Drucksache Nr. 2027/2019:
Gymnasium Elsa-Brändström-Schule, G9 Erweiterung, hier: Modulanlage für vier Allgemeine Unterrichtsräume, Umkleiden und Duschen sowie vorbereitende Maßnahmen

Informationen:

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverBeschlussdrucksacheBeschlussdrucksache
In den Stadtbezirksrat Südstadt-Bult
In den Ausschuss für Arbeitsmarkt-, Wirtschafts- und Liegenschaftsangelegenheiten
In den Schul- und Bildungsausschuss
In den Verwaltungsausschuss
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
 
2027/2019
3
 

Gymnasium Elsa-Brändström-Schule, G9 Erweiterung, hier: Modulanlage für vier Allgemeine Unterrichtsräume, Umkleiden und Duschen sowie vorbereitende Maßnahmen

Antrag,

1. der Haushaltsunterlage Bau gem. § 12 KomHKVO zur Aufstellung von Raummodulen zur Unterrichtsversorgung sowie vorbereitenden Maßnahmen in Höhe von insgesamt 1.060.000 € und jährlichen Mietkosten in Höhe von 76.000 €

sowie

2. dem sofortigen Baubeginn zuzustimmen.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Aus der Baumaßnahme und deren finanziellen Auswirkungen ergibt sich keine spezifische Gender-Betroffenheit.

Kostentabelle

Darstellung der zu erwartenden finanziellen Auswirkungen in Euro:
Teilfinanzhaushalt 19 - Investitionstätigkeit
Investitionsmaßnahme 21702336
GY Elsa Brändström, Umsetzung G9
EinzahlungenAuszahlungen
Zuwendungen für Investitionstätigkeit €0.00
Beiträge u.ä. Entgelte für Investitionstätigkeit €0.00
Veräußerung von Sachvermögen €0.00
Veräußerung von Finanzvermögensanlagen €0.00
Sonstige Investitionstätigkeit €0.00
  
  
  
Erwerb von Grundstücken und Gebäuden €0.00
Baumaßnahmen €615,000.00
Erwerb von bewegl. Sachvermögen €39,000.00
Erwerb von Finanzvermögensanlagen €0.00
Zuwendungen für Investitionstätigkeit €0.00
Sonstige Investitionstätigkeit €0.00
  
Saldo Investitionstätigkeit (€654,000.00)
€0.00

Teilergebnishaushalt 19, 40 - Investitionstätigkeit
Produkt 11118
Produkt 21702
Gebäudemanagement
Gymnasien
Angaben pro Jahr
Ordentliche ErträgeOrdentliche Aufwendungen
Zuwendungen und allg. Umlagen €0.00
Sonstige Transfererträge €0.00
Öffentlichrechtl. Entgelte €0.00
Privatrechtl. Entgelte €0.00
Kostenerstattungen €0.00
Auflösung Sonderposten (anteilige Zuwendungen) €0.00
Sonstige ordentl. Erträge €0.00
  
Außerordentliche Erträge €0.00
  
Erträge aus internen Leistungsbeziehungen €0.00
Personalaufwendungen €0.00
Sach- und Dienstleistungen €533,000.00
Abschreibungen €22,400.00
Zinsen o.ä. (TH 99) €9,800.00
Transferaufwendungen €0.00
Sonstige ordentliche Aufwendungen €0.00
  
Saldo ordentliches Ergebnis (€565,200.00)
Außerordentliche Aufwendungen €0.00
Saldo außerordentliches Ergebnis €0.00
Aufwendungen aus internen Leistungsbeziehungen €0.00
Saldo aus internen Leistungsbeziehungen €0.00
Saldo gesamt (€565,200.00)
Anmerkung:
Es entstehen Einrichtungskosten in Höhe von insgesamt 51.000 € (39.000 € investiv und 12.000 € konsumtiv) im Teilhaushalt 40.
Die Einrichtungskosten sind nachrichtlich in der Kostentabelle enthalten, jedoch nicht Bestandteil dieser Beschlussvorlage.

Investive Baumaßnahmen
Für vorbereitende Maßnahmen zur Errichtung des G9-Erweiterungsbaus werden 615.000 € benötigt.

Sach- u. Dienstleistungen
Einmalig werden 445.000 € für Aufbau, Ausstattung und Rückbau der Module, sowie 12.000 € konsumtive Einrichtungskosten benötigt. Hinzu kommen jährlich 76.000 € für Miete und Versicherung der Raummodule.
Die Raumausweitung führt zu höheren Aufwendungen für Energie und Reinigung, die zurzeit noch nicht näher beziffert werden können.

