Sitzung Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide am 17.10.2007

Protokoll:

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Einladung (erschienen am 05.10.2007)
Protokoll (erschienen am 22.11.2007)
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Landeshauptstadt Hannover -18.62.2-3 - Datum 05.11.2007

NIEDERSCHRIFT

10. Sitzung des Stadtbezirksrates Bothfeld-Vahrenheide
am Mittwoch, 17. Oktober 2007,
Stadtteiltreff Sahlkamp (großer Saal),
Elmstraße 15, 30657 Hannover

Beginn 18.00 Uhr
Ende 20.05 Uhr
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Anwesend:

(verhindert waren)

Bezirksbürgermeister Battefeld (CDU)
(Stellv. Bezirksbürgermeisterin Roggemann) (SPD)
Bezirksratsherr Bender (FDP)
(Bezirksratsherr Bittner) (FDP)
Bezirksratsherr Blaschzyk (CDU)
Bezirksratsherr Bodirsky (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsfrau Brauer (SPD)
Bezirksratsherr Dewenter (CDU)
Bezirksratsherr Emmelmann (CDU)
Bezirksratsfrau Götze (CDU)
Bezirksratsherr Grobe (SPD)
Bezirksratsherr Grunenberg (SPD)
Bezirksratsherr Grunenberg (SPD)
Bezirksratsherr Hedrich (SPD)
Bezirksratsfrau Kapitza (CDU)
Bezirksratsfrau Krämer (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Bezirksratsherr Meyer (SPD)
Bezirksratsherr Dr. Rose (CDU)
Bezirksratsherr Dr. Späth (CDU)
Bezirksratsherr Spiegelhauer (SPD)
Bezirksratsherr Wruck (WfH)

Beratende Mitglieder:
(Ratsherr Böning) (WfH)
(Ratsherr Borchers) (SPD)
(Ratsfrau Fischer) (SPD)
(Ratsfrau Handke) (CDU)
(Ratsherr Hanske) (SPD)
(Ratsherr Höntsch) (LINKE.)
(Beigeordneter Lensing) (CDU)
(Ratsherr Meyburg) (FDP)
(Ratsfrau Studier) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
(Ratsfrau Tack) (SPD)
(Ratsfrau Wagemann) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Verwaltung:
Herr Holland (OE 61.11)
Frau Raab (OE 18.62.2)
Herr Selig (OE 18.62.2)

Presse:
Frau Benning
Frau Piepho-Schwien

Tagesordnung:

I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

1. Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

2. EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE

3. Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 12.09.2007

4. A N F R A G E N

4.1. der SPD-Fraktion

4.1.1. Grünschnittpflege und Reinigung Verbindungsweg Sahlkamp – Stolzenbergring -
(Drucks. Nr. 15-2373/2007)

4.1.2. Umsetzen eines Baumes
(Drucks. Nr. 15-2386/2007)

4.2. von Bezirksratsfrau Krämer
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

4.2.1. Schadstoffbelastung des Grundwassers im Bereich Sutelstr. / Gehaplatz
(Drucks. Nr. 15-2379/2007)

4.3. der CDU-Fraktion

4.3.1. Fahrbahnbegrenzung Wietzegraben Sahlkamp bis Königskinderweg
(Drucks. Nr. 15-2390/2007)

4.3.2. Füchse im Wohnbereich
(Drucks. Nr. 15-2391/2007)

4.3.3. Kanalabdeckung Kugelfangtrift / Holzwiesen
(Drucks. Nr. 15-2392/2007)

5. E N T S C H E I D U N G E N

5.1. EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

5.1.1. Errichtung eines Seilspielgerätes in der GS Tegelweg (Beihilfeantrag Nr. 34/2007)
(Drucks. Nr. 15-2453/2007)

5.1.2. Anschaffung eines Transportbollerwagens in der Kita Dunantstraße (Beihilfeantrag Nr. 36/2007)
(Drucks. Nr. 15-2454/2007)


5.1.3. Sanierung des Tennenplatzes des OSV Hannover (Beihilfeantrag Nr. 38/2007)
(Drucks. Nr. 15-2455/2007)

5.1.4. Anschaffung eines mobilen Geschwindigkeitsmessgerätes durch den Bürgerverein Isernhagen-Süd (Beihilfeantrag Nr. 39/2007)
(Drucks. Nr. 15-2457/2007)

5.1.5. Kinderveranstaltung zum 20. Jubiläum des Förderverein Bothfelder Kulturtreff (Beihilfeantrag Nr. 40/2007)
(Drucks. Nr. 15-2458/2007)

5.1.6. Lesetag am 23.11.2007 in der IGS Vahrenheide/Sahlkamp (Beihilfeantrag Nr. 41/2007)
(Drucks. Nr. 15-2459/2007)

5.1.7. Schalldämmung im Kindergarten des Förderverein Kindergarten Isernhagen Süd e.V.
(Beihilfeantrag Nr. 42/2007)
(Drucks. Nr. 15-2460/2007)

6. A N H Ö R U N G E N

6.1. Anhörung zum Haushaltsplanentwurf

6.1.1. Haushaltssatzung 2008
(Drucks. Nr. 1961/2007 mit 2 Anlagen)

6.1.2. Mittelfristige Finanzplanung 2007 - 2011
(Drucks. Nr. 1962/2007 mit 1 Anlage)

6.1.3. Beratungsunterlagen für die Stadtbezirksräte im Haushaltsplan 2008
(Informationsdrucks. Nr. 15-1963/2007 mit 1 Anlage)

6.1.4. Haushaltsplan 2008 - Haushaltsmittel für die Stadtbezirksräte
(Informationsdrucks. Nr. 15-2208/2007 mit 1 Anlage)

6.1.5. Aufteilung der Verfügungsmittel für den Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide
(Drucks. Nr. 15-2465/2007)

6.1.6. Zusammenfassung der Änderungsanträge des Stadtbezirksrates zum Haushaltsplan 2008
(Drucks. Nr. 15-2516/2007)


6.2. Nahverkehrsplan 2008/ Entwurf
(Drucks. Nr. 2069/2007 mit 1 Anlage)

6.2.1. Änderungsantrag zu Drucksache 2069/2007 Nahverkehrsplan 2008/ Entwurf
(Drucks. Nr. 15-2374/2007)

6.2.2. Änderungsantrag zur Drucksache Nr.: 2069/2007
(Drucks. Nr. 15-2388/2007)

6.3. Schulstrukturreform Phase II - Standortplanung der weiterführenden Schulen
(Drucks. Nr. 2138/2007 mit 5 Anlagen)

6.3.1. Änderungsantrag zur Drucksache Nr.: 2138/2007
(Drucks. Nr. 15-2389/2007)

