Protokoll:
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Landeshauptstadt Hannover - 18.62.09 - 13.09.2010
NIEDERSCHRIFT
36. Sitzung des Stadtbezirksrates Ricklingen
am Donnerstag, 26. August 2010,
Freizeitheim Ricklingen, Ricklinger Stadtweg 1
Beginn 19.00 Uhr
Ende 20.55 Uhr
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Anwesend:
(verhindert waren)
Bezirksbürgermeister Markurth (SPD)
Stellv. Bezirksbürgermeisterin Michalowitz (CDU)
Bezirksratsherr Arend (CDU)
Bezirksratsfrau Barnert (SPD)
(Bezirksratsfrau Biere) (SPD)
Bezirksratsherr Breves (SPD)
Bezirksratsherr Capellmann (CDU)
Bezirksratsherr Gründler (SPD)
(Bezirksratsherr Hannemann) (SPD)
Bezirksratsherr Koch (CDU)
Bezirksratsherr Kumm (CDU)
(Bezirksratsfrau Masanke) (SPD)
Bezirksratsherr Dr. Menge (SPD)
Bezirksratsherr Müller (FDP)
Bezirksratsherr Przibylla (SPD)
Bezirksratsfrau Stache (CDU)
(Bezirksratsherr Steuer) (Die Linke)
(Bezirksratsfrau Tegtmeyer-Dette) (B'90/Die Grünen)
Bezirksratsherr Walther (SPD)
Bezirksratsherr Weske (CDU)
(Bezirksratsherr Weßling) (B'90/Die Grünen)
Beratende Mitglieder:
Ratsherr Bock (bis 19:50 Uhr) (SPD)
(Ratsherr Böning) (WfH)
Ratsherr Dette (bis 19:50 Uhr) (B'90/Die Grünen)
(Ratsfrau Frank) (CDU)
(Ratsfrau Hindersmann) (SPD)
(Ratsherr Löser) (SPD)
Ratsherr Scholz (CDU)
Verwaltung:
Frau Cordes OE 18.62.09
Herr Sievers OE 18.63.09
Frau Ehrenberg-John, Frau Winters OE 61.12
Presse: Frau Hilbig (HAZ)
Tagesordnung:
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
2. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 10.6.2010
3. Sitzverlust eines Bezirksratsmitgliedes
(Drucks. Nr. 15-1589/2010)
4. Verpflichtung eines neuen Bezirksratsmitgliedes
5. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE
6. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
6.1. E N T S C H E I D U N G E N
6.1.1. Einbau einer Mensa zur Ganztagsbetreuung in der Grundschule Wettbergen
(Drucks. Nr. 15-1558/2010 mit 3 Anlagen)
6.1.2. Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus an den Mühlenberger SV (Drucks. Nr. 1586/2010)
6.2. A N H Ö R U N G E N
6.2.1. Straßenbenennungen im Stadtteil Wettbergen
(Drucks. Nr. 1112/2010 mit 1 Anlage)
6.2.1.1. Interfraktioneller Änderungsantrag zu Drucks. 1112/2010 - Straßenbenennungen in Wettbergen
(Drucks. Nr. 15-1529/2010)
6.2.2. Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover
Beschluss zur öffentlichen Auslegung des Entwurfs
(Drucks. Nr. 1160/2010 mit 1 Anlage)
6.2.2.1. Interfraktioneller Änderungsantrag zur Drucks. 1160/2010 - Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 15-1530/2010)
6.2.3. Grundschule Wilhelm-Busch-Schule - Schulversuch "Islamischer Religionsunterricht" (Drucks. Nr. 1577/2010 mit 1 Anlage)
7. A N F R A G E N
7.1. der CDU-Fraktion
7.1.1. Beseitigung von Fahrbahnschäden im Ricklinger Stadtweg
(Drucks. Nr. 15-1547/2010)
7.1.2. Neugestaltung der mittleren Göttinger Chaussee
(Drucks. Nr. 15-1548/2010)
7.1.3. Parken vor der Gleisquerung Tresckowstraße
(Drucks. Nr. 15-1549/2010)
7.1.4. Verteilerkästen der Telekom (Neues Modell)
(Drucks. Nr. 15-1550/2010)
7.1.5. Grünflächenpflege am Denkmal für die Opfer der Weltkriege (Hauptstraße/Wettbergen) (Drucks. Nr. 15-1551/2010)
7.1.6. Verkehrsüberwachung der Straße "In der Rehre"
(Drucks. Nr. 15-1552/2010)
7.2. der SPD-Fraktion
7.2.1. Bänke am Nenndorfer Platz
(Drucks. Nr. 15-1554/2010)
8. A N T R Ä G E
8.1. Interfraktionell
8.1.1. Ökologisches Sonderprogramm/Grundschule Wettbergen
(Drucks. Nr. 15-1521/2010)
8.2. der CDU-Fraktion
8.2.1. Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer im Bereich Wettbergen, Peperfeld, Hauptstraße, B217 in Richtung Ronnenberg
(Drucks. Nr. 15-1553/2010)
8.3. der SPD-Fraktion
8.3.1. Fußweg Wallensteinstraße
(Drucks. Nr. 15-1555/2010)
8.3.2. Nachtschaltung von Lichtsignalanlagen
(Drucks. Nr. 15-1556/2010)
8.3.3. Wegeverbindung Rad- und Fußweg am Hirtenbach (Verbindungsweg Deveser Straße/Berliner Straße)
(Drucks. Nr. 15-1557/2010)
9. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
9.1. Integrierte Gesamtschule Mühlenberg - 2010-22-09
(Drucks. Nr. 15-1523/2010)
9.2. Verband Wettberger Vereine e.V. - 2010-29-09
(Drucks. Nr. 15-1524/2010)
9.3. Oberricklinger Butjerbrunnenverein e.V. - 2010-30-09
(Drucks. Nr. 15-1525/2010)
9.4. Karnevalsgesellschaft "Fidele Ricklinger" von 1980 rot-weiß e.V. - 2010-31-09 (Drucks. Nr. 15-1526/2010)
9.5. OhneGeigen - Sinfonisches Blasorchester e.V. - 2010-32-09
(Drucks. Nr. 15-1527/2010)
9.6. Mietertreff "Welcome" Gronostraße - 2010-34-09
(Drucks. Nr. 15-1528/2010)
9.7. Bornumer Stadtteil- und Kulturverein - 2010-35-09
(Drucks. Nr. 15-1565/2010)
10. Bericht aus dem Integrationsbeirat
11. Mittel aus dem Integrationsbeirat
(Drucks. Nr. 15-1575/2010)
12. Bericht des Stadtbezirksmanagements
13. Informationen über Bauvorhaben
II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L
14. Vergabe des Bürgerpreises 2010
(Drucks. Nr. 15-1522/2010)
I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L
TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Bezirksbürgermeister Markurth eröffnete die Sitzung und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest. Die vorliegende Tagesordnung wurde mit einer Änderung bestätigt (TOP 4 absetzen). Ein von der SPD-Fraktion eingebrachter Dringlichkeitsantrag fand nicht die erforderliche Mehrheit. Er wird in die Tagesordnung der September-Sitzung aufgenommen
TOP 2.
Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 10.6.2010
Die Niederschrift wurde genehmigt.
TOP 3.
Sitzverlust eines Bezirksratsmitgliedes (Drucks. Nr. 15-1589/2010)
Antrag,
gem. § 37 Abs. 2 der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) festzustellen, dass bei Bezirksratsherrn Weßling die Voraussetzungen für den Verlust des Sitzes im Stadtbezirksrat Ricklingen gem. § 37 Abs. 1 Ziff. 1 NGO vorliegen.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
TOP 4. Verpflichtung eines neuen Bezirksratsmitgliedes
Abgesetzt
TOP 5.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE
(19:20 bis 19:24 Uhr)
Herr S. erinnerte an seine diversen Eingaben, auf deren Beantwortung er noch immer warte. Darüber hinaus stellte er die Frage nach dem Verbleib der Bänke am Wettberger Teich.
Bezirksratsherr Gründler antwortete, dass die Bänke wegen Vandalismus-Schäden abgebaut werden mussten. Sie würden jetzt repariert und wieder aufgestellt.
Die ebenfalls angesprochene Bank an der Hauptstraße habe den Arbeiten am Fußweg weichen müssen.
Eine weitere Frage nach dem Fuß- und Radweg um den Teich beantwortete stv. Bezirksbürgermeisterin Michalowitz dahingehend, dass der desolate Zustand nicht mehr hingenommen werden konnte. Und mangels finanzieller Mittel habe man sich entschlossen, die Fläche zu begrünen.
Sie fügte hinzu, dass eine von Herrn S. angesprochene eingezäunte Fläche, von der seiner Meinung nach Gefahr ausgehe, vor dem alten Bolzplatz im Privatbesitz sei.
Zu einem weiteren von Herrn S. angesprochenen Problem verwies Bezirksratsherr Dr. Menge auf einen SPD-Antrag, der später in der Sitzung beraten werde.
TOP 6.
V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
TOP 6.1.
E N T S C H E I D U N G E N
TOP 6.1.1.
Einbau einer Mensa zur Ganztagsbetreuung in der Grundschule Wettbergen
(Drucks. Nr. 15-1558/2010 mit 3 Anlagen)
Bezirksbürgermeister Markurth stellte die Drucksache zur Abstimmung.
Antrag,
In die Verwaltung.
OE 23.
TOP 6.1.2.
Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus an den
Mühlenberger SV (Drucks. Nr. 15-1586/2010)
Die Drucksache wurde vorgestellt von Bezirksbürgermeister Markurth und zur Abstimmung gestellt.
Antrag,
zu beschließen, dem Mühlenberger Sportverein Hannover von 1973 e.V., Ossietzkyring 48, für die Sanierung der Leichtathletik Weitsprunganlage eine Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus in Höhe von 5.000,00 € zu bewilligen.
Der Antrag wurde ohne Aussprache einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 52.
TOP 6.2.
