Sitzung Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 25.03.2009

Protokoll:

verwandte Dokumente

Einladung (erschienen am 13.03.2009)
Protokoll (erschienen am 22.05.2009)
Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".



______________________________________________________________________

Landeshauptstadt Hannover -18.62.10 - Datum 09.04.2009

NIEDERSCHRIFT

27. Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am Mittwoch, 25. März 2009,
Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4

Beginn 19.00 Uhr
Ende 21.30 Uhr

______________________________________________________________________

Anwesend:

(verhindert waren)


Bezirksbürgermeisterin Knoke (SPD)
Stellv. Bezirksbürgermeister Grube (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Baumgart (SPD)
Bezirksratsfrau Bolzek (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsherr Drömer (SPD)
Bezirksratsherr Eggers (CDU)
Bezirksratsherr Hadasch (BSG)
Bezirksratsherr Horstmann (SPD)
Bezirksratsfrau Kleinhückelkotten (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsherr Knoke (SPD)
Bezirksratsherr Kuntze (FDP)
Bezirksratsfrau Lemke (SPD) 19.10 - 21.30 Uhr
Bezirksratsherr Mallast (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsherr Meyer (DIE LINKE.)
Bezirksratsfrau Otte (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)19.35 - 21.30 Uhr
Bezirksratsherr Prehn (CDU)
Bezirksratsfrau Rose (DIE LINKE.)
Bezirksratsfrau Schlätel (SPD)
Bezirksratsfrau Schweingel (SPD)
Bezirksratsfrau Steingrube (CDU)
Bezirksratsherr Zielke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Beratende Mitglieder:
(Ratsfrau de Buhr) (SPD)
(Beigeordnete Kastning) (SPD)
(Ratsherr List) (Gruppe Hannoversche Linke)
Ratsherr Mineur (SPD)
Ratsherr Nikoleit (Gruppe Hannoversche Linke)
(Beigeordneter Schlieckau) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
(Ratsherr Seidel) (CDU)




Verwaltung:
Frau Block (Fachbereich Planen und Stadtentwicklung) 19.00 - 19.10 Uhr
Frau Hoff (Fachbereich Planen und Stadtentwicklung)
Herr Plöger (Fachbereich Tiefbau) 19.00 - 19.10 Uhr
Herr Frank (Städtische Häfen Hannover) 19.00 - 19.10 Uhr
Herr Schomaker (Städtische Häfen Hannover) 19.00 - 19.10 Uhr
Frau Sufin (Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste)
Herr Wescher (Fachbereich Steuerung, Personal und Zentrale Dienste)

Gäste:
Herr Dr. Stockhorst (Klinikum Region Hannover) 19.00 - 19.45 Uhr
Herr Uetrecht (Klinikum Region Hannover) 19.00 - 19.45 Uhr
Herr Wachholz (Wasser- und Schifffahrtsdirektion) 19.00 - 19.10 Uhr

Tagesordnung:


I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

2. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 25.02.2009

3. Verpflichtung eines neuen Mitgliedes

4. Feststellung über den Sitzverlust von Bezirksratsherrn Mallast
(Drucks. Nr. 15-0525/2009 mit 1 Anlage)

5. A N H Ö R U N G gem. § 31 (4) in Verbindung mit § 35 der Geschäftsordnung des Rates zum THEMA: Neubau des Krankenhauses Siloah
Eingeladen sind:
Herr Dr. Stockhorst, Herr Uetrecht (Klinikum Region Hannover GmbH)

5.1. Informationen der Verwaltung

9.1.1. Interfraktioneller Antrag
Ausgleichs- & Ersatzmassnahmen für den Neubau des Krankenhaus Siloah sind im Stadtbezirk Linden-Limmer vorzunehmen
(Drucks. Nr. 15-0605/2009)

9.3.2. Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Den Verkehrsfluss der Linksabbieger in der Ritter-Brüning-Str. Richtung Stadionbrücke zu überprüfen, neu dem Verkehr anzupassen und in das Verkehrs-konzept für den Neubau des KH Siloah aufzunehmen
(Drucks. Nr. 15-0603/2009)

6. I N F O R M A T I O N E N

6.1. Bericht aus der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Freizeitheim Linden



9.1.2. Interfraktioneller Antrag
Sinnvolle Verwendung der Modernisierungsmittel für das Freizeitheim Linden
(Drucks. Nr. 15-0606/2009)

6.2. Bericht aus der Sanierungskommission

6.3. Informationen über Bauvorhaben

7. I N T E R F R A K T I O N E L L E R A N T R A G

7.1. Einrichtung eines Integrationsbeirates im Stadtbezirk Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 15-0604/2009)

8. V E R W A L T U N G S V O R L A G E N

8.1. Besetzung Integrationsbeirat Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 15-0665/2009)

8.2. 1. Nachtragshaushaltssatzung 2009
(Drucks. Nr. 0385/2009 mit 3 Anlagen)

8.3. Konjunkturprogramm II
(Drucks. Nr. 0429/2009 mit 2 Anlagen)

8.4. Ausbau Stichkanal Linden (SKL)
Auswertung des Anhörungstermins vom 05.11.2008 zur Nutzen-Kosten-Analyse
(Informationsdrucks. Nr. 2191/2008 E1 mit 6 Anlagen)

8.5. Ausbau Stichkanal Linden (SKL) -Beschluss zu Vorzugsvariante 4
(Drucks. Nr. 0293/2009 mit 5 Anlagen)

8.6. Sanierung Limmer
Erneuerung Spiel- und Bolzplatz Schleusengrund sowie
Einrichtung der Grünverbindung zur Steinfeldstraße, zum Stichkanal Linden und zum Wasserstadtgelände
(Drucks. Nr. 2833/2007 N1 mit 3 Anlagen)

8.7. Bebauungsplan Nr. 1469, 2. Änderung -Göttinger Straße / Elise-Meyer-Allee
Bebauungsplan der Innenentwicklung
Auslegungsbeschluss
(Drucks. Nr. 0637/2009 mit 3 Anlagen)

8.8. Bebauungsplan Nr. 1469, 2. Änderung; Göttinger Str./Elise-Meyer-Allee - Hanomag-Park -; Neufassung des städtebaulichen Vertrags
(Drucks. Nr. 0636/2009 mit 1 Anlage)

8.9. Konzept zur weiteren Förderung der organisierten gemeinschaftlichen Autonutzung (CarSharing)
(Drucks. Nr. 0476/2009 mit 1 Anlage)




8.10. Widmung von Straßen im Stadtbezirk Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 0513/2009 mit 2 Anlagen)

9. W E I T E R E A N T R Ä G E

9.2. der SPD-Fraktion

9.2.1. Charlys Brücke
(Drucks. Nr. 15-0558/2009)

9.2.2. Gehwege in der Ahlemer Straße
(Drucks. Nr. 15-0559/2009)

9.3. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

9.3.1. Die Beschilderung der abknickenden Vorfahrt in der Wunstorfer Str. Ecke Harenberger Str. zu überprüfen und falls erforderlich zu verbessern
(Drucks. Nr. 15-0602/2009)

10. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
(Interfraktionelle bzw. Gemeinsame Anträge)

10.1. Zuwendungen aus den Eigenen Mitteln des Stadtbezirksrates Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 15-0681/2009 mit 3 Anlagen)

11. A N F R A G E N

11.1. der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

11.1.1. Poller in Linden
(Drucks. Nr. 15-0552/2009)

11.1.2. Schuhcontainer aha
(Drucks. Nr. 15-0582/2009)

11.1.3. Pflegekonzept Grünstreifen mit Gleistrasse zwischen Bardowicker Straße und Dieckbornstraße
(Drucks. Nr. 15-0583/2009)

11.1.4. Atomtransporte durch Linden
(Drucks. Nr. 15-0601/2009)

11.2. der SPD-Fraktion

11.2.1. Sanierung der KiTa Hohe Straße
(Drucks. Nr. 15-0556/2009)

11.3. von Bezirksratsherrn Hadasch (BSG)

11.3.1. Ergebnisse der Umweltzone
(Drucks. Nr. 15-0590/2009)

12. Bericht des Stadtbezirksmanagements

13. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE gegen 20.00 Uhr,
nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes

II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L

14. Informationen über Bauvorhaben


I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

Bezirksbürgermeisterin Knoke eröffnete die Sitzung und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube beantragte den TOP 8.10, der sich inhaltlich mit der Widmung von Straßen beschäftige, in die Fraktionen zu ziehen, da zu diesem Punkt noch Aufklärungsbedarf bestehe und die Fachverwaltung in der nächsten Sitzung dazu Stellung nehmen solle. Stellv. Bezirksbürgermeister Grube ergänzte, dass aufgrund des Sachzusammenhangs die TOP´s 9.1.1 und 9.3.2 nach der Anhörung (TOP 5.1) beraten werden sollten. Aus gleichem Grund stellte er den Antrag, TOP 9.1.2. nach TOP 6.1 zu behandeln.

Bezirksratsherr Horstmann beantragte aufgrund von erheblichem Beratungsbedarf, die Informations- (TOP 8.4) sowie Beschlussdrucksache (TOP 8.5) zum Thema
-Ausbau Stichkanal Linden- in die Fraktionen zu ziehen.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube stimmte Bezirksratsherrn Horstmann insbesondere auch wegen der Tischvorlage der Fachverwaltung hinsichtlich des Beratungsbedarfes zu. Er sagte, dass er dem Antrag jedoch nur zustimmen wolle, wenn eine Beratung des Bezirksrates in der nächsten Sitzung im Mai noch möglich sei und die Verwaltung jetzt erklären würde, dass auf die Einhaltung der 8-Wochenfrist verzichtet werde.

Auf Nachfrage von Herrn Wescher verzichteten die anwesenden Vertreter und Vertreterinnen der Fachverwaltungen auf die Einhaltung der 8-Wochenfrist. Herr Wescher ergänzte, dass dies zur Folge habe, dass die beiden Drucksachen auf die Tagesordnung der Sitzung am 20. Mai 2009 kämen.

Auf Wunsch von Bezirksratsherrn Eggers wurde über den Antrag, die TOP´s 8.4 und 8.5 in die Fraktionen zu ziehen, abgestimmt.

Mit 12 Ja-Simmen, 4 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen wurden die TOP´s 8.4 und 8.5 in die Fraktionen gezogen. Die weiteren Änderungen zur Tagesordnung wurden einstimmig beschlossen.

Die so geänderte Tagesordnung wurde bei einer Enthaltung angenommen.





TOP 2.
Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 25.02.2009

Bezirksratsfrau Schlätel bemerkte, dass sie sich in der Sitzung am 25.02.2009 zu TOP 6.4.1 (Drucks. Nr. 15-0265/2009) - entgegen der Aufzeichnung in der Niederschrift - nicht enthalten, sondern dagegen gestimmt habe.

Mit dieser Änderung wurde die Niederschrift einstimmig genehmigt.


