Sitzung Ausschuss für Haushalt Finanzen Rechnungsprüfung Feuerwehr und öffentliche Ordnung am 29.06.2022

Protokoll:

verwandte Dokumente

Einladung (erschienen am 22.06.2022)
Protokoll (erschienen am 14.10.2022)
Protokoll (2. Fassung) (erschienen am 14.10.2022)
Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
______________________________________________________________________

Landeshauptstadt Hannover - 20.11 al - Datum 13.09.2022

PROTOKOLL

über die 8. Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung am Mittwoch, den 29. Juni 2022,
im Ratssaal des Rathauses

Beginn 15.00 Uhr
Ende 17.27 Uhr

______________________________________________________________________


Anwesende:


Ratsmitglieder:

Ratsfrau Dr. Killinger (Bündnis 90/Die Grünen)
Bürgermeister Hermann (SPD) - in Vertretung für Ratsherrn Homann -
Ratsherr Capellmann (CDU) - in Vertretung für Ratsherrn Pohl .
Ratsfrau Engelhardt (Bündnis 90/Die Grünen)
Ratsherr Gast (Bündnis 90/Die Grünen)
Ratsherr Gill (SPD)
Ratsherr Dr. Menge (SPD)
Ratsherr Mensak (Bündnis 90/Die Grünen)
Ratsherr Oppelt (CDU) 15.00 - 17.20 Uhr
Ratsherr Dr. Ramani (SPD) - in Vertretung für Ratsfrau Zaman -
Ratsfrau Waase (CDU) 15.00 - 17.20 Uhr
- in Vertretung für Ratsherrn Wiechert -

Grundmandatsträger*innen:

Ratsherr Hemeed (DIE LINKE.)
Ratsfrau Ihnen (FDP)
Ratsherr Jacobs (AfD)
Ratsfrau Zahl (Die PARTEI & Volt)

Verwaltung:

Herr Erster Stadtrat Dr. von der Ohe (Dez. II) TN vor Ort
Herr Heidenbluth (20)
Herr Lau (14)
Herr Gronemann (19)
Frau Karakas (32) TN vor Ort
Herr Rohrberg (37)
Herr Licht (40)
Herr Schnitter (51) TN vor Ort
Frau Munzke (68)
Herr König (83)
Herr Schwarz (aha) TN vor Ort
Herr Weseloh (14.2)
Herr Müller (16.2)
Herr Münch (18.4)
Frau Huep-Würzberg (19.3)
Frau Ehlers (20.1)
Herr Ulbrich (20.2)
Frau Bitsch (20.5)
Herr Busse (32.1)
Herr Schaefer (52.2)
Herr Sattler (57.3)
Herr Lessing (14.03) TN vor Ort
Herr Hunter (14.11)
Herr Steenblock (14.11)
Herr Stillich (14.11)
Frau Ramazanoglu (15.23)
Herr Hußmann (20.21)
Frau Müller (20.51)
Frau Ebeling (20.51.1
Herr Dassow (20.11) TN vor Ort
Frau Castaneda-Busche (51.23)
Herr Dr. Schwalbach (61.41)
Frau Ballmüller (66.21)
Herr Patzke (18.54.1) TN vor Ort
Herr Kühnert (18.54.1) TN vor Ort
Frau Amelt (PR/ II)
Herr Schroeder (PR/I II) TN vor Ort
Herr Janßen (GPR)
Frau Allner (20.11) - Ausschussbetreuung und Protokoll -


Presse

Herr von Eichborn (15.3)


















Tagesordnung:



I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

2. Genehmigung des Protokolls über die

2.1. 5. Sitzung am 09.03.2022
- öffentlicher Teil -

2.2. 6. Sitzung am 30.03.2022
- öffentlicher Teil -

3. Beschluss über den konsolidierten Gesamtabschluss 2018
(Drucks. Nr. 0946/2021 mit 2 Anlagen)

4. Jahresabschluss des Hannover Congress Centrum für das Geschäftsjahr 2021
(Drucks. Nr. 1240/2022 mit 4 (nur online) Anlagen)

5. Jahresabschluss der Städtischen Häfen für das Geschäftsjahr 2021
(Drucks. Nr. 1433/2022 mit 1 nur online Anlagen)

6. Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) – Jahresabschluss 2021
(Drucks. Nr. 1866/2022 mit 5 Anlagen)

7. Nachtragshaushaltssatzung 2022
(Drucks. Nr. 1394/2022 mit 3 Anlagen)

7.1 1. Nachtragsstellenplan 2022
(Anlage 3 zu Drucks. Nr. 1394/2022)

8. Antrag der Fraktion DIE LINKE.: Geschlechtergerechtigkeit konkret umsetzen: Kostenlose Hygieneartikel für Frauen auf städtischen Toiletten zur Verfügung stellen
(Drucks. Nr. 0002/2022)

8.1. Änderungsantrag der Fraktion Die PARTEI & Volt zum Antrag der Fraktion DIE LINKE., Drucks. Nr. 0002/2022: Kostenfreie Periodenartikel für menstruierende Menschen: Periodenarmut bekämpfen
(Drucks. Nr. 0547/2022)

9. Antrag der AfD-Fraktion zum Ukrainekrieg: Abschiebung abgelehnter Asylbewerber
(Drucks. Nr. 0662/2022)

10. Antrag der FDP-Fraktion: Frühzeitige Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten in der Stadtentwicklung
(Drucks. Nr. 1311/2022)

11. Antrag der Fraktion Die PARTEI & Volt: Plakate in Maßen
(Drucks. Nr. 1474/2022)

12. Antrag der CDU-Fraktion zum Verzicht auf Sondernutzungsgebühren
(Drucks. Nr. 1514/2022)

12.1. Änderungsantrag der Fraktion Die PARTEI & Volt zu Drucks. Nr. 1514/2022: Bierpreisbremse
(Drucks. Nr. 1718/2022)

13. Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion zu Maßnahmen gegen das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen
(Drucks. Nr. 1536/2022)

13.1. Zusatzantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 1536/2022: Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion zu Maßnahmen gegen das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen
(Drucks. Nr. 2000/2022)

14. Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Georgen- und Welfengarten
(Drucks. Nr. 1594/2022)

14.1. Änderungsantrag der Fraktion Die PARTEI & Volt zum Antrag Nr. 1594/2022: Toiletten für alle
(Drucks. Nr. 1682/2022)

15. Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, Fraktion DIE LINKE., FDP-Fraktion und Fraktion Die PARTEI & Volt: Kostenaufwand für Hybridsitzungen
(Drucks. Nr. 1862/2022)

16. Einführung von Bewohner*innenparkzonen im Stadtteil Südstadt
(Drucks. Nr. 0572/2021 mit 5 (Anlagen nur online) Anlagen)

16.1. Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion zu Drucksache Nr. 0572/2021: Einführung von Bewohner*innenparkzonen im Stadtteil Südstadt
(Drucks. Nr. 1296/2022)

17. Grundsatzbeschluss zur Durchführung einer städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme (städtebauliche Sanierung) im Gebiet Körtingsdorf
(Drucks. Nr. 1070/2022 mit 2 (Anl. 1 nur online) Anlagen)

18. Grundsatzbeschluss zur Durchführung einer städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme (städtebauliche Sanierung) im Gebiet Davenstedter Markt / Geveker Kamp
(Drucks. Nr. 1072/2022 mit 2 (Anl. 1 nur online) Anlagen)

19. Beschluss über die Verlängerung des Sanierungszeitraumes sowie die Erhöhung des Gesamtkostenrahmens für das Sanierungsgebiet Sozialer Zusammenhalt Mühlenberg
(Drucks. Nr. 0335/2022)

20. Mietkostenerhöhungen in der Einrichtung des Betreuten Wohnens Luise-Blume-Stiftung, Luise-Blume-Str. 1, 30659 Hannover
(Drucks. Nr. 1080/2022)

21. Fortschreibung des Bädersanierungskonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 0544/2022 mit 1 Anlage)

21.1. Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0544/2022 (Fortschreibung des Bädersanierungskonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover)
(Drucks. Nr. 1237/2022)

21.2. Änderungsantrag der SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Drucks. Nr. 0544/2022: Fortschreibung des Bädersanierungskonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1708/2022)