6.3.2. Änderungsantrag zu Schulstrukturreform Phase II - Standortplanung der weiterführenden Schulen
(Drucks. Nr. 15-2514/2007)

6.4. Umbenennung des ehemaligen Kinderheimes Rohdenhof
(Drucks. Nr. 2179/2007)

7. A N T R Ä G E

7.1. der SPD-Fraktion

7.1.1. Verkehrsschild „Tempo-30-Zone“ in der Elmstraße
(Drucks. Nr. 15-2378/2007)

7.1.2. Einladung eines Mitarbeiters von AHA zum Thema Sicherung der Mülldeponie – Lahe
(Drucks. Nr. 15-2375/2007)

7.1.3. Aufstellung von Fahrradbügel am Vahrenheider Markt
(Drucks. Nr. 15-2387/2007)

7.2. der CDU-Fraktion

7.2.1. Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche beim Queren des Prinz-Albrecht-Ringes zu Schulbeginn bzw. Schulende
(Drucks. Nr. 15-2393/2007)

7.2.2. Wegweiser durch Förderungen von Bundes- und EU-Projekten zur Aufhebung von Zugangsbarrieren
(Drucks. Nr. 15-2394/2007)

7.3. Interfraktionell

7.3.1. Dringlichkeitsantrag gemäß §§ 11 und 32 der Geschäftsordnung des Rates:
Keine Verlagerung der Asbesthalde von Wunstorf nach Lahe
(Drucks. Nr. 15-2461/2007)


8. M I T T E I L U N G E N

II. N I C H T Ö F F E N T L I C H E R T E I L

9. A N H Ö R U N G E N

9.1. Eingabe gemäß § 22 c NGO, Petition Nr.03/07
(Drucks. Nr. 2207/2007 mit 2 Anlagen)

10. Informationen über Bauvorhaben







I. Ö F F E N T L I C H E R T E I L

TOP 1.
Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und Beschlussfähigkeit sowie Feststellung der Tagesordnung

Herr Bezirksbürgermeister Battefeld eröffnete die Sitzung und stellte die ordnungsgemäße Einberufung und Beschlussfähigkeit fest.
Es wurden folgende Veränderungen zur Tagesordnung festgelegt:
Über die Dringlichkeit der DS 15-2461/2007 wurde abgestimmt. Die Abstimmung war einstimmig für die Dringlichkeit, die Drucksache wurde zur Behandlung unter TOP 7.3 eingeordnet.


TOP 2.
EINWOHNER- und EINWOHNERINNENFRAGESTUNDE

Es wurden folgende Themen angesprochen:

Ein Bürger fragte nach der Zuständigkeit für die Schulsportanlagen innerhalb der Stadtverwaltung und bemängelte gleichzeitig den schlechten Zustand der Anlage der GS Gartenheimstraße. Besonders die Sprunggrube und die Laufbahn seien teilweise nur eingeschränkt nutzbar. So sei in die Laufbahn hinein eine Mauer gebaut worden.

Bezirksbürgermeister Battefeld sagte eine Weiterleitung und Klärung zu.


TOP 3.
Genehmigung der Niederschrift über die Sitzung am 12.09.2007

Über die Niederschrift wurde abgestimmt. Es gab keine Änderungswünsche.

Mit 3 Enthaltungen


TOP 4.
A N F R A G E N

TOP 4.1.
der SPD-Fraktion

TOP 4.1.1.
Grünschnittpflege und Reinigung Verbindungsweg Sahlkamp – Stolzenbergring -
(Drucks. Nr. 15-2373/2007)

Bezirksratsherr Grobe verlas die Anfrage:

Der Verbindungsweg zwischen den Straßen Sahlkamp und Stolzenbergring ist aufgrund der eingestellten Pflege des Kleingartenvereins Buchholz e.V. in einem unsauberen Zustand.

Die SPD Fraktion fragt daher die Verwaltung:
  1. Warum hat der Kleingartenverein Buchholz e.V. die Pflege eingestellt und wer hat die Pflege des Grünstreifens übernommen?
  2. Wann erfolgt der Rückschnitt der Büsche?
  3. Ist AHA informiert, dass der Weg in das Kehrprogramm aufgenommen werden muss?


Frau Raab antwortete für die Verwaltung wie folgt:
  1. Der Fuß-/Radweg zwischen Sahlkamp und Stolzenbergring ist nicht Bestandteil der an den Bezirksverband Hannover der Kleingärtner e.V. verpachteten Fläche. Insofern war eine Pflege des Gehölzstreifens durch den Kleingärtnerverein eine freiwillige Leistung und keine Verpflichtung. Die Fläche ist im Eigentum und in der Verwaltung des Fachbereichs Tiefbau
  2. Ein Rückschnitt der Gehölze kann vom Fachbereich Tiefbau in der Zeit vom 01.10. bis 01.03. eines Jahres beauftragt werden.
  3. Die Reinigung des Fuß-/Radweges ist nach Straßenreinigungssatzung jeweils zur Hälfte durch die Anlieger der Einfamilienhausgrundstücke bzw. durch den Pächter der Kleingartenanlage durchzuführen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) wird die Situation jetzt prüfen und ggf. die Reinigungspflicht der Anlieger anmahnen.

Bezirksratsherr Grobe fragte nach, warum denn AHA auf dem unteren Teil nicht mit der Kehrmaschine reinige, sondern nur das obere Drittel.

Frau Raab erwiderte, dass höchstwahrscheinlich von den Anliegern kein Auftrag dazu an AHA erteilt wurde, da diese das ja dann auch bezahlen müssten. Sie werde diesbezüglich aber nochmals nachfragen.






TOP 4.1.2.
Umsetzen eines Baumes
(Drucks. Nr. 15-2386/2007)

Bezirksratsherr Meyer verlas die Anfrage:

Der öffentliche Fußweg zu den Eigentumsreihenhäusern Zehlendorfweg Nr. 39 – 55,
57 – 69 ungerade ist nur ca. einen Meter breit. Vor dem Grundstück Nr. 45 – 47 steht im öffentlichen Bereich eine ca. 10 Meter hohe Linde, deren Äste die Grundstücke überragen.
Aus diesem Grund möchten die Grundstückseigentümer den Baum gerne entfernen und gegen einen kleineren Baum ersetzen.