TOP 3.
Verpflichtung eines neuen Mitgliedes

Bezirksbürgermeisterin Knoke begrüßte Frau Ulrike Lemke als Nachfolgerin von Frau Tholen. Sie stellte fest, dass nach § 44 des Niedersächsischen Kommunalwahlgesetzes der Sitz mit sofortiger Wirkung übergeht. Frau Lemke habe gemäß § 40 des Niedersächsischen Kommunalwahlgesetzes die Wahl angenommen. Bezirksbürgermeisterin Knoke wies Frau Lemke auf die Einhaltung der Bestimmungen gemäß §§ 25 - 27 Niedersächsische Gemeindeordnung (NGO) zur Amtsverschwiegenheit, zum Mitwirkungsverbot und zur Treuepflicht hin. Anschließend verpflichtete Bezirksbürgermeisterin Knoke Frau Lemke per Handschlag, ihre Aufgaben gegenüber der Stadt Hannover nach bestem Wissen und Gewissen wahrzunehmen und die geltenden Vorschriften und Gesetze zu beachten.Bezirksbürgermeisterin Knoke überreichte den Bezirksratsausweis und den Stadtkartenausschnitt.


TOP 4.
Feststellung über den Sitzverlust von Bezirksratsherrn Mallast
(Drucks. Nr. 15-0525/2009 mit 1 Anlage)

Bezirksbürgermeisterin Knoke berichtete, dass Bezirksratsherr Mallast sein Mandat niederlegen möchte, da er demnächst nach Hessen ziehen werde. Bezirksbürgermeisterin Knoke bedankte sich bei Bezirksratsherrn Mallast für die gute Zusammenarbeit und wünschte für den weiteren Lebensweg alles Gute.

Anschließend wurde über den Antrag abgestimmt.

Antrag,
gemäß § 37 Abs. 2 der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) in Verbindung mit
§ 55 b Abs. 1 NGO festzustellen, dass bei Bezirksratsherrn Mallast die Voraussetzungen für den Verlust des Sitzes im Stadtbezirksrat Linden-Limmer gemäß § 37 Abs. 1 Ziffer 1 NGO zum 31.03.2009 vorliegen.

Einstimmig










TOP 5.
A N H Ö R U N G gem. § 31 (4) in Verbindung mit § 35 der Geschäftsordnung des Rates zum THEMA: Neubau des Krankenhauses Siloah
Eingeladen sind:
Herr Dr. Stockhorst, Herr Uetrecht (Klinikum Region Hannover GmbH)


Bezirksbürgermeisterin Knoke begrüßte Herrn Dr. Stockhorst und Herrn Uetrecht vom Klinikum Region Hannover.

Herr Dr. Stockhorst und Herr Uetrecht stellten sich als Projektleiter des Neubauprojektes Krankenhaus Siloah vor. Herr Dr. Stockhorst zeigte anhand des Lageplans die Bestandsgebäude des Krankenhauses Siloah, in denen heute die medizinische Versorgung untergebracht sei, sowie die im Bestand verbleibenden Gebäude. Dazu gehören die Onkologie und Urologie als denkmalgeschützte Gebäude. Das gesamte Gelände werde nach der Baumaßnahme durch eine Straße, welche quer über das Gelände führen soll, neu organisiert sein. Die geplante Straße soll von der Roesebeckstraße bis auf die Straße Stadionbrücke führen. Der Bauablauf sehe vor, dass im 3. Quartal 2009 mit dem Abriss der heutigen Personalspeiseversorgung und der Küche des Siloahs begonnen werde, um an dieser Stelle ein Interimskrankenhaus mit 200 Betten zu errichten. Herr Dr. Stockhorst berichtete, dass das Bauen in einem Bauabschnitt den Vorteil habe, dass eine Bauzeitverkürzung für den Gesamtbau sowie eine baustellenfernere Unterbringung der Patienten erreicht werden könne. Ferner möchte das Klinikum Region Hannover damit einen Rückgang der Patientenzahlen und damit einen möglichen wirtschaftlichen Schaden vermeiden. Weiter informierte er, dass nach Errichtung des Interimskrankenhauses im 2. Quartal 2010 der Bettenbau sowie weitere Gebäude, die aufgrund des Neubaus nicht erhalten bleiben könnten, abgerissen werden sollen. Dazu gehören nach Aussage von Herrn Dr. Stockhorst das Altenheim Stadionbrücke -welches nicht mehr in Betrieb sei-, die Kindertagesstätte Siloah sowie die Baracke. Herr Dr. Stockhorst ergänzte, dass der Beginn des Neubaus Siloah bis zum 4. Quartal 2013 erreicht werden soll. Als weiterer Schritt müsse danach noch der Abriss von Bestandsgebäuden sowie der Umbau der Urologie erfolgen. Das denkmalgeschützte Gebäude der Urologie werde auch dieser Krankenhausfunktion zugeführt mit sekundärer Funktion, folglich keiner reinen Patientenversorgung. Herr Dr. Stockhorst berichtete, dass der Neubau und auch der geplante Eingangsbereich mit einer Baumallee zum Krankenhaus zunächst die Rodung von Bäumen erforderlich mache. Von der Ritter-Brüning-Straße kommend, werde es eine Rampe, die den Zugang in einen unterirdischen Betriebshof möglich mache, geben. Auch diese bauliche Veränderung mache die Rodung einiger Bäume erforderlich. Er berichtete, dass 322 Bäume auf dem Gelände kartiert seien, wovon 103 erhalten werden könnten. Die Maßnahme mache jedoch auch die Rodung von 219 Bäumen erforderlich. Von Gesprächen mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün berichtete Herr Dr. Stockhorst, dass vereinbart wurde, dass weitere Ausgleichsmaßnahmen im Stadtgebiet Hannover auf Grundstücken des Klinikums Region Hannover oder der Region Hannover festgelegt werden müssten. Ein gefällter Baum solle durch die Neuanpflanzung von zwei neuen Bäumen ausgeglichen werden. Auf Ausgleichszahlungen solle bewusst verzichtet werden und auch für die Qualität der Bäume gäbe es Vorgaben. Er sagte, es gäbe die Idee, in der Leinemasch oder an einer anderen geeigneten Stelle ein so genanntes "Siloah-Auwäldchen" anzupflanzen. Bisher sei ein qualifizierter Freiflächenplan für das Gelände und für den angrenzenden Grünstreifen erstellt worden. Herr Dr. Stockhorst berichtete, dass Ortstermine mit dem zuständigen Fachbereich Umwelt und Stadtgrün stattgefunden haben und die zuvor formulierten Anforderungen in die Überlegungen Eingang gefunden hätten. Insbesondere seien der Artenschutz eingebunden worden und zum Beispiel ein Fledermausexperte beteiligt worden. Weiter existiere ein Maßnahmenplan zum Erhalt von zwei je 150 Jahre alten Kastanien. Ausstehen würden die Ersatzpflanzungen im Bereich des Grünstreifens zur Ihme.

Die Ersatzpflanzungen von acht Bäumen im Grünstreifen zur Ihme sollen im April 2009 erfolgen. Im Juli würden die Maßnahmen zum Erhalt der beiden Kastanien beginnen, die vor den Haupteingang des Siloahs umgepflanzt werden sollen. Weitere 128 Bäume werden zudem als Ausgleichspflanzungen nach Fertigstellung auf dem Gelände angepflanzt und bilden zukünftig die Klinikallee. Für die darüber hinausgehenden Ausgleichspflanzungen im Stadtgebiet wäre man zurzeit auf der Suche nach geeigneten Standorten. Auf Grundstücken des Klinikums Region Hannover wären Ersatzpflanzungen nur im Bereich des Oststadtkrankenhauses denkbar. Die Nutzung des Oststadtkrankenhauses durch das Klinikum werde jedoch im Jahr 2013 aufgegeben und eine Entwicklung des Geländes stehe noch nicht fest, so dass die Anpflanzung von Bäumen auf dieser Fläche keinen Sinn machen würde. Das Klinikum Region Hannover sei jedoch zuversichtlich, dass Ausgleichspflanzungen von ca. 300 Bäumen möglich werden.

- Die beim Vortrag vorgestellte PowerPoint-Präsentation liegt dieser Niederschrift bei. -

Bezirksratsherr Meyer fragte, ob die "Klinikallee" eine öffentliche oder Privatstraße werde.

Herr Dr. Stockhorst antwortete, dass die Straße auf dem Grundstück des Klinikums Region Hannover läge und damit nicht vollständig öffentlich sei. Sie diene jedoch zur Erschließung des Geländes von beiden Seiten.

Bezirksratsherr Kuntze bat um Auskunft, wie sich die Ausgleichsmaßnahmen mit dem Hochwasserschutz vertragen würden. Er berichtete, dass im Bereich des Ihmezentrums Bäume in Flussnähe gerodet würden, da im Hochwasserfall Bäume bzw. Äste mitgerissen werden könnten, die die Brücken verstopfen würden. Diese Maßnahme würde seines Erachtens im Widerspruch zu den geplanten Ersatzpflanzungen des Klinikums stehen.

Herr Dr. Stockhorst antwortete, dass diese Frage zuständigkeitshalber an den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün gerichtet werden müsse, er indirekt jedoch berichten könne, dass die acht Bäume auf der Fläche zwischen dem Gehweg und dem Radweg angepflanzt werden sollen. Die Lage sei erhöht und nicht direkt am Flussufer. Für das "Auwäldchen" sei man auf der Suche nach einer geeigneten Fläche, die im Besitz der Region sei und gleichzeitig im Stadtgebiet liegen würde. Eine Idee sei die Herstellung des "Auwäldchens" im Bereich der Leinemasch, da die Gegebenheiten einem "Auwäldchen" entsprechen könnten.

Bezirksratsfrau Baumgart fragte nach den Folien des Vortrages und wie die Parkplatzsituation ausgestaltet werde.

Herr Dr. Stockhorst sagte, dass bereits abgestimmt sei, dass die Folien dem Protokoll beigefügt werden und dass die notwendigen Stellplätze auf dem Gelände erbracht werden könnten. Stellplätze seien auf dem Gelände sowohl im Bereich bereits bestehender, als auch neu geplanter Stellflächen vorgesehen.

Auf Nachfrage von Bezirksratsfrau Baumgart verneinte Herr Dr. Stockhorst ein Parkdeck auf dem Gelände.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube sagte, dass die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die Anhörung vorgeschlagen habe, da bei einer Anliegerversammlung des Klinikums Region Hannover im Oktober letzten Jahres Fragen offen geblieben wären. Er betonte, dass Wert darauf gelegt werde, dass die Ausgleichsmaßnahmen auch im Stadtteil erfolgen und nicht Ausgleichsflächen in anderen Stadtbezirken wie zum Beispiel am Kronsberg geschaffen werden.