22. Mittagessenkonzept für Ganztagsschulen der Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1385/2022 mit 2 Anlagen)

22.1. Änderungsantrag des Schul- und Bildungsausschusses zum Mittagessenkonzept für Ganztagsschulen in der LHH aus dem Antrag der Elternvertretungen im ASchuBi, DS Nr. 1925/2022 N1
(Drucks. Nr. 1986/2022 mit 1 Anlage)

23. Elterngeldähnliche Sonderleistung für Pflegeeltern
(Drucks. Nr. 1559/2022 mit 2 Anlagen)

24. Kita und Verwaltungsgebäude Emmy-Lanzke-Haus Dunantstr. 3-5
Krippe Dunantstraße 3B, Erweiterung: Waschräume, Wickeltische, Flure, Budgeterhöhung
(Drucks. Nr. 1595/2022 mit 3 Anlagen)

25. IGS Südstadt, Errichtung einer Modulanlage für die Sekundarstufe II - Budgeterhöhung
(Drucks. Nr. 1899/2022)

26. Einrichtung des "Hannoverfonds für Kinder und Jugendliche"
(Drucks. Nr. 1485/2022 mit 2 Anlagen)

27. Hannover in Solidarität mit der Ukraine:
Unterstützungsleistungen zur Bewältigung der kriegsbedingten Notsituation in der Ukraine
(Drucks. Nr. 1676/2022 N1)

28. Annahme eines Vermächtnisses gemäß §111 Abs. 8 NkomVG
(Drucks. Nr. 1537/2022)

29. 3- jähriges Forschungsprojekt über die zukünftigen Anforderungen an die Regionsleitstelle
(Drucks. Nr. 1823/2022 mit 2 Anlagen)

30. Verwaltungsrat der Zusatzversorgungskasse der Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 1652/2022)

31. Verordnung über Beförderungsentgelte und -bedingungen im Gelegenheitsverkehr mit Taxen in der Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1859/2022 mit 2 Anlagen)

32. Änderung der Beteiligungsverhältnisse an der Hannoversche Informationstechnologie AöR (HannIT) – Beitritt der Gemeinde Algermissen, der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, der Gemeinde Lengede, der Gemeinde Lilienthal und des Flecken Salzhemmendorf als Träger an der AöR Hannoversche Informationstechnologien
Beschluss der 7. Änderungssatzung zur Änderung der Satzung der Hannoversche Informationstechnologien AöR (HannIT)
(Drucks. Nr. 1368/2022 mit 3 Anlagen)

33. Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (VVG) – Änderung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages (BEAV) zwischen der VVG und der enercity AG (enercity)
(Drucks. Nr. 1831/2022)

34. Einlage der Beteiligung an der hanova WOHNEN GmbH in den BgA Büchereien
(Drucks. Nr. 1734/2022)

35. Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) – Ergebnisse der überörtlichen Kommunalprüfung des Niedersächsischen Landesrechnungshofes
(Informationsdrucks. Nr. 1834/2022 mit 2 Anlagen)

36. Bericht des Dezernenten

36.1. Finanzbericht für den Monat April (Stand 02.05.2022)
(Informationsdrucks. Nr. 1868/2022 mit 1 Anlage)

36.2. Finanzbericht für den Monat Mai (Stand 01.06.2022)
(Informationsdrucks. Nr. 1869/2022 mit 1 Anlage)
36. Bericht des Dezernenten

36.1. Finanzbericht für den Monat April 2022 (Stand 02.05.2022)
(Informationsdrucks. Nr. 1868/2022 mit 1 Anlage)

36.2. Finanzbericht für den Mai 2022 (Stand 01.06.2022)
(Informationsdrucks. Nr. 1869/2022 mit 1 Anlage)

36.3. Sonstiges









II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L

37. Genehmigung des Protokolls über die

37.1. 5. Sitzung am 09.03.2022
- nichtöffentlicher Teil -

37.2. 6. Sitzung am 30.03.2022
- nichtöffentlicher Teil -

38. Bericht des Rechnungsprüfungsamtes - optional

39. Abberufung einer Prüferin des Rechnungsprüfungsamtes
(Drucks. Nr. 1308/2022)

40. Anmietung von Büroflächen
(Drucks. Nr. 1581/2022 mit 1 Anlage)

41. Architektenvertrag zur Sanierung des Objekts „Geveker Kamp 9-13“
(Drucks. Nr. 1666/2022)

42. Errichtung der Grundschule Kronberg Süd mit einer Dependance des Stadtteilzentrums KroKus im Baugebiet Kronsberg-Süd
Ergänzungsvereinbarung zum Projektvertrag infolge unvorhersehbarer und unabweisbarer Umstände
(Drucks. Nr. 1672/2022)

43. Sanierung der Bezirkssportanlage Roderbruch (1.BA)
(Drucks. Nr. 1867/2022)

44. Dienstleistungsvertrag über die Internetanbindung von 80 Schulen in der Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1691/2022)

45. Abschluss eines Vergleiches
(Drucks. Nr. 1701/2022)

46. Strategische Ausrichtung und Aktualisierung der Wirtschaftsplanung für die hannover.de Internet GmbH (HDE)
(Drucks. Nr. 1863/2022 mit 4 Anlagen)











I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung


Ausschussvorsitzende Ratsfrau Dr. Killinger eröffnete die 8. Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung, und stellte die ordnungsgemäße und fristgerechte Zustellung der Einladung sowie die Beschlussfähigkeit des Gremiums fest.

In der heutigen Sitzung werde dankenswerterweise Bürgermeister Thomas Hermann den stellvertretenden Vorsitz anstelle Ratsherrn Michael Homann wahrnehmen.

Außerdem lege sie in ihrer Funktion als Ausschussvorsitzende - wie im Vorfeld bereits angekündigt - fest, dass es jeweils nach 90 Minuten Sitzungszeit eine Pause von 10 Minuten geben werde.

Nachgehend verlas sie im Anschluss - bedingt durch die anberaumte Hybrid-Sitzung - Hinweise zur Datenschutzerklärung und weitere hierfür erforderliche Informationen zum Sitzungsverlauf.

Die Presse werde - auch für diese Sitzung wieder - per Zoom in den öffentlichen Teil der Sitzung zugelassen.

Ratsherr Gill zog die TOP´s 13. sowie 13.1 in die Fraktionen.


Weitere Anmerkungen zur damit im Anschluss so beschlossenen Tagesordnung gab es nicht.


TOP 2.
Genehmigung des Protokolls über die Sitzung am

2.1. 5. Sitzung am 09.03.2022
- öffentlicher Teil -

2.2. 6. Sitzung am 30.03.2022
- öffentlicher Teil -


8 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 3 Enthaltungen


TOP 3.
Beschluss über den konsolidierten Gesamtabschluss 2018
(Drucks. Nr. 0946/2021 mit 2 Anlagen)


Eine Aussprache zu diesem Tagesordnungspunkt fand nicht statt.


Antrag,

den konsolidierten Gesamtabschluss der Landeshauptstadt Hannover für das Haushaltsjahr 2018 gemäß § 129 Abs. 1 Satz 3 NKomVG zu beschließen.


Einstimmig


Auch zu den TOP´s 4 und 5 gab es keinen Erörterungsbedarf.


TOP 4.
Jahresabschluss des Hannover Congress Centrum für das Geschäftsjahr 2021
(Drucks. Nr. 1240/2022 mit 4 (nur online) Anlagen)


Antrag,

gemäß § 35 Eigenbetriebsverordnung (EigBetrVO) zu beschließen

1. den Jahresabschluss
2. den Lagebericht
3. die Entlastung der Betriebsleitung und
4. den ausgewiesenen Jahresverlust in Höhe von -3.871.340,74 €
festzustellen und auf neue Rechnung vorzutragen.


Einstimmig


TOP 5.
Jahresabschluss der Städtischen Häfen für das Geschäftsjahr 2021
(Drucks. Nr. 1433/2022 mit 1 nur online Anlagen)


Antrag,

gemäß § 35 Eigenbetriebsverordnung (EigBetrVO) zu beschließen
1. über den Jahresabschluss der Städtischen Häfen Hannover zum 31.12.2021
2. über den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021
3. über die Entlastung der Betriebsleitung
4. den Jahresfehlbetrag in Höhe von 228.814,44 € auf die neue
Rechnung vorzutragen.