Deshalb fragt die SPD Bezirksratsfraktion die Verwaltung:

1. Kann der Baum entfernt und gegen einen kleineren Baum ersetzt werden?

2. Müssen eventuell Ersatzpflanzungen im näheren Umfeld vorgenommen werden?

3. Wer veranlasst die entsprechenden Maßnahmen und wer hat eventuell anfallende Kosten zu übernehmen?


Frau Raab antwortete für die Verwaltung:

Zu 1. bis 3.) Bei dem Baum handelt es sich um eine gut gewachsene, alte Holländische Linde (Tilia intermedia). Die Linde ist im Vergleich zu vielen Straßenbäumen sehr vital und erfüllt wichtige ökologische Funktionen z.B. für das Kleinklima und die Luftreinhaltung. Sie ist prägend für das Ortsbild. Der Überhang in die Privatgärten beträgt maximal 0,50 m.
Auf Grund ihrer Größe fällt die Linde unter die Baumschutzsatzung, die eine Entfernung untersagt.
Eine Entfernung der Linde (auch bei Ersatz) ist deshalb nicht zu verantworten.

Der Baum wird regelmäßig zweimal jährlich in Bezug auf die
Verkehrssicherheit überprüft und ggf. zurück geschnitten.

Eine Bürgerin warf ein, dass der Fußweg in diesem Bereich zwar neu gemacht wurde, aber nicht fachmännisch, so dass wieder jemand stolperte. Zu Protokoll genommen auf Wunsch von Bezirksratsherrn Meyer.
Frau Raab sagte, dass sie bei einer Ortsbesichtigung am Vortage keine Besonderheiten feststellen konnte, versprach aber eine Weiterleitung an die zuständige Stelle.

TOP 4.2.
von Bezirksratsfrau Krämer
(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)


TOP 4.2.1.
Schadstoffbelastung des Grundwassers im Bereich Sutelstr. / Gehaplatz
(Drucks. Nr. 15-2379/2007)

Bezirksratsfrau Krämer trug ihren Antrag vor:

Wie man der HAZ (26.09.2007) entnehmen konnte, bestehen im Bereich Sutelstraße, Gehaplatz (ehemaliges Geha-Gelände) erhöhte Schadstoffbelastungen im Grundwasser.

Hierzu fragen wir die Verwaltung:
  1. Welcher Art sind die grundwasserbelastenden Stoffe?
  2. Bestehen Gesundheitsgefährdungen?
  3. Welche Maßnahmen werden von der Verwaltung getroffen, damit sich mittel- und langfristig keine Gesundheitsgefährdungen daraus ergeben?


Frau Raab antwortete für die Verwaltung:
  1. Bei der Grundwasserbelastung im Bereich des Gehaplatzes handelt es sich um eine Verunreinigung durch leichtflüchtige halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW).
  2. Gesundheitsgefährdungen sind auf Grund der hydrogeologischen Situation, dem Grad der Belastung und hinsichtlich der städtebaulichen Strukturen (hoher Versiegelungsgrad, keine sensible Nutzung) auszuschließen bzw. nicht anzunehmen.
  3. Zur Kontrolle der Restbelastung wurden Beobachtungsbrunnen am Gehaplatz eingerichtet. Das Wasser wird durch einen Fachgutachter überwacht.


TOP 4.3.
der CDU-Fraktion

TOP 4.3.1.
Fahrbahnbegrenzung Wietzegraben Sahlkamp bis Königskinderweg
(Drucks. Nr. 15-2390/2007)

Bezirksratsherr Dewenter verlas die Anfrage:

Im Rahmen von Rohrverlegearbeiten im Laufe des Jahres 2006 waren umfangreiche Straßenbaumaßnahmen notwendig. Nach Abschluss der Arbeiten wurde festgestellt, dass der ursprüngliche Straßenzustand nicht wieder hergestellt worden ist.
Es fehlen die Bordsteineinfassungen ab Königskinderweg in nördlicher Richtung bis Einmündung der Straße Sahlkamp. Durch die fehlende Einfassung wird der Grüngürtel durch ein- und ausfahrende Fahrzeuge sehr stark abgenutzt. Insbesondere wird die Grünfläche in Höhe Sahlkamp Bunker durch parkende LKW/PKW auf Dauer beschädigt.

Hierzu fragen wir die Verwaltung:
  1. Ist von der Verwaltung vorgesehen, den ursprünglichen Zustand des Straße Wietzegraben nach Abschluss der Baumaßnahmen wieder herzustellen?
  2. Wie kann durch einfache Mittel verhindert werden, dass Teile des Grüngürtels von Autofahrern benutzt werden?

Frau Raab antwortete für die Verwaltung wie folgt:

Zu 1: Nachdem die Stadtwerke im genannten Straßenabschnitt gearbeitet haben wurde die Straße in diesem Jahr mit einer Oberfächenbehandlung (Rollsplitt) versehen. Bordsteineinfassungen hat es dort nicht gegeben und sind auch nicht vorgesehen, da der Grünstreifen gleichzeitig als Entwässerungsfläche für das Oberflächenwasser der Fahrbahn dient.

Zu 2: Die Fahrbahnmarkierung wird im genannten Straßenabschnitt zeitnah wieder aufgebracht. Dieses ist bisher nicht geschehen, weil der Rollsplitt erst eingefahren werden musste. Der Auftrag zur Markierung ist aber bereits erteilt. Die Markierung soll die Autofahrer vom Überfahren abhalten.


TOP 4.3.2.
Füchse im Wohnbereich
(Drucks. Nr. 15-2391/2007)

Bezirksratsherr Dr. Späth trug folgende Anfrage vor:

Bürgerinnen und Bürger werden häufig im Wohnumfeld von Füchsen überrascht. Das plötzliche Erscheinen eines Fuchses löst häufig neben dem Überraschungsmoment auch Erschrecken und Angst aus. Mitbürger sind ob dieses Geschehens verunsichert.

Hierzu fragen wir die Verwaltung:
  1. Sind die Ängste, die das plötzliche Erscheinen von Füchsen bei Bürgern auslösen, berechtigt, d.h. geht von den Füchsen eine potentielle Gefahr aus?
  2. Welche Strategie verfolgt die Verwaltung bezüglich der städtischen Fuchspopulation?
  3. Gedenkt die Verwaltung die Bürgerschaft über das zweckdienliche Verhalten bei Begegnung mit bzw. Auftreten von Füchsen zu informieren bzw. auf von Füchsen genutzte Räume hinzuweisen?

Frau Raab antwortete:
  1. Ängste der Bürger/Innen sind unberechtigt, denn von Füchsen geht keine direkte Gefahr aus. Es ist durchaus möglich, dass im Stadtgebiet, beispielsweise in Kleingartenkolonien, die Fluchtdistanzen geringer als in der freien Wildbahn sind, dennoch entziehen sich Füchse in der Regel durch Flucht dem Einfluss des Menschen, es sei denn, sie werden durch diesen aufgezogen oder widernatürlich gefüttert. Die Tollwut, als deren Hauptüberträger der Fuchs in der Vergangenheit fungierte, spielt schon seit Jahren im Stadtgebiet und in der Region Hannover keine Rolle mehr.
  2. Die Verwaltung sieht derzeit keine Notwendigkeit, die vorhandene Fuchspopulation im Stadtgebiet zu regulieren.
  3. Die Gesundheitsinstitutionen der Stadt weisen in regelmäßigen Abständen auf die indirekte Gefahr des Fuchsbandwurms und seine potentiellen Auswirkungen auf den Menschen hin. Hinweise auf Räume, in denen mit erhöhtem Fuchsaufkommen zu rechnen ist, sind nicht zweckdienlich, da der Fuchs faktisch den gesamten städtischen Raum besiedelt hat und selbst in der Innenstadt schon angetroffen wurde.

