags vor. Sie lautet: Der genaue Standort wird mit der Verwaltung abgesprochen. Zukünftig werde man derartige Anträge im Interkreis fraktionsübergreifend beraten.
Nach weiterer Diskussion läßt Bezirksbürgermeister Mönkeberg schließlich zunächst über den Änderungsantrag der Fraktion B´90/ Die Grünen abstimmen:
TOP 8.2.1.1.
Änderungsantrag zu Drucks. Nr. 15-1940/2023 (der Fraktion B´90/ die Grünen)
(Drucks. Nr. 15-2090/2023)
Antrag
Der Stadtbezirksrat möge beschließen:
Die geforderte Fahrradreparaturstation wird nicht an der vorgeschlagenen Ecke eingerichtet, sondern an der Straßenkreuzung Haltenhoffstraße / Schaumburgstraße.
Mit 4 Stimmen dafür, 9 Stimmen dagegen, 3 Enthaltungen abgelehnt
Anschließend über den Änderungsantrag der SPD- und CDU-Fraktionen.
TOP 8.2.1.2.
Änderungsantrag zu Fahrradreparaturstation (von SPD- und CDU-Fraktion)
(Drucks. Nr. 15-1940/2023 N1)
Antrag
Der Bezirksrat möge beschließen:
Im Georgengarten wird an der Ecke Herrenhäuser Allee/ An der Graft eine Fahrradreparaturstation (siehe angehängten Kostenvoranschlag) aufgestellt. Die Anschaffung erfolgt aus Mitteln des Bezirksrates. Der genaue Standort in dem Bereich wird in Zusammenarbeit mit der Verwaltung ermittelt werden.
Mit 10 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 6 Enthaltungen beschlossen
Anschließend über den Ursprungsantrag in der geänderten Form:
Mit 11 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen, 5 Enthaltungen beschlossen
TOP 9.
A N F R A G E N
TOP 9.1.
der SPD-Fraktion
TOP 9.1.1.
Verkehrsberuhigende Maßnahmen Alter Gutshof
(Drucks. Nr. 15-1941/2023)
Bis vor ca. zwei Jahren gab es Aufpflasterungen auf dem Zufahrtsweg zum Alten Gutshof. Diese wurden vor ca. zwei Jahren entfernt. Seitdem gab es laut Anwohner*innen mehrere brenzliche Situationen und beinahe Unfälle mit Kindern. Diese wurden von den Anwohner*innen auch gemeldet. Der Bereich ist als verkehrsberuhigter Bereich ausgeschildert (Verkehrszeichen 325.1).
Wir fragen die Verwaltung:
1. Weshalb wurden die Aufpflasterungen entfernt?
2. Wie viele Beschwerden und brenzliche Situationen wurden in den letzten 12 Monaten gemeldet?
3. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung diesbezüglich bereits unternommen bzw. wird sie unternehmen, um brenzliche Situationen in Zukunft zu vermeiden?
Zu Frage 1: Anfang des Jahres 2020 wurde zwischen dem Fachbereich 66.21 (Sachgebiet Verkehrsplanung), der Straßenverkehrsbehörde und der Polizei einvernehmlich beschlossen, die Straße als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen (vorher 30-Zone) und die Kölner Teller zu entfernen.
Dazu gab es 2020 auch eine verkehrsbehördliche Anordnung. Anlass waren Beschwerden von Anwohner*innen hinsichtlich Lärmbelästigungen.
Zu Frage 2: Der Verwaltung wurde nichts gemeldet.
Zu Frage 3: Aufgrund der privaten Senkrechtstellplätze auf der Nordseite und der dafür erforderlichen Fahrgassenbreite sind keine baulichen Maßnahmen wie eine Fahrbahneinengung o.ä. möglich.
Herr Pilarski berichtet ergänzend über einen kurzfristig erfolgten Ortstermin vor 1 Woche. Die Verwaltung wird gemeinsam mit Anwohnern überlegen, wie die Situation vor Ort zufriedenstellen gelöst werden kann.
TOP 9.1.2.
