Antrag Nr. 2358/2023:
Antrag von Ratsherrn Wolf: Situation der Suchtkranken und Obdachlosen am Schwarzen Bären/Alte Hautklinik entschärfen

Informationen:

Beratungsverlauf:

  • 18.12.2023: Sozialausschuss: Auf Wunsch der Bündnis 90/Die Grünen in die Fraktionen gezogen
  • 15.01.2024: Sozialausschuss: Beschluss, ob erneut in die Fraktionen gezogen werden soll: 7 Stimmen dafür, 4 Stimmen dagegen, 0 Enthaltungen, daher: In die Fraktionen (SPD)
  • 19.02.2024: Sozialausschuss: Einstimmig in Form des Änderungsantrages 0381/2024 sowie des Änderungsantrages 0059/2024
  • 29.02.2024: Verwaltungsausschuss: Einschl. Änderungsantrag aus Drucks. Nr. 0059/2024 nebst Änderungsantrag aus Drucks. Nr. 0381/2024 einstimmig beschlossen
  • 29.02.2024: Ratsversammlung: Einschl. Änderungen aus Drucks. Nr. 0381/2024 und Nr. 0059/2024 einstimmig beschlossen.

Antragsteller(in):

Ratsherr Bruno Wolf (Piraten)

Inhalt der Drucksache:

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Antrag von Ratsherrn Wolf: Situation der Suchtkranken und Obdachlosen am Schwarzen Bären/Alte Hautklinik entschärfen

Antrag

Der Rat möge prüfen, ob eine sozialarbeiterische Verbesserung im Bereich zwischen Schwarzem Bären bzw. alter Hautklinik bis hin zum Bolzplatz in der Ricklinger Straße, durch einen Wärmeraum mit Möglichkeiten zum Konsum von Ersatzdrogen und sanitären Anlagen finanzierbar ist und baulich abbildbar.

Begründung

Der Verdrängungseffekt für die Obdachlosen und Drogenkranken durch die Veränderungen im Bereich Hauptbahnhof/Raschplatz haben zu einer Bildung von dezentralen Hotspots geführt.

Ein kulminativer und sehr schnell zunehmender sozialer Brennpunkt ist der Bereich zwischen Schwarzer Bär und Ricklinger Strasse rund um die „Alte Hautklinik“.
Es sind suchtkranke Menschen in diesem Bereich überall anzutreffen und teilweise nächtigen sie in Hauseingängen und in Kellern, wie dem Stadtbezirksrat Linden/Limmer mehrfach zur Kenntnis gegeben wurde.
In allen Grünflächen vor Ort und dem Bolzplatz Ricklinger Straße sind inzwischen unzählige Spritzen und Bestecke in den Gebüschen zu finden, teilweise zerbrochene und halb geleerte.
Kinder können keine dieser Anlagen mehr benutzen und haben sich teilweise auch schon verletzt.
Außerdem sind immer mehr Menschen in diesem Wohngebiet, die aktiv belästigt werden und teilweise über schlafende und unter Drogen stehende Menschen in ihren Hausfluren steigen müssen, wenn sie ihr Wohnhaus verlassen wollen.
Gerade Kinder und alte Menschen bekommen Angst und fragen nach, was die Stadt da tun kann.
Bemerkenswerterweise ist viel Mitleid und viel Verständnis vorhanden und auch der ausdrückliche Wunsch nach einer Lösung ohne das Mittel der Verdrängung aus dem Gebiet ist von der Nachbarschaft ausdrücklich gewünscht.
Die Problematik ist gegeben und die Landeshauptstadt kann durch ambulante und notwendigerweise auch stationäre Betreuung vor Ort die Situation für die suchtkranken und obdachlosen Menschen lösen.