Informationen:
Beratungsverlauf:
- 21.12.2023: Ratsversammlung: Beantwortung über Ratsinformationssystem
Anfragesteller(in):
Ratsherr Jens Böning
Ratsherr Jens Böning
Das „Hamburger Abendblatt" zitiert aus dem Brief: „Wir haben uns im Team dagegen entschieden, da wir kein Kind und seinen Glauben ausschließen wollen."Deshalb werde in diesem Jahr die Dekoration rund um die Feiertage „angepasst".
Da die Stadt Hannover immer wieder gerne betont, wie „weltoffen" und „tolerant" wir hier in der niedersächsischen Landeshauptstadt sind, ist leider nicht auszuschließen, dass dieses Beispiel aus Hamburg womöglich auch bald in den (städtischen) Kitas unserer Stadt Einzug halten könnte.
Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
1. Ist von Seiten der Stadt Hannover geplant, in städtischen Kitas aus Gründen der „Religionsfreiheit" dem Beispiel der o. g. Kita aus Hamburg zu folgen und zur Weihnachtszeit (oder auch zu Ostern) auf christliche Feierlichkeiten und Symbole, wie zum Beispiel einen Weihnachtsbaum, zu verzichten? Wenn ja: Ist ein solches Vorgehen in allen städtischen Kitas geplant oder nur in einzelnen Einrichtungen?
2. Wie steht die Verwaltung generell dazu, auf traditionelle religiöse Feierlichkeiten und Symbole -wie eben Weihnachten oder auch das Osterfest- in Kitas und anderen öffentlichen Einrichtungen aus Gründen der Religionsfreiheit zu verzichten?
Jens Böning
Die Hannoveraner