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Teilhaushalt: 51 Jugend und Familie
Produkt: 36303 Jugendschutz
Ertrag/Aufwand: AWO Station Glashütte
Antrag zu beschließen:
Im Haushaltsjahr 2023 folgende Ansatzveränderung vorzunehmen:
Der Aufwand in Höhe von 109.099 Euro
wird um 13.347 Euro
auf insgesamt 122.446 Euro erhöht.
Im Haushaltsjahr 2024 folgende Ansatzveränderung vorzunehmen:
Der Aufwand in Höhe von 109.480 Euro
wird um 13.347 Euro
auf insgesamt 122.827 Euro erhöht.
Die Ansatzveränderung soll über das Haushaltsjahr 2024 hinaus fortgeführt werden. Bedingung für die Ansatzerhöhung ist, dass die AWO einen Eigenanteil in gleicher Höhe trägt.
Die Verwaltung wird darüber hinaus beauftragt, gemeinsam mit der AWO zu prüfen, inwieweit das Angebot konzeptionell weiterentwickelt und die Teile Station Glashütte, Konnex sowie die Schulsozialarbeit der AWO in ein Projekt zusammengeführt werden können. Es soll eine umfassende Beratung dazu stattfinden, welche Aspekte die AWO bei einer entsprechenden Konzeptumstellung beachten sollte. Ergänzend soll die Umstellung auf eine Leistungsvergütung geprüft werden. Mittelfristige Ziele sind die Schaffung weiterer Plätze, auch für Schüler*innen aus der Region Hannover, sofern über die Leistungsvergütung eine Beteiligung der Region ermöglicht werden kann.
Begründung:
Die Glashütte ist ein anerkannter außerschulischer Lernort für Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren aus dem Stadtgebiet Hannover, die aufgrund von Mobbingerfahrungen, mehrfacher Benachteiligung, psychosozialer Auffälligkeiten oder auch Angststörungen den Schulbesuch vermeiden beziehungsweise nicht schulfähig sind. Bis zu acht Jugendliche werden sechs bis zwölf Monate intensiv sozialpädagogisch betreut und vielfältig gefördert.
Etwa 60 Prozent der Jugendlichen konnten in den vergangenen Jahren im Anschluss ihre schulische Qualifizierung fortsetzen und einen Schulabschluss erreichen.
Das wertvolle Angebot wird durch die AWO seit längerem mit einem ungewöhnlich hohen Eigenanteil getragen, was dem Träger nicht länger möglich ist. Um das Angebot zu sichern, wird die städtische Förderung erhöht, so dass sich der Einsatz der Eigenmittel für die AWO halbiert.
Lars Kelich Dr. Elisabeth Clausen-Muradian/Dr. Daniel Gardemin
Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzende/r