A N H Ö R U N G E N
TOP 6.2.1. Straßenbenennungen im Stadtteil Wettbergen
(Drucks. Nr. 1112/2010 mit 1 Anlage)
Antrag,
folgende Straßenbenennungen für das Baugebiet "In der Rehre", Bebauungsplan Nr. 1522, zu beschließen:
1. Die westliche Erschließungsstraße, welche von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Hanna-Neuse-Straße.
2. Der erste Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweig, erhält den Namen Irma-Pickert-Weg.
3. Der zweite Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Franziska-Willig-Weg.
4. Der dritte Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Klara-Hattermann-Weg.
5. Der vierte Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Lotte-Lettau-Weg.
6. Die mittlere Erschließungsstraße, welche von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Sophie-Küppers-Straße.
7. Der erste Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweig, erhält den Namen Lotte-Gleichmann-Weg.
8. Der zweite Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Ingeborg-Steinohrt-Weg.
9. Der dritte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Gabriele-von-Glasow-Weg.
10. Der vierte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Margarethe-Gehrig-Weg.
11. Der fünfte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Katharina-Behrend-Weg.
12. Der erste Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweig, erhält den Namen Victorine-Endler-Weg.
13. Der zweite Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Minna-von-Mädler-Weg.
14. Der dritte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Käthe-Vordtriede-Weg.
15. Der vierte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Malwine-Enckhausen-Weg.
16. Der fünfte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Sophie-Sichart-Weg.
17. Der sechste Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Luise-Westkirch-Weg.
18. Der östliche Fuß- und Radweg, welcher von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Vicki-Baum-Weg.
Einstimmig i.V. mit Änderungsantrag Drs. 15-1529/2010
In die Verwaltung.
OE 61.2
TOP 6.2.1.1.
Interfraktioneller Änderungsantrag zu Drucks. 1112/2010 - Straßenbenennungen in Wettbergen (Drucks. Nr. 15-1529/2010)
Bezirksratsherr Koch erläuterte und begründete den eingebrachten interfraktionellen Antrag wie folgt:
Die Verwaltungsvorlage zu Straßenbenennungen im Stadtteil Wettbergen (Drs-Nr. 1112/2010) wird folgendermaßen geändert bzw. ergänzt:
Antrag,
folgende Straßenbenennungen für das Baugebiet “In der Rehre”, Bebauungsplan Nr. 1522, zu beschließen:
Bezirksratsherr Dr. Menge machte deutlich, dass der Ratsbeschluss selbstverständlich bekannt sei. Genau genommen habe man sich ja auch daran gehalten und vorrangig versucht, Frauennamen vorzuschlagen. Dabei habe man sich daran orientiert, dass es sich um Frauen handelt, die einen Bezug haben zu Wettbergen. Das sei insofern wichtig, weil Straßennamen Identität stiften. Das sei aber nicht der Fall, wenn Namen einfach nur aus der Schublade heraus gegriffen würden. Es sei sehr viel wichtiger, dass eine Person, die den Bürgerpreis verliehen bekommen und in Wettbergen gewirkt habe wie Traute Martin durch die Straßenbenennung geehrt werde, als dass eine Person zu ehren, die man gar nicht kenne und die einfach nur dran war.
Bezirksratsherr Koch betonte, dass der vorliegende Änderungsantrag unter Mitwirkung vieler Personen ausgearbeitet worden sei. Selbstverständlich sei der Ratsbeschluss bekannt, aber es sei unverständlich, dass bei den vorgeschlagenen Personen im Urspungsantrag beispielsweise der Name einer zugegebenermaßen ehrenwerten Frau dabei sei, die 1924 nach Hollywood ausgewandert sei.
Bezirksbürgermeister Markurth machte deutlich, dass der genannte Ratsbeschluss besage, im Falle der Verwendung von Namen Frauennamen auszuwählen. Wenn im vorliegenden Falle jedoch Flurnamen verwendet würden, falle das nicht unter den Ratsbeschluss.
Bezirksratsherr Weske richtete den dringenden Appell an den Rat, diesen Änderungsantrag mitzutragen. Gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um die Kompetenzerweiterung der Bezirksräte stelle das anderenfalls nach seiner Meinung eine Missachtung der Bezirksräte durch den Rat dar.
Ratsherr Bock erinnerte daran, dass vor 25 Jahren in Wettbergen-West Straßen zu benennen waren mit der Vorgabe, dass es sich um Namen von Widerstandskämpfern handeln solle. Der Bezirksrat habe seinerzeit mit Erfolg die Hälfte der vorgeschlagenen Namen durch Namen von Hannoveranern, die in den Jahren ab 1933 Widerstand geleistet hatten, ersetzen können. Insofern habe dieser Bezirksrat große Erfahrung mit Straßenbenennungen.
Ratsherr Dette erklärte abschließend, der Bezirksrat werde nicht missachtet. Er sei jedoch nicht in der Abstimmung sondern in der Anhörung. Manchmal müsse man im Rat gegen das Votum der Bezirksräte abstimmen, dabei handele es sich jedoch nicht um Missachtung sondern um eine Abwägung.
Bezirksratsherr Kumm merkte an, dass es der rot-grünen Ratsmehrheit gut zu Gesicht stünde, die hier an das Basis entwickelten Ideen, die einen Bezug zu Wettbergen haben und identitätsstiftend seien, anzuerkennen.
Dem Änderungsantrag wurde einstimmig zugestimmt.
TOP 6.2.2. Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover
Beschluss zur öffentlichen Auslegung des Entwurfs
(Drucks. Nr. 1160/2010 mit 1 Anlage)
Antrag,
1. dem Entwurf des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover mit der darin enthaltenen Zentrenhierarchie, der Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche sowie der "Hannoverschen Liste" der Zentren relevanten und nicht Zentren relevanten Sortimente zuzustimmen und
2. die öffentliche Auslegung dieses Entwurfes zu beschließen.
Der Antrag wurde in Verbindung mit dem Änderungsantrag aus Drs. 15-1530/2010 angenommen.
In die Verwaltung
OE 61.15
TOP 6.2.2.1.
Interfraktioneller Änderungsantrag zur Drucks. 1160/2010 - Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 15-1530/2010)
Vor Erläuterung des Änderungsantrages sprach Bezirksratsherr Dr. Menge ein Lob an die Verwaltung aus. Frau Ehrenberg-John sei es gelungen, eine bessere Veranschaulichung der Drucksache mit einem stärkeren Bezug auf den Stadtbezirk möglich zu machen.
Die nun noch fehlenden Punkte enthalte der hier vorgelegte interfraktionelle Änderungsantrag. Herr Dr. Menge machte deutlich, dass dieser Antrag mitgetragen werde von der heute abwesenden Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Frau Tegtmeyer-Dette, und dem Einzelvertreter der LINKEN, Herrn Steuer.
Antrag :Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung ergänzt bzw. ändert die Drucksache um die folgenden für den Stadtbezirk Ricklingen relevanten Punkte:
1. der Entwicklungsbereich mittlere Göttinger Chaussee wird südlich des Ricklinger Kreisels (neues E-Center) als C-Zentrum ausgewiesen,
2. der WP-Eberhard-Eggers-Platz wird als E-Zentrum definiert,
3. das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum Schollweg wird als E-Zentrum definiert,
4. für die Lebensmittelnahversorgung Bornums wird ein Entwicklungsziel definiert, da der Sonderstandort Bornumer Straße lediglich noch Bestandsschutz besitzt,
5. die Verwaltung bekennt sich im Punkt 3.4. “Erhalt / Ausbau kurzer Wege bzw. Verkürzung der Wege) nachdrücklich zum Ziel der fußläufigen Erreichbarkeit von Nahversorgungsmöglichkeiten innerhalb von 500 m.
Bezirksratsherr Capellmann fragte, wann die in der Drucksache (S. 17) erwähnte hannoversche Liste der Zentrenrelevanten und nicht Zentrenrelevanten Sortimente erstellt bzw. zum letzten Mal überarbeitet wurde.
(Protokollantwort: Die Liste basiert auf der Auswertung der Bestandsaufnahme aus Juni 2008).
Bezirksratsherr Koch ergänzte, dass die zusammengetragenen Daten mittlerweile überholt seien. Das sei bekannt und deshalb habe man sich auch nur auf die stadtbezirksbezogenen Anteile bezogen.
Dem Änderungsantrag wurde einstimmig angenommen.
TOP 6.2.3.
Grundschule Wilhelm-Busch-Schule - Schulversuch "Islamischer Religionsunterricht" (Drucks. Nr. 1577/2010 mit 1 Anlage)
Antrag, zuzustimmen,
an der Grundschule Wilhelm-Busch-Schule einen Schulversuch „Islamischer Religionsunterricht“ einzurichten für interessierte stadthannoversche Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2010/2011.
Bezirksratsherr Dr. Menge sagte, dass seine Fraktion dieser Einrichtung positiv gegenüber stehe und zustimmen werde. Vorher jedoch bitte er um die Beantwortung einiger Fragen.
1. Welche Ausbildung bzw. welche Qualifikation hat die vorgesehene Lehrkraft?
2. Wie ist die Fachaufsicht geregelt?
3. Welche Lernziele/Curricula sollen den Religionsunterricht bestimmen?
Herr Sievers antwortete wie folgt:
Zu 1: Die Lehrkraft hat einen Migrationshintergrund, sie ist ausgebildete Pädagogin mit zweiter Lehramtsprüfung (Mathematik und Kunst) mit Zusatzausbildung Islamischer Religionsunterricht.
Zu 2: Die Fachaufsicht liegt bei der Landesschulbehörde.
Zu 3: Die Lernziele werden seitens des Kultusministerium durch das Curriculum "Islamischer Religionsunterricht" vorgegeben
Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.
In die Verwaltung.
OE 42.44.
TOP 7. A N F R A G E N
TOP 7.1.
der CDU-Fraktion
TOP 7.1.1. Beseitigung von Fahrbahnschäden im Ricklinger Stadtweg
(Drucks. Nr. 15-1547/2010)
Bezirksratsherr Koch verlas die Anfrage.