Bezirksratsherr Wruck fragte den Anfragensteller, ob es ein konkretes Vorkommnis als Anlass für diese Anfrage gäbe.
Darauf antwortete Bezirksratsherr Dr. Späth, dass auf dem Bothfelder Friedhof Füchse gesehen wurden.


TOP 4.3.3.
Kanalabdeckung Kugelfangtrift / Holzwiesen
(Drucks. Nr. 15-2392/2007)

Die Anfrage wurde von Bezirksratsherrn Dewenter vorgetragen:

Die unzureichende Befestigung der Kanalabdeckungen in den o.g. Straßen bzw. die ungleiche Anpassung in die Straßenoberfläche, geben Anlass zur Beanstandung durch Anwohner. Insbesondere beim Überfahren dieser Abdeckungen durch LKW entsteht zusätzliche Lärmbelästigung. Die Lärmbelästigungen sind insbesondere im Einmündungsbereich des Wilmersdorfer Wegs auf die Straße Kugelfangtrift sowie im Einmündungsbereich der Straße Hägewiesen / Alte Heide festzustellen. Auch im Verlaufe der Straße Holzwiesen geben zu tief liegende Kanalabdeckungen Anlass zur Beanstandung.

Hierzu fragen wir die Verwaltung:
  1. Ist der Verwaltung bekannt, dass insbesondere die Kanalabdeckungen im Stadtteil Sahlkamp Vahrenheide einer Instandsetzung bedürfen?
  2. Sind in der Zukunft Maßnahmen vorgesehen solche Beanstandungen zu beheben?
  3. Wann werden diese Maßnahmen abgeschlossen sein?


Für die Verwaltung antwortete Frau Raab wie folgt:

Die Anfrage wurde zuständigkeitshalber an den Eigenbetrieb Stadtentwässerung weitergeleitet. Dieser teilt mit, dass bis letzten Freitag (12.10.07) in etwa die Hälfte der Kanalabdeckungen in dem angegebenen Bereich kontrolliert worden ist. Dabei sind bereits ca. 20 Kanalabdeckungen festgestellt worden, die Mängel aufweisen.

Die vollständige Kontrolle wird erst im Laufe dieser Woche abgeschlossen sein, da die aufwendige Dokumentation durch eine hohe Anzahl von Mängeln sehr zeitaufwendig ist.
Wenn diese Dokumentation abgeschlossen ist, wird ein Störungsbericht erstellt und an die Bauabteilung der Stadtentwässerung zur Behebung der Schäden weitergegeben.

Eine genauere Ergebnisinformation wird in der 2. Hälfte der 42. Kalenderwoche nachgeliefert.
















TOP 5.
E N T S C H E I D U N G E N

TOP 5.1.
EIGENE MITTEL des Stadtbezirksrates

Bezirksbürgermeister Battefeld verlas die Vorschläge für die Zuwendungen und stellte sie zur Abstimmung.

TOP 5.1.1.
Errichtung eines Seilspielgerätes in der GS Tegelweg (Beihilfeantrag Nr. 34/2007)
(Drucks. Nr. 15-2453/2007)

Der Bezirksrat bewilligt nachstehende Zuwendung:

Empfänger : Grundschule Tegelweg
Betrag : 3.400,-- €, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist
Verwendungszweck : Errichtung eines Seilspielgerätes
(Beihilfeantrag Nr. 34/2007)

Einstimmig


TOP 5.1.2.
Anschaffung eines Transportbollerwagens in der Kita Dunantstraße (Beihilfeantrag Nr. 36/2007)
(Drucks. Nr. 15-2454/2007)

Der Bezirksrat bewilligt nachstehende Zuwendung:

Empfänger : Kita Dunantstraße
Betrag : 1.000,-- €, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist
Verwendungszweck : Anschaffung eines Transportbollerwagens
(Beihilfeantrag Nr. 36/2007)

Einstimmig


TOP 5.1.3.
Sanierung des Tennenplatzes des OSV Hannover (Beihilfeantrag Nr. 38/2007)
(Drucks. Nr. 15-2455/2007)

Der Bezirksrat bewilligt nachstehende Zuwendung:

Empfänger : OSV Hannover
Betrag : 3.500,-- €, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist
Verwendungszweck : Sanierung des Tennenplatzes
(Beihilfeantrag Nr. 38/2007)

Einstimmig



TOP 5.1.4.
Anschaffung eines mobilen Geschwindigkeitsmessgerätes durch den Bürgerverein Isernhagen-Süd (Beihilfeantrag Nr. 39/2007)
(Drucks. Nr. 15-2457/2007)

Der Bezirksrat bewilligt nachstehende Zuwendung:

Empfänger : Bürgerverein Isernhagen-Süd
Betrag : 800,-- €, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist
Verwendungszweck : Anschaffung eines mobilen Geschwindigkeitsmessgerätes
(Beihilfeantrag Nr. 39/2007)

Einstimmig


TOP 5.1.5.
Kinderveranstaltung zum 20. Jubiläum des Förderverein Bothfelder Kulturtreff (Beihilfeantrag Nr. 40/2007)
(Drucks. Nr. 15-2458/2007)

Der Bezirksrat bewilligt nachstehende Zuwendung:

Empfänger : Förderverein Bothfelder Kulturtreff
Betrag : 600,-- €, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist
Verwendungszweck : Kinderveranstaltung zum 20. Jubiläum
(Beihilfeantrag Nr. 40/2007)

Einstimmig


TOP 5.1.6.
Lesetag am 23.11.2007 in der IGS Vahrenheide/Sahlkamp (Beihilfeantrag Nr. 41/2007)
(Drucks. Nr. 15-2459/2007)

Der Bezirksrat bewilligt nachstehende Zuwendung:

Empfänger : IGS Vahrenheide/Sahlkamp
Betrag : 400,-- €, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist
Verwendungszweck : Lesetag am 23.11.2007
(Beihilfeantrag Nr. 41/2007)

Einstimmig


TOP 5.1.7.
Schalldämmung im Kindergarten des Förderverein Kindergarten Isernhagen Süd e.V.
(Beihilfeantrag Nr. 42/2007)

(Drucks. Nr. 15-2460/2007)