Abschreibungen
10% von 39.000 € = ca. 3.900 € und 3% von 615.000 € = ca. 18.500 €

Zinsen
Kalkulatorischer Zinssatz in Höhe von 3 % auf die durchschnittlich (zu 50%) gebundene Investitionssumme von 654.000 € = ca. 9.800 €

Die jährlich zusätzlich anfallenden Aufwendungen führen durch die interne Leistungsverrechnung/Nutzungsentgelte zu erhöhten Aufwendungen im Produkt 21702 Gymnasien.

Finanzierung
Die Deckung erfolgt im Teilhaushalt 19.

Begründung des Antrages

Schulentwicklung:
Das Gymnasium Elsa-Brändström-Schule ist eine vierzügige Schule im Stadtbezirk Südstadt-Bult. Im Schuljahr 2018/19 besuchten insgesamt 895 Schüler*innen das Gymnasium.

Im Sommer 2020 wird kein Abiturjahrgang die Schulen verlassen, sondern ein weiteres Jahr als 13. Jahrgang an den Gymnasien verbleiben. Somit entstehen in den Gymnasien Raumbedarfe für den zusätzlichen Jahrgang.
Darüber hinaus wird der Standort aufgrund der zu erwartenden konstant hohen Anzahl an Schüler*innen in den kommenden Jahren dauerhaft zur Bedarfsdeckung im gymnasialen Bereich benötigt.

Hintergrund:
Das Niedersächsische Schulgesetz wurde dahingehend geändert, dass die zeitliche
Organisation der gymnasialen Schulzeit von momentan 8 Jahren auf zukünftig 9 Jahre (G9)
umgestellt wird.
Das 4-zügige Gymnasium wird in einem offenen Ganztagsbetrieb geführt. Nach der
Umstellung auf G9 ist von ca. 1.000 Schüler*innen auszugehen.

Allgemeines
Die Umsetzung von G9 am Standort Elsa-Brändström-Schule mit dem entsprechenden Raumprogramm mit weiteren Unterrichts-, Differenzierungs-, Naturwissenschaftsräumen und Ganztagsbereich lässt sich im Bestandsgebäude der Elsa-Brändström-Schule nicht abbilden.
Die Planung für eine bedarfsgerechte Erweiterung wird derzeit ausgearbeitet; da die entsprechende Drucksache jedoch nicht vor Ende 2019/Anfang 2020 zur Beschlussfassung vorgelegt werden kann, ist ein gesonderter Beschluss zur zeitgerechten Errichtung einer Modulanlage zum Schuljahr 2020/21 zur Abdeckung des dann entstehenden Raumfehlbedarfs erforderlich.

Die Modulanlage wird ausnahmsweise um Umkleide- und Duschbereiche ergänzt, da die Nebenräume der Sporthalle infolge der dort erforderlichen Baumaßnahmen für einen längeren Zeitraum nicht zur Verfügung stehen; infolge des Schulprofils jedoch die kontinuierliche Durchführung von Sportunterricht gewährleistet sein muss. Die Möglichkeiten zur Mitnutzung entsprechender Flächen in benachbarten Schul-, bzw. Vereinsanlagen wurden untersucht; der Bedarf kann hierdurch jedoch nicht abgedeckt werden.

Parallel zur Errichtung des Modulbaus sollen vorbereitende Arbeiten für den G9- Erweiterungsbau durchgeführt werden, die infolge der dazu erforderlichen, einen Zeitraum von ca. 6 Wochen in Anspruch nehmenden Medientrennung nur während der Sommerferien durchgeführt werden können.

Baubeschreibung
Die geplante Modulanlage wird in eingeschossiger Bauweise errichtet und umfasst 4 Allgemeine Unterrichtsräume, einen Umkleide- und Duschbereich sowie einen Hausanschluss-/Technikraum.
Aus ökonomischen und ökologischen Gründen erhält die Modulanlage eine Gasheizung.
Die Einzelheiten der geplanten baulichen Maßnahmen können den Anlagen 1 bis 3 entnommen werden.




Barrierefreiheit:
Die Modulanlage wird komplett barrierefrei hergestellt. Die Planung wurde mit der Beauftragten für Menschen mit Behinderung der Landeshauptstadt Hannover abgestimmt.

Terminplanung
Die Inbetriebnahme der Anlage soll zum Schuljahresbeginn 2020/2021 erfolgen, die Nutzungsdauer ist auf 3 Jahre ausgelegt.
19 .1
Hannover / Aug 14, 2019