Stellv. Bezirksbürgermeister Grube lobte, dass sich das Klinikum sehr um Ausgleichsflächen im Stadtbezirk bzw. in der Nähe bemühen würde, stellte jedoch fest, dass auch eine erhebliche Anzahl von Bäumen durch die Baumaßnahmen gerodet würde.
Ihm gehe es nicht vorrangig um die Anzahl von 400 Bäumen, sondern darum, dass nach Abschluss der Baumaßnahme die verloren gegangenen Bäume und damit auch eine gewisse Qualität wieder im Stadtbezirk erbracht werde. Er bat auch die Planerin der Stadt Hannover, die Suche nach Ausgleichsflächen zu unterstützen, so dass in Linden-Süd oder auf dem Hanomag-Gelände o.ä. noch Flächen gefunden werden. Es mache keinen Sinn, den Verlust von Bäumen finanziell auszugleichen, da das für den Bürger keine Kompensation darstellen würde. Ebenso würde die Bevölkerung Lindens nicht von einem Ausgleich in einem anderen Stadtbezirk profitieren. Stellv. Bezirksbürgermeister Grube erwähnte weiter, dass im Oktober bei der Anwohnerfragestunde diskutiert wurde, dass es bereits heute Probleme gäbe mit dem Linksabbieger von der Ritter-Brüning-Straße in Richtung Stadionbrücke und dass eine Verstärkung der Probleme befürchtet werde, wenn die Hauptzufahrt zu dem Gelände von dort aus erfolge. Der Verkehrsplaner hätte zum Zeitpunkt der Anliegerversammlung nicht alle Fragen beantworten können, da dieser nicht mit der Aufgabe betraut war. Stellv. Bezirksbürgermeister Grube bat darum, bis zur nächsten Anwohnerversammlung mit der Stadt Hannover zu einer Einigung zu kommen, ob die Stadt selbst dafür Sorge trage, dass die neue Verkehrsanbindung des Siloah über den Linksabbieger Ritter-Brüning-Straße / Stadionbrücke dem Verkehrsaufkommen gerecht und zeitgemäß ausgebaut oder zumindest neu gesteuert werde oder aber, ob sich der Verkehrsplaner des Klinikums damit beschäftige, wie eine Einbindung erfolgen könne.Stellv. Bezirksbürgermeister Grube fragte nach dem Zeitpunkt der nächsten Anliegerversammlung und ergänzte, dass es Bedarf für weitere Informationen gäbe, da Bürger bemängeln würden, dass es Zeitungsberichte zu dem Thema gäbe, jedoch keine Information der Anlieger.

Herr Dr. Stockhorst bestätigte, dass das Problem mit der Linksabbiegerspur von der Ritter-Brüning-Straße zur Stadionbrücke in der Versammlung im Oktober von einem der Anwohner angesprochen worden sei und von dem Verkehrsplaner, der in das Projekt eingebunden sei, zwischenzeitlich aufgenommen und im Nachgang untersucht worden sei. Dieser sei zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Rückstau nicht durch den Fahrverkehr sondern durch die Vorrangschaltung der Straßenbahn bedingt sei. Es sei ferner untersucht worden, dass durch das Projekt des Krankenhausneubaus bei jeder dritten Ampelschaltung ein Auto mehr auf die Ampelkreuzung zukommen werde. Herr Dr. Stockhorst beantwortete die zweite Frage von Stellv. Bezirksbürgermeister Grube dahingehend, dass die nächste Anliegerveranstaltung für Juni 2009 geplant sei. Er sagte eine rechtzeitige Einladung zu.

Bezirksbürgermeisterin Knoke bedankte sich bei Herrn Dr. Stockhorst und Herrn Uetrecht für den Vortrag.


TOP 5.1.
Informationen der Verwaltung

Informationen der Verwaltung zu diesem Thema wurden nicht abgefragt.








TOP 9.1.1.
Interfraktioneller Antrag
Ausgleichs- & Ersatzmassnahmen für den Neubau des Krankenhaus Siloah sind im Stadtbezirk Linden-Limmer vorzunehmen
(Drucks. Nr. 15-0605/2009)

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube verlas folgenden Antrag:

Antrag,
der Bezirksrat beschließt:

Von der Verwaltung bzw. der Region wird gefordert, nötige Ausgleichs- & Ersatzmaßnahmen im Rahmen des Baus des Krankenhauses Siloah (z.B. für die abgängigen 200 Bäume) nur innerhalb des Stadtbezirks Linden – Limmer vorzunehmen!



Einstimmig
In die Verwaltung (67, 61.12)


TOP 9.3.2.
Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Den Verkehrsfluss der Linksabbieger in der Ritter-Brüning-Str. Richtung Stadionbrücke zu überprüfen, neu dem Verkehr anzupassen und in das Verkehrskonzept für den Neubau des KH Siloah aufzunehmen
(Drucks. Nr. 15-0603/2009)

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube schickte vorweg, dass sich der Antrag nach dem Vortrag von Herrn Dr. Stockhorst fast erledigt habe. Er trug daraufhin den Antrag vor:

Antrag,
der Bezirksrat möge beschließen:

Die Verwaltung wird aufgefordert die Situation des Verkehrsflusses der Linksabbieger in der Ritter-Brüning-Str. Richtung Stadionbrücke zu überprüfen, bei Bedarf dem aktuellen Verkehr anzupassen und die dortige Situation in das in Arbeit befindliche Verkehrskonzept für den Neubau des Krankenhaus Siloah aufzunehmen. (Bzw. bei der Region für die Aufnahme dieses Teilverkehrs in das Verkehrskonzept des Neubau des Krankenhaus Siloah zu sorgen.)


Einstimmig
In die Verwaltung (66)


TOP 6.

I N F O R M A T I O N E N

TOP 6.1.

Bericht aus der Interfraktionellen Arbeitsgruppe Freizeitheim Linden

Bezirksratsfrau Steingrube berichtete von dem Treffen der Interfraktionellen Arbeitsgruppe des Freizeitheims Linden am 12.03.2009. Die Arbeitsgruppe habe das Ziel, die Planungen für das Freizeitheim Linden mitzugestalten und voranzutreiben.


Ein Mitarbeiter des Fachbereiches Gebäudemanagement der Stadt Hannover habe die Rahmenbedingungen für das Konjunkturprogramm erläutert, insbesondere, dass die 1 Mio. Euro für energetische Maßnahmen, für die Fassade, das Dach und das Gebäude zur Verfügung gestellt würde. Bezirksratsfrau Steingrube berichtete weiter, dass 1994 die letzten Reparaturen bzw. Sanierungsarbeiten an dem Gebäude erfolgt seien. Nunmehr seien Glasbausteine zu ersetzen, Fenster und Fluchtwege neu zu gestalten sowie eine Dachsanierung durchzuführen, welches kostenintensiv sei. Derzeit würde eine Bestandsaufnahme vom Zustand des Daches und der Fassade erstellt. Bezirksratsfrau Steingrube berichtete, dass 50% der Mittel in diesem Jahr verbraucht werden müssten. Die Diskussionsunterlagen, die bereits Ergebnis der Arbeitsgruppe wären, seien dem Mitarbeiter des Fachbereiches Gebäudemanagement und dem Statiker übergeben worden. Am 26.03.2009 werde ein weiteres Treffen stattfinden, bei dem zu dem Arbeitspapier Stellung genommen werden solle. Eine Vorgabe sei, dass die Fassade so hergestellt werden soll, dass jederzeit auch eine Veränderung der Zugangsbereiche möglich sei. Sie hoffe, dass man nach dem Treffen Ende März bereits mehr Informationen habe.

Ratsherr Nikoleit fragte nach der Richtigkeit der Angabe, dass 1994 die letzten Reparaturarbeiten am Freizeitheim Linden vorgenommen wurden.

Bezirksratsfrau Steingrube bestätigte diese Angabe.

Ratsherr Nikoleit berichtete daraufhin, dass er in der letzten Ratssitzung eine Anfrage zu dem Baugerüst, welches längere Zeit vor dem Freizeitheim gestanden habe, gestellt habe. Man habe ihm mitgeteilt, dass Abdichtungsmaßnahmen vorgenommen worden seien. Wegen der Witterungsbedingungen habe das Gerüst so lange dort gestanden. Ratsherr Nikoleit fragte Bezirksratsfrau Steingrube, ob sie Näheres wisse.

Bezirksratsfrau Steingrube entgegnete, dass Abdichtungsmaßnahmen keine Sanierungsmaßnahmen seien. Es seien keine größeren Baumaßnahmen am Freizeitheim vorgenommen worden.

Ratsherr Nikoleit stellte nochmals dar, dass es ihm darum ginge, zu erfahren, ob Bezirksratsfrau Steingrube darüber informiert worden sei, was an dem Gebäude gemacht worden sei.

Bezirksratsfrau Steingrube sagte, dass es kein großer finanzieller Aufwand sei, wenn ein Baugerüst etwas länger vor Ort stehen würde. Sie bestätigte nochmals, dass nur kleinere Arbeiten und keine größeren Maßnahmen am Freizeitheim vorgenommen worden seien.

Ratsherr Nikoleit sagte, dass er sich wundern würde, dass noch nicht einmal die Mitglieder der Arbeitsgruppe Informationen zu dem seit Oktober 2008 vor Ort installierten Baugerüst und den damit verbundenen Arbeiten am Gebäude hätten. Er sagte, dass er diese Frage schon mehrfach verschiedenen Personen gestellt habe, und niemand könne ihm auf die Fragen zu den Arbeiten am Gebäude Auskunft geben.

Bezirksratsfrau Steingrube sagte zu, im Rahmen des nächsten Treffens der Arbeitsgruppe dies zu hinterfragen und danach zu informieren.

Bezirksratsherr Meyer berichtete, dass er von Bezirksratsherrn Horstmann in der Arbeitsgruppe gefragt worden sei, ob die Fraktion DIE LINKE. im Rahmen eines neuen Nutzungskonzeptes auf die Bücherei verzichten würde. Er möchte deutlich machen, dass er weiterhin für den Erhalt der Bibliothek kämpfen werde. Die Bürgerinitiative werde nicht aufgeben und es werde weiterhin ein Anliegen sein, die Bibliothek in ihrem heutigen Bestand zu erhalten.
Bezirksratsherr Meyer berichtete weiterhin, dass der Stellv. Bezirksbürgermeister Grube ihm nahe gelegt habe, aus Gewissensgründen aus der Arbeitsgruppe auszuscheiden und erklärte, dass er dies nicht tun werde. Auch im Rahmen der Arbeitsgruppe werde er dafür eintreten, dass eine Bibliothek erhalten bleibe und nicht erst die Bibliothek abgeschafft und dann entsprechend dem Wunsch der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Kinder- und Jugendbibliothek eingerichtet werde, deren Umsetzung nicht erfolgen würde.

Bezirksratsfrau Steingrube sagte, dass sie es nicht schön fände, dass Bezirksratsherr Meyer unter Ausschluss der Öffentlichkeit eine ganz andere Meinung vertrete, als in Situationen, in denen die Öffentlichkeit und die Presse anwesend seien.

Bezirksratsherr Meyer stellte fest, dass er sich in der Arbeitsgruppe gar nicht geäußert habe und er die Arbeit in der Gruppe als sehr konstruktiv gesehen habe, bis zu dem Zeitpunkt, in dem die Vorwürfe von Bezirksratsherrn Horstmann gekommen seien.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube führte aus, dass es in der Arbeitsgruppe darum gegangen sei, festzustellen, ob die Mitglieder als interfraktioneller Kreis einvernehmlich und gemeinsam das Freizeitheim neu gestalten wollen. Wenn Mitglieder jedoch die Auffassung vertreten würden, einige Räume nicht mitzugestalten bzw. dies verhindern möchten, hätte dies zu Folge, dass die Interfraktionelle Arbeitsgruppe nicht funktioniere. Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fordere weiter die Kinder- und Jugendbibliothek im Freizeitheim Linden. Diese könne jedoch in jedem modernisierten Raum des Freizeitheims eingerichtet werden. Dieses Anliegen würde nicht bedeuten, dass man sich gegen die Herstellung von Teilbereichen des Gebäudes stellen müsse. Es wäre während des Treffens der Arbeitsgruppe um die Frage gegangen, ob sich eine Arbeitsgruppe finde, die nicht bei jeder Sitzung das Thema "Bücherei" neu diskutieren müsse. Stellv. Bezirksbürgermeister Grube sagte, dass das Thema "Bücherei" auf der Bezirksratsebene erledigt sei. Es müsse sich jetzt - unabhängig von der Bücherei - um die Zukunft des Freizeitheims gekümmert werden.

Bezirksratsherr Meyer stimmte Stellv. Bezirksbürgermeister Grube zu, dass es in jedem Raum des Gebäudes sowohl eine Kinder- und Jugendbibliothek als auch eine Vollbibliothek bzw. Stadtteilbibliothek geben könne. Bezirksratsherr Meyer bekräftigte nochmals, dass sowohl er als auch die Bürgerinitiative und andere Befürworter der Bibliothek sich an der Diskussion um die Zukunft des Gebäudes beteiligen und sich nicht, wie gefordert, raushalten werden.

Ratsherr Nikoleit sagte, dass er das Verhalten von Bezirksratsherrn Meyer in diesem Punkt richtig fände. Man könne nicht gegen den Auszug der Bibliothek stimmen und dann versuchen, eine Kinder- und Jugendbibliothek einzurichten.














TOP 9.1.2.
Interfraktioneller Antrag
Sinnvolle Verwendung der Modernisierungsmittel für das Freizeitheim Linden
(Drucks. Nr. 15-0606/2009)

Bezirksratsfrau Steingrube verlas folgenden Interfraktionellen Antrag:

Antrag,
der Bezirksrat beschließt:

Bei den im Rahmen des Konjunkturprogramm II kurzfristig geplanten Baumaßnahmen im Freizeitheim Linden sollen die Ergebnisse der AG des Bezirksrats berücksichtigt und vor der Maßnahme innerhalb der Verwaltung zwischen den beteiligten Ämtern (Kultur & Bau) kommuniziert werden. – Es sollen und müssen Maßnahmen verhindert werden, die späteren Ausbauten entgegenstehen oder diese womöglich sogar verteuern.



Einstimmig
In die Verwaltung (19, 43)


TOP 6.2.
Bericht aus der Sanierungskommission

Bezirksbürgermeisterin Knoke bat Ratsherrn Mineur, aus der Sanierungskommission zu berichten.

Ratsherr Mineur berichtete, dass die Sanierungskommission am 09.03.2009 getagt habe. Er sagte, dass mit Hilfe des Quartiersfonds u.a. die Kulturinitiative "Limmer-X", welche eine Veranstaltungsserie von 10 Lesungen plane, gefördert wurde. Ferner habe man die Jubiläumsveranstaltung des Kulturtreffs Kastanienhof aus dem Quartiersfonds unterstützt sowie das Stadtteilfest "Limmer Live". Auch das Projekt "Offene Weide", bei dem Privatleute ihre Pferde für Kinder aus dem Stadtteil zum Reiten zur Verfügung stellen würden, welches der sozialen Vernetzung diene, werde erneut mit Hilfe des Quartiersfonds unterstützt. Ratsherr Mineur informierte, dass das zuletzt genannte Projekt bereits im letzten Jahr gefördert worden sei, die Sanierungskommission jedoch entgegen den Richtlinien für den Quartiersfonds der wiederholten Förderung zugestimmt habe. Ratsherr Mineur berichtete von der auch heute auf der Tagesordnung des Bezirksrates stehenden Drucksache mit dem Titel "Erneuerung Spiel- und Bolzplatz Schleusengrund". Die Sanierungskommission habe über die Drucksache bereits 2007 beschlossen, die Drucksache sei in Folge jedoch angehalten worden, weil das Ausmaß der benötigten Flächen für den Ausbau des Stichkanals unklar gewesen wäre. Die Drucksache sei in der Sanierungskommission am 09.03.2009 beschlossen worden und man befürworte die Umsetzung. Er fuhr fort, dass die Informations- und Beschlussdrucksache zum Stichkanal ebenfalls in der Sanierungskommission beraten worden seien. Mehrheitlich sei der Ausbau nach Variante 4 abgelehnt worden, weil die Auswirkungen des Ausbaus auf den Stadtteil als zu erheblich angesehen wurden. Man hoffe, dass der Bezirksrat dem Votum der Sanierungskommission folgen werde.

Ratsherr Nikoleit bat Ratsherrn Mineur um Auskunft, was mit 75.000 Euro für den Eingangsbereich Limmer gemacht werden solle.




Ratsherr Mineur entgegnete, dass er dazu nichts sagen könne. Unstrittig sei, dass die Maßnahme in ein Förderprogramm aufgenommen worden sei. Ratsherr Mineur beantwortete die Frage von Bezirksratsfrau Schweingel dahingehend, dass die Gelder dafür nunmehr bewilligt seien.

Bezirksratsfrau Schweingel stellte klar, dass in den Richtlinien für den Quartiersfonds stehen würde, dass kein Anspruch auf wiederholte Förderung bestehe. Dies würde aber nicht bedeuten, dass ein Projekt nicht auch ein zweites Mal gefördert werden dürfe.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube sagte, dass er den Hinweis vermisse, dass er in der Sitzung der Sanierungskommission einen Ergänzungsantrag einbringen wollte zum Thema "Schleuse". Die Verlesung des Ergänzungsantrages bzw. eine Begründung konnte Stellv. Bezirksbürgermeister Grube nach eigener Aussage in der Sitzung der Sanierungskommission nicht einbringen. Es sei dagegen entschieden worden, den Antrag zu behandeln. Er forderte Ratsherrn Mineur auf, wenigstens im Rahmen des Berichtes in der Bezirksratssitzung zu erwähnen, dass es den Antrag gegeben habe.

Ratsherr Mineur sagte daraufhin, dass Stellv. Bezirksbürgermeister Grube am Ende einer fast dreistündigen Diskussion in der Sanierungskommission eine Tischvorlage eingebracht habe. Die Sanierungskommission habe auf Nichtbefassung beschlossen.

Bezirksratsherr Eggers sagte, dass seiner Erinnerung nach Stellv. Bezirksbürgermeister Grube den Antrag zurückgezogen habe.

Dies wurde von Ratsherrn Mineur verneint. Er sagte weiter, dass Ratsherr Nikoleit diesen Antrag in die Fraktion ziehen wollte, diesen Antrag aber zurückgezogen hätte.

Bezirksratsherr Horstmann meinte, dass man diesen Punkt hier in der Bezirksratssitzung nicht länger diskutieren solle, als in der Sanierungskommission.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube ergänzte, dass er das Thema schon als wesentlich ansehe. Er sei ungehalten darüber, dass nach dem Bericht der Eindruck entstehe, dass man bestimmte Meinungen ganz unterdrücken wolle.


TOP 6.3.
Informationen über Bauvorhaben

Bezirksbürgermeisterin Knoke bat Frau Hoff, über Bauvorhaben zu berichten.

Frau Hoff erläuterte, dass es in der Stammestraße in Höhe der Kreuzung Lodemannweg demnächst eine Fußgängerschutzinsel geben werde. Diese Möglichkeit sei gegeben, da eine Sanierung der Decke der Stammestraße bevorstehe. Es würden sich Synergieeffekte ergeben, wenn man eine solche Maßnahme, die bereits seit langem erwünscht sei, mit der Sanierung verbinde. Ein Beginn der Maßnahme sei für die Zeit nach Ostern geplant. Der Bau werde in zwei Bauabschnitten von jeweils 3-4 Wochen durchgeführt. Eine Vollsperrung der Straße während der Maßnahme sei nach Auskunft von Frau Hoff nicht notwendig. Frau Hoff berichtete weiter, dass mit Hilfe des Bezirksrates ein Änderungsverfahren für den Bebauungsplan "Salzmannstraße" angeschoben worden sei, um einer Baugemeinschaft zu ermöglichen, das Gemeindehaus der Uhlhorngemeinde für ein Gemeinschaftsprojekt umzunutzen. Voraussichtlich im Mai werde die Verwaltung die Drucksache für den Satzungsbeschluss zur Beratung in die Gremien geben.


In diesem Zusammenhang habe die Baugemeinschaft im letzten Sommer selbst einen privat organisierten Wettbewerb durchgeführt und 10 Büros aufgefordert, Ideen zu entwickeln, wie ihre Vorstellungen räumlich umgesetzt werden könnten. Die Entwürfe werden in der Bauverwaltung präsentiert. Frau Hoff lud daraufhin alle Interessierten ein, am 31.03.2009 ab 15.00 Uhr in der Bauverwaltung an der Eröffnung der Ausstellung teilzunehmen. Die Ausstellung werde bis 24.04.2009 im Foyer der Bauverwaltung andauern.

Bezirksratsherr Meyer sagte, dass der Presse zu entnehmen war, dass in der Posthornstraße eine Kindertagesstätte errichtet werden soll. Er bat hierzu um weitere Details.

Frau Hoff antwortete, dass sich in der Posthornstraße ein Grundstück befände, für das Baurecht für eine Kindertagesstätte existiere. Der Fachbereich Gebäudemanagement entwickele gerade räumliche Vorstellungen und diese würden auch zu gegebener Zeit dem Bezirksrat vorgestellt.

Herr Wescher ergänzte, dass die Drucksache in Vorbereitung sei und in der Mai-Sitzung auf die Tagesordnung genommen werden soll. Im Vorgriff auf eine vom Bezirksrat gestellte Anfrage sagte Herr Wescher, dass die Lehr-Kindertagesstätte "Hohe Straße" mit in den Neubau integriert werden solle.



TOP 13.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE gegen 20.00 Uhr,
nach abschließender Beratung eines Tagesordnungspunktes


Bezirksbürgermeisterin Knoke eröffnete die Einwohner- und Einwohnerinnenfragestunde um 20.10 Uhr.

Im Rahmen der Einwohner- und Einwohnerinnenfragestunde wurden folgendes Thema angesprochen:

Ausbau Stichkanal

Der Sprecher berichtete, dass er in der Straße Limmerbrunnen ein Unternehmen im Medienbereich betreibe. Er habe durch Zufall in einem Gespräch erfahren, dass die von ihm genutzte Zufahrt zu seinen Gebäuden durch die Brückenveränderung nach dem Ausbau des Kanals nicht mehr zugänglich wäre. Der Sprecher berichtete, dass er vermutlich während der Bauarbeiten aufgrund der Lärmentwicklung sein Gewerbe nicht mehr ausüben könne. Auch durch Schallisolierung sei dies nicht zu verändern. Er kritisierte, dass er als Anwohner nicht persönlich durch die Verwaltung oder die Wasser- und Schifffahrtsdirektion informiert worden sei und diese sich nicht um seine Situation kümmern würde bzw. dass nicht gemeinsam nach Lösungen gesucht werde. Der Sprecher sagte, dass für ihn nicht der erste Schritt sein Klagerecht sei. Er gab zu, dass natürlich irgendwo über Ahlem ein Weg gefunden werde, der sein Grundstück wegemäßig erschließen könne. An die Wasser- und Schifffahrtsdirektion richtete der Sprecher die Frage, warum in den Plänen für die neue Schleuse ein Sammler für die Entwässerung nicht eingezeichnet sei. Nach dem Kenntnisstand des Sprechers müsse dieser bei Umsetzung der Pläne verlegt werden. Er fuhr fort, dass sich ihm die Frage stelle, ob man auf der anderen Seite des Kanals eventuell auch ein Hebewerk benötigen würde und welche Arbeiten dies erforderlich mache.