Der Bezirksrat bewilligt nachstehende Zuwendung:

Empfänger : Förderverein Kindergarten Isernhagen Süd e.V.
Betrag : 2.000,-- €, wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist
Verwendungszweck : Schalldämmung im Kindergarten
(Beihilfeantrag Nr. 42/2007)

Einstimmig


TOP 6.
A N H Ö R U N G E N

TOP 6.1.
Anhörung zum Haushaltsplanentwurf

TOP 6.1.1.
Haushaltssatzung 2008
(Drucks. Nr. 1961/2007 mit 2 Anlagen)

Änderungsanträge zum Haushalt:

1. Interfraktioneller Änderungsantrag
Finanzstelle 4510.000, Finanzposition 718000, Position 5.8
Stadtteilbauernhof Sahlkamp

Die veranschlagten Mittel in Höhe von 51.809 €
werden erhöht um 35.191 €
auf 87.000 €

18 Stimmen dafür, 1 Stimme dagegen, 0 Enthaltungen


2. Änderungsantrag der SPD-Fraktion zum EPI 6
Finanzstelle 6152.000 Finanzposition 656 000
Mittel für den Quartiersfond in Vahrenheide, Hainholz und Mittelfeld

Bezirksratsherr H. Grunenberg trug den Änderungsantrag vor

Die Verwaltung wird beauftragt, aus dem Haushaltsansatz 2008 "Mittel für den Quartiersfond in Vahrenheide, Hainholz und Mittelfeld" wie im Jahr 2007 für den Quartiersfond Vahrenheide Mittel in Höhe von 25.000,00 Euro bereitzustellen.

Einstimmig


3. Änderungsantrag der SPD-Fraktion zum EPI 7
Finanzstelle 7910.000 Finanzposition 6000 00
lokale Ökonomie, Leerstandsmanagement hier im Stadtteil Sahlkamp

Bezirksratsherr Meyer verlas den Änderungsantrag

Bezirksratsherr Wruck fragte nach, was mit dem Begriff lokale Ökonomie in diesem Antrag gemeint sei.
Bezirksratsherr Meyer antwortete, dass damit das Gebiet um das Hochhaus Sahlkamp gemeint sei.

Die Verwaltung wird beauftragt, für Projekte lokaler Ökonomie im Stadtteil Sahlkamp 25.000,00 Euro aus dem vorhandenen Etat des Bereiches Wirtschaftsförderung bereitzustellen.

Einstimmig


4. Änderungsantrag der SPD-Fraktion zum EPI 5
Finanzstelle 5800.002, Finanzposition 96 00 00
ökol.Aufwertung von Schulhöfen, Spiel-und Grünflächen

Bezirksratsherr U. Grunenberg verlas den Änderungsantrag.

Die Verwaltung wird beauftragt, für die ökologisch Aufwertung von Schulhöfen, Spiel-und Grünflächen nach Kriterien der Stadtbezirksräte die Mittel in gleicher Höhe wie im Jahr 2007 (260.000,00 Euro) in den Haushalt 2008 einzusetzen

Einstimmig


Bezirksbürgermeister Battefeld verlas den Beschlusstext zum Haushaltsplanentwurf und stellt ihn zur Abstimmung.

Der Haushaltsplanentwurf 2008 sowie die mittelfristige Finanzplanung 2007-2011 wird vom Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide unter Berücksichtigung der zuvor vom Bezirksrat beschlossenen Änderungsanträge zur Kenntnis genommen.

Einstimmig.


TOP 6.1.2.
Mittelfristige Finanzplanung 2007 - 2011
(Drucks. Nr. 1962/2007 mit 1 Anlage)

Der Haushaltsplanentwurf 2008 sowie die mittelfristige Finanzplanung 2007-2011 wird vom Bezirksrat Bothfeld-Vahrenheide unter Berücksichtigung der zuvor vom Bezirksrat beschlossenen Änderungsanträge zur Kenntnis genommen.

Einstimmig.


TOP 6.1.3.
Beratungsunterlagen für die Stadtbezirksräte im Haushaltsplan 2008
(Informationsdrucksache Nr. 15-1963/2007 mit 1 Anlage)

Zur Kenntnis genommen



TOP 6.1.4.
Haushaltsplan 2008 - Haushaltsmittel für die Stadtbezirksräte
(Informationsdrucksache Nr. 15-2208/2007 mit 1 Anlage)

Zur Kenntnis genommen

TOP 6.1.5.
Aufteilung der Verfügungsmittel für den Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide
(Drucks. Nr. 15-2465/2007)

Bezirksbürgermeister Battefeld verlas den Antrag und stellte ihn zur Abstimmung.

Der Stadtbezirksrat beschloss:

Die im Haushaltsplanentwurf 2008 bei der Finanzstelle 0011.000, Finanzposition 718000 für den Stadtbezirk Bothfeld-Vahrenheide veranschlagten eigenen Haushaltsmittel in Höhe von 29.600 € werden wie folgt aufgeteilt:
Eigene Haushaltsmittel des Bezirksrates 28.100 €

Verfügungsmittel 1.500 €
Einstimmig



TOP 6.2.
Nahverkehrsplan 2008/ Entwurf
(Drucks. Nr. 2069/2007 mit 1 Anlage)

Beschluss

der als Anlage beigefügten Stellungnahme der Landeshauptstadt Hannover zum Entwurf des Nahverkehrsplanes 2008 der Region Hannover zuzustimmen.

Einstimmig, mit den beschlossenen Änderungsanträgen


TOP 6.2.1.
Änderungsantrag zu Drucksache 2069/2007 Nahverkehrsplan 2008/ Entwurf
(Drucks. Nr. 15-2374/2007)

Bezirksratsherr Grobe verlas den Änderungsantrag.

Bezirksratsherr Blaschzyk sicherte die Unterstützung der CDU-Fraktion zu diesem Antrag zu, allerdings gehe er nicht davon aus, dass alle Hochbahnsteige auf einmal in den Plan gelangen würden.


Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, in der Anlage zur Drucksache 2069/2007 unter 3.3.2 Nachrüstungsprogramm für Hochbahnsteige, folgende Umbaumaßnahmen für die Stadtbahnlinie 7 mit aufzunehmen:
- Bothfeld – Kirche, Bothfeld, Kurze-Kamp-Straße, Bothfeld – Friedhof und Fasanenkrug -.

Einstimmig
TOP 6.2.2.
Änderungsantrag zur Drucksache Nr.: 2069/2007
(Drucks. Nr. 15-2388/2007)

Bezirksratsherr Spiegelhauer trug den Text des Änderungsantrages vor.