Einstimmig


TOP 6.
Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) – Jahresabschluss 2021
(Drucks. Nr. 1866/2022 mit 5 Anlagen)


Ratsherr Dr. Menge zeigte unverzüglich bei Aufruf dieses Top´s an, dass für ihn bei dieser Vorlage das Mitwirkungsverbot greife, und verließ daraufhin umgehend den Sitzungssaal.

Herr Schwarz beantwortete im Anschluss die von Ratsherrn Jacobs und Ratsfrau Ihnen gestellten Nachfragen:

Zum einen treffe es zu, dass durch eine so für das Land Niedersachsen geltende Rechtslage die Nichtigkeit der Satzungen 2017 bis 2019 festgestellt worden sei.
Die Klage beim OVG befasste sich nicht mit der laufenden Gebührenkalkulation der Jahre 2020-2022, sondern mit der Kalkulationsperiode 2017-2019. Relevant war dies für die klagende Partei; alle anderen erlassenen Bescheide seien rechtskräftig geworden und damit nicht betroffen; d.h. es seien aus dem Urteil keine weiteren Ansprüche entstanden. Das OVG habe die Satzungen für nichtig befunden, weil die Nachberechnung aus 2016, die in die Kalkulation eingegangen sei, eine reine Nachkalkulation aus dem Betriebsabrechnungsbogen war. Gefordert sei in Niedersachsen nicht der Parameter Erlöse minus Kosten, sondern veranschlagte Maßstabseinheiten minus (tatsächliche) Kosten. Der Gebührenzahler dürfe nicht unmittelbar mit Forderungsausfällen belastet werden. Aus diesen rechtsdogmatischen Gründen, die im Ergebnis unter 2% Auswirkungen haben, in der Systematik aber falsch sind, habe das Gericht die Satzungen verworfen.

Ferner sei zu der Frage von Ratsfrau Ihnen festzustellen, dass es tatsächlich in der Zeit der Pandemie in Privathaushalten zu einem Anstieg der Müllmengen gekommen sei, da sich die Menschen mehr als sonst üblich zuhause aufgehalten hätten.


Antrag,

die Vertretung der Landeshauptstadt Hannover in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) anzuweisen, dem in der Anlage beigefügten Beschlussvorschlag zum Jahresabschluss 2021 zuzustimmen.


10 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 7.
1. Nachtragshaushaltssatzung 2022
(Drucks. Nr. 1394/2022 mit 3 Anlagen)


Herr Erster Stadtrat Dr. von der Ohe verwies einführend auf die morgige Ratsversammlung, in der sowohl der Oberbürgermeister als auch er zu diesem unvermeidbaren Nachtragsplan sprechen würden.

Zusammenfassend sei zu diesem Plan festzustellen, dass der Bedarf noch weit höher hätte ausfallen können, wenn nicht so eine hohe Anzahl von Geflüchteten in privaten Unterkünften hätten untergebracht werden können. Die weiteren Auswirkungen, seien es Folgekosten, aber auch zusätzliche Personalbedarfe und hier noch gar nicht abzusehende Risiken, stellten eine immense Herausforderung dar, welche gesamtgesellschaftlich und wirtschaftlich bewerkstelligt werden müsse.

Herr Erster Stadtrat Dr. von der Ohe stellte abschließend fest, dass es in Zukunft wieder mehr Stadt brauche - für die kommenden Jahre sei es von großer Relevanz für die Zukunft der Landeshauptstadt, künftig und gerade explizit in dieser Zeit Spielräume wieder zu erobern und diese zu bewahren, weil es für die Kommune in den Folgejahren u. a. - wieder - mehr an Daseinsvorsorge brauche.

Ratsherr Dr. Menge dankte für dieses Statement.

Bezugnehmend auf entsprechende Nachfragen von Ratsherrn Dr. Menge erklärte Herr Erster Stadtrat Dr. von der Ohe, dass die Stadt derzeit die Erwartungshaltung einer völligen Kompensation habe - sprich eine zeitversetzte Erstattung durch die anteilige Zuweisung der vom Bund für das Land Niedersachsen insgesamt veranschlagten 190 Mio. €.

Außerdem berichtete Herr Erster Stadtrat Dr. von der Ohe auf eine entsprechende Frage von Ratsfrau Ihnen, dass aktuell ca. 170 Anträge zum Hannover Solidaritätscheck mit einem Volumen von rd. 210.000 Euro bewilligt worden seien.



Ratsherr Gast dankte für diese Ausführungen, und schloss sich der Forderung an Bund und Land an.

Ratsherr Oppelt richtete für die CDU-Fraktion seinen Dank an den Fachbereich Finanzen und das Dezernat. Die CDU werde diesem Nachtragshaushalt zustimmen. Zu den anstehenden, kommenden Haushaltsplan-Beratungen werde man allerdings andere, kritische Debatten führen.

Ratsfrau Ihnen und Ratsherr Hemeed schlossen sich dem Dank an und signalisierten ebenfalls für ihre Fraktionen ihre befürwortende Zustimmung.

Herr Erster Stadtrat Dr. von der Ohe stellte im Hinblick auf eine Nachfrage von Ratsfrau Ihnen zu einer möglichen Zinsentwicklung fest, dass es derzeit keine Umschuldungserfordernisse gebe.

Ratsfrau Ihnen dankte Herrn Erstem Stadtrat Dr. von der Ohe für seine Ausführungen und seine deutlichen Worte.

Antrag,

die vorgelegte 1. Nachtragshaushaltssatzung 2022 aufgrund der Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten aus der Ukraine in der Landeshauptstadt Hannover gemäß Anlage 1 zu beschließen.


Einstimmig


TOP 7.1
Nachtragsstellenplan 2022
(Anlage 3 zu Drucks. Nr. 1394/2022)



Zur Kenntnis genommen


TOP 8.
Antrag der Fraktion DIE LINKE.: Geschlechtergerechtigkeit konkret umsetzen: Kostenlose Hygieneartikel für Frauen auf städtischen Toiletten zur Verfügung stellen
(Drucks. Nr. 0002/2022)


Ratsherr Hemeed trug den Antrag vor, begründete ihn und bat um breite Zustimmung zu dem Anliegen seiner Fraktion.

Sowohl Ratsherr Dr. Menge als auch Ratsherr Gast verwiesen auf die hierzu im Schul- und Bildungsausschuss erfolgte Berichterstattung sowie die Erfahrungswerte anderer Kommunen.

Ratsfrau Waase sprach sich entgegen ihren Vorrednern begründend für die Annahme des Antrages aus, der ja zunächst lediglich als Prüfauftrag formuliert sei.


Antrag, zu beschließen:

Es wird beschlossen, die Verwaltung damit zu beauftragen zu prüfen, wie auf allen Toiletten in städtischen Gebäuden und auf allen Schultoiletten auf dem Gebiet der Stadt Hannover, die von Frauen benutzt werden, Hygieneartikel wie Tampons und Binden zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung gestellt werden können und was das die Stadt Hannover kosten würde.


3 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 8.1.
Änderungsantrag der Fraktion Die PARTEI & Volt zum Antrag der Fraktion DIE LINKE., Drucks. Nr. 0002/2022: Kostenfreie Periodenartikel für menstruierende Menschen: Periodenarmut bekämpfen
(Drucks. Nr. 0547/2022)


Ratsfrau Zahl trug den Änderungsantrag ihrer Fraktion vor und begründete diesen ausführlich.


Antrag

Es wird beschlossen, die Verwaltung damit zu beauftragen zu prüfen, wie auf allen Toiletten in städtischen Gebäuden und auf allen Schultoiletten auf dem Gebiet der Stadt Hannover, die von Frauen benutzt werden, Hygieneartikel wie Tampons und Binden zur kostenlosen Benutzung zur Verfügung gestellt werden können und was das die Stadt Hannover kosten würde.