Deich Marienwerder
(Drucks. Nr. 15-1942/2023)
Die neuesten Berechnungen für ein HQ100 Hochwasser zeigen, dass Bereiche von Marienwerder stärker betroffen sein werden, auf jeden Fall was die Höhe des Hochwassers betrifft. Beginnend bei dem Fuß- und Fahrradweg bis zur Grenze mit Garbsen verläuft der sogenannte Sommerdeich. In den letzten Jahren wurde Kühe in diesem Gebiet gehalten, die dem Deich stark zugesetzt haben. Der Sommerdeich ist laut Aussagen von Anwohner*innen an mehreren Stellen durchgesackt und würde einem Hochwasser wohl nicht (mehr) standhalten.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Wer ist Eigentümer*in dieses Deiches?
2. Ist der Verwaltung der Zustand dieses Deiches bekannt?
3. Welche Maßnahmen hat die Verwaltung bereits unternommen bzw. wird sie unternehmen, um den Zustand des Deiches zu verbessern?
Zu Frage 1: Die Flächen befinden sich in Besitz des Fachbereichs Tiefbau.
Zu Frage 2: Der Zustand des Deiches ist der Verwaltung bekannt. Im Rahmen der jährlichen Deichbegehung (03.03.2023) wurden keine Auffälligkeiten festgestellt.
Zu Frage 3: Ob bzw. welche Maßnahmen hier und im gesamten Stadtgebiet ergriffen werden, wird Ergebnis eines voraussichtlich Ende 2024 fertiggestellten Hochwasserschutzkonzepts sein. In diesem werden auf Grundlage aktueller Daten Hochwasserschutzmaßnahmen für das Stadtgebiet entwickelt und priorisiert.
Allerdings spielt der Deich für den Schutz von Siedlungsbereichen nur eine untergeordnete Rolle, da er bereits bei kleineren Hochwassern um- bzw. überspült wird. Aber selbst bei einem extremen Hochwasser, das statistisch gesehen alle 200 Jahre vorkommt, ist in diesem Bereich nur in Randbereichen mit einer Gefährdung von Wohnbebauung zu rechnen.
TOP 9.2.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
TOP 9.2.1.
Bebauung auf dem Gelände der Neuapostolischen Kirche
im Alveser Weg
(Drucks. Nr. 15-1943/2023)
Auf dem Gelände der Neuapostolischen Kirche ist eine Neubebauung geplant. An den Grundstücksgrenzen stehen eine alte Weide und eine Birke, die der Straße ein prägendes Bild verleihen.
Wir fragen wir die Verwaltung:
2. Wie soll mit den Bäumen weiter verfahren werden?
3. Welche Argumente sprechen gegen eine evtl. Entfernung der Bäume?
Zu 1. Bei einem Ortstermin am 22.12.2022 wurde festgestellt, dass beide benannten Bäume nicht mehr bruch- und standsicher und daher auch nicht mehr erhaltungswürdig sind. Die Birke war zum Zeitpunkt der Begutachtung absterbend, die Weide wies eine starke Einfaulung und eine damit einhergehende Bruchgefährdung auf.
Zu 2. Wie mit den Bäumen verfahren wird entscheidet der Eigentümer. Aufgrund der von beiden Bäumen ausgehenden und festgestellten Verkehrsgefährdung sind beide Bäume nach § 5 (1) c) von der Baumschutzsatzung befreit und dürfen entfernt werden.
Zu 3. Keine.
TOP 9.3.
von Bezirksratsherrn Witte (FDP)
TOP 9.3.1.
Öffentliche Grünpflege im Stadtbezirk
(Drucks. Nr. 15-1894/2023)
In den vergangenen Monaten konnte eine deutliche Verringerung der Grünpflegearbeiten im Stadtbezirk festgestellt werden. Das Straßenbild und der Zustand des öffentlichen Grüns geben dies deutlich wieder.
Wir fragen die Verwaltung:
Generell ist dieses Jahr aufgrund der Witterung mit viel Niederschlag bei gleichzeitig hohen Temperaturen ein vergleichsweise starker Vegetationszuwachs erfolgt.
Eine Vielzahl ehemaliger intensiv gepflegter Flächen sind von der Verwaltung (insbesondere in den letzten beiden Jahren) darüber hinaus durch Aussaat bzw. extensive Pflege zu insektenfreundlichen Blühwiesen entwickelt worden. Die Flächen unterliegen einem besonderen Mahdregime, damit den Insekten zu jeder Jahreszeit Lebens-, Nahrungs- und Fortpflanzungsraum zur Verfügung steht. Aus diesem Grund werden bewusst auch abgeblühte Wiesen erhalten, wodurch sich dort insgesamt ein eher naturnahes Bild („gewollte Unordnung“) bietet.
