Informationsdrucksache Nr. 2506/2003:
Bericht über das Unfallgeschehen in der Landeshauptstadt Hannover

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverInformationsdrucksacheInformationsdrucksache
An den Stadtentwicklungs- und Bauausschuss (zur Kenntnis)
 
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2506/2003
2
 

Bericht über das Unfallgeschehen in der Landeshauptstadt Hannover

Informationsdrucksache

Durch Ratsbeschluss vom 17.10.2002 (DS 1732/2002) wurde die Verwaltung beauftragt, ein Verkehrssicherheitsprogramm für das Gebiet der Landeshauptstadt Hannover zu erarbeiten. Dieses Programm soll umfangreiche Informationen über die Anzahl und die Art der Verkehrsunfälle der letzten Jahre enthalten. Darüber hinaus sollen Aussagen zu besonderen Unfallschwerpunkten und über die entsprechend veranlassten Maßnahmen zur Unfallprävention gegeben werden. Mit dem beigefügten “Bericht über das Unfallgeschehen und Maßnahmen zur Unfallprävention in der Landeshauptstadt Hannover” ist die Verwaltung diesem Auftrag nachgekommen.

Mit der Vorlage dieses Berichtes, der nach Ratsbeschluss fortgeschrieben werden soll, können noch nicht alle Fragestellungen erschöpfend beantwortet werden. So sind die im Antrag formulierten Themen unter Punkt 1 und 2 in der geforderten Form nicht zu bearbeiten, da darüber keine spezifizierten Statistiken geführt werden. Dazu hätte es einer Analyse der einzelnen Unfallanzeigen, die nur bei der Polizei vorhanden sind, bedurft. Dieser Aufwand war und ist auch in der Zukunft nicht zu leisten.

Der Bericht fasst die vorhandenen statistischen Erhebungen, insbesondere der Polizei und der Bezirksregierung zum Thema Unfallgeschehen innerhalb der Polizeidirektion Hannover (einschließlich Laatzen und Langenhagen) sowie des Gebietes der Landeshauptstadt Hannover zusammen und stellt ansatzweise Aus- bzw. Bewertungen der ermittelten Daten dar.

Zudem sind die unterschiedlichen Präventionsmaßnahmen zur Unfallverhütung ausführlich vorgestellt und dazu Beispiele zur besseren Verständlichkeit und Klarheit der Ausführungen genannt.

Die Verkehrssicherheitsaktion “Rücksicht auf Kinder” wurde nach internen Beratungen innerhalb der Verwaltung zunächst nicht weiter verfolgt, da eine nur auf die Stadtbezirke Linden und List bezogenen Herausgabe von Informationsbroschüren für nicht sinnvoll erachtet wurde. Nach einhelliger Meinung der Verwaltung ist bei der Durchführung einer solchen Aktion ein zentraler Schwerpunkt auf die Schulwegsicherung zu setzen. Da sich die Grenzen der Schulbezirke aber nicht an den Stadtbezirksgrenzen orientieren, kann eine solche Aktion nur sinnhaft durchgeführt werden, wenn das gesamte Stadtgebiet dabei einbezogen wird. Für eine stadtweite Aktion standen die erforderlichen Haushaltsmittel jedoch nicht zur Verfügung, so dass die Durchführung zunächst zurückgestellt wurde. Unabhängig davon, hat die Schulwegsicherung eine sehr hohe Priorität bei der Arbeit der Verwaltung und insbesondere der Straßenverkehrsbehörde, die bei allen Baumaßnahmen und Veranstaltungen diese Belange besonders berücksichtigt.

Zu der Kampagne “fahr fair” hat die Verwaltung bereits in der Stellungnahme zu der Drucksache Nr. 1683/2001 erklärt, dass eine solche Kampagne nur in Zusammenarbeit mit den zuständigen Verantwortungsebenen des Landes durchgeführt werden könne, aber die notwendigen Mittel hierfür nicht zur Verfügung stünden.

Über den Sachstand von Planung und Bau von Signalanlagen, deren Bedeutung für die Verkehrssicherheit in dem Bericht besonders hervorgehoben wird, informiert die Verwaltung die Ratsgremien gegebenenfalls durch die Vorlage gesonderter Drucksachen.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

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Hannover / Nov 19, 2003