Die stadteinwärtige Fahrbahn des Ricklinger Stadtwegs ist zwischen den Einmündungen Henkelweg und Pfarrstraße im Bereich der Hausnummern 37-41 auf einer Länge von ca. 25m neben den Stadtbahnschienen stark beschädigt. Für Radfahrer/-innen und Fußgänger/-innen bei Querung der Straße besteht erhöhte Unfallgefahr. Auch der Straßenlärm ist in diesem Bereich durch das Überfahren von PKW stark gestiegen.
Wir fragen die Verwaltung:
Sind die Fahrbahnschäden der Verwaltung bekannt?
Wenn ja, wann werden die Schäden beseitigt?
Herr Sievers antwortete wie folgt: Die in dieser Angelegenheit zuständige ÜSTRA teilte mit, dass die Schäden bekannt sind, und dass die erforderlichen Reparaturarbeiten in der 34. und 35. Kalenderwoche durchgeführt werden.
TOP 7.1.2.
Neugestaltung der mittleren Göttinger Chaussee (Drucks. Nr. 15-1548/2010)
Bezirksratsherr Weske trug die Anfrage vor.
Die Nebenanlagen der mittleren Göttinger Chaussee zwischen Bückeburger Allee und Wallensteinstraße befinden sich in einem desolaten Zustand. Die integrative Stadtteilarbeit in Oberricklingen ergab hier akuten Handlungsbedarf. Die Verwaltung kündigte 2008 an, dass Ausbau und Neugestaltung des Straßenraumes erfolgen soll, wenn die Baumaßnahmen zum E-Center abgeschlossen seien. Seit fast einem Jahr ist das E-Center in Betrieb.
Wir fragen die Verwaltung:
Wann soll die Neugestaltung der mittleren Göttinger Chaussee umgesetzt werden?
Welche Querschnittsaufteilung wird derzeit für diesen Straßenraum angedacht?
An welchen Stellen sind Querungshilfen für Fußgänger/-innen vorgesehen?
Herr Sievers antwortete wie folgt:
Für den genannten Bereich liegen derzeit noch keine konkreten Planunterlagen vor. Insofern können Details derzeit noch nicht genannt werden - mit einer Ausnahme, dass auf jeden Fall adäquate Radverkehrsanlagen vorgesehen sind. Mit einer Realisierung ist nach vorsichtigen Schätzungen frühestens 2012 zu rechnen.
Bezirksratsherr Przibylla gab sich mit der Antwort nicht zufrieden und erinnerte, dass nach einem Konzept gefragt worden sei. Es stellte die Frage, ob dieses Konzept 2012 vorgelegt werde.
Frau Ehrenberg-John erläuterte, dass erst wenn die Mittel in den Haushalt eingestellt und ein konkreter Termin festgelegt worden sei, mit der Planung begonnen werden könne.
TOP 7.1.3. Parken vor der Gleisquerung Tresckowstraße (Drucks. Nr. 15-1549/2010)
Die Anfrage der CDU-Fraktion wurde verlesen von Bezirksratsherrn Arend.
Stadteinwärts auf der Tresckowstraße fahrende Kfz haben durch am Fahrbahnrand parkende PKW keine Möglichkeit vor der signalisierten Gleisquerung zu halten, ohne nach Durchfahrt der Stadtbahn die entgegenkommenden Kfz zu behindern. Sie können nur vor einer Hofeinfahrt zum Stehen kommen, vorausgesetzt, von dort fährt niemand heraus. Die Fahrbahnbreite lässt ein Anhalten in zweiter Reihe neben den geparkten PKW nicht zu. Oft kommt es hier durch entgegenkommende Fahrzeuge, nach Querung der Stadtbahn zu Staus und gefährlichen Verkehrssituationen. Anlieger können auf dem Hof hinter der Einfahrt parken.
Wir fragen die Verwaltung:
Besteht die Möglichkeit, das Parken am Fahrbahnrand der Tresckowstraße stadteinwärts vor der Gleisquerung zu unterbinden?
Wenn ja, wann beabsichtigt die Verwaltung, dort ein Parkverbot einzurichten?
Frau Cordes antwortete sinngemäß: Aufgrund einer früheren gleichlautenden Anregung einer Anwohnerin hatte die Verwaltung die Einrichtung eines Halteverbots bereits im Juli geprüft und als erforderlich festgestellt. Die Aufstellung des entsprechenden Schildes ist zwischenzeitlich erfolgt.
TOP 7.1.4.
Verteilerkästen der Telekom (Neues Modell) (Drucks. Nr. 15-1550/2010)
Bezirksratsherr Kumm trug die Anfrage vor.
Von Bürgern ist mehrfach berichtet worden, dass anden sehr warmen Tagen des letzten Monats die Verteilerkästen der Telekom sehr laute, brummende Geräusche von sich gegeben haben, mitunter wie ein stehendes Auto im Leerlauf. Diese Geräusche sind besonders in der Nacht zu hören. Offensichtlich werden die Geräusche durch einen Lüfter im Verteilerkasten verursacht.
Wir fragen die Verwaltung:
Ist dieser Umstand der Verwaltung bekannt ?
Liegen Lärmbeschwerden vor ?
Wieviel Dezibel laut Immisionsschutzverordnung sind erlaubt ?
Die Antworte von Frau Cordes lautete sinngemäß: Der geschilderte Sachverhalt ist dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt zur Stellungnahme zugeleitet worden. Wie die Behörde mitteilt, sind bislang keinerlei Beschwerden vorgebracht worden.
Die Lärm-Emmissionen werden hervorgerufen von den in den Gehäusen eingebauten Lüftern. Die Schallleistung steht im Zusammenhang mit der Lüfterdrehzahl und die wiederum ist abhängig von der Intensität der Nutzung und von der Außentemperatur.
Bei den in den vergangenen Wochen herrschenden hohen Temperaturen - vor allem während des Tages - war die Lüfterdrehzahl und folglich auch die Geräuschentwicklung relativ hoch. Geringere Nutzung und ein Absinken der Temperaturen - auch während der Nachtstunden - führen dagegen zu einer Reduzierung.
Als Rechtsgrundlage ist die TA-Luft (Technische Anleitung Luft) heranzuziehen. Von Richtwertüberschreitungen ist der zuständigen Behörde bislang nichts bekannt.
Auf Nachfrage sagte Frau Cordes, dass der zulässige Richtwert bei 51 Dezibel liegt.
TOP 7.1.5.
Grünflächenpflege am Denkmal für die Opfer der Weltkriege (Hauptstraße/Wettbergen) (Drucks. Nr. 15-1551/2010)
Die Anfrage wurde vorgetragen von Bezirksratsherrn Kumm.
Die Grünfläche um das Denkmal befindet sich in einem ungepflegten und allgemein schlechten Zustand. Oft sind über die Jahreshälfte hinaus keine Pflegemaßnahmen erkennbar. Erst kurz vor dem Volkstrauertag werden kurzfristig Maßnahmen durchgeführt; dieser Umstand wird gerade von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ständig kritisiert.
Wir fragen die Verwaltung:
In welchen Zeiträumen und Abständen werden Pflegemaßnahmen durchgeführt?
Welche Pflegemaßnahmen werden durchgeführt?
Frau Cordes antwortete sinngemäß wie folgt: Die genannte Grünfläche wird einmal wöchentlich angefahren und gereinigt. Die Hecke wird ein- bis zweimal jährlich geschnitten. Der Wildwuchs wird nach Bedarf entfernt und die Sträucher und Bäume ebenfalls nach Bedarf zurückgeschnitten.
Bezirksratsherr Koch regte eine Patenschaft an, wie es bei Bäumen und Spielplätzen bereits praktiziert wird.
TOP 7.1.6.
Verkehrsüberwachung der Straße "In der Rehre" (Drucks. Nr. 15-1552/2010)
Bezirksratsherr Kumm stellte folgende Fragen.
Am Dienstag den 20.07.2010 wurde durch die Landeshauptstadt Hannover in der Straße „In der Rehre“, Höhe Lina-Hähnle-Weg, in Fahrtrichtung Wettbergen der Kfz-Verkehr durch Messungen überwacht.
Wir fragen die Verwaltung:
Welche Daten in Bezug auf Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden erfasst und wie ist die Entwicklung in Bezug auf frühere Messungen?
Ist durch die Rüttelstrecke-Höhe Auf dem Gretel- eine Veränderung zu beobachten und wenn ja, welche neuen Erkenntnisse haben sich aus den Messungen ergeben?
Liegt an diesen Kontroll-Messpunkt eine besonderte Gefährdungssituation vor und warum ist dieser Messpunkt festgelegt worden?
Herr Sievers antwortete sinngemäß: Es wurde die Anzahl der Kraftfahrzeuge einer Fahrtrichtung erfasst sowie die Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße. Die Anzahl der Verstöße ist im Vergleich zu einer früheren Messung am 07.06.2010 unverändert niedrig.
Der Messstandort lässt keine Rückschlüsse auf gefahrene Geschwindigkeiten in Höhe der 400 Meter entfernten Riffelstrecke zu.
Der Messstandort ist einer von vielen, an denen Geschwindigkeitsüberschreitungen vermutet werden oder bekannt sind.
Herr Sievers verwies auf diesen Themenkomplex in der nächsten Sitzung.
TOP 7.2.
der SPD-Fraktion
TOP 7.2.1. Bänke am Nenndorfer Platz
(Drucks. Nr. 15-1554/2010)
Bezirksratsherr Przibylla trug die Anfrage vor.
Die Bänke in der Grünanlage des Nenndorfer Platzes und im Bereich des Spielplatzes an der Pyrmonter Straße sind neu gestaltet worden. Besonders ältere Mitbürger haben aber Schwierigkeiten, die Bänke auf Grund der niedrigen Sitzhöhe zu nutzen.
Wir fragen die Verwaltung :
Am Nenndorfer Platz wurde bei einer Parkbank die Sitzhöhe auf 0,42 m angepasst. Die restlichen Bänke entsprechen dem vom Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün verwendeten Standard von ca. 0,42 cm Sitzhöhe.
