Änderungsantrag zum Haushalt Nr. H-0422/2019:
Teilhaushalt: 41 Kultur
Produkt: 25201 Bildende Kunst und Medienkunst
Ertrag/Aufwand: Projeltförderung Bildende Kunst

Inhalt der Drucksache:

Den Antragstext finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Teilhaushalt: 41 Kultur
Produkt: 25201 Bildende Kunst und Medienkunst
Ertrag/Aufwand: Projeltförderung Bildende Kunst

Antrag zu beschließen:

Folgende Ansatzveränderung ab dem Haushaltsjahr 2019 vorzunehmen:

Der Aufwand in Höhe von 30.450 Euro
wird um 20.000 Euro
auf insgesamt 50.450 Euro erhöht.

Die Verwaltung wird zudem beauftragt, dem Kulturausschuss über die Entwicklung der Antragstellung sowie über die Vergabe der Förderungen jährlich eine Infodrucksache vorzulegen.

Begründung:

Für die Förderung von Projekten von Bildender KünstlerInnen steht ein seit über zehn Jahren nahezu unveränderter jährlicher Förderansatz von 30.450 € im Haushalt des Kulturbüros zur Verfügung. Gefördert werden vorwiegend Ausstellungsprojekte Bildender KünstlerInnen, Workshops sowie verschiedene Veranstaltungsformate mit Bezug zur Bildenden Kunst. Ein kleiner Teil der Projektmittel ist des Weiteren für Materialkostenzuschüsse reserviert. Die städtische Förderung macht im Bereich Bildende Kunst durchschnittlich ca. 50 % des finanziellen Volumens der Projekte aus. Neben dem städtischen Zuschuss werden die Projekte in der Regel durch Eigenmittel sowie teilweise durch Drittmittel finanziert. Die städtische Förderung stellt jedoch in den meisten Fällen einen entscheidenden Finanzierungsanteil da und ist häufig ausschlaggebend dafür, ob das Projekt realisiert werden kann.
Die Anzahl der AntragsstellerInnen sowie der Antragsvorhaben hat sich in den letzten Jahren auch im Bereich der Bildenden Kunst deutlich erhöht. So ist die Anzahl der Antragsvorhaben von 20 im Jahr 2015 auf 34 im Jahr 2017 gestiegen. Da aufgrund der Antragslage im Jahr 2018 davon auszugehen ist, dass die Zahl der Antragsvorhaben in den kommenden Jahren weiterhin stark steigern wird, ist eine Erhöhung der Mittel dringend notwendig. Unter anderem durch die Einrichtung der Atelier- und Projektraumförderung ist der Standort Hannover für KünstlerInnen, AusstellunsgmacherInnen, KuratorerInnen und InhaberInnen von Projekträumen signifikant interessanter geworden. Um diesen Fortschritt auch im Rahmen einer nachhaltigen Kulturentwicklung zu verstetigen, sollen die Projektfördermittel erhöht werden.




Christine Kastning Dr. Freya Markowis Wilfried H. Engelke
Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender