1. die mit dem Innenstadtkonzept „Mitte neu denken“ (Antrag Nr. 1554/2024)
beschlossenen Maßnahmen
– insbesondere
· Nr. 3 „Nutzungsmix für die City – Arbeitsplätze und Wohnraum schaffen“,
· Nr. 9 „Keine ‚broken windows‘ – Leerständen entgegenwirken“,
· Nr. 11 „Zukunft gestalten – Start-Ups und Pop-up-Konzepte fördern“ sowie
· Nr. 12
„Hannover als ‚Best Practice‘ – Aufhof fortführen“
prioritär, gebündelt und mit Nachdruck umzusetzen. 2.
im Rahmen des bestehenden Innenstadtmanagements ein
kompaktes, umsetzungsorientiertes Maßnahmenpaket zur weiteren Stärkung des Nutzungsmixes und zur Aktivierung von Leerständen vorzulegen, das sich
stringent in das beschlossene Innenstadtkonzept einfügt und folgende Punkte konkretisiert:
a. Leerstandsaktivierung und Mischnutzung
Weiterentwicklung bzw. Nutzung eines zentralen Instruments zur systematischen Erfassung, Vermittlung und (temporären Zwischen-) Nutzung leerstehender privater und öffentlicher Flächen im Rahmen des bestehenden Innenstadtmanagements. Ziel ist die nachhaltige Aktivierung von Leerständen durch innenstadtaffine, stadtverträgliche Nutzungen, einschließlich Pop-up-Formaten sowie kultureller, sozialer, gemeinwohlorientierter und gewerblicher Angebote.
Dabei sind Mischnutzungskonzepte, insbesondere Kombinationen aus Einzelhandel,
Gastronomie, Kultur, Büro und Wohnen sowie Mehrgenerationenkonzepte zu berücksichtigen, vor allem bei leerstehenden Kauf- und Geschäftshäusern.
b.
Finanzierung und FörderrahmenDarstellung der im Rahmen der bestehenden Beschlusslage nutzbaren Förderinstrumente und Finanzierungsoptionen (z. B. städtische Mittel, Landes- und Bundesprogramme, Verfügungsfonds, Public-Private-Partnerschaften) sowie deren praktische Zugänglichkeit für Eigentümerinnen und Eigentümer sowie Nutzungsinteressierte.
c.
Umsetzungscontrolling und BerichtDarstellung des aktuellen Umsetzungsstandes der genannten Maßnahmen sowie
Benennung kurzfristiger Umsetzungsschritte.
Ein strukturierter Sachstandsbericht ist dem Rat innerhalb von 6 Monaten
vorzulegen.