Bezirksratsherr Dr. Rose merkte an, dass die Verwaltung bis jetzt noch keinen notwendigen Mehraufwand für P+R-Plätze sehen würde durch die Einführung des Luftreinhalteplanes.
Bezirksratsherr Emmelmann berichtete von Sitzungen der Ratsgremien in denen dieses Thema behandelt wurde und bestätigte die Aussage von Herrn Dr. Rose.


Der Bezirksrat beschloss:

Die Verwaltung wird gebeten, in die Anlage 1 zur Drucksache Nr.: 2069/2007 folgende Änderung aufzunehmen:

Park + Ride-Station Lahe
(Zu Kapitel E V Park + Ride / Bike + Ride (S.264), Anmerkungen zu konkreten P+R-Standorten, Station Lahe, vorletzte Seite)

Im Rahmen der Neugestaltung der Park + Ride-Station Lahe wird eine größtmögliche Anzahl öffentlicher P+R-Stellplätze geschaffen. Trotz der notwendigen Reduzierung der Kapazitäten - bedingt durch die Veräußerung des Bereichs der ehemaligen Umsteigeanlage und des westlichen Teils der P+R-Anlage Lahe - ist hierbei eine mögliche Höchstzahl von 250 öffentlichen P+R-Stellplätzen einzurichten.

Einstimmig


TOP 6.3.
Schulstrukturreform Phase II - Standortplanung der weiterführenden Schulen
(Drucks. Nr. 2138/2007 mit 5 Anlagen)

Beschluss:

1. die Gesamtzügigkeiten von Hauptschulen (HS) auf 21,6 Züge (siehe hierzu Anlage 1, lfd. Nr. 1.1) festzuschreiben und zum 01.08.2008 für die Klassenbildung des 5. Jahrganges anzuwenden,

2. die Gesamtzügigkeiten von Realschulen (RS) auf 34,5 Züge (siehe hierzu Anlage 1, lfd. Nr. 1.2) festzuschreiben und zum 01.08.2008 für die Klassenbildung des 5. Jahrganges anzuwenden,

3. die Gesamtzügigkeiten von Gymnasien (GY) auf 66 Züge (siehe hierzu Anlage 1, lfd. Nr. 1.3) festzuschreiben und zum 01.08.2008 für die Klassenbildung des 5. Jahrganges anzuwenden,

4. die Gesamtzügigkeiten von Integrierten Gesamtschulen (IGS) auf 35 Züge (siehe hierzu Anlage 1, lfd. Nr. 1.4) festzuschreiben und zum 01.08.2008 für die Klassenbildung des 5. Jahrganges anzuwenden,

5. die Festlegungen zu 1 bis 4 spätestens zum Schuljahr 2011/12 anhand der tatsächlichen Entwicklung erneut zu überprüfen,

6. die kombinierte Haupt- und Realschule (HRS) im Fössefeld komplett aufzulösen und zum 01.08.2008 mit dem Auslauf und der Umsiedlung der verbleibenden Klassenverbände zu beginnen,

7. die Hauptschule Kronsbergschule und Realschule Freiherr-v.-Stein-Schule im Schulzentrum Bemerode komplett aufzulösen und zum 01.08.2008 mit dem Auslauf und der Umsiedlung der verbleibenden Klassenverbände zu beginnen,

8. fünf neue kombinierte Haupt- und Realschulen (HRS) zum 01.8.2008 einzurichten, die bisherigen einzelnen Schulen aufzulösen und die verbleibenden Klassenverbände in die neuen kombinierten Haupt- und Realschulen zu überführen, und dabei

a. aus der Hauptschule Ada-Lessing-Schule und der Realschule Lotte-Kestner-Schule eine 5zügige HRS im Schulzentrum Bothfeld zu bilden,
b. aus der Hauptschule Anne-Frank-Schule und Realschule Emil-Berliner-Schule eine 5zügige HRS im Schulzentrum Stöcken zu bilden und dafür das Schulzentrum um 4 bis 5 allgemeine Unterrichtsräume (AUR) auszubauen,
c. aus der Hauptschule im Schulzentrum Ahlem und Realschule im Schulzentrum Ahlem eine 3zügige HRS zu bilden,
d. aus der Hauptschule im Schulzentrum Badenstedt und der Realschule Badenstedt eine 5zügige HRS im Schulzentrum Badenstedt zu bilden,
e. aus der Johannes-Kepler-Realschule und der Hauptschule Peter-Ustinov-Schule eine 4zügige HRS mit Außenstelle in der Nordfeldstraße zu bilden,
9. die Außenstellen der Realschule Lotte-Kestner-Schule (Gartenheimstraße) und der Realschule im Schulzentrum Ahlem (Tegtmeyerallee) zum 01.08.2008 aufzugeben,
10. die Außenstelle der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule von der Loccumer Straße zum 01.08.2008 in die Suthwiesenstraße zu verlagern und die Realschule 3zügig weiterzuführen (Siehe Tellkampfschule),
11. zwei Außenstellen von Gymnasien langfristig zu erhalten, da es sich nicht um "echte" Außenstellen handelt, und zwar
a. Humboldtschule (Petristraße),
b. Ricarda-Huch-Schule (Edenstraße),
12. fünf Außenstellen von Gymnasien zum nächstmöglichen Zeitpunkt aufzugeben, und zwar
a. Elsa-Brändström-Schule (Altenbekener Damm),
b. Herschelschule (Sahlkamp),
c. Kaiser-Wilh.- und Ratsgymnasium (Lüerstraße),
d. Tellkampfschule (Suthwiesenstraße) - hier ist ein Umbau im Stammgebäude und eine temporäre Bereitstellung von mobilen Unterrichtsräumen (2 AUR) erforderlich,
e. Wilhelm-Raabe-Schule (Birkenstraße) ,
13. sechs Außenstellen von Gymnasien zunächst noch weiter zu führen:
a. Goetheschule (An Mußmann´s Haube),
b. Helene-Lange-Schule (Schulzentrum Badenstedt),
c. Käthe-Kollwitz-Schule (Gottfried-Keller-Straße),
d. Leibnizschule (Gartenheimstraße),
e. Lutherschule (An der Uhlandstraße),
f. Sophienschule (Lüerstraße).

Hier ist spätestens 2011/12 zu prüfen, ob weitere Außenstellen aufgegeben werden können,
14. im Schulzentrum Bemerode für die IGS Kronsberg eine Außenstelle mit 3 Zügen Sek I und 4 Zügen Sek II einzurichten und

15. die Verwaltung zu beauftragen, die Umsetzung der Schulstrukturreform Phase II zum 01.08.2008 einzuleiten und die erforderlichen Genehmigungen der Landesschulbehörde gemäß § 106 NSchG einzuholen sowie die freiwerdenden Grundstücke bzw. Schulgebäude einer Weiternutzung bzw. Verwertung zuzuführen.

