Drucksache Nr. 2392/2013:
Bauleitplan der Wohnbauflächeninitiative
Bebauungsplan Nr. 1799, Auf dem Empelder Rahe
Aufstellungsbeschluss

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverBeschlussdrucksache-ZeichenBeschlussdrucksache
In den Stadtentwicklungs- und Bauausschuss
In den Verwaltungsausschuss
An den Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt (zur Kenntnis)
 
Nr.
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2392/2013
2
 

Bauleitplan der Wohnbauflächeninitiative
Bebauungsplan Nr. 1799, Auf dem Empelder Rahe
Aufstellungsbeschluss

Antrag,

die Aufstellung des Bebauungsplanes 1799 zu beschließen.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Die mit der Aufstellung des Bebauungsplans verfolgten Planungsziele wirken sich auf alle gesellschaftlichen Gruppen in gleicher Weise aus. Eine geschlechtsbezogene oder gruppenbezogene Bevorzugung oder Benachteiligung ist damit nicht verbunden.

Kostentabelle

Die Kosten werden im weiteren Verfahren ermittelt.

Begründung des Antrages

Der Rat der Landeshauptstadt Hannover hat in der Sitzung vom 13.06.2013 das Wohnkonzept 2025 als Handlungsgrundlage für die Entwicklung des Wohnungsmarktes in Hannover in den nächsten 13 Jahren beschlossen (Drucksache Nr. 0840/2013). Zur Umsetzung des Wohnkonzeptes ist es erforderlich, für zusätzliche Flächen die planungsrechtlichen Voraussetzungen durch entsprechende Darstellungen im Flächennutzungsplan und Festsetzungen in Bebauungsplänen zu schaffen. Die Fläche zwischen der Bundesstraße 65, der Hermann-Ehlers-Allee und der Stadtgrenze zu Ronnenberg (Stadtteil Empelde) ist teilweise für Wohnnutzungen im Sinne des Wohnkonzeptes vorgesehen. Das
231. Änderungsverfahren zum Flächennutzungsplan Hannover wurde aus diesem Grund eingeleitet. Die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit fand vom 4. Oktober 2013 bis 4. November 2013 statt.

Der Bebauungsplan Nr. 1799 soll die Inhalte des Flächennutzungsplanes konkretisieren und entsprechende Baurechte schaffen. Es ist das Ziel des Bebauungsplanes im südlichen Teil seines Geltungsbereiches ein allgemeines Wohngebiet sowie im nördlichen Teil entlang der Hermann-Ehlers-Allee eine P+R-Anlage und den Restbereich als Ausgleichsfläche festzusetzen. Im östlichen Teil des allgemeinen Wohngebietes soll entlang der Hermann-Ehlers-Allee ein Wohngebäude entstehen, dass für das Wohnen von Asylbewerbern und Flüchtlingen von der Stadt bereitgestellt wird.

Es ist beabsichtigt, das Plangebiet über die Hermann-Ehlers-Allee zu erschließen.

61.12 
Hannover / Nov 15, 2013