Die Verwaltung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Referat für Frauen und Gleichstellung ein stadtweites Konzept zum Themenkomplex "(Kostenfreie) Periodenartikel – gegen Periodenarmut” zu entwickeln. Dabei sollen unter anderem folgende Punkte berücksichtigt werden:


1. Auf allen Toiletten – bzw. in deren Reichweite – in städtischen Gebäuden kostenfrei Menstruationsprodukte und eine darauf hinweisende offensichtliche Beschilderung anzubieten
2. Entwicklung von Maßnahmen gegen Periodenarmut in der Landeshauptstadt
3. Aktive, zielgruppengerechte und zeitgemäße Öffentlichkeitsarbeit und Aufklärung über das Thema mit den Zielen Aufklärung und Enttabuisierung
4. In das Konzept soll die mit der Drucksache Nr. 2770/2021 N2 beschlossene Pilotphase an Schulen mit einbezogen und weiterentwickelt werden
5. Für das Konzept sollen als Partner*innen Expert*innen sowie Sponsor*innen zur Umsetzung gewonnen werden
6. Die Stadt bezieht in ihr Konzept auch städtische Unternehmen und Träger*innen mit ein
7. Die entsprechenden Gremien sind vor den Haushaltsberatungen 2023/2024 über den Sachstand des Konzepts zu unterrichten. Dabei ist eine Kostentabelle zu erstellen, um transparent zu machen, welche Mittel für die Umsetzung benötigt werden würden. Sollte das zeitlich nicht realisierbar sein, ist den Gremien alternativ ein Sachstandsbericht vorzulegen mit entsprechenden Optionen zur Weiterführung.


0 Stimmen dafür, 11 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 9.
Antrag der AfD-Fraktion zum Ukrainekrieg: Abschiebung abgelehnter Asylbewerber
(Drucks. Nr. 0662/2022)


Ratsherr Jacobs trug den Antrag vor und begründete ihn.


Antrag

die Verwaltung wird aufgefordert, schnellstmöglich alle abgelehnten Asylbewerber abzuschieben, die in der Landeshauptstadt Hannover gemeldet sind, um Platz für europäische Kriegsflüchtlinge zu schaffen.


0 Stimmen dafür, 11 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 10.
Antrag der FDP-Fraktion: Frühzeitige Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten in der Stadtentwicklung
(Drucks. Nr. 1311/2022)


Ratsfrau Ihnen trug den Antrag der FDP-Fraktion vor und begründete ihn.

Ratsherr Gast konstatierte, dass in der vorigen Wahlperiode hier fraktionsübergreifend beschieden worden sei, den kommunalen Präventionsrat (KPR) zu stärken, auf den infolgedessen in den gegebenen Fällen frühzeitig zurückgegriffen werden sollte.

Ausschussvorsitzende Ratsfrau Dr. Killinger erinnerte daran, dass das Gremium beschlossen habe, dass der KPR in diesem Herbst sich hier vorstellen und berichten möge.

Ratsherr Dr. Menge bestätigte dieses, und pflichtete überdies den Ausführungen von Ratsherrn Gast in Gänze bei.


Antrag, zu beschließen:

Zukünftig wird systematisch bei allen Vorhaben der Stadtentwicklung bereits in der Wettbewerbs-/ Planungsphase der Aspekt der subjektiven und objektiven Sicherheit beachtet. Dies erfolgt durch die Einbeziehung der Expertise der im LKA Niedersachsen angesiedelten geeigneten Fachstellen. Auch bei Ausschreibungen und Vergabeverfahren ist der Aspekt der Sicherheit systematisch einzubeziehen.


3 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 11.
Antrag der Fraktion Die PARTEI & Volt: Plakate in Maßen
(Drucks. Nr. 1474/2022)


Ratsfrau Zahl trug den Antrag ihrer Fraktion vor und ihn.


Antrag, zu beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt

1. eine neue Richtlinie zu Plakatierungen während Wahlkampfphasen auszuarbeiten und den politischen Gremien zeitnah vorzulegen. Diese Richtlinien sollen unter anderem folgende Punkte beinhalten:


1.1. eine maximale Anzahl an Plakaten pro plakatierender Partei
1.2. ein generelles Verbot der Plakatierung an Bäumen
1.3. eine Begrenzung auf Plakate maximal der Größe DIN A1
1.4. stärkere Einschränkung von Plakaten an Rad- und Überwegen
1.5. eine Prüfung, ob es rechtlich zulässig ist, das Plakat-Material vorschreiben zu dürfen, mit dem Ziel darauf hinzuwirken, dass nur Plakate aus nachhaltigen Materialien verwendet werden dürfen.
2. mehr Großflächen für Plakate der zur Wahl stehenden Parteien als Informationen im öffentlichen Raum zur Verfügung zu stellen.
3. in Zusammenarbeit mit der Region Hannover und z.B. der üstra eine Werbekampagne zu erstellen, die durch z.B. Werbung an Litfaßsäulen, Haltestellen oder im Fahrgastfernsehen parteipolitisch neutral auf bevorstehende Wahlen hinweist. Dabei ist die Wichtigkeit von Wahlen in einer Demokratie hervorzuheben.


0 Stimmen dafür, 11 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 12.
Antrag der CDU-Fraktion zum Verzicht auf Sondernutzungsgebühren
(Drucks. Nr. 1514/2022)


Ratsherr Oppelt trug den Antrag der CDU-Fraktion vor und begründete ihn.

Ratsfrau Zahl trug daraufhin den Änderungsantrag ihrer Fraktion vor und begründete diesen.

Ratsherr Gast entgegnete, lange Zeit habe die Stadt Corona-bedingte Einnahmeausfälle für die Gastronomie kompensiert. Dieses sei jedoch keine Linie, die die Stadt in der aktuellen Haushaltslage auf Dauer beibehalten könne.

Ratsherr Dr. Menge unterstützte diese Haltung mit einer entsprechenden ergänzenden Ausführung. Im Vergleich mit anderen Kommunen seien die Corona-Hilfen der LHH vorbildlich gewesen.


Antrag, zu beschließen:

Die Verwaltung wird aufgefordert, auf Sondernutzungsgebühren für Tische und Stühle bis zum 31.12.2022 und bei städtischen Flächen außerhalb des öffentlichen Straßenraums, die zum Zwecke der Außengastronomie vermietet sind, ebenfalls bis zum 31.12.2022 zu verzichten.


3 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 12.1.
Änderungsantrag der Fraktion Die PARTEI & Volt zu Drucks. Nr. 1514/2022: Bierpreisbremse
(Drucks. Nr. 1718/2022)


Antrag, zu beschließen:


Der Antrag wird wie folgt ergänzt:

1. Die Verwaltung wird aufgefordert, auf Sondernutzungsgebühren für Tische und Stühle bis zum 31.12.2022 und bei städtischen Flächen außerhalb des öffentlichen Straßenraums, die zum Zwecke der Außengastronomie vermietet sind, ebenfalls bis zum 31.12.2022 zu verzichten.

2. Im Gegenzug verpflichtet sich die Gastronomie selbst – bei Nutzung einer Außengastronomie im Sinne der Sondernutzungsgebühren –, ihren Kund*innen für ein gezapftes 0,5l Bier nicht mehr als 4,00€ pro Glas zu berechnen.




0 Stimmen dafür, 11 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


Gegen 16.30 Uhr unterbrach Ausschussvorsitzende Ratsfrau Dr. Killinger, wie im Vorfeld angekündigt, die Sitzung um 10 Minuten bis um 16.40 Uhr.


TOP 13.
Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion zu Maßnahmen gegen das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen
(Drucks. Nr. 1536/2022)


Antrag, zu beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover im Rahmen der Initiative „Hannover sauber!“ die folgenden Maßnahmen gegen das achtlose Wegwerfen (Littering) von Zigarettenkippen umzusetzen:
Deutlich sichtbare Hinweise auf Abfallbehältern, mit denen die Bürger*innen dazu motiviert werden, Zigarettenkippen ordnungsgemäß zu entsorgen sowie eine Evaluation der Sichtbarkeit der Hinweise.
Die Erkenntnisse aus der Bereitstellung von zusätzlichen und attraktiveren Entsorgungsmöglichkeiten in anderen Großstädten abzufragen, auszuwerten und für Hannover umzusetzen bzw. bestehende Ascheentsorgungssysteme auszubauen.
Aufklärungsarbeit zur Schädlichkeit des Kippenlitterings (z.B. durch das Verteilen von Taschenaschenbechern).


Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen


TOP 13.1.
Zusatzantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 1536/2022: Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion zu Maßnahmen gegen das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen
(Drucks. Nr. 2000/2022)


Antrag

Der Antrag wird wie folgt ergänzt:

die Verwaltung wird beauftragt, gemeinsam mit dem Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover im Rahmen der Initiative „Hannover sauber!“ die folgenden Maßnahmen gegen das achtlose Wegwerfen (Littering) von Zigarettenkippen umzusetzen:

Deutlich sichtbare Hinweise auf Abfallbehältern, mit denen die Bürger*innen dazu motiviert werden, Zigarettenkippen ordnungsgemäß zu entsorgen sowie eine Evaluation der Sichtbarkeit der Hinweise.

Die Erkenntnisse aus der Bereitstellung von zusätzlichen und attraktiveren Entsorgungsmöglichkeiten in anderen Großstädten abzufragen, auszuwerten und für Hannover umzusetzen bzw. bestehende Ascheentsorgungssysteme auszubauen.

Aufklärungsarbeit zur Schädlichkeit des Kippenlitterings (z.B. durch das Verteilen von Taschenaschenbechern).

Die Verwaltung entwirft eine Ergänzung der Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover (SOG-VO) um das Entsorgen von Abfall auf öffentlichen Straßen und Anlagen abseits der dafür vorgesehenen Behälter, die eine Entsorgung von Zigarettenkippen auf dem Boden einschließt, und legt diesen Entwurf dem Rat der Landeshauptstadt zur Beschlussfassung vor.




Auf Wunsch der SPD in die Fraktionen gezogen


Die TOP´s 14 und 15 wurden ohne weitere Wortmeldungen beschlossen.


TOP 14.
Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Georgen- und Welfengarten
(Drucks. Nr. 1594/2022)


Antrag, zu beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt:
Zu prüfen, ob und ggf. an welchen Standorten im Georgengarten und Welfengarten öffentliche Toiletten eingerichtet werden können oder bestehende Toilettenanlagen nutzbar gemacht werden können und wo zusätzliche, größere Müllbehälter (z.B. Smarte Mülleimer) und Entsorgungsbehälter für Grillkohle aufgestellt werden können. Die Behälter sollten mit Piktogrammen oder mehrsprachigen Aufklebern beschriftet werden.
Den Ratsgremien bis Oktober 2022 darzustellen, welche Investitions- und Betriebskosten anfallen und wann frühestens eine Umsetzung möglich wäre.
Den Ratsgremien ist darzustellen, ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen der Betrieb von öffentlichen Toiletten im Georgen- und Welfengarten ermöglicht werden könnte.

Die Prüfergebnisse sind den Ratsgremien im letzten Quartal 2022 vorzulegen. Eine mögliche Umsetzung der Maßnahmen im Welfengarten soll mit der Leibniz Universität Hannover abgestimmt werden.


Einstimmig


TOP 14.1.
Änderungsantrag der Fraktion Die PARTEI & Volt zum Antrag Nr. 1594/2022: Toiletten für alle
(Drucks. Nr. 1682/2022)


Antrag

Der Antrag wird wie folgt ergänzt:
Die Verwaltung wird beauftragt:
1. Zu prüfen, ob und ggf. an welchen Standorten im Georgengarten und Welfengarten öffentliche Toiletten eingerichtet werden können oder bestehende Toilettenanlagen nutzbar gemacht werden können und wo zusätzliche, größere Müllbehälter (z.B. Smarte Mülleimer) und Entsorgungsbehälter für Grillkohle aufgestellt werden können. Die Behälter sollten mit Piktogrammen oder mehrsprachigen Aufklebern beschriftet werden.
2. Den Ratsgremien bis Oktober 2022 darzustellen, welche Investitions- und Betriebskosten anfallen und wann frühestens eine Umsetzung möglich wäre.
3. Den Ratsgremien ist darzustellen, ob und ggf. unter welchen Voraussetzungen der Betrieb von öffentlichen Toiletten im Georgen- und Welfengarten ermöglicht werden könnte.
4. Bei den Prüfungen sollen die Optionen von behindertengerechten, barrierefreien Pflege-WCs (sog. “Toilette für alle”) ebenso miteinbezogen werden wie die Option von Unisex-Toiletten inkl. Wickeltischen.

Die Prüfergebnisse sind den Ratsgremien im letzten Quartal 2022 vorzulegen. Eine mögliche Umsetzung der Maßnahmen im Welfengarten soll mit der Leibniz Universität Hannover abgestimmt werden.


3 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 15.
Dringlichkeitsantrag der SPD-Fraktion, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, CDU-Fraktion, Fraktion DIE LINKE., FDP-Fraktion und Fraktion Die PARTEI & Volt: Kostenaufwand für Hybridsitzungen
(Drucks. Nr. 1862/2022)


Antrag

zu beschließen:
Die Verwaltung prüft und legt dem Rat anschließend bis Ende Juli 2022 möglichst in einer Übersicht dar, welche der folgenden Einrichtungen für die Durchführung von Hybridsitzungen einschließlich einer Mikrofonanlage umsetzbar und welche Kosten und welcher personeller Aufwand damit verbunden wären:
  • Sicherstellung des gegenwärtigen technischen Supports im Ratssaal und dessen Ausweitung auf den Hodlersaal;
  • fest installierte Videokonferenztechnik mit personeller Unterstützung;
  • fest installierte, voll automatisierte Videokonferenztechnik;
  • mobile Videokonferenztechnik mit personeller Unterstützung.

Die Verwaltung gibt für eine der technischen Lösungen eine Empfehlung unter Berücksichtigung fiskalischer Interessen ab.

2. Die Verwaltung prüft und legt dem Rat darüber hinaus dar, welcher kostengünstigste Weg der unter 1. genannten Möglichkeiten beschritten werden kann, um auch Hybridsitzungen der Bezirksräte in Räumlichkeiten der Bezirksräte zu ermöglichen.


Einstimmig


TOP 16.
Einführung von Bewohner*innenparkzonen im Stadtteil Südstadt
(Drucks. Nr. 0572/2021 mit 5 (Anlagen nur online) Anlagen)


Ratsherr Dr. Menge trug den Änderungsantrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD vor und begründete diesen.

Ratsherr Capellmann monierte, dass dem Votum des Bezirksrates hier nicht Rechnung getragen werde.

Herr Erster Bürgermeister Hermann konstatierte, dass der Wunsch nach Bewohner*innenparkzonen aus dem Viertel gekommen sei.

Ratsherr Gast bestätigte dieses und äußerte die Hoffnung, dass die aktuelle Situation sich dort bald entspannen möge.


Antrag,
1. der Einführung von drei Bewohner*innenparkzonen im Stadtbezirk Südstadt-Bult, Stadtteil Hannover Südstadt, wie in den Anlagen dargestellt, mit Gesamtkosten i.H.v. ca. 220.000 € sowie der entgeltlichen Bewirtschaftung aller Stellplätze in den drei Zonen, die auch von der Allgemeinheit genutzt werden können, mit Parkscheinautomaten zuzustimmen.
2. der Einstellung einer zusätzlichen ½ E04-Stelle (derzeit 24.000 €/Jahr) für die Unterhaltung und den Betrieb zusätzlicher Parkscheinautomaten im Fachbereich 66 zuzustimmen. Um den erforderlichen Betreuungsaufwand mit einer halben zusätzlichen Stelle gewährleisten zu können, wird die Hälfte der Parkscheinautomaten bargeldlos betrieben.
3. der Einstellung von zusätzlichen Mitarbeiter*innen (2,5 VZÄ) beim Verkehrsaußendienst sowie zusätzlichen Mitarbeiter*innen (2,5 VZÄ) beim städtischen Ordnungsdienst mit Personalkosten von derzeitig insgesamt
349.581 €/Jahr zuzustimmen.
4. der Anschaffung von einem zusätzlichen Dienstfahrzeug für den Verkehrsaußendienst (ca. 2.750 €/Jahr Leasingraten) sowie den Kosten für den Dienstbetrieb in einer Gesamthöhe (incl. der Fahrzeuge) von ca. 18.760 €/Jahr und der Bereitstellung von ca. 9.800 € für die technische Ausstattung der Arbeitsplätze zuzustimmen.
- Anhörungsrecht des Stadtbezirksrates gem. § 94 (1) mit § 10 Abs. 2.3 der Hauptsatzung
- Entscheidungsrecht des Verwaltungsausschusses gemäß § 76 (2) NKomVG
Finanzielle Auswirkungen

Finanzhaushalt
Investitionsmaßnahme 54602901
Bezeichnung Parkeinrichtungen / sonstige Maßnahmen

Die Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen zur Einrichtung der Bewohner*innenparkzonen wird in 2021 durch die Inanspruchnahme der gegenseitigen Deckungsfähigkeit im Teilfinanzhaushalt OE 66 sichergestellt.


8 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 16.1.
Änderungsantrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der SPD-Fraktion zu Drucksache Nr. 0572/2021: Einführung von Bewohner*innenparkzonen im Stadtteil Südstadt
(Drucks. Nr. 1296/2022)


Antrag

zu beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Drucksache in den folgenden Punkten zu ändern bzw. zu ergänzen:
1. Im Abschnitt GA der Bewohner*innenparkzone in der Langensalzastraße wird für die 11 Parkplätze zwischen Planckstraße und der Willy-Brandt-Allee statt der Parkscheinregelung (Parkschein 4 Stunden für alle, Mo -Fr 9 - 17 h, Sa 9 - 13 h) eine Mischprinzipregelung (Bewohner*innen frei, Parkschein 2,5 Stunden Mo - Sa 9 - 20 h) eingerichtet.
2. Punkt 4. neu: „der Anschaffung von ausreichend Dienstfahrrädern mit elektrischer Unterstützung (E-Pedelecs) zuzustimmen und in der Praxis ein Jahr nach Einführung zu evaluieren.”
3. Bei der Umsetzung des Bewohner*innenparkens zu prüfen, ob es Möglichkeiten gibt, Parkerleichterungen innerhalb des Parkkonzepts auch für pflegende Angehörige vorzusehen.
4. Sicherzustellen, dass neben den bargeldlosen Parkautomaten Parkautomaten mit Bargeldannahme in einem Umkreis von maximal 5 Gehminuten erreichbar sind.
5. Organisatorisch zu gewährleisten, dass Beschäftigte der Landeshauptstadt auch zu den späten Nachmittags- oder Abendstunden Parkkontrollen durchführen, wenn der Parksuchverkehr am größten ist.
6. Zur Einführung des Bewohner*innenparkens eine Themenseite auf Hannover.de zu schalten, die die FAQ zum Bewohner*innenparken und das Gutachten enthält.
7. Die Einführung des Bewohner*innenparkens kontinuierlich zu evaluieren und den Ratsgremien und dem Bezirksrat erstmals ein Jahr nach Einführung einen Bericht vorzulegen. Das Bewohner*innenparken soll danach gegebenenfalls weiterentwickelt werden. Die Evaluation des Bewohner*innenparkens soll den Ratsgremien und dem Bezirksrat vorgestellt werden.


8 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


Zu den Top´s 17 bis 20 gab es keinen weitergehenden Austausch.


TOP 17.
Grundsatzbeschluss zur Durchführung einer städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme (städtebauliche Sanierung) im Gebiet Körtingsdorf
(Drucks. Nr. 1070/2022 mit 2 (Anl. 1 nur online) Anlagen)


Antrag,

zu beschließen, dass seitens der LHH die grundsätzliche Bereitschaft besteht
a) die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Körtingsdorf“ auf Grundlage der Vorbereitenden Untersuchungen / des Integriertem Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes vom 15.03.2022 (VU / ISEK, Anlage 1) vorbehaltlich der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt durchzuführen und
b) den durch Einnahmen und Städtebauförderungsmittel nicht gedeckten Anteil der Ausgaben von rund 5,3 Mio. € für die Finanzierung der Gesamtmaßnahme (Gesamtkosten rund 16 Mio. €) auf Grundlage der Kosten- und Finanzierungsübersicht vom 15.03.2022 (KoFi, Anlage 2) aufzubringen.


Einstimmig


TOP 18.
Grundsatzbeschluss zur Durchführung einer städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme (städtebauliche Sanierung) im Gebiet Davenstedter Markt / Geveker Kamp
(Drucks. Nr. 1072/2022 mit 2 (Anl. 1 nur online) Anlagen)


Antrag,
zu beschließen, dass seitens der LHH die grundsätzliche Bereitschaft besteht,
a) die städtebauliche Erneuerungsmaßnahme „Davenstedter Markt / Geveker Kamp“ auf Grundlage der Vorbereitenden Untersuchungen / des Integriertem Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes von März 2022 (VU / ISEK, Anlage 1) vorbehaltlich der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt durchzuführen und
b) den durch Einnahmen und Städtebauförderungsmittel nicht gedeckten Anteil der Ausgaben von rund 4,3 Mio. € für die Finanzierung der Gesamtmaßnahme (Gesamtkosten rund 13 Mio. €) auf Grundlage der Kosten- und Finanzierungsübersicht von März 2022 (KoFi, Anlage 2) aufzubringen.


Einstimmig


TOP 19.
Beschluss über die Verlängerung des Sanierungszeitraumes sowie die Erhöhung des Gesamtkostenrahmens für das Sanierungsgebiet Sozialer Zusammenhalt Mühlenberg
(Drucks. Nr. 0335/2022)


Antrag,

zu beschließen, dass

1. zur Erreichung der Sanierungsziele der Sanierungszeitraum für das Sanierungsgebiet
Sozialer Zusammenhalt Mühlenberg um fünf Jahre verlängert wird

2. für die beim Land Niedersachsen beantragte Erhöhung des Fördermittelrahmens um 10
Millionen Euro auf insgesamt ca. 22 Millionen Euro die notwendige kommunale Kofinanzierung von zusätzlich 3,33 Millionen Euro sichergestellt wird


Einstimmig


TOP 20.
Mietkostenerhöhungen in der Einrichtung des Betreuten Wohnens Luise-Blume-Stiftung, Luise-Blume-Str. 1, 30659 Hannover
(Drucks. Nr. 1080/2022)


Antrag,

der Erhöhung von Mietkosten für die Apartments der Einrichtung des Betreuten Wohnens in der Einrichtung Luise-Blume-Stiftung um bis zu 100 € monatlich und die Mietkosten für die Vermietung von Funktionsräumen an Externe Mieter um 5,43€ für einen 3-Stunden-Mietzeitraum.


Einstimmig


TOP 21.
Fortschreibung des Bädersanierungskonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 0544/2022 mit 1 Anlage)


Ratsherr Capellmann trug den Änderungsantrag der CDU-Fraktion vor und begründete ihn.

Ratsherr Dr. Menge trug daraufhin erläuternd den Änderungsantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vor.


Antrag,

der Fortschreibung des Bädersanierungskonzeptes für die Jahre 2022 bis 2026 zuzustimmen.


8 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 21.1.
Änderungsantrag der CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 0544/2022 (Fortschreibung des Bädersanierungskonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover)
(Drucks. Nr. 1237/2022)


Antrag

Der Antragstext wird wie folgt geändert:

Anstatt eines Planungsbeginns erst im Jahr 2027 beginnen die Planungen für den Neubau, bzw. die Sanierung des Stöckener Bades und den Neubau des Anderter Bades bereits im Jahr 2024.

Sollten die personellen Ressourcen bei der Landeshauptstadt Hannover für den früheren Planungsbeginn nicht ausreichend sein, werden die Planungsleistungen an externe Dienstleister vergeben.




3 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 21.2.
Änderungsantrag der SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Drucks. Nr. 0544/2022: Fortschreibung des Bädersanierungskonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1708/2022)



Antrag

das Bädersanierungskonzept für die Landeshauptstadt Hannover in folgenden Punkten
zu ändern:

1. Anderter Bad
Die Verwaltung wird aufgefordert, die Planungen für einen Neubau so rechtzeitig zu beginnen, dass wie beim Neubau des Fössebades eine Nutzungsalternative bereitsteht, sobald der Abriss des bestehenden Bades begonnen wird.

