Protokoll:
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Landeshauptstadt Hannover - 52.11 - 26.05.2014
PROTOKOLL
24. Sitzung des Sportausschusses am Montag, 10. März 2014,
Rathaus, Hodlersaal
Beginn 16.00 Uhr
Ende 18.15 Uhr
________________________________________________________________
Anwesend:
(verhindert waren)
Ratsfrau Klebe-Politze (SPD)
Ratsherr Küßner (CDU)
Ratsherr Bindert (Bündnis 90/Die Grünen)
Ratsherr Drenske (Bündnis 90/Die Grünen)
Ratsherr Engelke (FDP) 16.00 - 17.20 Uhr
Beigeordneter Förste (DIE LINKE.)
Ratsherr Hermann (SPD)
(Ratsherr Hofmann) (SPD)
Ratsfrau Keller (SPD)
Ratsherr Klapproth (CDU) 16.00 - 18.05 Uhr
Ratsfrau Dr. Matz (CDU)
Ratsherr Mineur (SPD) 16.00 - 17.20 Uhr
Ratsfrau Wagemann (Bündnis 90/Die Grünen)
Beratende Mitglieder:
Herr Bankole 16.00 - 17.20 Uhr
Frau Girschikofsky
Herr Grämer
Herr Jägersberg
(Herr Jaskulla)
Herr Kohlstedt
(Herr Latzel)
Herr Rabe 16.00 - 17.50 Uhr
Frau Wiede
Grundmandat:
(Ratsfrau Bruns) (FDP)
Ratsherr Wruck (DIE HANNOVERANER)
Verwaltung:
Oberbürgermeister Schostok
Frau Rudolph
Herr Schaefer
Frau Faber
Landeshauptstadt Hannover - 52.11 - 26.05.2014
PROTOKOLL
24. Sitzung des Sportausschusses am Montag, 10. März 2014,
Rathaus, Hodlersaal
Beginn 16.00 Uhr
Ende 18.15 Uhr
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Anwesend:
(verhindert waren)
Ratsfrau Klebe-Politze (SPD)
Ratsherr Küßner (CDU)
Ratsherr Bindert (Bündnis 90/Die Grünen)
Ratsherr Drenske (Bündnis 90/Die Grünen)
Ratsherr Engelke (FDP) 16.00 - 17.20 Uhr
Beigeordneter Förste (DIE LINKE.)
Ratsherr Hermann (SPD)
(Ratsherr Hofmann) (SPD)
Ratsfrau Keller (SPD)
Ratsherr Klapproth (CDU) 16.00 - 18.05 Uhr
Ratsfrau Dr. Matz (CDU)
Ratsherr Mineur (SPD) 16.00 - 17.20 Uhr
Ratsfrau Wagemann (Bündnis 90/Die Grünen)
Beratende Mitglieder:
Herr Bankole 16.00 - 17.20 Uhr
Frau Girschikofsky
Herr Grämer
Herr Jägersberg
(Herr Jaskulla)
Herr Kohlstedt
(Herr Latzel)
Herr Rabe 16.00 - 17.50 Uhr
Frau Wiede
Grundmandat:
(Ratsfrau Bruns) (FDP)
Ratsherr Wruck (DIE HANNOVERANER)
Verwaltung:
Oberbürgermeister Schostok
Frau Rudolph
Herr Schaefer
Frau Faber
Tagesordnung:
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Einwohnerinnen- und Einwohnerfragestunde
3. Genehmigung der Protokolle über die Sitzungen am 21.10.13 und 09.12.2013
4. Stadtentwicklung Hannover 2030
(Drucks. Nr. 0261/2014 mit 2 Anlagen)
5. Sportraumentwicklungsplan
6. Stadionbad - Aufbereitung Regenwasser
(Drucks. Nr. 0538/2014 mit 3 Anlagen)
7. Antrag der CDU-Fraktion zur Kenntlichmachung der Vorfahrtsstrecke für Trainings- und Begleitboote auf dem Maschsee
(Drucks. Nr. 0023/2014)
7.1. Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Drucks. Nr. 0023/2014 - Antrag der CDU-Fraktion zur Kenntlichmachung der Vorfahrtsstrecke für Trainings- und Begleitboote auf dem Maschsee
(Drucks. Nr. 0579/2014)
8. Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus an den VfV von 1887 Hainholz
(Drucks. Nr. 0447/2014 mit 1 Anlage)
