Informationen:
verwandte Drucksachen:
| H-0384/2023 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- 28.11.2022: Jugendhilfeausschuss: 1 Stimme dafür, 11 Stimmen dagegen, 2 Enthaltungen
Antragsteller(in):
Fraktion Die PARTEI & Volt
| H-0384/2023 (Originalvorlage) |
Fraktion Die PARTEI & Volt
Die Verwaltung stellt entsprechende Mittel für die Prüfung eines Kinder- und Jugendparlamentes in der Landeshauptstadt Hannover ein. Dabei sollen Erfahrungen aus anderen Kommunen ebenso Einzug einhalten, wie die Expertise von entsprechenden Vereinen wie “Politik zum Anfassen”, den Vereinen der Jugendarbeit sowie die Wünsche und Forderungen der Kinder und Jugendlichen selbst. Es sollen die Vor- und Nachteile bestehender Parlamente herausgearbeitet werden und ein Fokus darauf gelegt werden, wie so ein Parlament von den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen aus gedacht werden kann.
Beteiligungen werden immer wichtiger, doch vor allem Kinder und Jugendliche sind von diesen Prozessen oft ausgeschlossen. Zwar gibt es sehr gute Projekte zur Förderung von Partizipation und Demokratie, aber ein wirkliches Gremium als dauerhaftes Sprachrohr für die Interessen der Kinder und Jugendlichen fehlt der Landeshauptstadt. Mit der Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei EU-Wahlen – zusätzlich zum kommunalen Wahlalter von 16 Jahren – wird jugendliche politische Mitwirkung und Vorbereitung auf diese Verantwortung noch wichtiger. Deswegen bedarf es einer Prüfung.