Er gab zu bedenken, dass technische Lösungen sicherlich einen Aufwand von mehreren Millionen Euro erfordern würden.

Bezirksbürgermeisterin Knoke sagte, dass es nachvollziehbar sei, dass man als Bürger darauf Antworten haben möchte. Die Detailplanungen würden jedoch erst zu dem Zeitpunkt erarbeitet, in dem feststehen würde, dass die Variante 4 umgesetzt werde.

Frau Sufin sagte eine Weitergabe der Fragen im Rahmen des Protokolls zu.

Ratsherr Mineur bat den Sprecher um Auskunft, wie viele Arbeitsplätze er zur Verfügung stelle.

Der Sprecher antwortete, dass er 12 Festangestellte und 7-8 freie Mitarbeiter beschäftige.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube bedauerte, dass die Vertreter der zuständigen Bereiche aufgrund der Tatsache, dass die entsprechenden Drucksachen in die Fraktionen gezogen wurden, nicht mehr anwesend seien. Er sagte, dass spätestens bei der nächsten Sitzung die Vertreter der Fachverwaltungen eine Antwort darauf geben könnten.

Bezirksratsherr Horstmann bezweifelte, dass die zuvor anwesenden Vertreter dies hätten beantworten können. In der Sanierungskommission sei deutlich geworden, dass die Detailplanungen hinten angestellt würden. Es hätten nicht einmal Fragen zur Erreichbarkeit der Häuser in der Dieselstraße beantwortet werden können. Die Planungen seien da offensichtlich noch nicht so weit vorangeschritten. Bezirksratsherr Horstmann erwähnte, dass das Hauptanliegen des Sprechers „ins Bild passen“ würde. Der Umgang der Wasser- und Schifffahrtsdirektion und der Verwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere den direkt Betroffenen, sei einer der ganz wesentlichen Kritikpunkte. Er gab zu bedenken, dass das Beispiel des vortragenden Bürgers nur eines von vielen sei.

Bezirksbürgermeisterin Knoke beendete die Einwohner- und Einwohnerinnenfragestunde um 20.30 Uhr.


TOP 7.
I N T E R F R A K T I O N E L L E R A N T R A G

TOP 7.1.
Einrichtung eines Integrationsbeirates im Stadtbezirk Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 15-0604/2009)

Bezirksratsherr Horstmann trug den Interfraktionellen Antrag vor:

Antrag,
der Bezirksrat beschließt:

Im Stadtbezirk Linden-Limmer wird ein Integrationsbeirat eingerichtet. Die Bildung erfolgt nach Maßgabe der Informationsdrucksache Nr. 2545/2008 im Sinne der Ziele des
„Lokalen Integrationsplans“.






Benannt werden folgende Personen:

Vorsitzende: Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke

Für die Gruppe der MigrantInnen:



1. Herr Altiner
2. Herr Bulut
3. Frau Antonipillai
4. Frau Savic
5. Frau Gencay-Drews
6. Herr Karami
7. Frau Feise
8. Frau Kiriazaki
9. Frau Stamenkovic
10. Frau Ferdos Mirabadi
11. Herr Göksel Kayhan

Für die Gruppe der Bezirksratsmitglieder, MultiplikatorInnen & Menschen der
Stadtgesellschaft:

1. SPD (N. N.)
2. Herr Schimke - B. 90/DIE GRÜNEN
3 Frau Steingrube - CDU
4. DIE LINKE. (N. N.)
5. Herr Hadasch - BSG
6. Herr Kuntze - FDP
7. Frau Mohlfeld (Soz. Päd. IGS Linden)
8. Herr Dr. dent. Hering (Arzt)
9. Herr Sven Achilles (SV Linden 07)

Bezirksratsherr Horstmann ergänzte, dass - wie in der Beschlussdrucksache der Verwaltung ausgeführt - zwischenzeitlich er für die SPD-Fraktion und Bezirksratsfrau Rose für die Fraktion DIE LINKE. benannt worden seien.

Einstimmig
In die Verwaltung (18.6)


TOP 8.
V E R W A L T U N G S V O R L A G E N

TOP 8.1.
Besetzung Integrationsbeirat Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 15-0665/2009)

Bezirksbürgermeisterin Knoke stellte daraufhin die Verwaltungsdrucksache, die inhaltlich den Interfraktionellen Antrag aufnehmen würde, zur Abstimmung:







Antrag,
festzustellen, dass der Integrationsbeirat Linden-Limmer wie folgt besetzt wird:

I. Personen mit Migrationshintergrund:

Herr Avni Altiner
Herr Bekir Bulut
Frau Chrysanthema Antonipillai
Frau Ljiliana Savic
Frau Elif Gencay-Drews
Herr Mahmoud Karami
Frau Hülya Feise
Frau Eleni Kiriazaki
Frau Milijanka Stamenkovic
Frau Ferdos Mirabadi
Herr Göksel Kayhan
II. Mitglieder des Stadtbezirksrates und Multiplikatoren:

Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke (SPD) - Vorsitz –
Bezirksratsherr Uwe Horstmann (SPD)
Bezirksratsherr Jörg Schimke (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Gabriele Steingrube (CDU)
Bezirksratsfrau Kathrin Rose (DIE LINKE.)
Bezirksratsherr Winfried Hadasch (BSG)
Bezirksratsherr Jan Olof Kuntze (FDP)
Frau Dorothea Mohlfeld
Herr Dr. Volkmar Hering
Herr Sven Achilles
Die Fraktionen und Einzelvertreter haben sich durch Interfraktionellen Antrag einvernehmlich über die Besetzung mit vorgenannten Personen geeinigt. Nach Maßgabe der Informationsdrucksache Nr. 2545/2008 übernimmt Bezirksbürgermeisterin Barbara Knoke den Vorsitz des Integrationsbeirates Linden-Limmer. Im Vertretungsfall übernimmt den Vorsitz Stellv. Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube.

Einstimmig
In die Verwaltung (18.6)

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube sprach die Presse und Besucherinnen und Besucher an und berichtete, dass der Integrationsbeirat demnächst tagen werde.

Erfreut zeigte sich Bezirksbürgermeisterin Knoke, dass einige der Mitglieder des zukünftigen Integrationsbeirates auch an der heutigen Sitzung des Bezirksrates teilgenommen hätten.









TOP 8.2.

1. Nachtragshaushaltssatzung 2009

(Drucks. Nr. 0385/2009 mit 3 Anlagen)

Bezirksbürgermeisterin Knoke stellte die Drucksache Nr. 0385/2009 zur Abstimmung.

Antrag,
die vorgelegte Nachtragshaushaltssatzung zur Umsetzung des Gesetzes zur Umsetzung von Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder - ZuInvG und des Niedersächsisches Niedersächsischen Zukunftsinvestitionsgesetzes –NZuInvG für das Haushaltsjahr 2009 nach dem Wortlaut der Anlage 1 zu beschließen, die im anliegenden Veränderungsverzeichnis (Anlage 2) aufgeführten Veränderungen des Haushaltsplanes 2009 zu beschließen, dem geänderten Vermögensplan des Nettoregiebetriebes Gebäudemanagement (Anlage 3) zuzustimmen.

15 Stimmen dafür, 4 Stimmen dagegen, 2 Enthaltungen
In die Ratsgremien


TOP 8.3.
Konjunkturprogramm II
(Drucks. Nr. 0429/2009 mit 2 Anlagen)

Bezirksbürgermeisterin Knoke stellte die Drucksache Nr. 0429/2009 zur Abstimmung.

Antrag,
1. zu beschließen, dass das Gesetz zur Umsetzung von Zukunftsinvestitionen der Kommunen und Länder (Zukunftsinvestitionsgesetz -ZuInvG) durch die in der Anlage 1 und 2 genannten Maßnahmen in den Jahren 2009 - 2011 umgesetzt wird.
2. zu beschließen, dass zu den einzelnen Maßnahmen keine weiteren Einzel-Beschlussdrucksachen vorgelegt werden.
3. die Verwaltung zu beauftragen, unverzüglich mit der Umsetzung der Einzelmaßnahmen zu beginnen.

15 Stimmen dafür, 3 Stimmen dagegen, 3 Enthaltungen
In die Ratsgremien


TOP 8.4.
Ausbau Stichkanal Linden (SKL)
Auswertung des Anhörungstermins vom 05.11.2008 zur Nutzen-Kosten-Analyse

(Informationsdrucksache Nr. 2191/2008 E1 mit 6 Anlagen)

In die Fraktionen
Auf die Tagesordnung der Bezirksratssitzung am 20.05.2009.








TOP 8.5.
Ausbau Stichkanal Linden (SKL) - Beschluss zu Vorzugsvariante 4
(Drucks. Nr. 0293/2009 mit 5 Anlagen)

Antrag,
die Verwaltung zu beauftragen, beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Mitte (WSD), Hannover darauf hinzuwirken, unverzüglich mit der Detailplanung für den Ausbau des Stichkanals Linden (SKL) gemäß Regierungsabkommen von 1965/1986 zu beginnen. Dabei ist ein eingriffsschonender und flächensparender Umgang mit den umgebenden Quartieren vorzusehen, die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner und der benachbarten Betriebe sind so weit wie möglich zu berücksichtigen und die Eingriffe in die Umwelt sind zu minimieren. Im Hinblick auf das bestehende städtebauliche Spannungsfeld sollten die Planungen im Einzugsbereich der neu zu errichtenden Schleuse Linden mit hoher Priorität vorgezogen werden (hier betroffene Flächen im Bereich der Dieselstraße und der Wasserstadt Limmer). Grundlage für die Detailplanung soll die Lage der neuen Schleuse im oberen Vorhafen, südöstlich der vorhandenen Schleuse sein, siehe Anlagen 4a und 4b.

In die Fraktionen
Auf die Tagesordnung der Bezirksratssitzung am 20.05.2009.


TOP 8.6.
Sanierung Limmer

Erneuerung Spiel- und Bolzplatz Schleusengrund sowie
Einrichtung der Grünverbindung zur Steinfeldstraße, zum Stichkanal Linden und zum Wasserstadtgelände

(Drucks. Nr. 2833/2007 N1 mit 3 Anlagen)

Bezirksbürgermeisterin Knoke sagte, das Ratsherr Mineur bereits über die Drucksache berichtet und die Sanierungskommission der Drucksache bereits zugestimmt habe. Sie sagte, dass die Kinder in Limmer schon auf den Spielplatz warten würden und die Planungen unter Beteiligung von Kindern zustande gekommen seien.

Bezirksratsfrau Schweingel erinnerte, dass der Wirtschafts- und Umweltdezernent eine Fertigstellung des Spielplatzes im Sommer versprochen habe.

Bezirksbürgermeisterin Knoke sagte, dass dieses wohl nicht mehr erreicht werden könne. Sie ergänzte, dass für die Maßnahme 452.838 Euro vorgesehen seien.