9. Bericht des Dezernenten
10. Verschiedenes
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Einwohnerinnen- und Einwohnerfragestunde
3. Genehmigung der Protokolle über die Sitzungen am 21.10.13 und 09.12.2013
4. Stadtentwicklung Hannover 2030
(Drucks. Nr. 0261/2014 mit 2 Anlagen)
5. Sportraumentwicklungsplan
6. Stadionbad - Aufbereitung Regenwasser
(Drucks. Nr. 0538/2014 mit 3 Anlagen)
7. Antrag der CDU-Fraktion zur Kenntlichmachung der Vorfahrtsstrecke für Trainings- und Begleitboote auf dem Maschsee
(Drucks. Nr. 0023/2014)
7.1. Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Drucks. Nr. 0023/2014 - Antrag der CDU-Fraktion zur Kenntlichmachung der Vorfahrtsstrecke für Trainings- und Begleitboote auf dem Maschsee
(Drucks. Nr. 0579/2014)
8. Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus an den VfV von 1887 Hainholz
(Drucks. Nr. 0447/2014 mit 1 Anlage)
9. Bericht des Dezernenten
10. Verschiedenes
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Ratsfrau Klebe-Politze eröffnete die 24. Sitzung des Sportausschusses, begrüßte die Anwesenden, stellte die ordnungsgemäße und fristgerechte Einladung sowie die Beschlussfähigkeit fest.
Ratsfrau Klebe-Politze merkte an, dass die Drucks. Nr. 0261/2014 am 05.03.14 im Bauausschuss von der CDU in die Fraktion gezogen wurde und fragte nach, ob dies auch im Sportausschuss geschehen solle.
Ratsherr Klapproth bestätigte dies. Die Tagesordnungspunkte 4 und 6 wurden in die Fraktion gezogen.
Ratsfrau Keller fragte zu TOP 6 Stadionbad, ob es eine Dringlichkeit gäbe, bzw. welches Zeitfenster eingehalten werden müsse.
Herr Mußhoff teilte mit, dass es eine Aufforderung von der Region gebe, den Kupfergehalt des Regenwassers zu senken. Es sei geplant, dies dieses Jahr zu erledigen.
Ratsfrau Keller bat um Konkretisierung
Herr Mußhoff gab an, dass die Maßnahmen zum Sommer beginnen müssten, damit sie zum Winter abgeschlossen seien.
Herr Klapproth erläuterte, dass TOP 6 in die Fraktion gezogen werde, da die Ausschussmitglieder die Nachreiche zum Teil nicht erhalten hätten und somit nicht beraten konnten. Zu Herrn Mußhoff teilte er mit, dass die Stadtverwaltung bereits im Jahr 2010 aufgefordert worden sei, etwas zu tun.
Frau Klebe-Politze teilte mit, dass auf Wunsch der Verwaltung die Reihenfolge der TOPs 9 und 10 getauscht werde.
TOP 2.
Einwohnerinnen- und Einwohnerfragestunde
Es wurden keine Fragen gestellt
TOP 3.
Genehmigung der Protokolle über die Sitzungen am 21.10.13 und 09.12.2013
Einstimmig
TOP 4.
Stadtentwicklung Hannover 2030
(Drucks. Nr. 0261/2014 mit 2 Anlagen)
Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen
TOP 5.
Sportraumentwicklungsplan
Vorstellung 2. Arbeitspaket und Machbarkeitsstudie Bootsanlege- und Einsetzstellen
Vortrag durch Herrn Tibbe, Gruppe Planwerk, Berlin
Herr Tibbe von der Gruppe Planwerk stellte das zweite Arbeitspaket und die Machbarkeitsstudie Bootsanlege- und Einsetzstellen anhand der beigefügten Präsentation vor.
Ratsherr Drenske fragte nach den Nutzungsbestimmungen und Nutzungsregeln auf den städtischen Bolzplätzen. Er wollte wissen, wie dort mit Konflikten umgegangen werde, wenn verschiedene Nutzungen möglich seien, z.B. Rollschuhfahren und Fußballspielen, wie werde zurzeit mit diesen Konflikten umgegangen? Ihm sei bekannt, dass teilweise Nutzungsbedingungen aushingen. Er wollte wissen, ob es sinnvoll sei, die Telefonnummer eines Ansprechpartners auszuhängen. Weiter meinte er, dass es gute Erfahrungen bei der Mitbestimmung von Bürgerinnen und Bürgern gäbe, er wollte wissen, ob es dazu Befragungen gegeben habe. Wichtig sei aus seiner Sicht auch die Einbeziehung von mehreren Generationen. Es könne durchaus sein, dass auch ältere Menschen Interesse an der Nutzung hätten. Darüber hinaus fragte er nach den Kosten für den Belag der Bolzplätze.
Herr Tibbe erläuterte, dass Konflikte herauf beschworen werden, wenn Baketballkörbe auf die Tore montiert würden, wie es z.B. in Ahlem der Fall sei. Für die verschiedenen Sportarten sollten entflochtene Angebote gemacht werden. Sowohl der Belag dort als auch die Doppelung des Angebotes sei nicht empfehlenswert. Man mache zurzeit eine Bestandsaufnahme, die Befragung habe es in 2009 gegeben. Es sei eine generelle Zählung durchgeführt und bewertet worden, welcher Standort besonders geeignet sei. Nun müsse eine Abstimmung stattfinden, um dann einen Pilotversuch an 2-3 Standorten zu starten. Zu den Kosten des Kunsstoffbelages teilte er mit, dass es die Regelung des nachhaltigen Bauens gäbe und man mit Kunststoff Sonderabfälle produziere. Kunststoff habe keine Eignung, die vorteilhaft wäre. Die Schadhaftigkeit trete schnell ein und deshalb sei das Material nicht empfehlenswert. Asphalt sei aufgrund der vielfältigen Nutzbarkeit eine gute Lösung.
Ratsherr Engelke meinte, dass bei der Einrichtung von Spielplätzen eine Anliegerbeteiligung durchgeführt werde. Er hielte es für gut, wenn man auch bei der Neugestaltung von Bolzplätzen darauf zurückgreifen würde. Er (Sprecher) fragte nach der Gesundheitsgefährdung bei Asphalt und welche Art Asphalt empfohlen werde. Weiter wollte er wissen, welche Empfehlung für die Beleuchtung von Bolzplätzen ausgesprochen werde und wie dies umgesetzt werden könne. Ebenfalls fragte er zu der Einsatzstelle, ob die Wasserschifffahrtsdirektion zustimmen müsse, bzw. ob Genehmigungen eingeholt werden müssten.
Herr Tibbe teilte mit, dass er die Einbeziehung von Anwohnern unterstützen würde. Bei den Belägen von Bolzplätzen gäbe es unterschiedliche Formen. Entscheidend sei der Unterbau. Man könne auch elastische Asphaltflächen herrichten. Es gäbe nicht nur den Gussasphalt. Eine spezifische Form der Einbringung könne er zurzeit nicht nennen. Die Oberfläche sei wichtig, um auch eine Rollmöglicheit herzustellen. Bezüglich der Gesundheitsgefährdung könne er keine Aussage treffen. Hinsichtlich der Beleuchtung gebe es nur sehr wenige Referenzbeispiele. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, z.B. könne ein extra Zähler eingebaut werden, dieser müsse aber auf jeden Fall zugriffsgeschützt montiert werden. Möglich sei ein Taster oder eine Zeitschaltung.
Beim Mittellandkanal sei alles geregelt, das Referenzbeispiel sei das vom KG List, es gebe dort einen Gestattungsvertrag mit einer 2-stelligen Jahresgebühr. Verwaltungsintern sei diskutiert, am Mittellandkanal mehr Möglichkeiten zu schaffen. Einen Gestattungsvertrag werde man schließen müssen. Angedacht sei kein Beton sondern Rostenaufsätze, eine relativ einfache Konstruktion. Dies sei mit der Wasserschifffahrtsbehörde abgestimmt. Für die Vereine wäre es ein Angebot, die KG List biete z.B. Schnupperkurse an.
Ratsfrau Keller fragte, ob es eine Idee zur Nutzung der Schulsporthallen durch Vereine in den Wintermonaten gäbe. In den Freizeitheimen seien Sport- und Bewegungsräume vorgestellt worden. Es gebe Sportarten, die keinen Schwingboden benötigen, sie fragte nach der tatsächlichen Nutzung durch Vereine.
Herr Tibbe erklärte, dass ihm keine Vereinsnutzungen in den Freizeitheimen bekannt seien. Die Nutzung von Schulsporthallen in den Ferien sei ein grundsätzliches Thema, dies sei eine sportorganisatorische Frage, auch der Schlüsselgewalt.
Ratsfrau Wagemann sagte, dass sie den Vortrag sehr erfrischend fand. Allerdings sei dieser mit einem weinenden Auge zu sehen, da es sich zum Teil um Anträge handle, die seit mehreren Jahren im Raum schwebten. Die Genderaspekte bei Bolzplätzen halte sie für sehr wichtig. Die Zielgruppe der Jugendlichen und Senioren sei angesprochen worden, sehr wenig jedoch die Gruppe, die dazwischen liege. Ihr stelle sich die Frage, ob ausreichend Laufstrecken vorhanden seien. Es gebe Kulturtreffs und Freizeitheime oder Kitas, die Bewegungsräume haben, eine Schwierigkeit sehe sie in den verschiedenen Tarifsystemen. Sie fragte, ob im Rahmen der Vorgespräche mit der Verwaltung darüber gesprochen wurde, ein Gesamtraumkataster zu erstellen, welches öffentlich nutzbar sei.
Herr Tibbe teilte mit, dass das zweite Arbeitspaket im Prinzip der Grundbaustein für ein Sportraumkataster sei. Alles sei geographisch aufgearbeitet worden. Der nächste Schritt sei, dieses der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ungeklärt sei, wie dies in dem Internetauftritt der Stadt Hannover implementiert werden könne. Der Grundbaustein für ein solches Kataster werde entwickelt. Es seien sehr viele Laufstrecken vorhanden, nur eine eingeschränkte Anzahl wurde eingezeichnet. Für die Strecken gebe es sehr unterschiedliche Eignungen wie z.B. Fahrrad- oder Inlinestrecken, eine spezielle Inlineroutenuntersuchung sei dem Inlineclub zur Überprüfung zur Verfügung gestellt worden.
Grundsätzlich gebe es verschiedene Ebenen von Wegeangeboten, wie z.B. HAZ-Laufstrecken, Strecken mit und ohne Kilometrierung. Auch Querungskonflikte seien berücksichtigt worden.
Bei den Kitas sei verwaltungsintern abgesprochen, dass die Raumangebote bis auf wenige Ausnahmen den Kitas vorbehalten bleiben.
Ratsherr Bindert verwies auf den Antrag aus dem Jahr 2010, seinerzeit seien Mittel eingestellt worden, um Anliegen zeitnah umsetzen zu können. Er gehe davon aus, dass nun konkret in die Handlungsschritte gegangen werde. Man sei im Ausschuss mit der Bitte herangetreten, die Umweltbelange nicht außer Acht zu lassen. An der Umsetzstelle in Döhren laufen Menschen durch das Landschaftsschutzgebiet, hier müsse dringend etwas getan werden. Bezüglich der Laufstrecken fragte er (Sprecher), wie die Situation eingeschätzt werde, ob weitere kilometrierte Laufstrecken benötigt werden und ob dies ggf. durch Sponsoren unterstützt werden könne.
