Informationen:
verwandte Drucksachen:
| H-0315/2025 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- 06.11.2024: Stadtentwicklungs- und Bauausschuss: 6 Stimmen dafür, 0 Stimmen dagegen, 5 Enthaltungen
Antragsteller(in):
SPD-Fraktion, CDU-Fraktion und FDP-Fraktion
| H-0315/2025 (Originalvorlage) |
SPD-Fraktion, CDU-Fraktion und FDP-Fraktion
Antrag zu beschließen:
1. Folgende Ansatzveränderung in 2025 vorzunehmen:
Der Aufwand in Höhe von 345.000 Euro
wird um 100.000 Euro
auf insgesamt 445.000 Euro erhöht.
2. Folgende Ansatzveränderung ab 2026 vorzunehmen:
Der Aufwand in Höhe von 345.000 Euro
wird um 250.000 Euro
auf insgesamt 595.000 Euro erhöht.
Die Verwaltung wird beauftragt, einen Förderansatz aufzulegen, aus dem Maßnahmen des Quartiersmanagements bzw. Personalkosten für das Quartiersmanagement sowohl von Vereinen und Verbänden als auch (gemeinnützigen) Unternehmen schwerpunktmäßig in ehemaligen Sanierungsgebieten und in neu entstehenden/entstandenen Stadtquartieren gefördert werden sollen.
Außerdem wird die Verwaltung beauftragt, zu prüfen, ob eine Aufstockung des Fördertopfes durch Drittmittel möglich ist bzw. ob die Beantragung von Landesmitteln aus dem Fördertopf „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement - Gute Nachbarschaft“ durch die Verwaltung vorgenommen oder unterstützt werden kann.
Das Quartiersmanagement ist ein bewährtes Instrument zur Förderung des sozialen Zusammenhalts insbesondere in Quartieren mit besonderen Herausforderungen. In Hannover hat der Einsatz des Quartiersmanagement in Sanierungsgebieten lange Tradition. Da einige Sanierungsgebiete auslaufen, bzw. die Finanzierung des Quartiersmanagements in einigen ehemaligen Fördergebieten ausläuft, sollen über den Fördertopf Quartiersmanagement die Fortführung des Quartiersmanagements oder der Aufbau von Strukturen in neuen Stadtgebieten wie beispielsweise dem Kronsberg-Süd gefördert werden. Das Quartiersmanagement soll dabei unter anderem folgende Aufgaben übernehmen:
- Vernetzung ehren- und hauptamtlicher Strukturen im Stadtbezirk
- Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern
- Proaktiv auf (Wohnungs-)Eigentümer und Unternehmen sowie lokale Wirtschaft (u.a. Standortgemeinschaften) zugehen
- Ansprechbar sein und Vermittlung zu anderen Institutionen vor Ort – auch aufsuchend
- Ansprechpartner vor Ort für die Stadtverwaltung
- Projekte zur Gemeinschaftsförderung entwickeln und umsetzen im Zusammenarbeit mit lokalen Partnern
- Unterstützung beim Einwerben von Drittmitteln für Projekte vor Ort