Zu 3) Wenn der Bezirksrat das wünscht, werden die Bänke an andere, von ihm vorgegebene Standorte versetzt.
Bezirksratsherr Przibylla äußerte sich erstaunt und erklärte, dass nach seinen Informationen die empfohlene Sitzung bei 48 bis 50 cm liegen. Die reale Sitzhöhe bei Bänken am Nenndorfer Platz liege jedoch teilweise nur bei 35 cm.
(Eine von Herrn Przibylla erstellte Liste mit unterschiedlichen Bankhöhen wird von der Fachverwaltung überprüft.)
TOP 8.
A N T R Ä G E
TOP 8.1.
Interfraktionell
TOP 8.1.1. Ökologisches Sonderprogramm/Grundschule Wettbergen
(Drucks. Nr. 15-1521/2010)
Bezirksbürgermeister Markurth trug den Antrag vor.
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die im Rahmen des Sonderprogramms zur ökologischen Aufwertung von Schulhöfen Spielplätzen und Grünflächen für das Jahr 2010 zur Verfügung stehenden Mittel werden für die Aufwertung des Schulhofes der Grundschule Wettbergen, In der Rehre, verwendet.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 67.2.
TOP 8.2.
der CDU-Fraktion
TOP 8.2.1. Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer im Bereich Wettbergen, Peperfeld, Hauptstraße, B217 in Richtung Ronnenberg (Drucks. Nr. 15-1553/2010)
Der Antrag wurde vorgetragen und begründet von Bezirksratsherrn Kumm.
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, ein Konzept vorzulegen, wie der Einmündungsbereich an der B 217 für Radfahrer gestaltet werden kann, so dass eine bessere Querung der Hauptstraße in Richtung Ronnenberg möglich ist. Die Verkehrssicherheit für Radfahrer sollte erhöht werden.
Ohne Aussprache wurde dem Antrag einstimmig zugestimmt.
In die Verwaltung.
OE 66.
TOP 8.3.
der SPD-Fraktion
TOP 8.3.1. Fußweg Wallensteinstraße (Drucks. Nr. 15-1555/2010)
Bezirksratsherr Przibylla trug im Sinne des Antrages vor.
Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt, im Fußwegbereich der Wallensteinstraße / Südseite zwischen dem Überweg zum Butjerbrunnenplatz und der Lichtsignalanlage Göttinger Chaussee folgende Fehlstellen und Hindernisse zu beseitigen, um für Fußgänger und Rollwagen eine sichere Nutzung zu gewährleisten.
1. Überweg zum Butjerbrunnenplatz.
Absenkung des Bordsteines im Fußwegbereich wie auf der Ostseite.
In die Verwaltung.
OE 66, 68, 67.
TOP 8.3.2.
Nachtschaltung von Lichtsignalanlagen
(Drucks. Nr. 15-1556/2010)
Bezirksratsherr Breves brachte den Antrag ein.
Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, eine Nachtschaltung der Lichtsignalanlagen am Landwehrkreisel auf Gelbblinksequenz zu veranlassen.
Des Weiteren prüft die Verwaltung eine Nachtschaltung auf Gelblicht bei den Lichtsignalanlagen im Straßenverlauf Ricklinger Stadtweg, Wallensteinstraße und Bornumer Straße.
Bezirksratsherr Weske empfahl, die Straßenzüge Wallensteinstraße und Ricklinger Stadtweg aus dem Antrag herauszunehmen. Die Verwaltung werde das ansonsten wegen der dort fahrenden Stadtbahn ablehnen müsse. Es gebe eine Vorschrift, nach der die dortigen Verkehrsströme nicht mit der Stadtbahn kollidieren dürften. Unabhängig davon werde seine Fraktion zustimmen.
Bezirksratsherr Breves machte darauf aufmerksam, dass es sich um einen Prüfauftrag handele.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 66.
TOP 8.3.3.
Wegeverbindung Rad- und Fußweg am Hirtenbach (Verbindungsweg Deveser Straße/Berliner Straße) (Drucks. Nr. 15-1557/2010)
Der Antrag wurde vorgetragen und begründet von Bezirksratsherrn Gründler.
Antrag: Die Verwaltung wird gebeten, für eine bessere Kenntlichmachung der neuen Wegebegrenzung des Rad- und Fußweges zwischen Berliner Straße und Deveser Straße im Bereich Höhe Querung Hirtenbach in der Dunkelheit zu sorgen.
Dem Antrag wurde ohne Diskussion einstimmig zugestimmt.
In die Verwaltung. OE 67.
TOP 9. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
Bezirksbürgermeister Markurth stellte die Tagesordnungspunkte 9.1 bis 9.7 nach Verlesen derselben en bloc zur Abstimmung.
TOP 9.1.
Integrierte Gesamtschule Mühlenberg - 2010-22-09 (Drucks. Nr. 15-1523/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Integrierte Gesamtschule Mühlenberg
Verwendungszweck: Förderung des Projektes „Fußball als soziales Handlungsfeld“
Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.
TOP 9.2.
Verband Wettberger Vereine e.V. - 2010-29-09
(Drucks. Nr. 15-1524/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Verband Wettberger Vereine e.V.
Verwendungszweck: Zuschuss zum Stadtteilfest Wettbergen 2010
Zuwendungsbetrag: 500 Euro.
TOP 9.3.
Oberricklinger Butjerbrunnenverein e.V. - 2010-30-09
(Drucks. Nr. 15-1525/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Oberricklinger Butjerbrunnenverein e.V.
Verwendungszweck: Zuschuss zum Butjerbrunnenfest am 29.8.2010
Zuwendungsbetrag: 500 Euro.
TOP 9.4.
Karnevalsgesellschaft "Fidele Ricklinger" von 1980 rot-weiß e.V. - 2010-31-09
(Drucks. Nr. 15-1526/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Karnevalsgemeinschaft „Fidele Ricklinger“ von 1980 rot-weiß e.V.
Verwendungszweck: Anschaffung von Uniformen
Zuwendungsbetrag: 800 Euro.
TOP 9.5.
OhneGeigen - Sinfonisches Blasorchester e.V. - 2010-32-09
(Drucks. Nr. 15-1527/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: OhneGeigen – sinfonisches Blasorchester e.V.
Verwendungszweck: Starthilfe zur Grundausstattung und zum Aufbau des Orchesters
Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.
TOP 9.6.
Mietertreff "Welcome" Gronostraße - 2010-34-09 (Drucks. Nr. 15-1528/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Mietertreff „Welcome“ Gronostraße
Verwendungszweck: Kinderprogramm mit Puppentheater
Zuwendungsbetrag: 490 Euro.
TOP 9.7.
Bornumer Stadtteil- und Kulturverein - 2010-35-09
(Drucks. Nr. 15-1565/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Bornumer Stadtteil- und Kulturverein e.V.
Verwendungszweck: Zuschuss zum Stadtteilfest 2010
Zuwendungsbetrag: 350 Euro.
Die Anträge wurden einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 18.62.09.
TOP 10.
Bericht aus dem Integrationsbeirat
Bezirksbürgermeister Markurth berichtete aus der letzten Sitzung des Integrationsbeirates, die in der Janusz-Korczak-Kindertagesstätte stattgefunden hat.
Es habe sich um eine harmonische Sitzung gehandelt und die Mitglieder seien wie immer mit viel Engagement bei der Sache gewesen. Er könne feststellen, dass die Entscheidung, diesen Integrationsbeirat einzurichten, richtig gewesen sei. Im konkreten Fall hättn zwei Anträge vorgelegen, diese seien diskutiert worden, nachdem einer davon von dem Vertreter des Vereins ARMA erläutert worden war.
Thematisiert worden sei auch das erste interkulturelle Fest am 5.6. auf dem Mühlenberger Markt. Neben vielen anderen engagierten Beteiligten, habe sich Herr Dr. Marx ganz besonders eingebracht. Es habe ein gutes und buntes Programm gegeben. Auch wenn die Besucherzahl wegen der großen Hitze und weiterer "Konkurrenzveranstaltungen" nicht so groß wie erwartet gewesen sei, könne man das Fest als Erfolg bezeichnen. Es gebe die Überlegung, ein solches Fest - in anderer Form vielleicht und zu einem anderen Zeitpunkt - zu wiederholen.
TOP 11.
Mittel aus dem Integrationsbeirat (Drucks. Nr. 15-1575/2010)
Bezirksbürgermeister Markurth verlas die Anträge, deren Annahme der Integrationsbeirat empfohlen hatte.
Der Stadtbezirksrat Ricklingen bewilligt die in den Anlagen 1 und 2 näher beschriebenen Zuwendungen an den Panafrikanischen Verein ARMA e.V. und die Stadtbibliothek Ricklingen.
Die Anträge wurden einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 18.62.09.
TOP 12.
Bericht des Stadtbezirksmanagements
Herr Sievers teilte mit, dass dem Wunsch der FinanzAG entsprechend in der nächsten Sitzung ein Bericht der Verwaltung zum Bauvorhaben "In der Rehre" auf der Tagesordnung stehen werde.
TOP 13.
Informationen über Bauvorhaben
Bezirksratsherr Przibylla fragte, ob die historische Barackenzeile in der Gronostraße mit einem verluderten Kiosk und einer versifften Kneipe abgerissen werden soll und ob es Pläne gebe, nach der alten, bereits vorgestellten Planung dort neu zu bauen.
Bezirksbürgermeister Markurth antwortete, dass dieser Bereich nach seiner Kenntnis privat sei und die Eigentümer dort tun und lassen könnten, was sie wollen.
Bezirksratsherr Kumm erkundigte sich, wann das Thema "Stadtteilzentrum Wettbergen" nunmehr vorgestellt werde. Es habe eine Zusage gegeben, es schon vor der Sommerpause vorzustellen.
Frau Ehrenberg-John versicherte, dass sich das Projekt noch in der internen Abstimmung befinde. Es sei jedoch keinesfalls "gestorben".