Ratsherr Mineur fragte nach der Beleuchtung der Bolzplätze und wies darauf hin, dass LED Lichter deutlich geringere Auswirkungen haben. Wenn ausgeleuchtet werden solle, könne ein Modell angewendet werden wie in Hamburg, in der Mitte der Skater Fläche sei ein Schalter, der die Beleuchtung für ca. 30 min anschalte, dies würde dann langsam gedimmt werden. Damit könne man die Umweltbelastung auf ein notwendiges Minimum reduzieren.
Die Bootseinsatzstelle in Linden sei markiert, dort habe es vor Jahren einen Konflikt mit der Flussbadestelle gegeben. Das Angebot des einmaligen Badetages habe dort zur kontinuierlichen Nutzung geführt. Dies habe zu Konflikten mit Ruderern geführt. Man müsse bei Leine und Ihme auf die Konfliktpunkte achten.
Herr Tibbe erklärte, dass die Flussbadestelle illegal sei. Die Landeshauptstadt sei einbezogen, ein wasserbezogenes Naherholungsgesamtkonzept für die Region Hannover zu entwickeln. In diesem Zusammenhang sei die Frage des Flussbadens aufgeworfen worden. Aus gesundheitlichen Aspekten könne man sie nicht als Badestelle deklarieren. An der Flussmündung von Leine und Schiffgraben werde eine Einsatzstelle als sinnvoll erachtet. In Bezug auf die Beleuchtung von Bolzplätzen meinte er (Sprecher), dass der Standort an der Humboldtschule als Pilotprojekt gesehen werden könne, er empfehle jedoch, die Beleuchtung zugriffsunabhängig zu machen. Es müsse geklärt werden, ob Bolzplätze bis 20.00 Uhr oder 22.00 Uhr nutzbar sein sollen. Zur Umweltbelastung teilte er mit, dass es viele Dinge gäbe, die die Umwelt belasten, eine Minderung der Belastung könne durch Reduzierung der Kelvins erreicht werden.
TOP 6.
Stadionbad - Aufbereitung Regenwasser
(Drucks. Nr. 0538/2014 mit 3 Anlagen)
Auf Wunsch der CDU in die Fraktionen gezogen
TOP 7.
Antrag der CDU-Fraktion zur Kenntlichmachung der Vorfahrtsstrecke für Trainings- und Begleitboote auf dem Maschsee
(Drucks. Nr. 0023/2014)
Ratsherr Engelke erklärte, dass in der Presse zu lesen war, dass Üstra sowie auch die Segelschule Probleme bei der Absperrung der Strecke sehen. Die Bojen seien an Ketten befestigt, fraglich sei, ob die Üstraboote dort noch fahren könnten. Er halte den Beschluss für nicht sinnvoll, Konflikte würden dadurch herauf beschworen.
Ratsherr Bindert erklärte, dass seine Fraktion alle Betroffenen zu einer offenen Runde eingeladen habe, um die einzelnen Bedürfnisse zu besprechen. Einzig die Üstra sei nicht anwesend gewesen. Da ein interfraktioneller Antrag leider nicht möglich war, habe man nun den Zusatzantrag gestellt. Er sei entsetzt über die Pressemeldung. Das benötigte Seilsystem sei noch vorhanden, die Stege könnten weiter ausgebaut werden, so dass die Üstra-Boote sie weiter anfahren könnten. In Absprache mit den Vereinen sei der Antrag auf 2 Jahre ausgelegt.
Ratsherr Küßner teilte mit, dass der Antrag der Sicherheit diene, die Maschseeordnung sei kaum bekannt, selbst das Tiefbauamt sei der Meinung gewesen, dass Segelboote grundsätzlich Vorfahrt hätten. Trotz der jährlichen Drachenbootregatta könnten die Üstraboote weiter fahren, das Seilsystem sei unterhalb der Wasserlinie angebracht, auch nach der Regatta sei die Absperrung noch vorhanden, ehe sie abgebaut werde. Er appellierte an die Vereine, auf die Maschseeordnung aufmerksam zu machen. Auch eine Dokumentationspflicht werde verlangt. Es müsse möglich sein, einen Schadensverursacher regresspflichtig zu machen. Er (Sprecher) habe kein Vertrauen in das Tiefbauamt. Er hoffe, dass der Maschsee künftig dem Sport und nicht dem Tiefbauamt zugeordnet werde.