2. Stöckener BadDie Erfahrungen mit dem Misburger Bad und dem Fössebad belegen die im Vergleich zu einer Sanierung höhere Wirtschaftlichkeit eines Badneubaus. Die Verwaltung wird aufgefordert, dies in ihren weiteren Planungen zu berücksichtigen. Bis zum Start der konkreten Neubauplanungen ab dem Jahr 2027 sind die baulichen Maßnahmen zum Erhalt des Stöckener Bades wie beschrieben fortzusetzen.


8 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


Zu den folgenden TOP`s 22 bis 30 gab es keine Wortmeldungen.


TOP 22.
Mittagessenkonzept für Ganztagsschulen der Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1385/2022 mit 2 Anlagen)


Antrag,
1. die Einführung eines einheitlichen Essenpreises (3,80 € ab dem 01.08.2022 - 31.07.2023 und 4,00 € ab dem 01.08.2023-31.07.2024) für alle hannoverschen Ganztagsschulen,

2. die Einführung eines einheitlichen Bestell- und Abrechnungssystems an allen hannoverschen Ganztagsschulen betrieben durch einen externen Vertragspartner auf Rechnung der Landeshauptstadt Hannover (Full Service),

3. die Beschäftigung von 12 städtischen Küchenhilfen im Rahmen des Teilhabechancengesetzes an den bisher definierten Grundschulen mit besonderen Herausforderungen,
4. die Zusammenarbeit sowie die technische Verknüpfung der leistungsgewährenden Stellen der Region Hannover, des Jobcenters, der Stelle für Wohngeld (OE 50.3) sowie der Stelle für Hilfen nach dem SGB XII und Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) außerhalb von Einrichtungen (OE 50.1) bei der Gewährung von BuT – Leistungen zu ermöglichen,

5. das Mittagessenkonzept als Ganzes und dessen Umsetzung

zu beschließen.

Sonstige Leistungen im Rahmen des neuen Mittagessenkonzeptes:
1. Auf Wunsch der Schulen besteht die grundsätzliche Möglichkeit der Einführung eines „Komponentensystems“.

2. Je nach Gegebenheiten und Möglichkeiten des jeweiligen Caterers zukünftig in allen „geeigneten“ Mensen die Einführung einer kleinen „Teilproduktion“.

3. Die Berücksichtigung von mehr Nachhaltigkeit, die Entstehung von weniger Müll und Lebensmittelresten.

4. Die Ausschreibung von mehr Bio – Lebensmitteln je nach Wunsch der Schulen.

5. Bewertung des Kriteriums Regionalität bei den Vergaben, um dem Wunsch nach regionalen Caterern nachzukommen.
6. Bildung eines „Schulträger – Netzwerkes“ über die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) u. der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niedersachsen zum Thema Schulverpflegung bzw. Mittagessen in Schule.


8 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 3 Enthaltungen


TOP 22.1.
Änderungsantrag des Schul- und Bildungsausschusses zum Mittagessenkonzept für Ganztagsschulen in der LHH aus dem Antrag der Elternvertretungen im ASchuBi, DS Nr. 1925/2022 N1
(Drucks. Nr. 1986/2022 mit 1 Anlage)


Änderungsantrag zu beschließen,

die Drucksache 1385/2022 Mittagessenkonzept für Ganztagsschulen
der Landeshauptstadt Hannover in folgender Weise zu ergänzen:

5. das Mittagessenkonzept als Ganzes und dessen Umsetzung
zu beschließen.
Gleichzeitig mit diesem Beschluss wird die Verwaltung beauftragt zu prüfen, ob und wie die in Anlage 1 (s. nächste Seiten) beigefügten, aus der Beteiligung des Stadtelternrates resultierenden Aspekte in das neue Mittagessenkonzept eingearbeitet werden können und in der Sitzung des Schul- und Bildungsausschusses im Oktober November 2022 darüber zu berichten.


8 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen


TOP 23.
Elterngeldähnliche Sonderleistung für Pflegeeltern
(Drucks. Nr. 1559/2022 mit 2 Anlagen)


Antrag,
zu beschließen, dass Pflegeeltern ab dem 01.06.2022 im ersten Aufnahmejahr eine elterngeldähnliche Leistung beanspruchen können, um einen Ausgleich zu schaffen für einen zeitweisen Verzicht auf eine Erwerbstätigkeit zugunsten der Betreuung und Erziehung eines Pflegekindes. Hierbei handelt es sich um die Verlängerung einer Maßnahme, die bereits seit dem 01.06.2020 befristet für zwei Jahre umgesetzt wird.
Nachdem das befristete Modellprojekt erfolgreich war, soll die Maßnahme fortgesetzt werden. Sie entfällt, sobald eine Gesetzesänderung des Bundes erfolgt, die den Bezug von Elterngeld oder einer elterngeldähnlichen Leistung durch Pflegeeltern regelt.


Einstimmig


TOP 24.
Kita und Verwaltungsgebäude Emmy-Lanzke-Haus Dunantstr. 3-5
Krippe Dunantstraße 3B, Erweiterung: Waschräume, Wickeltische, Flure, Budgeterhöhung

(Drucks. Nr. 1595/2022 mit 3 Anlagen)


Antrag,
einer Budgeterhöhung von 420.000 € Brutto für das Sanierungs- und Umbauprojekt in der Krippe Dunantstraße auf dann insgesamt 920.000 € Brutto

zuzustimmen


Einstimmig


TOP 25.
IGS Südstadt, Errichtung einer Modulanlage für die Sekundarstufe II - Budgeterhöhung
(Drucks. Nr. 1899/2022)


Antrag,

einer Erhöhung der Mietkosten für die mobilen Raumeinheiten der IGS Südstadt Sekundarstufe II um 308.000 € auf insgesamt 614.000 € pro Jahr zuzustimmen.


Einstimmig


TOP 26.
Einrichtung des "Hannoverfonds für Kinder und Jugendliche"
(Drucks. Nr. 1485/2022 mit 2 Anlagen)


Antrag,

zu beschließen, der in der Anlage 1 beigefügten Konzeption zur Einrichtung eines „Hannoverfonds für Kinder und Jugendliche“ zuzustimmen.


Einstimmig


TOP 27.
Hannover in Solidarität mit der Ukraine:
Unterstützungsleistungen zur Bewältigung der kriegsbedingten Notsituation in der Ukraine

(Drucks. Nr. 1676/2022 N1)


Antrag, der Rat möge beschließen:

1. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskriegs und den daraus resultierenden Herausforderungen zur Unterstützung der Menschen in der Ukraine bzw. in den Anrainerstaaten – insbesondere Polen – sowie der Stärkung des zivilgesellschaftlichen und städtischen Engagements für die Ukraine Haushaltsmittel für das Jahr 2022 in Höhe von 500.000 € bereitzustellen. Es wird angestrebt, Mittel in gleicher Höhe unter Einwerbung von Drittmitteln und / oder Kooperationen mit Dritten in den Haushaltsjahren 2023 und 2024 zur Verfügung zu stellen. Die Mittel sind darauf gerichtet, positive Entwicklungen in den nachfolgenden Handlungsbereichen a-c zu ermöglichen bzw. zu intensivieren.
a. Zusammenarbeit mit betroffenen hannoverschen Partnerstädten bei der Bewältigung der humanitären Krise
b. Etablierung und Umsetzung einer Solidaritätspartnerschaft mit der ukrainischen Stadt Mykolajiw
c. projektbezogene Zuwendungen an zivilgesellschaftliche Organisationen zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements in Hannover für Unterstützungsmaßnahmen
2. Die Verwaltung hat dabei mögliche Finanzierungsmöglichkeiten der Europäischen Union, des Bundes und des Landes Niedersachsen für die entstandenen Aufwendungen bzw. für zukünftige Maßnahmen und bezüglich der ausgewählten Solidaritätspartnerschaft unter Einbeziehung der zuständigen Dienststellen sowie der in diesem Bereich aktiven zivilgesellschaftlichen Organisationen - insbesondere die Möglichkeit von Projekten aus dem Kleinprojektefonds des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - zu prüfen. Eine erfolgreiche Mitteleinwerbung reduziert den städtischen Eigenanteil.