Bezirksbürgermeister Markurth machte deutlich, dass der Bezirksrat Verständnis dafür habe, dass manche Dinge in der Agenda nach hinten rutschen müssten, aber es müsse darüber regelmäßig informiert werden.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung
Bezirksbürgermeister Markurth eröffnete die Sitzung und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest. Die vorliegende Tagesordnung wurde mit einer Änderung bestätigt (TOP 4 absetzen). Ein von der SPD-Fraktion eingebrachter Dringlichkeitsantrag fand nicht die erforderliche Mehrheit. Er wird in die Tagesordnung der September-Sitzung aufgenommen
TOP 2.
Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 10.6.2010
Die Niederschrift wurde genehmigt.
TOP 3.
Sitzverlust eines Bezirksratsmitgliedes (Drucks. Nr. 15-1589/2010)
Antrag,
gem. § 37 Abs. 2 der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) festzustellen, dass bei Bezirksratsherrn Weßling die Voraussetzungen für den Verlust des Sitzes im Stadtbezirksrat Ricklingen gem. § 37 Abs. 1 Ziff. 1 NGO vorliegen.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
TOP 4. Verpflichtung eines neuen Bezirksratsmitgliedes
Abgesetzt
TOP 5.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE
(19:20 bis 19:24 Uhr)
Herr S. erinnerte an seine diversen Eingaben, auf deren Beantwortung er noch immer warte. Darüber hinaus stellte er die Frage nach dem Verbleib der Bänke am Wettberger Teich.
Bezirksratsherr Gründler antwortete, dass die Bänke wegen Vandalismus-Schäden abgebaut werden mussten. Sie würden jetzt repariert und wieder aufgestellt.
Die ebenfalls angesprochene Bank an der Hauptstraße habe den Arbeiten am Fußweg weichen müssen.
Eine weitere Frage nach dem Fuß- und Radweg um den Teich beantwortete stv. Bezirksbürgermeisterin Michalowitz dahingehend, dass der desolate Zustand nicht mehr hingenommen werden konnte. Und mangels finanzieller Mittel habe man sich entschlossen, die Fläche zu begrünen.
Sie fügte hinzu, dass eine von Herrn S. angesprochene eingezäunte Fläche, von der seiner Meinung nach Gefahr ausgehe, vor dem alten Bolzplatz im Privatbesitz sei.
Zu einem weiteren von Herrn S. angesprochenen Problem verwies Bezirksratsherr Dr. Menge auf einen SPD-Antrag, der später in der Sitzung beraten werde.
TOP 6.
V E R W A L T U N G S V O R L A G E N
TOP 6.1.
E N T S C H E I D U N G E N
TOP 6.1.1.
Einbau einer Mensa zur Ganztagsbetreuung in der Grundschule Wettbergen
(Drucks. Nr. 15-1558/2010 mit 3 Anlagen)
Bezirksbürgermeister Markurth stellte die Drucksache zur Abstimmung.
Antrag,
- der Haushaltsunterlage Bau gem. § 10 GemHVO (Auszug als Anlage 1-3) zum Einbau einer Mensa in der Grundschule Wettbergen in Höhe von insgesamt 267.500,00 €
sowie - der Mittelfreigabe und
- dem sofortigen Baubeginn
In die Verwaltung.
OE 23.
TOP 6.1.2.
Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus an den
Mühlenberger SV (Drucks. Nr. 15-1586/2010)
Die Drucksache wurde vorgestellt von Bezirksbürgermeister Markurth und zur Abstimmung gestellt.
Antrag,
zu beschließen, dem Mühlenberger Sportverein Hannover von 1973 e.V., Ossietzkyring 48, für die Sanierung der Leichtathletik Weitsprunganlage eine Zuwendung zur Förderung des Vereinssportstättenbaus in Höhe von 5.000,00 € zu bewilligen.
Der Antrag wurde ohne Aussprache einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 52.
TOP 6.2.
A N H Ö R U N G E N
TOP 6.2.1. Straßenbenennungen im Stadtteil Wettbergen
(Drucks. Nr. 1112/2010 mit 1 Anlage)
Antrag,
folgende Straßenbenennungen für das Baugebiet "In der Rehre", Bebauungsplan Nr. 1522, zu beschließen:
1. Die westliche Erschließungsstraße, welche von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Hanna-Neuse-Straße.
2. Der erste Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweig, erhält den Namen Irma-Pickert-Weg.
3. Der zweite Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Franziska-Willig-Weg.
4. Der dritte Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Klara-Hattermann-Weg.
5. Der vierte Wohnweg, welcher von der "Hanna-Neuse-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Lotte-Lettau-Weg.
6. Die mittlere Erschließungsstraße, welche von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Sophie-Küppers-Straße.
7. Der erste Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweig, erhält den Namen Lotte-Gleichmann-Weg.
8. Der zweite Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Ingeborg-Steinohrt-Weg.
9. Der dritte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Gabriele-von-Glasow-Weg.
10. Der vierte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Margarethe-Gehrig-Weg.
11. Der fünfte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Katharina-Behrend-Weg.
12. Der erste Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweig, erhält den Namen Victorine-Endler-Weg.
13. Der zweite Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Minna-von-Mädler-Weg.
14. Der dritte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Käthe-Vordtriede-Weg.
15. Der vierte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Malwine-Enckhausen-Weg.
16. Der fünfte Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Sophie-Sichart-Weg.
17. Der sechste Wohnweg, welcher von der "Sophie-Küppers-Straße" in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Luise-Westkirch-Weg.
18. Der östliche Fuß- und Radweg, welcher von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Vicki-Baum-Weg.
Einstimmig i.V. mit Änderungsantrag Drs. 15-1529/2010
In die Verwaltung.
OE 61.2
TOP 6.2.1.1.
Interfraktioneller Änderungsantrag zu Drucks. 1112/2010 - Straßenbenennungen in Wettbergen (Drucks. Nr. 15-1529/2010)
Bezirksratsherr Koch erläuterte und begründete den eingebrachten interfraktionellen Antrag wie folgt:
Die Verwaltungsvorlage zu Straßenbenennungen im Stadtteil Wettbergen (Drs-Nr. 1112/2010) wird folgendermaßen geändert bzw. ergänzt:
Antrag,
folgende Straßenbenennungen für das Baugebiet “In der Rehre”, Bebauungsplan Nr. 1522, zu beschließen:
1. Die westliche Erschließungsstraße, welche von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Auf dem Sohlorte.
2. Der erste Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Hanna-Neuse-Weg.
3. Der zweite Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Irma-Pickert-Weg.
4. Der dritte Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Annemarie-Hoffmann-Weg.
5. Der vierte Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Traute-Martin-Weg.
6. Die mittlere Erschließungsstraße, welche von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Oberer Bauernweg.
7. Der erste Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Pastor-August-Volger-Weg.
8. Der zweite Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Friedrich-Hotze-Weg.
9. Der dritte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Heinrich-Behrens-Weg.
10. Der vierte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Sophie-Völksen-Weg.
11. Der fünfte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Günter-Paulmann-Weg.
12. Der erste Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Oberer Rott-Weg.
13. Der zweite Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Wiegengraben-Weg.
14. Der dritte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Papenholtz-Weg.
15. Der vierte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Schiereichsfeld-Weg.
16. Der fünfte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Marocksmühlenweg.
17. Der sechste Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Bockenacker-Weg.
18. Der östliche Fuß- und Radweg, welcher von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Vor der Kiehwiese.
Ratsherr Dette verwies auf einen Ratsbeschluss, nach dem neu zu benennende Straßen nach Frauen zu benennen seien. Er sei der Verwaltung dankbar, dass sie im vorliegenden Fall bei einer Benennung von 16 Straßen 16 verdiente Frauen gefunden habe. Der von der Ratsmehrheit herbeigeführte Beschluss werde jedoch durch den vorliegenden Änderungsantrag umgekehrt, so dass nur noch 4 Frauennamen übrig blieben. Er wolle der Fairness halber ankündigen, dass die grüne Ratsfraktion diesen Beschluss im Rat nicht bestätigen werde. Zur Richtigstellung wolle er deutlich machen, dass der Rat für Straßenbenennungen zuständig sei und der Bezirksrat hier lediglich angehört werde.2. Der erste Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Hanna-Neuse-Weg.
3. Der zweite Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Irma-Pickert-Weg.
4. Der dritte Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Annemarie-Hoffmann-Weg.
5. Der vierte Wohnweg, welcher vom Auf dem Sohlorte in östliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Traute-Martin-Weg.
6. Die mittlere Erschließungsstraße, welche von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Oberer Bauernweg.
7. Der erste Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Pastor-August-Volger-Weg.
8. Der zweite Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Friedrich-Hotze-Weg.
9. Der dritte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Heinrich-Behrens-Weg.
10. Der vierte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Sophie-Völksen-Weg.
11. Der fünfte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in westliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Günter-Paulmann-Weg.
12. Der erste Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Oberer Rott-Weg.
13. Der zweite Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Wiegengraben-Weg.
14. Der dritte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Papenholtz-Weg.
15. Der vierte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Schiereichsfeld-Weg.
16. Der fünfte Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Marocksmühlenweg.
17. Der sechste Wohnweg, welcher von der Straße Oberer Bauernweg in östlicher Richtung abzweigt, erhält den Namen Bockenacker-Weg.
18. Der östliche Fuß- und Radweg, welcher von der Straße In der Rehre in südliche Richtung abzweigt, erhält den Namen Vor der Kiehwiese.
Bezirksratsherr Dr. Menge machte deutlich, dass der Ratsbeschluss selbstverständlich bekannt sei. Genau genommen habe man sich ja auch daran gehalten und vorrangig versucht, Frauennamen vorzuschlagen. Dabei habe man sich daran orientiert, dass es sich um Frauen handelt, die einen Bezug haben zu Wettbergen. Das sei insofern wichtig, weil Straßennamen Identität stiften. Das sei aber nicht der Fall, wenn Namen einfach nur aus der Schublade heraus gegriffen würden. Es sei sehr viel wichtiger, dass eine Person, die den Bürgerpreis verliehen bekommen und in Wettbergen gewirkt habe wie Traute Martin durch die Straßenbenennung geehrt werde, als dass eine Person zu ehren, die man gar nicht kenne und die einfach nur dran war.
