Informationen:
verwandte Drucksachen:
| 2212/2023 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- 16.11.2023: Ausschuss für Integration Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss): Einstimmig
- 23.11.2023: Verwaltungsausschuss: Einstimmig
| 2212/2023 (Originalvorlage) |
![]() | Beschlussdrucksache | |||||||||
In den Ausschuss für Integration, Europa und Internationale Kooperation (Internationaler Ausschuss) In den Verwaltungsausschuss |
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Produkt 11143 | Einwanderungsstadt Hannover |
| Angaben pro Jahr | |||||||||||
| Ordentliche Erträge | Ordentliche Aufwendungen | ||||||||||
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Der Antragsteller beabsichtigt mit seinem Projekt „Migrant*innencommunities unterstützen wohnungslose Menschen“ die vom WIR2.0-Kuratorium ausgewählte gleichnamige WIR2.0-Maßnahme umzusetzen. Ziel des Projektes ist eine stärkere gesellschaftliche Teilhabe wohnungsloser Menschen sowie ihre Einbindung in (muttersprachliche) Communities. Muttersprachliche Angebote aus den Communities heraus sollen niedrigschwellige Zugänge zu bestehenden Hilfesystemen schaffen. Durch die Zusammenarbeit mit kommunalen Träger*innen der Wohnungslosenhilfe und anderer Beratungs- und Unterstützungsstellen soll darüber hinaus der Informationsaustausch zwischen der Verwaltung und verschiedenen Communities verbessert werden. Durch die Einbindung verwaltungsexterner Träger*innen soll der Austausch zwischen diesen und der Verwaltung verbessert werden. Dabei ist der Ansatz, die vorhandenen Ressourcen in den Migrant*innencommunities auf sprachlicher, sozialer und kultureller Ebene kooperativ zu nutzen und auszubauen, ein wesentlicher Aspekt zur Sicherstellung des nachhaltigen Gelingens.
Im Fokus des Projektes steht die Zielgruppe der zugewanderten Menschen aus Polen und Bulgarien. In Zusammenarbeit mit der bulgarischen und der polnischen Gemeinde in Hannover und muttersprachlichen Ehrenamtlichen aus diesen Communities wird ein niedrigschwelliger Zugang zu den Hilfesystemen für betroffene Menschen geschaffen. Es werden Kontakte zwischen Klient*innen und migrantischen Ehrenamtlichen vermittelt, ein Netzwerk aufgebaut und es finden Schulungen für die Ehrenamtlichen statt, um eine professionalisierte Begleitung der wohnungslosen Menschen zu gewährleisten. Gemeinsame Aktivitäten mit den Ehrenamtlichen und Klient*innen sind ebenfalls Bestandteil des Projektes.
Über den Kontakt zu den Ehrenamtlichen werden die Klient*innen sozial eingebunden. Sie erhalten Zugang zu den Communities, bei welchen sie sich in ihrer Muttersprache verständigen können. So können sie Kontakte knüpfen und sich ein soziales Netz aufbauen, welches in Zukunft eine große Ressource für sie darstellen kann. Zudem lernen sie im Rahmen des Projekts andere Betroffene kennen, mit denen sie sich austauschen können. Auf diese Weise können sie sich in Zukunft gegenseitig helfen.
Die Verwaltung befürwortet den Antrag, eine Zuwendung in Höhe von bis zu 38.749,42 € zu bewilligen.