Einstimmig


TOP 28.
Annahme eines Vermächtnisses gemäß §111 Abs. 8 NkomVG
(Drucks. Nr. 1537/2022)


Antrag,

der Annahme eines Vermächtnisses des Herrn Wolfgang Marschner an die Freiwillige Feuerwehr Vinnhorst zuzustimmen.




Einstimmig


TOP 29.
3- jähriges Forschungsprojekt über die zukünftigen Anforderungen an die Regionsleitstelle
(Drucks. Nr. 1823/2022 mit 2 Anlagen)


Antrag,
1. dem Abschluss der als Anlage 1 beigefügten Forschungsvereinbarung mit der Universität Maastricht über die Leistungsfähigkeit einer Leitstelle für Rettungsdienst, Krankentransport, Brandschutz und Hilfeleistung unter den derzeitigen und zukünftigen Anforderungen und Rahmenbedingungen mit Gesamtaufwendungen von 526.218 € (inkl. USt.) für drei Jahre sowie

2. dem Abschluss der zugehörigen Vereinbarung (Anlage 2) zur internen Abwicklung zwischen Region Hannover (RH) und Landeshauptstadt Hannover (LHH), wonach die RH der LHH die Hälfte der jährlichen Aufwendungen aus der Forschungsvereinbarung mit der Universität Maastricht erstattet (insgesamt 263.109 € inkl. USt.), zuzustimmen.

Die Kostenträger des Rettungsdienstes tragen 1/3 der Gesamtaufwendungen. Den auf die Kostenträger entfallenden Anteil macht jede Partei selbst (RH und LHH zu je 1/6 bzw. 87.703 €) im Rahmen der Verhandlungen über die Kosten des Rettungsdienstes geltend.

Einstimmig

TOP 30.
Verwaltungsrat der Zusatzversorgungskasse der Stadt Hannover
(Drucks. Nr. 1652/2022)


Antrag,
die nachstehend genannten Ver
waltungsmitarbeiter*innen für die laufende dreijährige Wahlperiode des Verwaltungsrates der ZVK vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2024 abzubestellen bzw. zu bestellen:

Abzubestellen ist Herr Thomas Kallenberg, Bereichsleitung im Fachbereich
Personal und Organisation (OE 18.2), als stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat der ZVK.

Zu bestellen ist Herr Sascha Rolf, Bereichsleitung im Fachbereich Personal und Organisation (OE 18.2), als stellvertretendes Mitglied im Verwaltungsrat der ZVK.


Einstimmig


TOP 31.
Verordnung über Beförderungsentgelte und -bedingungen im Gelegenheitsverkehr mit Taxen in der Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 1859/2022 mit 2 Anlagen)


Ratsherr Dr. Menge stellte fest, dass erst gut ein Jahr vergangen sei seit der letzten Erhöhung. Die Begründung der Verwaltung sei jedoch eingängig und die Frage, was in diesen Zeiten der Corona-Pandemie noch normal sei, verbiete sich nahezu.


Antrag,

die als Anlage beigefügte Verordnung über Beförderungsentgelte und -bedingungen im Gelegenheitsverkehr mit Taxen in der Landeshauptstadt Hannover – TaxiTarif – zu beschließen.


Einstimmig


Zu den nachfolgenden TOP`s 32 bis 34 gab es keine weiteren Wortmeldungen.


TOP 32.
Änderung der Beteiligungsverhältnisse an der Hannoversche Informationstechnologie AöR (HannIT) – Beitritt der Gemeinde Algermissen, der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen, der Gemeinde Lengede, der Gemeinde Lilienthal und des Flecken Salzhemmendorf als Träger an der AöR Hannoversche Informationstechnologien
Beschluss der 7. Änderungssatzung zur Änderung der Satzung der Hannoversche Informationstechnologien AöR (HannIT)

(Drucks. Nr. 1368/2022 mit 3 Anlagen)


Antrag,
1. der Änderung des öffentlich-rechtlichen Vertrages zwischen der Stadt Hannover und den übrigen Trägern der Hannoversche Informationstechnologien AöR in der anliegenden Form unter der Prämisse zuzustimmen (Anlage 1), dass auch eine Beteiligung nicht aller dort als neue Vertragspartner aufgeführter Kommunen damit ermöglicht wird und den Oberbürgermeister ermächtigen, den Vertrag in der anliegenden Form einschließlich späterer Änderungen in § 1, § 2 und § 7, die erfolgen müssen, wenn nicht alle genannten Kommunen sich an der HannIT beteiligen werden, abzuschließen.
2. die anliegende 7. Änderungssatzung zur Anstaltssatzung der AöR Hannoversche Informationstechnologien zu beschließen. Der Beschluss erfolgt unter der Prämisse, dass auch eine Beteiligung nicht aller der unter Ziff. 1 dieser Beschlussvorlage in Bezug genommenen Vertragspartner als neue Träger ermöglicht wird und sich das in § 2 aufgeführte Stammkapital für jede nicht beitretende Kommune um je 1.000 Euro verringern kann. Dieser Fall tritt ein, wenn einzelne der unter Ziff. 1 dieser Beschlussvorlage in Bezug genommenen Vertragspartner bis zum Ablauf des 31. Oktober 2022 keinen Beschluss über den Beitritt fassen und/oder den unter Ziff. 1 benannten öffentlich-rechtlichen Vertrag nicht durch Rücksendung des jeweiligen Unterschriftenblattes bis zum Ablauf des 31. Oktober 2022 (Eingang HannIT) zeichnen sollten. Eine Verkündung der Satzung findet demnach erst nach diesem Zeitpunkt statt.

Einstimmig


TOP 33.
Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH (VVG) – Änderung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages (BEAV) zwischen der VVG und der enercity AG (enercity)
(Drucks. Nr. 1831/2022)


Antrag,
die Stimmführerin in der Gesellschafterversammlung der VVG anzuweisen, der Änderung des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der VVG und der enercity mit Wirkung zum 01.01.2022 zuzustimmen.


Einstimmig


TOP 34.
Einlage der Beteiligung an der hanova WOHNEN GmbH in den BgA Büchereien
(Drucks. Nr. 1734/2022)


Antrag,

der Einlage der Beteiligung an der hanova WOHNEN in den Betrieb gewerblicher Art Büchereien zuzustimmen.


Einstimmig


TOP 35.
Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) – Ergebnisse der überörtlichen Kommunalprüfung des Niedersächsischen Landesrechnungshofes
(Informationsdrucksache Nr. 1834/2022 mit 2 Anlagen)


Herr Schwarz erläuterte kurz, warum diese Prüfung dem Gremium vorzulegen sei.

Zur Kenntnis genommen


TOP 36.
Bericht des Dezernenten


Herr Erster Stadtrat Dr. von der Ohe verwies darauf, dass man sich angesichts der langen Tagesordnung für die heutige Sitzung und auf eindringliche Bitte der Ausschussvorsitzenden darauf verständigt habe, zu dieser Sitzung keinerlei Präsentationen vorzutragen. Insofern bitte er die Gremiummitglieder, sich heute mit den der Tagesordnung beigefügten Berichten zu begnügen. Die Entwicklung des Haushalts nehme bis dato bei nahezu allen Positionen einen neutralen Verlauf; bemerkenswert in positiver Hinsicht sei allerdings die erfreuliche Tendenz bei den Einnahmen aus der Gewerbesteuer.

TOP 36.1.
Finanzbericht für den Monat April (Stand 02.05.2022)
(Informationsdrucksache Nr. 1868/2022 mit 1 Anlage)


Zur Kenntnis genommen

TOP 36.2.
Finanzbericht für den Monat Mai (Stand 01.06.2022)
(Informationsdrucksache Nr. 1869/2022 mit 1 Anlage)

Zur Kenntnis genommen


Ausschussvorsitzende Ratsfrau Dr. Killinger schloss damit den öffentlichen Teil der 8. Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung


Für die Niederschrift



gez. Dr. von der Ohe gez. Allner

Erster Stadtrat Ausschussbetreuerin



II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Ausschussvorsitzende Ratsfrau Dr. Killinger schloss die 8. Sitzung des Ausschusses für Haushalt, Finanzen, Rechnungsprüfung, Feuerwehr und öffentliche Ordnung
um 17.27 Uhr.






Für die Niederschrift


gez. Dr. von der Ohe gez. Allner

Erster Stadtrat Ausschussbetreuerin