Bezirksratsherr Koch betonte, dass der vorliegende Änderungsantrag unter Mitwirkung vieler Personen ausgearbeitet worden sei. Selbstverständlich sei der Ratsbeschluss bekannt, aber es sei unverständlich, dass bei den vorgeschlagenen Personen im Urspungsantrag beispielsweise der Name einer zugegebenermaßen ehrenwerten Frau dabei sei, die 1924 nach Hollywood ausgewandert sei.
Bezirksbürgermeister Markurth machte deutlich, dass der genannte Ratsbeschluss besage, im Falle der Verwendung von Namen Frauennamen auszuwählen. Wenn im vorliegenden Falle jedoch Flurnamen verwendet würden, falle das nicht unter den Ratsbeschluss.
Bezirksratsherr Weske richtete den dringenden Appell an den Rat, diesen Änderungsantrag mitzutragen. Gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um die Kompetenzerweiterung der Bezirksräte stelle das anderenfalls nach seiner Meinung eine Missachtung der Bezirksräte durch den Rat dar.
Ratsherr Bock erinnerte daran, dass vor 25 Jahren in Wettbergen-West Straßen zu benennen waren mit der Vorgabe, dass es sich um Namen von Widerstandskämpfern handeln solle. Der Bezirksrat habe seinerzeit mit Erfolg die Hälfte der vorgeschlagenen Namen durch Namen von Hannoveranern, die in den Jahren ab 1933 Widerstand geleistet hatten, ersetzen können. Insofern habe dieser Bezirksrat große Erfahrung mit Straßenbenennungen.
Ratsherr Dette erklärte abschließend, der Bezirksrat werde nicht missachtet. Er sei jedoch nicht in der Abstimmung sondern in der Anhörung. Manchmal müsse man im Rat gegen das Votum der Bezirksräte abstimmen, dabei handele es sich jedoch nicht um Missachtung sondern um eine Abwägung.
Bezirksratsherr Kumm merkte an, dass es der rot-grünen Ratsmehrheit gut zu Gesicht stünde, die hier an das Basis entwickelten Ideen, die einen Bezug zu Wettbergen haben und identitätsstiftend seien, anzuerkennen.
Dem Änderungsantrag wurde einstimmig zugestimmt.
TOP 6.2.2. Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover
Beschluss zur öffentlichen Auslegung des Entwurfs
(Drucks. Nr. 1160/2010 mit 1 Anlage)
Antrag,
1. dem Entwurf des Einzelhandels- und Zentrenkonzeptes für die Landeshauptstadt Hannover mit der darin enthaltenen Zentrenhierarchie, der Abgrenzung der zentralen Versorgungsbereiche sowie der "Hannoverschen Liste" der Zentren relevanten und nicht Zentren relevanten Sortimente zuzustimmen und
2. die öffentliche Auslegung dieses Entwurfes zu beschließen.
Der Antrag wurde in Verbindung mit dem Änderungsantrag aus Drs. 15-1530/2010 angenommen.
In die Verwaltung
OE 61.15
TOP 6.2.2.1.
Interfraktioneller Änderungsantrag zur Drucks. 1160/2010 - Einzelhandels- und Zentrenkonzept für die Landeshauptstadt Hannover
(Drucks. Nr. 15-1530/2010)
Vor Erläuterung des Änderungsantrages sprach Bezirksratsherr Dr. Menge ein Lob an die Verwaltung aus. Frau Ehrenberg-John sei es gelungen, eine bessere Veranschaulichung der Drucksache mit einem stärkeren Bezug auf den Stadtbezirk möglich zu machen.
Die nun noch fehlenden Punkte enthalte der hier vorgelegte interfraktionelle Änderungsantrag. Herr Dr. Menge machte deutlich, dass dieser Antrag mitgetragen werde von der heute abwesenden Fraktionsvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Frau Tegtmeyer-Dette, und dem Einzelvertreter der LINKEN, Herrn Steuer.
Antrag :Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung ergänzt bzw. ändert die Drucksache um die folgenden für den Stadtbezirk Ricklingen relevanten Punkte:
1. der Entwicklungsbereich mittlere Göttinger Chaussee wird südlich des Ricklinger Kreisels (neues E-Center) als C-Zentrum ausgewiesen,
2. der WP-Eberhard-Eggers-Platz wird als E-Zentrum definiert,
3. das Einkaufs- und Dienstleistungszentrum Schollweg wird als E-Zentrum definiert,
4. für die Lebensmittelnahversorgung Bornums wird ein Entwicklungsziel definiert, da der Sonderstandort Bornumer Straße lediglich noch Bestandsschutz besitzt,
5. die Verwaltung bekennt sich im Punkt 3.4. “Erhalt / Ausbau kurzer Wege bzw. Verkürzung der Wege) nachdrücklich zum Ziel der fußläufigen Erreichbarkeit von Nahversorgungsmöglichkeiten innerhalb von 500 m.
Bezirksratsherr Capellmann fragte, wann die in der Drucksache (S. 17) erwähnte hannoversche Liste der Zentrenrelevanten und nicht Zentrenrelevanten Sortimente erstellt bzw. zum letzten Mal überarbeitet wurde.
(Protokollantwort: Die Liste basiert auf der Auswertung der Bestandsaufnahme aus Juni 2008).
Bezirksratsherr Koch ergänzte, dass die zusammengetragenen Daten mittlerweile überholt seien. Das sei bekannt und deshalb habe man sich auch nur auf die stadtbezirksbezogenen Anteile bezogen.
Dem Änderungsantrag wurde einstimmig angenommen.
TOP 6.2.3.
Grundschule Wilhelm-Busch-Schule - Schulversuch "Islamischer Religionsunterricht" (Drucks. Nr. 1577/2010 mit 1 Anlage)
Antrag, zuzustimmen,
an der Grundschule Wilhelm-Busch-Schule einen Schulversuch „Islamischer Religionsunterricht“ einzurichten für interessierte stadthannoversche Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2010/2011.
Bezirksratsherr Dr. Menge sagte, dass seine Fraktion dieser Einrichtung positiv gegenüber stehe und zustimmen werde. Vorher jedoch bitte er um die Beantwortung einiger Fragen.
1. Welche Ausbildung bzw. welche Qualifikation hat die vorgesehene Lehrkraft?
2. Wie ist die Fachaufsicht geregelt?
3. Welche Lernziele/Curricula sollen den Religionsunterricht bestimmen?
Herr Sievers antwortete wie folgt:
Zu 1: Die Lehrkraft hat einen Migrationshintergrund, sie ist ausgebildete Pädagogin mit zweiter Lehramtsprüfung (Mathematik und Kunst) mit Zusatzausbildung Islamischer Religionsunterricht.
Zu 2: Die Fachaufsicht liegt bei der Landesschulbehörde.
Zu 3: Die Lernziele werden seitens des Kultusministerium durch das Curriculum "Islamischer Religionsunterricht" vorgegeben
Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.
In die Verwaltung.
OE 42.44.
TOP 7. A N F R A G E N
TOP 7.1.
der CDU-Fraktion
TOP 7.1.1. Beseitigung von Fahrbahnschäden im Ricklinger Stadtweg
(Drucks. Nr. 15-1547/2010)
Bezirksratsherr Koch verlas die Anfrage.
Die stadteinwärtige Fahrbahn des Ricklinger Stadtwegs ist zwischen den Einmündungen Henkelweg und Pfarrstraße im Bereich der Hausnummern 37-41 auf einer Länge von ca. 25m neben den Stadtbahnschienen stark beschädigt. Für Radfahrer/-innen und Fußgänger/-innen bei Querung der Straße besteht erhöhte Unfallgefahr. Auch der Straßenlärm ist in diesem Bereich durch das Überfahren von PKW stark gestiegen.
Wir fragen die Verwaltung:
Sind die Fahrbahnschäden der Verwaltung bekannt?
Wenn ja, wann werden die Schäden beseitigt?
Herr Sievers antwortete wie folgt: Die in dieser Angelegenheit zuständige ÜSTRA teilte mit, dass die Schäden bekannt sind, und dass die erforderlichen Reparaturarbeiten in der 34. und 35. Kalenderwoche durchgeführt werden.
TOP 7.1.2.
Neugestaltung der mittleren Göttinger Chaussee (Drucks. Nr. 15-1548/2010)
Bezirksratsherr Weske trug die Anfrage vor.
Die Nebenanlagen der mittleren Göttinger Chaussee zwischen Bückeburger Allee und Wallensteinstraße befinden sich in einem desolaten Zustand. Die integrative Stadtteilarbeit in Oberricklingen ergab hier akuten Handlungsbedarf. Die Verwaltung kündigte 2008 an, dass Ausbau und Neugestaltung des Straßenraumes erfolgen soll, wenn die Baumaßnahmen zum E-Center abgeschlossen seien. Seit fast einem Jahr ist das E-Center in Betrieb.
Wir fragen die Verwaltung:
Wann soll die Neugestaltung der mittleren Göttinger Chaussee umgesetzt werden?
Welche Querschnittsaufteilung wird derzeit für diesen Straßenraum angedacht?
An welchen Stellen sind Querungshilfen für Fußgänger/-innen vorgesehen?
Herr Sievers antwortete wie folgt:
Für den genannten Bereich liegen derzeit noch keine konkreten Planunterlagen vor. Insofern können Details derzeit noch nicht genannt werden - mit einer Ausnahme, dass auf jeden Fall adäquate Radverkehrsanlagen vorgesehen sind. Mit einer Realisierung ist nach vorsichtigen Schätzungen frühestens 2012 zu rechnen.
Bezirksratsherr Przibylla gab sich mit der Antwort nicht zufrieden und erinnerte, dass nach einem Konzept gefragt worden sei. Es stellte die Frage, ob dieses Konzept 2012 vorgelegt werde.