Antrag,
1. der Planung für die Erneuerung des Spiel- und Bolzplatzes Schleusengrund sowie der
Einrichtung der Grünverbindung zur Steinfeldstraße, zum Stichkanal Linden und zum
Wasserstadtgelände in Limmer mit Gesamtkosten in Höhe von 452.838,-- € aus Mitteln des Programms Soziale Stadterneuerung, HHMK 6150.001-950100 zuzustimmen.
- Anhörungsrecht des Stadtbezirksrates gem. § 55c Abs. 3 NGO
- Entscheidungsrecht des Verwaltungsausschusses nach § 57 Abs. II NGO
2. die Ausstattung des Spiel- und Bolzplatzes entsprechend der Anlage 2 zu beschließen.
- Entscheidungsrecht des Stadtbezirksrates gem. § 55c Abs. 1 NGO
Einstimmig
In die Ratsgremien

TOP 8.7.
Bebauungsplan Nr. 1469, 2. Änderung -Göttinger Straße / Elise-Meyer-Allee -
Bebauungsplan der Innenentwicklung
Auslegungsbeschluss

(Drucks. Nr. 0637/2009 mit 3 Anlagen)

Bezirksbürgermeisterin Knoke stellte folgende Drucksache zur Abstimmung:

Antrag,

1. dem Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 1469, 2. Änderung „Göttinger Straße / Elise-
Meyer-Allee“ mit Begründung zuzustimmen,
2. die öffentliche Auslegung des Entwurfes mit Begründung und umweltbezogenen Stellungnahmen gemäß § 3 Abs. 2 BauGB zu beschließen.

Einstimmig
In die Ratsgremien


TOP 8.8.
Bebauungsplan Nr. 1469, 2. Änderung; Göttinger Str./Elise-Meyer-Allee - Hanomag-Park -; Neufassung des städtebaulichen Vertrags
(Drucks. Nr. 0636/2009 mit 1 Anlage)


Bezirksbürgermeisterin Knoke stellte nachfolgende Drucksache zur Abstimmung:

Antrag,
  1. dem Abschluss einer Neufassung des städtebaulichen Vertrages mit der DIBAG Industriebau Aktiengesellschaft (DIBAG) für das ehemalige Hanomag-Grundstück zu den in der Begründung aufgeführten wesentlichen Vertragsbedingungen zuzustimmen und
  2. dem Außerkrafttreten des ursprünglichen städtebaulichen Vertrags aus dem Jahre 1999 zuzustimmen.

Einstimmig
In die Ratsgremien


TOP 8.9.
Konzept zur weiteren Förderung der organisierten gemeinschaftlichen Autonutzung (CarSharing)
(Drucks. Nr. 0476/2009 mit 1 Anlage)

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube bedauerte, dass die Drucksache nicht all die Standorte wiedergebe, die man sich in Linden vorstellen könne. Er sagte, dass man der Drucksache dennoch zustimmen könne, da weitere, zusätzliche Flächen auch später festgelegt werden könnten, ohne dass darüber heute beschlossen werde. Man werde somit der Drucksache zustimmen und gemeinsam weitere Standorte vorschlagen, beispielsweise auch in Limmer und Linden-Süd.




Bezirksbürgermeisterin Knoke stellte die Drucksache dann zur Abstimmung.

Antrag,
dem Entwurf des Konzeptes zur weiteren Förderung der organisierten gemeinschaftlichen Autonutzung (CarSharing) zuzustimmen.

Einstimmig
In die Ratsgremien


TOP 8.10.
Widmung von Straßen im Stadtbezirk Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 0513/2009 mit 2 Anlagen)

Antrag,
der Widmung der in der Anlage 1 genannten Straßen mit den angegebenen Beschränkungen als Gemeindestraßen rückwirkend zum 14.07.1967 zuzustimmen.

In die Fraktionen
Auf die Tagesordnung der Bezirksratssitzung am 20.05.2009.


TOP 9.
W E I T E R E A N T R Ä G E

TOP 9.2.
der SPD-Fraktion

TOP 9.2.1.
Charlys Brücke
(Drucks. Nr. 15-0558/2009)

Bezirksratsherr Horstmann begründete den Antrag und verdeutlichte auf Nachfrage, dass die Brücke „Charlys Brücke“ benannt werden soll.

Antrag,
die Verwaltung wird gebeten, die Brücke zwischen Limmer ( Limmerbrunnen ) und Davenstedt über die Güterumgehungsbahn nach dem früheren Ratsherrn und Bezirksratsherrn Friedhard Grote, genannt Charly, zu benennen.

Einstimmig
In die Verwaltung (61.2)












TOP 9.2.2.
Gehwege in der Ahlemer Straße
(Drucks. Nr. 15-0559/2009)

Bezirksratsfrau Schlätel verlas den Antrag.

Antrag,
die Verwaltung wird gebeten, dafür Sorge zu tragen, dass die Gehwege in der Ahlemer Straße in einen verkehrssicheren Zustand versetzt werden, um die gefahrlose Nutzung für in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen wieder herzustellen.

Einstimmig
In die Verwaltung (66)


TOP 9.3.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 9.3.1.
Die Beschilderung der abknickenden Vorfahrt in der Wunstorfer Str. Ecke Harenberger Str. zu überprüfen und falls erforderlich zu verbessern
(Drucks. Nr. 15-0602/2009)

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube erläuterte, dass Anlass für den nachfolgenden Antrag Gespräche mit Bürgern gewesen seien, die berichtet hätten, dass vermehrt Autos an dieser Stelle verkehrswidrig geradeaus fahren würden. Dies würde nicht nur Auswärtige sondern auch Anlieger betreffen. Er trug im Anschluss folgenden Antrag vor:

Antrag,
der Bezirksrat möge beschließen:

Die Verwaltung wird gebeten die Beschilderung der abknickenden Vorfahrt der Wunstorfer Str. Ecke Harenberger Str. zu überprüfen und falls erforderlich zu verbessern, um so dem verbotswidrigen Verhalten von motorisierten Verkehrsteilnehmern zu begegnen, die hier stadtauswärts in die Harenberger Str. einfahren.



20 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung
In die Verwaltung (66)


TOP 10.

EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates
(Interfraktionelle bzw. Gemeinsame Anträge)


TOP 10.1.
Zuwendungen aus den Eigenen Mitteln des Stadtbezirksrates Linden-Limmer
(Drucks. Nr. 15-0681/2009 mit 3 Anlagen)

Bezirksbürgermeisterin Knoke verlas die Zuwendungen aus den Eigenen Mitteln des Stadtbezirksrates Linden-Limmer:



Antrag,
die nachstehenden Zuwendungen zu beschließen:

· Empfänger: Kita „Die Rotznasen e.V.“
· Zuwendungsbetrag: 1.500 €
· Verwendungszweck: Anschaffung Wickeltisch, Erzieherinnenstühle
(Anlage 1)


· Empfänger: LindenGut e.V.
· Zuwendungsbetrag: 500 €
· Verwendungszweck: Projekt: Ein Sonntag im Park 2009
(Anlage 2)


· Empfänger: Präventionsrat Linden-Limmer
· Zuwendungsbetrag: 750 €
· Verwendungszweck: Büromaterial, Flyer, Informationsmaterial
(Anlage 3)


20 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung
In die Verwaltung (18.62.10)


TOP 11.
A N F R A G E N

TOP 11.1.
der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

TOP 11.1.1.
Poller in Linden
(Drucks. Nr. 15-0552/2009)

Bezirksratsherr Zielke trug folgende Anfrage vor:

An vielen Stellen in Linden werden Poller, die Fußwege von Fahrbahnen abtrennen oder Straßeneinfahrten verhindern sollen, regelmäßig entfernt. Vermutlich durch Straßen- bzw. Fußwegreinigungsfirmen oder durch die Müllabfuhr. Diese Poller werden aber meist nicht wieder eingesetzt nachdem die Arbeiten erledigt sind. Das ist ärgerlich, da erstens der Zweck der Abpollerung nicht mehr erfüllt wird und zweitens die Pollerlöcher verdrecken und/oder die entfernten Poller einfach auf Gehwegen oder in Grünanlagen liegen bleiben.

Wir fragen diesbezüglich die Verwaltung:

1. Wer darf die Poller zu welchem Zweck entfernen?


2. Besteht eine Pflicht, die Poller wieder einzusetzen?
3. Wer kontrolliert dies bzw. wer ist dafür zuständig, die entsprechenden Unternehmen darauf hinzuweisen?




Frau Sufin beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:

Zu 1.:
Die Poller dürfen nur von autorisierten Gehwegreinigungsfirmen, Rettungsdiensten und Polizei, sowie Kommunalfahrzeugen wie Müllabfuhr, Kanalreinigung und Fahrzeugen mit Sondernutzungserlaubnis geöffnet werden.

Zu 2.:
Es besteht die Pflicht, die Poller wieder einzusetzen.

Zu 3.:
Eine durchgängige Kontrolle kann nicht gewährleistet werden. Sobald der Verwaltung solche Fälle bekannt werden, wird das Wiedereinsetzen der Poller veranlasst. Dem autorisierten Personenkreis ist bekannt, dass die angesprochenen Poller nach der Durchfahrt wieder einzusetzen sind. Die Verwaltung hat aber auch keine Bedenken, wenn ein Bürger, der eine solche Situation offenkundig vorfindet, im Einzelfall einen Poller wieder einsetzt.

Ratsherr Nikoleit informierte, dass auf dem Lindener Markt die Poller für eine Woche vollständig entfernt waren. Aufgrund dieser Tatsache sei der Lindener Markt zum Parken genutzt worden.

Bezirksratsherr Zielke antwortete, dass ihm die Verwaltung auf Nachfrage die Auskunft gegeben habe, dass die Poller dort jeden Winter entfernt und die Löcher verschlossen würden, damit diese nicht durch Eis und Schnee verschmutzen. Inzwischen seien die Poller jedoch wieder vor Ort montiert.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube fragte, wohin man sich wenden könne, wenn man eine Situation vorfinde, in der ein Poller entfernt wäre.

Frau Sufin antwortete, dass der Fachbereich Tiefbau und dort die Stelle für Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerservice, Tel. 168 -41122, diese Hinweise entgegennehmen würde.


TOP 11.1.2.
Schuhcontainer aha
(Drucks. Nr. 15-0582/2009)

Bezirksratsfrau Kleinhückelkotten verlas nachfolgende Anfrage:

Auf dem Werkstoffhof in der Billungstraße werden in einem dafür
bereitgestellten Container alte Schuhe gesammelt.

Auf dem Container wird als Zweck angegeben, dass die Schuhe für die sogenannte 'Dritte Welt' gedacht sind. Diese Praxis ist allerdings in der Fachwelt durchaus umstritten.
Studien belegen, dass die importierten Schuhe oftmals die lokale
Ökonomie in den Entwicklungsländern kaputt machen und dass sie auch
kulturelle Folgen in diesen Ländern hat – die einheimischen Kleidergewohnheiten
und auch die einheimischen Handwerkskünste gehen verloren.

Wir fragen die Verwaltung:
1. Für welchen Zweck werden die gebrauchten Schuhe gesammelt bzw.
welchen Zwecken werden die gesammelten Schuhe zugeführt?

