Anfrage Nr. 1966/2024:
Anfrage von Ratsherrn Jens Böning (Die Hannoveraner) zur Entwicklung antisemitischer Vorfälle in der Stadt Hannover seit Oktober 2023

Inhalt der Drucksache:

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Anfrage von Ratsherrn Jens Böning (Die Hannoveraner) zur Entwicklung antisemitischer Vorfälle in der Stadt Hannover seit Oktober 2023

Die Zahl der antisemitischen Vorfälle bzw. Straftaten ist in ganz Niedersachsen seit dem Massaker der Hamas vom 7.10.23 stark angestiegen.

Mittlerweile wird auch offen darüber gesprochen und geschrieben, dass antisemitische Einstellungen in vielen Bereichen und in vielen Bevölkerungsgruppen existieren.

Doch wie genau ist die Entwicklung bezüglich der antisemitischen Vorfälle in der Landeshauptstadt Hannover seit dem letzten Oktober verlaufen?

Ich frage daher die Verwaltung:

1) wie viele Vorfälle bzw. Straftaten mit einem eindeutig antisemitischen Hintergrund gab es im Gebiet der Stadt Hannover von Mitte Oktober 2023 bis Mitte Oktober 2024 im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2022/2023?

2) da ich davon ausgehe, dass mittlerweile bei der Erfassung der Taten differenziert wird:


- Wie viele der Vorfälle konnten eindeutig politisch rechten oder rechtsradikalen Personen oder
Gruppierungen bzw. sog. "Verschwörungstheoretikern" zugeordnet werden?
- Wie viele der Vorfälle konnten eindeutig linken oder linksradikalen Personen oder Gruppen
zugeordnet werden?
- Wie viele der Vorfälle konnten eindeutig Personen mit einem islamischen Migrationshintergrund
zugeordnet werden?

3) Da sämtliche gut gemeinten Versuche wie Aufklärung, etc. offenbar nichts bringen (denn sonst wäre die Entwicklung ja nicht so erschreckend wie sie gerade ist!)...: Hat die Verwaltung eine andere Strategie, wie man den immer schlimmer werdenden Antisemitismus eindämmen könnte?