Frau Ehrenberg-John erläuterte, dass erst wenn die Mittel in den Haushalt eingestellt und ein konkreter Termin festgelegt worden sei, mit der Planung begonnen werden könne.
TOP 7.1.3. Parken vor der Gleisquerung Tresckowstraße (Drucks. Nr. 15-1549/2010)
Die Anfrage der CDU-Fraktion wurde verlesen von Bezirksratsherrn Arend.
Stadteinwärts auf der Tresckowstraße fahrende Kfz haben durch am Fahrbahnrand parkende PKW keine Möglichkeit vor der signalisierten Gleisquerung zu halten, ohne nach Durchfahrt der Stadtbahn die entgegenkommenden Kfz zu behindern. Sie können nur vor einer Hofeinfahrt zum Stehen kommen, vorausgesetzt, von dort fährt niemand heraus. Die Fahrbahnbreite lässt ein Anhalten in zweiter Reihe neben den geparkten PKW nicht zu. Oft kommt es hier durch entgegenkommende Fahrzeuge, nach Querung der Stadtbahn zu Staus und gefährlichen Verkehrssituationen. Anlieger können auf dem Hof hinter der Einfahrt parken.
Wir fragen die Verwaltung:
Besteht die Möglichkeit, das Parken am Fahrbahnrand der Tresckowstraße stadteinwärts vor der Gleisquerung zu unterbinden?
Wenn ja, wann beabsichtigt die Verwaltung, dort ein Parkverbot einzurichten?
Frau Cordes antwortete sinngemäß: Aufgrund einer früheren gleichlautenden Anregung einer Anwohnerin hatte die Verwaltung die Einrichtung eines Halteverbots bereits im Juli geprüft und als erforderlich festgestellt. Die Aufstellung des entsprechenden Schildes ist zwischenzeitlich erfolgt.
TOP 7.1.4.
Verteilerkästen der Telekom (Neues Modell) (Drucks. Nr. 15-1550/2010)
Bezirksratsherr Kumm trug die Anfrage vor.
Von Bürgern ist mehrfach berichtet worden, dass anden sehr warmen Tagen des letzten Monats die Verteilerkästen der Telekom sehr laute, brummende Geräusche von sich gegeben haben, mitunter wie ein stehendes Auto im Leerlauf. Diese Geräusche sind besonders in der Nacht zu hören. Offensichtlich werden die Geräusche durch einen Lüfter im Verteilerkasten verursacht.
Wir fragen die Verwaltung:
Ist dieser Umstand der Verwaltung bekannt ?
Liegen Lärmbeschwerden vor ?
Wieviel Dezibel laut Immisionsschutzverordnung sind erlaubt ?
Die Antworte von Frau Cordes lautete sinngemäß: Der geschilderte Sachverhalt ist dem zuständigen Gewerbeaufsichtsamt zur Stellungnahme zugeleitet worden. Wie die Behörde mitteilt, sind bislang keinerlei Beschwerden vorgebracht worden.
Die Lärm-Emmissionen werden hervorgerufen von den in den Gehäusen eingebauten Lüftern. Die Schallleistung steht im Zusammenhang mit der Lüfterdrehzahl und die wiederum ist abhängig von der Intensität der Nutzung und von der Außentemperatur.
Bei den in den vergangenen Wochen herrschenden hohen Temperaturen - vor allem während des Tages - war die Lüfterdrehzahl und folglich auch die Geräuschentwicklung relativ hoch. Geringere Nutzung und ein Absinken der Temperaturen - auch während der Nachtstunden - führen dagegen zu einer Reduzierung.
Als Rechtsgrundlage ist die TA-Luft (Technische Anleitung Luft) heranzuziehen. Von Richtwertüberschreitungen ist der zuständigen Behörde bislang nichts bekannt.
Auf Nachfrage sagte Frau Cordes, dass der zulässige Richtwert bei 51 Dezibel liegt.
TOP 7.1.5.
Grünflächenpflege am Denkmal für die Opfer der Weltkriege (Hauptstraße/Wettbergen) (Drucks. Nr. 15-1551/2010)
Die Anfrage wurde vorgetragen von Bezirksratsherrn Kumm.
Die Grünfläche um das Denkmal befindet sich in einem ungepflegten und allgemein schlechten Zustand. Oft sind über die Jahreshälfte hinaus keine Pflegemaßnahmen erkennbar. Erst kurz vor dem Volkstrauertag werden kurzfristig Maßnahmen durchgeführt; dieser Umstand wird gerade von älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern ständig kritisiert.
Wir fragen die Verwaltung:
In welchen Zeiträumen und Abständen werden Pflegemaßnahmen durchgeführt?
Welche Pflegemaßnahmen werden durchgeführt?
Frau Cordes antwortete sinngemäß wie folgt: Die genannte Grünfläche wird einmal wöchentlich angefahren und gereinigt. Die Hecke wird ein- bis zweimal jährlich geschnitten. Der Wildwuchs wird nach Bedarf entfernt und die Sträucher und Bäume ebenfalls nach Bedarf zurückgeschnitten.
Bezirksratsherr Koch regte eine Patenschaft an, wie es bei Bäumen und Spielplätzen bereits praktiziert wird.
TOP 7.1.6.
Verkehrsüberwachung der Straße "In der Rehre" (Drucks. Nr. 15-1552/2010)
Bezirksratsherr Kumm stellte folgende Fragen.
Am Dienstag den 20.07.2010 wurde durch die Landeshauptstadt Hannover in der Straße „In der Rehre“, Höhe Lina-Hähnle-Weg, in Fahrtrichtung Wettbergen der Kfz-Verkehr durch Messungen überwacht.
Wir fragen die Verwaltung:
Welche Daten in Bezug auf Geschwindigkeitsüberschreitungen wurden erfasst und wie ist die Entwicklung in Bezug auf frühere Messungen?
Ist durch die Rüttelstrecke-Höhe Auf dem Gretel- eine Veränderung zu beobachten und wenn ja, welche neuen Erkenntnisse haben sich aus den Messungen ergeben?
Liegt an diesen Kontroll-Messpunkt eine besonderte Gefährdungssituation vor und warum ist dieser Messpunkt festgelegt worden?
Herr Sievers antwortete sinngemäß: Es wurde die Anzahl der Kraftfahrzeuge einer Fahrtrichtung erfasst sowie die Anzahl der Geschwindigkeitsverstöße. Die Anzahl der Verstöße ist im Vergleich zu einer früheren Messung am 07.06.2010 unverändert niedrig.
Der Messstandort lässt keine Rückschlüsse auf gefahrene Geschwindigkeiten in Höhe der 400 Meter entfernten Riffelstrecke zu.
Der Messstandort ist einer von vielen, an denen Geschwindigkeitsüberschreitungen vermutet werden oder bekannt sind.
Herr Sievers verwies auf diesen Themenkomplex in der nächsten Sitzung.
TOP 7.2.
der SPD-Fraktion
TOP 7.2.1. Bänke am Nenndorfer Platz
(Drucks. Nr. 15-1554/2010)
Bezirksratsherr Przibylla trug die Anfrage vor.
Die Bänke in der Grünanlage des Nenndorfer Platzes und im Bereich des Spielplatzes an der Pyrmonter Straße sind neu gestaltet worden. Besonders ältere Mitbürger haben aber Schwierigkeiten, die Bänke auf Grund der niedrigen Sitzhöhe zu nutzen.
Wir fragen die Verwaltung :
1. Welche Sitzhöhe bei Parkbänken ist vorgeschrieben, und wird diese Norm hier eingehalten?
2. Wenn nein, werden diese Bänke der Norm angepasst ?
3. Können die nicht genutzten Bänke an der Ecke Steinhuder Straße an einen
besser geeigneten Ort versetzt werden ?
Zu 1) und 2): Eine DIN-Norm für Bänke gibt es nicht. Je nach Hersteller finden Bänke mit einer Höhe von 0,42 m und 0,45 m Verwendung.2. Wenn nein, werden diese Bänke der Norm angepasst ?
3. Können die nicht genutzten Bänke an der Ecke Steinhuder Straße an einen
besser geeigneten Ort versetzt werden ?
Am Nenndorfer Platz wurde bei einer Parkbank die Sitzhöhe auf 0,42 m angepasst. Die restlichen Bänke entsprechen dem vom Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün verwendeten Standard von ca. 0,42 cm Sitzhöhe.
Zu 3) Wenn der Bezirksrat das wünscht, werden die Bänke an andere, von ihm vorgegebene Standorte versetzt.
Bezirksratsherr Przibylla äußerte sich erstaunt und erklärte, dass nach seinen Informationen die empfohlene Sitzung bei 48 bis 50 cm liegen. Die reale Sitzhöhe bei Bänken am Nenndorfer Platz liege jedoch teilweise nur bei 35 cm.
(Eine von Herrn Przibylla erstellte Liste mit unterschiedlichen Bankhöhen wird von der Fachverwaltung überprüft.)
TOP 8.
A N T R Ä G E
TOP 8.1.
Interfraktionell
TOP 8.1.1. Ökologisches Sonderprogramm/Grundschule Wettbergen
(Drucks. Nr. 15-1521/2010)
Bezirksbürgermeister Markurth trug den Antrag vor.
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die im Rahmen des Sonderprogramms zur ökologischen Aufwertung von Schulhöfen Spielplätzen und Grünflächen für das Jahr 2010 zur Verfügung stehenden Mittel werden für die Aufwertung des Schulhofes der Grundschule Wettbergen, In der Rehre, verwendet.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 67.2.
TOP 8.2.
der CDU-Fraktion
TOP 8.2.1. Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer im Bereich Wettbergen, Peperfeld, Hauptstraße, B217 in Richtung Ronnenberg (Drucks. Nr. 15-1553/2010)
Der Antrag wurde vorgetragen und begründet von Bezirksratsherrn Kumm.
Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, ein Konzept vorzulegen, wie der Einmündungsbereich an der B 217 für Radfahrer gestaltet werden kann, so dass eine bessere Querung der Hauptstraße in Richtung Ronnenberg möglich ist. Die Verkehrssicherheit für Radfahrer sollte erhöht werden.