Zu 2. Entfällt.
Zu 3. Die Mitarbeiter*innen der Grünflächenpflege haben den Pflegezustand im Blick und arbeiten eventuelle Rückstände zeitnah auf.
TOP 9.3.2.
Schließung der Volksbankfiliale am Stöckener Markt
(Drucks. Nr. 15-1895/2023)
Kürzlich kam es zur Aufgabe der Filiale der Volksbank am Stöckener Markt. Diese Schließung führte zu großem Unmut in der Bevölkerung und läuft dem Konzept der „Stadt der kurzen Wege“ zuwider, da die nächstgelegene Volksbankfiliale weit entfernt liegt.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Sind der Verwaltung die Gründe für die Schließung der Filiale bekannt?Zu 2. Wie mit den Bäumen verfahren wird entscheidet der Eigentümer. Aufgrund der von beiden Bäumen ausgehenden und festgestellten Verkehrsgefährdung sind beide Bäume nach § 5 (1) c) von der Baumschutzsatzung befreit und dürfen entfernt werden.
Zu 3. Keine.
TOP 9.3.
von Bezirksratsherrn Witte (FDP)
TOP 9.3.1.
Öffentliche Grünpflege im Stadtbezirk
(Drucks. Nr. 15-1894/2023)
In den vergangenen Monaten konnte eine deutliche Verringerung der Grünpflegearbeiten im Stadtbezirk festgestellt werden. Das Straßenbild und der Zustand des öffentlichen Grüns geben dies deutlich wieder.
Wir fragen die Verwaltung:
1. Ist der Verwaltung eine Reduktion der Grünpflege im Stadtbezirk bekannt?
2. Wenn ja, welche Gründe gibt es hierfür?
3. Wie plant die Verwaltung den Grünpflegezustand zu verbessern
Zu 1. Die Grünflächenpflege im Stadtbezirk wird in gleichem Umfang und mit denselben Ressourcen wie in den vorhergehenden Jahren durchgeführt.2. Wenn ja, welche Gründe gibt es hierfür?
3. Wie plant die Verwaltung den Grünpflegezustand zu verbessern
Generell ist dieses Jahr aufgrund der Witterung mit viel Niederschlag bei gleichzeitig hohen Temperaturen ein vergleichsweise starker Vegetationszuwachs erfolgt.
Eine Vielzahl ehemaliger intensiv gepflegter Flächen sind von der Verwaltung (insbesondere in den letzten beiden Jahren) darüber hinaus durch Aussaat bzw. extensive Pflege zu insektenfreundlichen Blühwiesen entwickelt worden. Die Flächen unterliegen einem besonderen Mahdregime, damit den Insekten zu jeder Jahreszeit Lebens-, Nahrungs- und Fortpflanzungsraum zur Verfügung steht. Aus diesem Grund werden bewusst auch abgeblühte Wiesen erhalten, wodurch sich dort insgesamt ein eher naturnahes Bild („gewollte Unordnung“) bietet.
Zu 2. Entfällt.
Zu 3. Die Mitarbeiter*innen der Grünflächenpflege haben den Pflegezustand im Blick und arbeiten eventuelle Rückstände zeitnah auf.
TOP 9.3.2.
Schließung der Volksbankfiliale am Stöckener Markt
(Drucks. Nr. 15-1895/2023)
Kürzlich kam es zur Aufgabe der Filiale der Volksbank am Stöckener Markt. Diese Schließung führte zu großem Unmut in der Bevölkerung und läuft dem Konzept der „Stadt der kurzen Wege“ zuwider, da die nächstgelegene Volksbankfiliale weit entfernt liegt.
Wir fragen die Verwaltung:
2. Ist der Verwaltung bekannt, ob Alternativen für die Bevölkerung in Stöcken geplant sind?
3. Hat die Verwaltung ein Konzept oder ähnliches, um Banken und Sparkassen im Sinne einer quartiersnahen Versorgung zu motivieren, Standorte zu halten?