Mit 1 Enthaltung, bei den beschlossenen Änderungsanträgen


TOP 6.3.1.
Änderungsantrag zur Drucksache Nr.: 2138/2007
(Drucks. Nr. 15-2389/2007)

Bezirksratsherr Spiegelhauer trug den Änderungsantrag vor.
Die Begründung zu Punkt 1 des Antrages trug Bezirksratsherr H. Grunenberg vor, zu Punkt 2 tat dies Bezirksratsherr Spiegelhauer.

Bezirksratsherr Dr. Rose beantragte getrennte Abstimmung der beiden Punkte. Die CDU-Fraktion wolle dem Punkt 1 so folgen, man sei aber bei Punkt 2 des Antrages diametral auseinander.

Bezirksratsherr Wruck sah die Gesamtschule als gutes ergänzendes Angebot und würde diesen Weg mitgehen, wenn der Elternwunsch tatsächlich nachgewiesen werden würde. Gleichzeitig wies er aber darauf hin, dass die Anzahl der Gymnasiasten auf IGS erfahrungsgemäß sehr gering seien und deshalb das Leistungsniveau nicht unbedingt sehr hoch sei. Außerdem sprach er sich gegen eine Ungleichbehandlung von Schulformen bei der Ausstattung aus. Er kündigte an, sich bei Punkt 2 der Stimme enthalten zu wollen.

Bezirksratsherr Blaschzyk ging auf die Pisa-Studie ein und stellte fest, dass diese überhaupt nichts über Vor- und Nachteile des dreigliedrigen Schulsystems aussage.

Bezirksratsfrau Kapitza widersprach Bezirksratsherren Spiegelhauer, dass weniger Abiturienten gleichbedeutend seien mit weniger Hochschulabsolventen. In anderen Ländern gebe es ganz andere Systeme und Wertigkeiten. So sei es teilweise so, dass sogar Krankenschwestern als studiert zählen würden.

Bezirksratsfrau Brauer erinnerte an die Aufgabe des Stadtbezirksrates als Impulsgeber zu gelten und hier gehe es um Kinder des Stadtbezirkes.

Bezirksratsherr Hedrich ging auf die Ursprünge des dreigliedrigen Schulsystems ein, das früher Akademiker, Ingenieure und Angestellte sowie einfache Arbeiter hervorbringen sollte. Dieses sei aber nicht mehr in der Lage alle Aufgaben zu erfüllen. Es sei also eine Bildungsoffensive notwendig. Diese versuche man mit der IGS einzuleiten. Außerdem sei die Dreigliedrigkeit der Schule eigentlich undemokratisch. Dass der Bedarf nicht so korrekt ermittelbar sei zur Zeit liege seiner Meinung nach daran, dass es auch noch kein konzeptionelles Angebot gebe. Sei dieses da, steige auch der Bedarf.

Bezirksratsherr Dr. Späth sagte, dass die Eltern meist an einer Ganztagsbetreuung der Schüler interessiert seien. Dies aber sei schulformneutral.

Bezirksratsherr Bodirsky kündigte an, dass sich seine Fraktion in Punkt 2 der Stimme enthalten werde. Sie ständen zwar dem Anliegen positiv gegenüber, aber erst sollten auch die Landesregierung und die Schule mitziehen, sowie ein eindeutiger Elternwille vorhanden sein.

Bezirksratsfrau Brauer berief sich auf den Elternwillen, der vorhanden sei. Ihr käme in der Diskussion zu viel "Ja, aber..." vor. Hier sollte nur ein Prüfauftrag auf den Weg gebracht werden.

Bezirksratsherr Blaschzyk merkte an, dass nicht das dreigliedrige Schulsystem, sondern die Debatte darüber von gestern sei. Schließlich habe die PISA-Studie nichts gesagt über das System, sondern über die Qualität. Ihm wäre es lieber, wenn die SPD die Hauptschule stärken würde, statt sie schlecht zu reden.

Bezirksratsherr Hedrich sagte, dass man die Arbeit der KollegInnen nicht schlechtreden werde (schließlich sei er selbst HS-Lehrer), aber die HS sei nun mal zu einer "Restschule" geworden. Ein gegenseitiges "Hochziehen" sei nicht zu verzeichnen aus Mangel an Leistungsträgern. Eine gemeinsame Schule habe da größere Möglichkeiten und sei humaner.

Bezirksratsherr Dr. Rose brachte zum Ausdruck, dass die CDU den Elternwillen akzeptieren wolle und diese sollten auch entscheiden, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken. Der Fokus solle zur Zeit auf eine Verbesserung des Angebotes der anderen Schulen im Stadtbezirk gerichtet werden.

Bezirksratsherr Dr. Späth äußerte sich froh, dass die Fraktion Bündnis 90/Grüne den Elternwillen als Leitmotiv ausgegeben habe, es gäbe da in der Vergangenheit auch andere Beispiele.

Bezirksratsherr Spiegelhauer bat um Zustimmung zum Antrag zur Schaffung neuer Schulplätze.


Der Bezirksrat beschloss:

Die Verwaltung wird gebeten, in die Drucksache Nr.: 2138/2007 folgende Änderungen aufzunehmen:

1. Gymnasien (Anlage 1, Pkt. 1.31, Nr. 5)

Die Herschelschule wird, wie von der Schule, dem Schulleitersprecherkreis der Gymnasien, dem Arbeitskreis Schulstrukturreform und dem Stadtelternrat vorgeschlagen, als 4-zügiges Gymnasium weitergeführt.

Punkt 1: einstimmig

2. Integrierte Gesamtschulen (Anlage 1, Pkt. 1.41)

Im Stadtteil Bothfeld wird - unmittelbar nach Aufhebung des Neugründungsverbots - eine weitere Integrierte Gesamtschule errichtet.
Darüber hinaus wird geprüft, welche städtischen Schulgebäude in Bothfeld sich für die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule eignen.

Punkt 2. ...abgelehnt mit 8 Stimmen dafür, 8 Stimmen dagegen und 3 Enthaltungen


TOP 6.3.2.
Änderungsantrag zu Schulstrukturreform Phase II - Standortplanung der weiterführenden Schulen
(Drucks. Nr. 15-2514/2007)

Bezirksratsherr Dr. Rose trug den Änderungsantrag vor.

Bezirksratsherr Hedrich fragte nach, was in dem Antrag mit Kooperation zwischen 2 Schulen gemeint sei und wie das mit der Verschmelzung gemeint sei. Seines Wissens nach sollten nur die Kollegien verschmelzen und eine Leitung geschaffen werden, aber die Schulen als solche bestehen bleiben.
Er halte die Möglichkeiten für Kooperationen noch für sehr ausbaufähig.