Ohne Aussprache wurde dem Antrag einstimmig zugestimmt.
In die Verwaltung.
OE 66.
TOP 8.3.
der SPD-Fraktion
TOP 8.3.1. Fußweg Wallensteinstraße (Drucks. Nr. 15-1555/2010)
Bezirksratsherr Przibylla trug im Sinne des Antrages vor.
Antrag
Die Verwaltung wird beauftragt, im Fußwegbereich der Wallensteinstraße / Südseite zwischen dem Überweg zum Butjerbrunnenplatz und der Lichtsignalanlage Göttinger Chaussee folgende Fehlstellen und Hindernisse zu beseitigen, um für Fußgänger und Rollwagen eine sichere Nutzung zu gewährleisten.
1. Überweg zum Butjerbrunnenplatz.
Erneuerung des Zebrastreifens mit Ausbesserung der Löcher in der Asphaltdecke und der durch Hitze verlaufenen Weißstreifen.
Kennzeichnung durch weiße Randlinien am schwarzen Asphalt des Schienenüberweges, zur besseren Sichtbarmachung des Überweges.
2. Wegkennzeichnung zur Einkaufszeile Wallensteinstraße.Kennzeichnung durch weiße Randlinien am schwarzen Asphalt des Schienenüberweges, zur besseren Sichtbarmachung des Überweges.
Freistellung eines Randstückes auf der Straße vor den Geschäften, um den Bürgersteig zwischen den parkenden Autos erreichen zu können.
3. Werbeschild auf dem Fußweg.Versetzung des Müllbehälters, um den knappen Gehwegbereich nicht weiter einzuengen.
4. Lichtsignalanlage – Überweg Göttinger Chaussee / Westseite.Absenkung des Bordsteines im Fußwegbereich wie auf der Ostseite.
Verbesserung der Drainage für Regenwasser in diesem Bereich, um die Pfützenbildung zu verhindern.
Ohne Aussprache wurde der Antrag einstimmig angenommen.In die Verwaltung.
OE 66, 68, 67.
TOP 8.3.2.
Nachtschaltung von Lichtsignalanlagen
(Drucks. Nr. 15-1556/2010)
Bezirksratsherr Breves brachte den Antrag ein.
Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, eine Nachtschaltung der Lichtsignalanlagen am Landwehrkreisel auf Gelbblinksequenz zu veranlassen.
Des Weiteren prüft die Verwaltung eine Nachtschaltung auf Gelblicht bei den Lichtsignalanlagen im Straßenverlauf Ricklinger Stadtweg, Wallensteinstraße und Bornumer Straße.
Bezirksratsherr Weske empfahl, die Straßenzüge Wallensteinstraße und Ricklinger Stadtweg aus dem Antrag herauszunehmen. Die Verwaltung werde das ansonsten wegen der dort fahrenden Stadtbahn ablehnen müsse. Es gebe eine Vorschrift, nach der die dortigen Verkehrsströme nicht mit der Stadtbahn kollidieren dürften. Unabhängig davon werde seine Fraktion zustimmen.
Bezirksratsherr Breves machte darauf aufmerksam, dass es sich um einen Prüfauftrag handele.
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 66.
TOP 8.3.3.
Wegeverbindung Rad- und Fußweg am Hirtenbach (Verbindungsweg Deveser Straße/Berliner Straße) (Drucks. Nr. 15-1557/2010)
Der Antrag wurde vorgetragen und begründet von Bezirksratsherrn Gründler.
Antrag: Die Verwaltung wird gebeten, für eine bessere Kenntlichmachung der neuen Wegebegrenzung des Rad- und Fußweges zwischen Berliner Straße und Deveser Straße im Bereich Höhe Querung Hirtenbach in der Dunkelheit zu sorgen.
Dem Antrag wurde ohne Diskussion einstimmig zugestimmt.
In die Verwaltung. OE 67.
TOP 9. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
Bezirksbürgermeister Markurth stellte die Tagesordnungspunkte 9.1 bis 9.7 nach Verlesen derselben en bloc zur Abstimmung.
TOP 9.1.
Integrierte Gesamtschule Mühlenberg - 2010-22-09 (Drucks. Nr. 15-1523/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Integrierte Gesamtschule Mühlenberg
Verwendungszweck: Förderung des Projektes „Fußball als soziales Handlungsfeld“
Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.
TOP 9.2.
Verband Wettberger Vereine e.V. - 2010-29-09
(Drucks. Nr. 15-1524/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Verband Wettberger Vereine e.V.
Verwendungszweck: Zuschuss zum Stadtteilfest Wettbergen 2010
Zuwendungsbetrag: 500 Euro.
TOP 9.3.
Oberricklinger Butjerbrunnenverein e.V. - 2010-30-09
(Drucks. Nr. 15-1525/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Oberricklinger Butjerbrunnenverein e.V.
Verwendungszweck: Zuschuss zum Butjerbrunnenfest am 29.8.2010
Zuwendungsbetrag: 500 Euro.
TOP 9.4.
Karnevalsgesellschaft "Fidele Ricklinger" von 1980 rot-weiß e.V. - 2010-31-09
(Drucks. Nr. 15-1526/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Karnevalsgemeinschaft „Fidele Ricklinger“ von 1980 rot-weiß e.V.
Verwendungszweck: Anschaffung von Uniformen
Zuwendungsbetrag: 800 Euro.
TOP 9.5.
OhneGeigen - Sinfonisches Blasorchester e.V. - 2010-32-09
(Drucks. Nr. 15-1527/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: OhneGeigen – sinfonisches Blasorchester e.V.
Verwendungszweck: Starthilfe zur Grundausstattung und zum Aufbau des Orchesters
Zuwendungsbetrag: 1.000 Euro.
TOP 9.6.
Mietertreff "Welcome" Gronostraße - 2010-34-09 (Drucks. Nr. 15-1528/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Mietertreff „Welcome“ Gronostraße
Verwendungszweck: Kinderprogramm mit Puppentheater
Zuwendungsbetrag: 490 Euro.
TOP 9.7.
Bornumer Stadtteil- und Kulturverein - 2010-35-09
(Drucks. Nr. 15-1565/2010)
Der Stadtbezirksrat bewilligt aus seinen Haushaltsmitteln nachfolgende Zuwendung:
Empfänger: Bornumer Stadtteil- und Kulturverein e.V.
Verwendungszweck: Zuschuss zum Stadtteilfest 2010
Zuwendungsbetrag: 350 Euro.
Die Anträge wurden einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 18.62.09.
TOP 10.
Bericht aus dem Integrationsbeirat
Bezirksbürgermeister Markurth berichtete aus der letzten Sitzung des Integrationsbeirates, die in der Janusz-Korczak-Kindertagesstätte stattgefunden hat.
Es habe sich um eine harmonische Sitzung gehandelt und die Mitglieder seien wie immer mit viel Engagement bei der Sache gewesen. Er könne feststellen, dass die Entscheidung, diesen Integrationsbeirat einzurichten, richtig gewesen sei. Im konkreten Fall hättn zwei Anträge vorgelegen, diese seien diskutiert worden, nachdem einer davon von dem Vertreter des Vereins ARMA erläutert worden war.
Thematisiert worden sei auch das erste interkulturelle Fest am 5.6. auf dem Mühlenberger Markt. Neben vielen anderen engagierten Beteiligten, habe sich Herr Dr. Marx ganz besonders eingebracht. Es habe ein gutes und buntes Programm gegeben. Auch wenn die Besucherzahl wegen der großen Hitze und weiterer "Konkurrenzveranstaltungen" nicht so groß wie erwartet gewesen sei, könne man das Fest als Erfolg bezeichnen. Es gebe die Überlegung, ein solches Fest - in anderer Form vielleicht und zu einem anderen Zeitpunkt - zu wiederholen.
TOP 11.
Mittel aus dem Integrationsbeirat (Drucks. Nr. 15-1575/2010)
Bezirksbürgermeister Markurth verlas die Anträge, deren Annahme der Integrationsbeirat empfohlen hatte.
Der Stadtbezirksrat Ricklingen bewilligt die in den Anlagen 1 und 2 näher beschriebenen Zuwendungen an den Panafrikanischen Verein ARMA e.V. und die Stadtbibliothek Ricklingen.
Die Anträge wurden einstimmig angenommen.
In die Verwaltung.
OE 18.62.09.
TOP 12.
Bericht des Stadtbezirksmanagements
Herr Sievers teilte mit, dass dem Wunsch der FinanzAG entsprechend in der nächsten Sitzung ein Bericht der Verwaltung zum Bauvorhaben "In der Rehre" auf der Tagesordnung stehen werde.
TOP 13.
Informationen über Bauvorhaben
Bezirksratsherr Przibylla fragte, ob die historische Barackenzeile in der Gronostraße mit einem verluderten Kiosk und einer versifften Kneipe abgerissen werden soll und ob es Pläne gebe, nach der alten, bereits vorgestellten Planung dort neu zu bauen.
Bezirksbürgermeister Markurth antwortete, dass dieser Bereich nach seiner Kenntnis privat sei und die Eigentümer dort tun und lassen könnten, was sie wollen.
Bezirksratsherr Kumm erkundigte sich, wann das Thema "Stadtteilzentrum Wettbergen" nunmehr vorgestellt werde. Es habe eine Zusage gegeben, es schon vor der Sommerpause vorzustellen.
Frau Ehrenberg-John versicherte, dass sich das Projekt noch in der internen Abstimmung befinde. Es sei jedoch keinesfalls "gestorben".
Bezirksbürgermeister Markurth machte deutlich, dass der Bezirksrat Verständnis dafür habe, dass manche Dinge in der Agenda nach hinten rutschen müssten, aber es müsse darüber regelmäßig informiert werden.
Bezirksbürgermeister Markurth beendete die Sitzung um 20:55 Uhr.
f.d.Niederschrift
Markurth Cordes
Bezirksbürgermeister Bezirksratsbetreuerin