2. Nach welchen Richtlinien wird dabei gearbeitet? Gibt es eine Zusammenarbeit mit dem
Dachverband Fairwertung e.V. bzw. werden die von diesem formulierten Kriterien eingehalten?
3. Wo können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Weiterverwertung der gesammelten Schuhe durch aha informieren? Im 'Abfall ABC' waren hierzu keine Informationen enthalten.

Herr Wescher schickte der Antwort voraus, dass für den Fall, dass die von der Verwaltung bei aha eingeholten Antwort nicht zufrieden stellend sei, die Möglichkeit bestehe, bei den zuständigen Gremien der Regionsversammlung entsprechende Anträge zu stellen.

Herr Wescher beantwortete daraufhin die Anfrage sinngemäß wie folgt:

Vorbemerkung:
Die Verwaltung kann zu der Anfrage selbst nicht Stellung nehmen. Diese wurde zuständigkeitshalber an den Zweckverband Abfallwirtschaft der Region Hannover (aha) weitergeleitet. Auf der Grundlage der Informationen, die aha mitgeteilt, werden die Fragen im Einzelnen wie folgt beantwortet:

Zu 1.:
Aha liegen keine Informationen dazu vor, wie mit den gesammelten Schuhen verfahren wird. Die Verwertung ist nicht Gegenstand des Vertrages zwischen aha und dem mit der Sammlung beauftragten Unternehmen.
Dies war auch kein Kriterium im Rahmen der Ausschreibung.

Zu 2.:
Die Leistung wird nach der „Verdingungsordnung für Leistungen / Teil A“ (VOL/A) ausgeschrieben; danach muss der Auftragnehmer ein zuverlässiger, geeigneter und leistungsstarker Partner sein.
Ziel der Ausschreibung war eine Vermarktung des Wertstoffes „Altkleider“. Die erzielten Erlöse werden u.a. zur Finanzierung der Wertstoffhöfe eingesetzt und schonen den Abfallgebührenhaushalt. Das Angebot war komplett für alle Standorte von aha im gesamten Regionsgebiet abzugeben. Kriterium für den Zuschlag für die Aufstellung von Altkleidersammelbehältern war das wirtschaftlichste Angebot. Es gibt insoweit keine Zusammenarbeit mit dem Dachverband Fairverwertung e.V.. Aha verweist hierzu auf die Informationsmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger, die letztlich entscheiden können, wo sie ihre Textilien und Schuhe entsorgen bzw. für welche Sammlung sie diese Stoffe zur Verfügung stellen wollen. Interessierte Personen können über die Internetseite www.fairwertung.de weitere Informationen einholen und über die Email-Adresse info@fairwertung.de erfragen, ob eine FairWertung-Organisation Kleidersammlungen in ihrem Wohnumfeld durchführt. Erfahrungsgemäß werden die Sammelcontainer auf den Wertstoffhöfen in der Regel nur als das „letzte“ Angebot der Verwertung in Anspruch genommen.

Zu 3.:
Es gibt keine diesbezüglichen Veröffentlichungen seitens aha. Zum einen ist die Verwertung - wie bei Ziffer 1. ausgeführt - nicht Gegenstand der Vertragsgestaltung mit dem Abnehmer, zum anderen würde das „Abfall ABC“ nach Mitteilung von aha insgesamt einen zu großen Umfang erhalten, wenn jeweils zu allen Gegenständen die Verwertungswege zusätzlich aufgezeigt würden. Im „Abfall ABC“ auf der Internetseite mit dem Link
www.aha-region.de/abfall_a-z.html gibt es auch weitere Informationen zur Sammlung von Schuhen, aus den genannten Gründen jedoch nicht zur weiteren Verwertung.


Ratsherr Nikoleit berichtete, dass er mehrfach Personen auch mit Migrationshintergrund beobachtet habe, die in gefährlichen Positionen in den Abfallcontainern „liegen“ würden, um dort Säcke, Schuhe und Kleidungsstücke zu entnehmen. Er sagte, dass er gerne erfahren würde, wie die Sicherheitsstandards bei den Containern seien.

Bezirksratsfrau Schweingel meinte, wenn man den Container ganz öffnen würde, wäre zumindest die Frage nach der Verwertung geklärt.

Ratsherr Nikoleit sagte, dass der Zustand so unhaltbar sei, da sich die Personen kopfüber in den Container neigen und an den Füßen von anderen Personen festgehalten würden. Er sehe die Situation kommen, dass die Personen aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Container herauskommen könnten.

Herr Wescher führte aus, dass es nach der Geschäftsordnung die Möglichkeit gäbe, zu Anfragen Zusatzfragen zu stellen. Die hier gestellte Frage weiche jedoch sehr weit von der zur Tagesordnung beantworteten Anfrage ab. Er sprach Ratsherr Nikoleit an und sagte, dass auch er als beratendes Mitglied des Bezirksrates die Möglichkeit habe, ggf. eine spezielle Anfrage zu dieser Thematik einzubringen für eine kommende Sitzung.

Bezirksratsherr Eggers empfahl, dies nicht zu tun.


TOP 11.1.3.
Pflegekonzept Grünstreifen mit Gleistrasse zwischen Bardowicker Straße und Dieckbornstraße
(Drucks. Nr. 15-0583/2009)

Bezirksratsfrau Kleinhückelkotten verlas nachfolgende Anfrage:

Im Juni 2007 wurde von der Verwaltung das oben genannte Pflegekonzept vorgelegt. Dies sieht mindestens zweimal jährlich eine turnusmäßige Reinigung vor, die zum Schutz der Pflanzen und Tiere möglichst im Spätsommer und zum Ende des Winters durchgeführt werden soll. Im Moment ist der Grünstreifen vor allem an der Brücke Nieschlagstraße wieder stark verschmutzt.

lm Bereich der Böschung bei der Brücke Nieschlagstraße und im Bereich der Trampelpfade sollten zu deren Schließung und zur Böschungssicherung standortheimische Gehölze gepflanzt werden. Außerdem wurde angeregt, an der Brücke eine gezielte Grafitti-Bemalung anzubringen, um diesen Bereich aufzuwerten.

Wir fragen die Verwaltung:
1. Für wann ist die nächste Reinigung vorgesehen und wann wurde die letzte durchgeführt?
2. Ist die Neupflanzung der Gehölze erfolgt?
3. Wird die Idee einer – zumindest optischen – Brückenaufwertung weiter verfolgt?

Frau Sufin beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:

Zu 1.:
Die letzte Reinigung wurde im Herbst 2008 durchgeführt. Mit einer weiteren Reinigung wurde in der zurückliegenden Woche begonnen. Dabei handelt es sich erstmals um eine Komplettreinigung des Bereiches. Zukünftig ist eine regelmäßige Reinigung vorgesehen.



Zu 2.:
Eine Neupflanzung von Gehölzen ist im Herbst 2008 erfolgt. Es besteht jedoch weiterer Bedarf. Weitere Anpflanzungen können deshalb für die kommenden Jahre jeweils zur Pflanzzeit im Herbst in Aussicht gestellt werden.

Zu 3.:
Eine Komplettsanierung der Brücke ist für das Jahr 2010 geplant. Die Sanierung beinhaltet neben der Abdichtung, Fahrbahnerneuerung, Geländerinstandsetzung und Erneuerung der Gehwegkappen auch die Sanierung der Brücke von unten durch Sandstrahlen und Reinigen der Oberflächen und Aufbringen einer Beschichtung. Eine Aufwertung der Brücke durch Grafitti-Bemalung ist nicht beabsichtigt, da durch das zusätzliche Auftragen von Grafitti-Bemalung o.ä. Gewährleistungsansprüche gegenüber der ausführenden Firma entfallen würden.


TOP 11.1.4.
Atomtransporte durch Linden
(Drucks. Nr. 15-0601/2009)

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube verlas die Anfrage.

Eher zufällig wurde unlängst aus Eisenbahnerkreisen in Linden-Süd bekannt, das die Atommülltransporte mittels der sogenannten Castor-Behälter erneut durch das Stadtgebiet von Hannover geführt werden und dabei auch die Bahnanlagen in Linden-Süd benutzt werden. Wie zu recht schon oft gefordert und auch wiederholt durch die Genehmigungsbehörden und die Deutsche Bahn AG zugesagt, sollen dicht besiedelte und Großstadtgebiete bei solchen Transporten umfahren werden. – Gegen diesen Grundsatz scheint andauernd verstoßen zu werden.


Nur ungern möchten wir an die verheerenden Folgen möglicher Unfälle erinnern, und fragen die Verwaltung:

1. Stimmt es, das die Züge die die sogenannten Castor-Behälter nach Gorleben transportieren, auf dem Weg ins Wendland seit Jahren wiederholt durch das Stadtgebiet Hannover (und dabei auch durch Linden) geleitet wurden, bzw. werden?
2. Ist eine Gefährdung der Bevölkerung im Regelfall, aber auch bei möglichen Unfällen ausgeschlossen?
3. Wie kooperiert die Bahn mit der LHH bei Unfällen; gibt es Notfallpläne für Unfälle dieser Art, bei der Bahn, innerhalb der Stadtverwaltung, bei Feuerwehr und anderen wie dem THW usw.?

Herr Wescher beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:

Zu 1.:
Nach dem Atomrecht ist das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) zuständig für die Genehmigung von Transporten mit Kernbrennstoffen und Großquellen. Eine solche Genehmigung kann sich auf einzelne Transporte oder auf einen bestimmten radioaktiven Stoff beziehen, sie kann auch allgemein bis längstens drei Jahre erteilt werden. Nach Informationen, die die Verwaltung bei der DB Netz AG eingeholt hat, führt die Firma Nuclear Cargo + Service GmbH im Rahmen internationaler Verträge den Transport der verglasten Rückstände aus der Wiederaufarbeitung durch. Der Transport der verglasten Rückstände erfolgt von La Hague bis Dannenberg auf der Schiene, d.h., mit dem für diesen Zweck am besten geeigneten Transportmittel, der Bahn.


Die Streckenfestlegung für Schienen- und Straßentransporte mit verglasten Rückständen aus der Wiederaufarbeitung (so genannten "CASTOR-Transporten") erfolgt in Abstimmung mit den Polizeibehörden des Bundes und der Länder sowie den zuständigen Aufsichtsbehörden. Die genauen Strecken werden von der Polizei auf der Grundlage des Niedersächsischen Gefahrenabwehrrechts nicht mitgeteilt.

Zu 2.:
Im Rahmen des Gefahrgutrechts ist das Bundesamt für Strahlenschutz auch zuständig für die Erteilung von Bauart-Zulassungen für Transportbehälter (sogenannte Versandstückmuster). Das BfS prüft dabei die radiologischen Aspekte wie die Strahlenabschirmung und die Kritikalitätssicherheit (d. h. den Ausschluss der Entstehung einer nuklearen Kettenreaktion). Mechanische und thermische Eigenschaften, Dichtheit und Qualitätssicherung werden eigenständig von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) begutachtet und durch ein Prüfungszeugnis bestätigt. Auf Basis dieser beiden Untersuchungen erteilt das BfS dann die Zulassung. Die Bewertung einer möglichen Gefährdung durch einen Castor-Behälter kann nur im Rahmen einer entprechenden Gefährdungsanalyse durch die Genehmigungsbehörden erfolgen.