Bezirksratsherr Dr. Rose antwortete, dass die Lotte-Kestner-Schule geäußert habe, dass sie nicht in eine Überstruktur überführt werden, sondern eine eigenständige Schule bleiben wolle. Sie blieben zwar rechtlich selbständig, aber würden Angebote optimieren.

Bezirksratsherr Dr. Späth äußerte, dass die Karl-Jatho-Schule wohl aus diesem Prozess herausgehalten wurde.

Bezirksratsherr Hedrich antwortete, dass die Karl-Jatho-Schule sich gewundert hätte, dass sie nicht mit einbezogen wurden bei dem Angebot. Des weiteren wies er darauf hin, dass keine offizielle Stellungnahme der Ada-Lessing-Schule vorliege, sondern nur eine Meinung der neuen Schulleiterin, aber kein Beschluss der Gesamtkonferenz. Das Stimmungsbild an der Schule sehe durchaus anders aus


abgelehnt mit 8 Stimmen dafür, 10 Stimmen dagegen, 1 Enthaltung


TOP 6.4.
Umbenennung des ehemaligen Kinderheimes Rohdenhof
(Drucks. Nr. 2179/2007)

Bezirksbürgermeister Battefeld trug den Antrag vor und stellte ihn zur Abstimmung.

Beschluss:

zu beschließen, das ehemalige Kinderheim Rohdenhof in "Rohdenhof - Soziales und Kulturelles Zentrum" umzubenennen.

Einstimmig



TOP 7.
A N T R Ä G E


TOP 7.1.
der SPD-Fraktion


TOP 7.1.1.
Verkehrsschild „Tempo-30-Zone“ in der Elmstraße
(Drucks. Nr. 15-2378/2007)

Bezirksratsherr U. Grunenberg verlas den Antrag.

Beschluss:

Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird gebeten, das Verkehrsschild „Beginn der Zone mit zulässiger Höchstgeschwindigkeit 30 „ in der Elmstraße , direkt an die Ecke Elmstraße/ General – Wever – Straße aufzustellen , damit die Kinder der Kindertagesstätte Elmstraße 2 sicher die Kita erreichen und verlassen können.

Einstimmig


TOP 7.1.2.
Einladung eines Mitarbeiters von AHA zum Thema Sicherung der Mülldeponie – Lahe
(Drucks. Nr. 15-2375/2007)

Bezirksratsherr Grobe las den Antrag vor.

Bezirksratsherr Dr. Rose gab zu bedenken, dass im November das Schwerpunktthema Verkehr geplant sei.
Frau Raab sagte, dass es sich ja bei AHA um einen Betrieb der Region handele und man sehr wenig Einfluss darauf habe, zu welcher Sitzung jemand kommen würde.

Der Antragstext wurde nach weiteren Einwendungen unverändert zur Abstimmung gestellt.

Beschluss:

Der Bezirksrat möge beschließen:
Die Verwaltung wird aufgefordert einen Mitarbeiter von AHA zu der Nov. 2007 Sitzung einzuladen, der konkrete Aussagen über den Sachstand machen kann:
- sichere Zukunft für Hannovers höchsten Berg -.

Einstimmig







TOP 7.1.3.
Aufstellung von Fahrradbügel am Vahrenheider Markt
(Drucks. Nr. 15-2387/2007)

Bezirksratsherr U. Grunenberg trug den Antrag vor.

Beschluss:

Der Bezirksrat möge beschließen:

Die Verwaltung wird gebeten, sowohl im östlichen als auch im westlichen Eingangsbereich des Vahrenheider Marktes Fahrradbügel aufzustellen. Mit dieser Maßnahme wird eine weitere gestalterische Aufwertung des Vahrenheider Marktes durchgeführt.

Einstimmig


TOP 7.2.
der CDU-Fraktion


TOP 7.2.1.
Verkehrssicherheit für Kinder und Jugendliche beim Queren des Prinz-Albrecht-Ringes zu Schulbeginn bzw. Schulende
(Drucks. Nr. 15-2393/2007)

Diesen Antrag verlas Bezirksratsherr Dr. Späth.

Auf Wunsch der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in die Fraktionen gezogen



TOP 7.2.2.
Wegweiser durch Förderungen von Bundes- und EU-Projekten zur Aufhebung von Zugangsbarrieren
(Drucks. Nr. 15-2394/2007)

Bezirksratsherr Dr. Späth trug diesen Antrag vor.

Der Bezirksrat beschloss:

Die Verwaltung wird gebeten, durch gezielte Maßnahmen eine Verbesserung des Informationsflusses zwischen bundes- und EU-konformen antragsberechtigten Institutionen und potentiellen Fördermittelempfängern (im Sinne von Projektbetreibern) zu erarbeiten. Das Arbeitsergebnis sollte in Form eines Faltblattes festgehalten werden.

Einstimmig






TOP 7.3.
Interfraktionell


TOP 7.3.1.
Dringlichkeitsantrag gemäß §§ 11 und 32 der Geschäftsordnung des Rates:
Keine Verlagerung der Asbesthalde von Wunstorf nach Lahe

(Drucks. Nr. 15-2461/2007)

Bezirksbürgermeister Battefeld trug den Dringlichkeitsantrag vor.

Bezirksratsherr Spiegelhauer erläuterte neue Erkenntnisse zu dem Sachstand wonach die Region plane die Betriebsgenehmigung zu ändern und ein Planfeststellungsverfahren zu eröffnen, nach dem die Deponie zur Sondermülldeponie werde. Er bat folgende Fragen im Protokoll festzuhalten:
  • Wer sind die handelnden Personen in diesem Planungsverfahren, wo liegt die Planungshoheit?
  • Welche Rolle spielt die Landeshauptstadt Hannover dabei, inwiefern wird sie an der Planung beteiligt?

Bezirksbürgermeister Battefeld gab bekannt, dass er am folgenden Tag zur Beiratssitzung von AHA gehe.

Der Bezirksrat beschloss:

Rat und Verwaltung werden dringend aufgefordert, die Region Hannover zu veranlassen, von dem Vorhaben, die asbesthaltigen Ablagerungen in Wunstorf zur Zentraldeponie Hannover-Lahe zu verlagern, Abstand zu nehmen und keine diesbezügliche Änderung der Deponiegenehmigung zu betreiben.

Einstimmig



TOP 8.
M I T T E I L U N G E N

Bezirksratsherr Battefeld stellte den Jugend-Stadtführer der Lotte-Kestner-Schule vor, zu dem der Stadtbezirksrat einen Zuschuss gegeben hatte.
Er wies nochmals darauf hin, dass im November das Hauptthema Verkehr in der Sitzung behandelt werde.




Für die Niederschrift



Battefeld Raab Selig
Bezirksbürgermeister Koordinatorin Sachbearbeiter