Ratsfrau Keller sagte, dass man sich über die Einrichtung einer Vorfahrtsstrecke Gedanken gemacht habe und aus diesem Grund ein detaillierter Änderungsantrag gestellt worden sei. Der Versuch, einen gemeinsamen Antrag einzubringen, sei gescheitert. Sie könne die Kritik in der Presse nicht nachvollziehen.
Der Antrag stelle den Frieden am Maschsee wieder her, die Ruderer bräuchten eine Trainingsstrecke. Weiter fragte sie, ob bekannt sei, wie viele Segelboote in einer Saison angemeldet seien.
Herr Pohl teilte mit, dass 80 Genehmigungen für Privatsegelboote erteilt wurden. Die Segelschule erhalte eine pauschale Genehmigung, so dass über die genaue Anzahl der Boote keine Auskunft gegeben werden könne.
Ratsherr Bindert erläuterte, dass private Segler den Segelschein vorlegen müssten, dieser werde kopiert, so dass damit die Ausleiher erfasst würden und es nachvollziehbar sei, wer ggf. zur Verantwortung gezogen werden müsse. Ähnliches gelte für den Ausleih von Tretbooten.
Beigeordneter Förste vertrat die Auffassung, dass der Leistungssport getrennt vom Funsport trainieren sollte. 3 Vereine am Maschsee seien ausreichend.
Ratsherr Engelke hielt den Antrag für zu kompliziert, der Spaß bliebe dabei auf der Strecke. Der Maschsee sei nicht nur für Leistungssportler, sondern auch für die große Masse angelegt. Die Auslegung der Bojen sei vor Jahren eingestellt worden, da sie lediglich Ärger verursachten, nun diskutiere man erneut darüber. Er fragte die Verwaltung nach den Kosten für die geplante Absperrung.
Herr Pohl erklärte, dass das Seilsystem noch vorhanden sei. Gesperrt würden 9 Bahnen im Nord- und 6 Bahnen im Südbereich. Die Bojen würden an die Seile angehängt, die Strecke könne im Süden um 100 Meter verlängert werden. Die Bojen seien ebenfalls noch vorhanden, die Strecke könne ohne zusätzliche Kosten eingerichtet werden. Sofern Bojen nachgekauft werden müssten, läge der Preis bei 35,- € pro Boje.
Ratsherr Klapproth wies darauf hin, dass die gestellten Anträge geltendes Recht darstellten.
Frau Girschikofsky bat darum, den Sportlern zu ermöglichen den Leistungssport voranzubringen. Teilweise würden die Sportler ihre Trainingsstunden schon früh morgens ableisten.
Ratsherr Drenske meinte, dass der Antrag zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer diene, eine klare Abgrenzung der Strecke erhöhe der Sicherheit. Wichtig sei, dass Ganze nicht zu überfrachten, um es nicht zu kompliziert zu machen.
Ratsherr Hermann vertrat die Auffassung, dass die Anträge ein gutes Unterfangen seien. Es werden lediglich 15% des Sees gesperrt, der Rest sei weiter frei nutzbar. Er schlug einen gemeinsamen Antrag vor.
Der Zusatzantrag wurde mit 7 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme und 2 Enthaltungen beschlossen.
Frau Rudolph wies darauf hin, dass der Zusatzantrag lediglich auf 2 Jahre angelegt sei. Er hätte als Änderungs- und nicht als Zusatzantrag deklariert werden müssen.
Ratsherr Hermann schlug vor, die beiden Anträge lediglich als formell beraten anzusehen und eine endgültige Abstimmung am 19.03.14 abzuwarten.
Formal behandelt
TOP 7.1.
Zusatzantrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu Drucks. Nr. 0023/2014 - Antrag der CDU-Fraktion zur Kenntlichmachung der Vorfahrtsstrecke für Trainings- und Begleitboote auf dem Maschsee
(Drucks. Nr. 0579/2014)
Formal behandeltTOP 8.
Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus an den VfV von 1887 Hainholz (Drucks. Nr. 0447/2014 mit 1 Anlage)
Ratsfrau Keller bat um Erläuterung, wie sich die Mehrkosten erklären.
Herr Schaefer erläuterte, dass das Vereinshaus bereits seit langem in der Planung sei. Für die Zusammenlegung von 2 Sportplätzen habe es ein abgestimmtes Programm gegeben. Im Genehmigungsverfahren habe es Schwierigkeiten gegeben, welche die Kosten erhöht haben, z.B. müsse das Vereinshaus nun um einen Baum herum gebaut werden. Es sei alles Vorherige abgerissen worden, somit sei nichts mehr nutzbar. Dazu käme eine lange Bauphase sowie die Verschärfung der Trinkwasserverordnung. Alle Kosten seien im Einzelfall mit der Verwaltung abgestimmt worden.
Ratsherr Klapproth erklärte, dass sich seine Fraktion dem Antrag anschließen werde. Der Verein habe seit der Zusammenlegung mit erheblichen Einschränkungen im Spielbetrieb zu kämpfen. Er wies darauf hin, dass der Verein eine hohe soziale Kompetenz habe.
Ratsherr Engelke fragte, was für eine Heizungsanlage vorhanden war und warum man sich für eine Pelletheizung entschieden habe. Die mit 12.000 € angesetzten Kosten für eine Solaranlage erscheinen ihm zu gering, als dass es sich um eine neue handeln könne.
Herr Schaefer teilte mit, dass die Solaranlage lediglich der Warmwasseraufbereitung diene. Vorher war eine Ölheizung installiert. Eine kostengünstigere Einigung sei mit den Stadtwerken nicht möglich gewesen, die Pelletheizung sei bereits bei verschiedenen Vereinen eingesetzt.
Frau Rudolph erklärte, dass es sich lediglich um einen Vorbehaltsbeschluss handle.
Einstimmig beschlossen.
TOP 10.
Verschiedenes
Eisstadion
Ratsherr Küßner fragte nach dem Sachstand bzgl. des Eisstadions.
Frau Rudolph teilte mit, dass es einen Interessenten gebe und eingereichte Unterlagen geprüft werden.
100. Stadtstaffel
Ratsfrau Keller schlug vor, aktiv an der 100. Stadtstaffel teilzunehmen. Die sportpolitischen Sprecher der Fraktionen mögen sich zu dem Thema zusammensetzen.
Frau Girschikofsky teilte mit, dass sie das für eine gute Idee halte und schlug einen Lauf in historischer Laufbekleidung vor.
TOP 9.
Bericht des Dezernenten
Wettkampftechnik Stadionbad
Frau Rudolph teilte mit, dass Ratsherr Bindert bei der Verwaltung wegen der Wettkampftechnik für das Stadionbad nachgefragt habe. Die Planungen für die Erneuerung laufen weiter auf Hochtouren. Nach derzeitigem Planungsstand wird die Wettkampftechnik in der diesjährigen Schließzeit des Stadionbades erneuert.
Misburger Bad
Die ELA-Anlage im Misburger Bad habe am Samstag, 08.03.14 einen Fehlalarm ausgelöst. Es erfolgte eine automatische Ansage, dass das Haus wegen eines Gasautrittes so schnell wie möglich zu verlassen sei. Die Feuerwehr und die Polizei wurden umgehend alarmiert und haben nach ihrem Eintreffen die Räumlichkeiten überprüft und konnten keine Unregelmäßigkeiten, insbesondere keinen Chloraustritt, feststellen. Am Samstag blieb das Bad geschlossen, weil noch einmal alle Anlagen von Mitarbeiter/innen der Fa. Optisport überprüft wurden. Am Sonntag war das Misburger Bad wieder geöffnet, der Betrieb verlief reibungslos.
Frau Klebe-Politze schloss die Sitzung um 18:15 Uhr.
Schostok Faber
Oberbürgermeister Protokollantin