Zu Frage 1: Lt. Auskunft der Volksbank Hannover erfolgte die Schließung des Selbstbedienungscenters am Stöckener Markt aufgrund der Tatsache, dass die Volksbank Hannover die gesamte Fläche der ehemaligen Filiale dort weiterhin angemietet hatte, obwohl nur ein geringer Teil für die Terminals benötigt wurden. Man hat vergeblich versucht, sich mit dem Vermieter auf eine andere Lösung bzw. Flächenteilung zu einigen. Aus wirtschaftlichen Erwägungen wurde der Standort an dieser Stelle aufgegeben.
Ferner beobachtet die Volksbank Hannover (analog zu anderen Banken und Sparkassen) eine kontinuierlich abnehmende Kundenfrequenz in den verschiedenen Selbstbedienungscentern.
Nicht erst seit der Pandemie sind viele Kunden zum ausschließlich kontaktlosen Bezahlen übergegangen und auch die Beschaffung von Bargeld findet immer häufiger beim Einkauf in den verschiedenen Supermärkten statt.
Zu Frage 2: Lt. Auskunft der Volksbank Hannover ist man trotz der unter 1 genannten Entwicklungen bereits seit längerer Zeit auf der Suche nach einem alternativen Standort in Stöcken. Leider bislang ohne Erfolg, was wohl auch an den erhöhten Sicherheitsanforderungen an ein solches Objekt liegt.
Zu Frage 3: Das sich ändernde Nachfrage- und Einkaufsverhalten beeinflusst auch die Finanzbranche nachhaltig. Wie unter Frage 1 ausgeführt, findet der klassische Gang zur Bank nur noch höchst selten statt. Die ehemalige Kernaufgaben Geldbeschaffung und Überweisungen am Terminal wurden durch die Möglichkeit Bargeld beim Einkauf zu erhalten und die Einführung von Online-Banking ersetzt.
Dies ist ein Trend, der sich bundesweit durchsetzt. Eine kommunale, unternehmensindividuelle Alimentierung von Banken oder Sparkassen widerspricht ordnungspolitischen Grundsätzen. Die Verwaltung sieht daher leider keinerlei Möglichkeiten, gegen betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten diese und andere Umstrukturierungen im Filialnetz zu beeinflussen bzw. zu verhindern.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg schließt den öffentlichen Teil der Sitzung um 19.43 Uhr.
Ferner beobachtet die Volksbank Hannover (analog zu anderen Banken und Sparkassen) eine kontinuierlich abnehmende Kundenfrequenz in den verschiedenen Selbstbedienungscentern.
Nicht erst seit der Pandemie sind viele Kunden zum ausschließlich kontaktlosen Bezahlen übergegangen und auch die Beschaffung von Bargeld findet immer häufiger beim Einkauf in den verschiedenen Supermärkten statt.
Zu Frage 2: Lt. Auskunft der Volksbank Hannover ist man trotz der unter 1 genannten Entwicklungen bereits seit längerer Zeit auf der Suche nach einem alternativen Standort in Stöcken. Leider bislang ohne Erfolg, was wohl auch an den erhöhten Sicherheitsanforderungen an ein solches Objekt liegt.
Zu Frage 3: Das sich ändernde Nachfrage- und Einkaufsverhalten beeinflusst auch die Finanzbranche nachhaltig. Wie unter Frage 1 ausgeführt, findet der klassische Gang zur Bank nur noch höchst selten statt. Die ehemalige Kernaufgaben Geldbeschaffung und Überweisungen am Terminal wurden durch die Möglichkeit Bargeld beim Einkauf zu erhalten und die Einführung von Online-Banking ersetzt.
Dies ist ein Trend, der sich bundesweit durchsetzt. Eine kommunale, unternehmensindividuelle Alimentierung von Banken oder Sparkassen widerspricht ordnungspolitischen Grundsätzen. Die Verwaltung sieht daher leider keinerlei Möglichkeiten, gegen betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten diese und andere Umstrukturierungen im Filialnetz zu beeinflussen bzw. zu verhindern.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg schließt den öffentlichen Teil der Sitzung um 19.43 Uhr.
Bezirksbürgermeister Mönkeberg schließt die Sitzung um 20:00 Uhr.
Mönkeberg Spremberg
Bezirksbürgermeister Protokollantin