Zu 3.:
Nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz liegt die Zuständigkeit für die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr auch bei Bahnunfällen bei den Feuerwehren. Unabhängig davon verpflichtet das Allgemeine Eisenbahngesetz (AEG) die DB AG, an Maßnahmen des Brandschutzes und der Technischen Hilfeleistung mitzuwirken. Dazu verfügt die Bahn über ein professionelles Notfallmanagementsystem. Zu diesem System gehören mit modernster Leitstellentechnik versehene Notfallleitstellen. Diese können rund um die Uhr und in kürzester Zeit Kontakt mit den Rettungsleitstellen, Feuerwehreinsatzzentralen und Notrufabfragestellen herstellen. Über diese Zusammenarbeit wurde mit den Innenministerien der Bundesländer Vereinbarungen geschlossen.Auf dieser Grundlage stellt die Bahn bei Unfällen den so genannten Notfallmanager als Fachberater bereit, der den Einsatzleiter der Feuerwehr in allen Fragen des Eisenbahnbetriebs unterstützt. Er sorgt für den Schutz der am Ereignisort tätigen Einsatzkräfte und organisiert die erforderliche Notfalltechnik der Bahn. Die Feuerwehr Hannover ihrerseits verfügt über ein eigens aufgestelltes ABC-Konzept mit entsprechenden Fahrzeugen und Materialien, das auch bei Transportunfällen mit radioaktiven Stoffen zur Anwendung kommt.

Ratsherr Nikoleit fragte, für wie wahrscheinlich die Verwaltung die Möglichkeit sehe, bei der Bahn den Beschluss des Bezirksrates durchzusetzen, dass Linden-Limmer eine atomwaffenfreie Zone werde.

Bezirksratsherr Eggers bat Ratsherrn Nikoleit zur Kenntnis zu nehmen, dass Castor-Transporte keine Atomwaffen darstellen würden.

Ratsherr Nikoleit sagte, dass dies mehr oder weniger schon so wäre.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube erwähnte, dass er von der Feuerwehr wisse, dass es keinen Notfallplan gäbe. Er hätte erwartet, dass die Verwaltung zumindest für die Vergangenheit die Frage, ob Castor-Transporte durch Hannover bzw. Linden-Limmer geleitet worden seien, beantworte. Für die Vergangenheit sehe Stellv. Bezirksbürgermeister Grube keine Notwendigkeit der Geheimhaltung solcher Informationen.




Herr Wescher sagte zu der Wortmeldung von Ratsherrn Nikoleit, dass der Bezirksrat das sicherlich beschließen könne und auch der Rat der Stadt in früheren Zeiten schon einmal einen vergleichbaren Beschluss gefasst habe, aber er diesbezüglich keine Durchsetzungsmöglichkeit sehe. Ferner informierte Herr Wescher, dass die Routen nicht bekannt gegeben würden, da aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten der Transportwege aus solchen Informationen Schlüsse für zukünftige Routen gezogen werden könnten. Herr Wescher informierte, dass § 39a der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO) vorsehe, dass Auskünfte, die der Geheimhaltung unterliegen - und dazu würden nach der Kommentierung auch solche zählen, die von den dafür zuständigen Behörden als geheim deklariert worden seien - nicht publiziert werden dürften. Die Feuerwehr habe auf Nachfrage ausdrücklich mitgeteilt, dass die Transportrouten auch ihr nicht bekannt seien.

Bezirksratsfrau Schweingel merkte an, dass hier wohl der Bürger als die Gefahr angesehen werde.

Stellv. Bezirksbürgermeister Grube ergänzte, dass darum wohl auch die Informationen vor dem Bürger geheim gehalten würden.


TOP 11.2.
der SPD-Fraktion

TOP 11.2.1.
Sanierung der KiTa Hohe Straße
(Drucks. Nr. 15-0556/2009)

Die Anfrage wurde von Bezirksratsfrau Baumgart vorgetragen:

Die Verwaltung hat in der Informationsdrucksache 0422/2009 „Information über Bauvorhaben des FB Gebäudemanagement“ mitgeteilt, welche Baumaßnahmen seit September 2008 abgeschlossen wurden und welche für 2009 geplant sind.
In der Aufstellung findet sich kein Hinweis auf die Kindertagesstätte Hohe Straße, für deren Sanierung Gelder im Haushalt 2009 eingestellt sind.

Wir fragen die Verwaltung:

1. Warum fehlt die KiTa Hohe Straße in der o.g. Liste?
2. Wann werden die dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen vorgenommen?

Frau Sufin beantwortete dies sinngemäß wie folgt:

Zu1.:
Zurzeit erarbeitet die Verwaltung eine Drucksache zum Neubau einer Kindertagesstätte im Bereich Linden-Süd. Die Kindertagesstätte in der Hohe Straße 30 sowie deren Dependance in der Hohe Straße 9 bis 11 würden, sofern die Ratsgremien zustimmen, in den Neubau verlagert.

Zu 2.:
Zu Sanierungsmaßnahmen des aufgegebenen Gebäudes in der Hohe Straße 30 können derzeit keine Aussagen gemacht werden; die zukünftige Verwendung des Objektes wird derzeit verwaltungsintern abgestimmt.



Bezirksbürgermeisterin Knoke sagte, das dies nicht zufrieden stellend sei.

Bezirksratsherr Meyer stimmte der Aussage von Bezirksbürgermeisterin Knoke zu. Er stellte nochmal in Frage, ob die Kindertagesstätten Hohe Straße und Falkenstraße folglich geschlossen würden.

Frau Sufin bestätigte, dass die Kindertagesstätte Hohe Straße verlagert würde.

Bezirksratsfrau Baumgart fragte, ob die Flächen in der Posthornstraße städtisch seien.

Herr Wescher bejahte dieses.

Bezirksbürgermeisterin Knoke erklärte, dass man dem noch mal nachgehen werde und dass ihr bekannt wäre, dass der Sanierungsbedarf für das Gebäude "Hohe Straße" sehr hoch sei. Sie stellte fest, dass man dort auf die Kindertagesstätte nicht verzichten könne.


TOP 11.3.
von Bezirksratsherrn Hadasch (BSG)

TOP 11.3.1.
Ergebnisse der Umweltzone
(Drucks. Nr. 15-0590/2009)

Bezirksratsherr Hadasch trug die Anfrage vor.

Bei Einführung der Umweltzone Hannover wurde von den Befürwortern
gesagt, daß sich dadurch die Feinstaubbelastung beträchtlich senken lassen
könnte. Kritiker hielten und halten dagegen das ganze Unterfangen in dieser
Hinsicht für eher wertlos. Dieser Disput dauert bis heute an.

Deshalb frage ich die Verwaltung:
1. Gibt es inzwischen erste gesicherte Erkenntnisse über Wirksamkeit
bzw. Unwirksamkeit der Umweltzone Hannover und wenn ja - welche?
2. Wie haben sich speziell die Meßdaten an der besonders kritischen
Stelle in der Göttinger Straße entwickelt?
3. Wie stark wirkte sich der verregnete und kühle Sommer auf eventuell
verbesserte Meßergebnisse aus?

Frau Sufin beantwortete die Anfrage sinngemäß wie folgt:

Zu 1.:
Gesicherte Erkenntnisse zur Wirksamkeit der Umweltzone können anhand von Messungen
nach einem Jahr noch nicht vorliegen. Die Wirksamkeit wurde jedoch anhand von
Modellrechnungen sicher nachgewiesen. Dieses Vorgehen entspricht dem Stand der
Technik. Das hat den Vorteil, dass die Wirkung vor Durchführung einer Maßnahme
berechnet werden kann, während Messungen immer nur den augenblicklichen Zustand
erfassen können.

Um über Messungen sichere Aussagen über die Wirkung der Umweltzone
hinsichtlich der Feinstaubminderung zu erhalten, müssten langjährige Messreihen
ausgewertet werden, da die Messergebnisse stark von meteorologischen Ereignissen
beeinflusst werden.

Zudem ist im ersten Jahr „Umweltzone“ noch keine hohe Wirksamkeit zu erwarten, da
- bei der in 2008 geltenden ersten Fahrverbotsstufe relativ wenige Kraftfahrzeuge (ca. 5 %) betroffen waren und deshalb die volle Wirksamkeit der Umweltzone erst bei Einführung der dritten Fahrverbotsstufe eintreten wird,
- in den ersten vier Monaten in 2008 kein Bußgeld erhoben wurde,
- eine großzügige Ausnahmeregelung bestand,
- nur selten eine Kontrolle des fließenden Verkehrs durch die Polizei erfolgte,
- der Befolgungsgrad der Fahrverbote als äußerst gering eingestuft werden muss, wie die Kontrollen des ruhenden Verkehrs ab Februar 2009 zeigten (2.206 Verstöße in einem Monat!). Das vorrangige Ziel der Umweltzone ist die Senkung der Stickstoffdioxidbelastung in den Hauptverkehrsstraßen. Die Wirksamkeit wird – wie die Modellrechnungen zeigen – beim Stickstoffdioxid deutlich größer sein als beim Feinstaub.

Zu 2. und 3.:
Nach den seit Anfang März vorliegenden endgültigen Daten wurden die Grenzwerte für Feinstaub (PM10) in 2008 nicht überschritten. An der Verkehrsstation Göttinger Straße beträgt der Jahresmittelwert 26 µg/m³, die Anzahl der Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwertes liegt bei 13 Tagen. Im Vergleich zum Vorjahr ist damit der Jahresmittelwert konstant geblieben, die Anzahl der Überschreitungstage (Vorjahr: 9 Tage) hat sich geringfügig erhöht, liegt aber deutlich unterhalb der erlaubten 35 Überschreitungstage. An der Hintergrundstation Lindener Berg liegt der Jahresmittelwert 2008 bei 19 µg/m³ (Vorjahr: 19 µg/m³), die Anzahl der Überschreitungstage beträgt 7 (Vorjahr: 4). Die Ursache für die geringe Feinstaubbelastung in 2007 und 2008 liegt vor allem in den meteorologischen Bedingungen der genannten Jahre, in denen nur wenige austauscharme Wetterlagen auftraten, aber eine größere Anzahl von Regentagen und windigen Tagen.

Beim Stickstoffdioxid (NO2) stellt sich die Situation wesentlich schlechter dar. Der ab 2010 geltende Jahresmittelgrenzwert von 40 µg/m³ (für 2008 galt ein Grenzwert einschließlich der Toleranzmarge von 44 µg/m³) wird an der Verkehrsstation sehr deutlich überschritten. Der Jahresmittelwert für 2008 beträgt 56 µg/m³. Im Vorjahr lag er ebenfalls bei 56 µg/m³. Der an der Hintergrundstation Lindener Berg ermittelte Jahresmittelwert liegt in 2008 mit 21 µg/m³ NO2 (Vorjahr: 21 µg/m³) deutlich unter dem Grenzwert.

Frau Sufin ergänzte, dass die Verwaltung in Kürze eine Informationsdrucksache zu dem Thema vorlegen werde.


TOP 12.
Bericht des Stadtbezirksmanagements

Bezirksbürgermeisterin Knoke informierte, dass keine Berichtspunkte vorlägen.

Bezirksbürgermeisterin Knoke schloss den öffentlichen Teil um 21.15 Uhr.

Für die Niederschrift:





Knoke Sufin
Bezirksbürgermeisterin Bezirksratsbetreuerin