Antrag Nr. 1973/2026:
Änderungsantrag CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 1387/2026: Umgestaltung der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und Einmündung An der Börse sowie Teileinziehung der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und An der Börse und Teileinziehung der Ständehausstraße zwischen Rathenaustraße und Georgstraße im Stadtbezirk Mitte

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Änderungsantrag CDU-Fraktion zu Drucks. Nr. 1387/2026: Umgestaltung der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und Einmündung An der Börse sowie Teileinziehung der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und An der Börse und Teileinziehung der Ständehausstraße zwischen Rathenaustraße und Georgstraße im Stadtbezirk Mitte

Antrag

Dem Vorhaben wird unter den folgenden Maßgaben zugestimmt:
  1. In Abstimmung mit der Region Hannover als Trägerin des ÖPNV wird der Busverkehr vollständig aus der Ständehausstraße und dem Abschnitt der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und der Einmündung An der Börse herausgenommen. Stattdessen soll der Busverkehr zukünftig hinter der Oper über die Straßen An der Börse die Theaterstraße geleitet werden. Die Bushaltestelle Kröpcke in der Georgstraße soll aufgehoben und ihre Funktion an die Bushaltestelle Theaterstraße übertragen werden.
  2. Der Radverkehr wird vollständig aus der Ständehausstraße und dem Abschnitt der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und Einmündung An der Börse herausgenommen. Die Stadtverwaltung unterbreitet den Ratsgremien und dem Stadtbezirksrat Mitte Vorschläge für die Verlegungen der Veloroute 01 und des City-Rad-Rings.
  3. Die genannten Straßenabschnitte werden zur Fußgängerzone umgewidmet. Die oberflächliche Gestaltung der Georgstraße ist so anzupassen, dass die Straße und der Opernplatz erkennbar mit der Fußgängerzone verwachsen. Die Erreichbarkeit des Parkhauses in der Ständehausstraße sowie die Zufahrten für den Lieferverkehr bleiben wie in Drucks. Nr. 1387/2026 vorgesehen gewährleistet.
  4. Die vorgesehenen Teileinziehungen sind anhand dieser Bestimmungen anzupassen.

Begründung


Die CDU-Ratsfraktion setzt sich seit langer Zeit dafür ein, dass Hannovers Opernplatz zu einem echten Schmuckstück unserer Landeshauptstadt wird. In unserem Innenstadtkonzept aus dem Sommer 2024 haben wir uns dafür ausgesprochen, den Opernplatz ganzjährig durch gastronomische und kulturelle Angebote aufzuwerten. Auf lange Sicht sollen eine umfangreichere Begrünung und zusätzliche Sitzgelegenheiten, sowie eine attraktive Außengastronomie alle Menschen zum Verweilen einladen. Durch eine Herausnahme des Rad- und Kfz-Verkehrs aus der Georgstraße zwischen Ständehausstraße und Georgsplatz soll ein fließender Übergang der Fußgängerzone zum Opernplatz ermöglicht werden. Auf diese Weise binden wir den Opernplatz an das Herz der City an.

Die von der Stadtverwaltung vorgelegten Pläne zur Umgestaltung der Georgstraße gehen in die richtige Richtung, jedoch nicht weit genug. Weil sowohl der Busverkehr, als auch der Radverkehr in der Georgstraße verbleiben sollen, wird eine abschließende Vereinigung von Fußgängerzone und Opernplatz nicht gelingen. Im Interesse der Fußgängerinnen und Fußgänger, die unsere Innenstadt beleben und die lokale Wirtschaft ankurbeln, legen wir mit diesem Änderungsantrag deshalb noch einmal unsere ursprünglichen Pläne für die Umgestaltung der Georgstraße vor. Wir plädieren weiterhin dafür, den Busverkehr aus der Georgstraße herauszunehmen und auch den Radverkehr samt der Veloroute 01 und des City-Rad-Rings zu verlagern, damit ein sicheres und ungestörtes Flanieren vom Kröpcke bis zu den Treppen des Opernhauses möglich wird.

Wir unterbreiten diesen Vorschlag sowohl im Interesse der Menschen, die unsere Innenstadt besuchen, als auch im Interesse der Unternehmen und Gewerbetreibenden, die in unserer City ansässig sind. In den Planungen der Stadtverwaltung sind die Zufahrten für Lade- und Lieferverkehre weiterhin gewährleistet. Wir sind uns sicher, dass sich ein Zusammenwachsen von Fußgängerzone und Opernplatz positiv auf die Entwicklung der lokalen Wirtschaft in der Innenstadt von Hannover auswirken wird.

Felix Semper

Vorsitzender