Informationsdrucksache Nr. 1920/2014:
Ganztagsschulbetrieb in der Grundschule Tegelweg

Inhalt der Drucksache:

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1920/2014
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Ganztagsschulbetrieb in der Grundschule Tegelweg

Mit dem Antrag Nr. 1079/2014 der SPD-Fraktion und Fraktion Bündnis 90/ Die Gründen wurde die Verwaltung beauftragt darzustellen, zu welchem Zeitpunkt vor Fertigstellung des Mensa- und Freizeitbereichs und unter welchen Bedingungen es möglich ist, den Ganztagsschulbetrieb an der Grundschule Tegelweg bereits zum Schuljahr 2015/16 aufzunehmen.

Die Einführung des Ganztags in einer Grundschule bedeutet, dass alle Kinder, die durch die Eltern angemeldet werden, auch im Ganztag aufgenommen werden müssen und die Möglichkeit einer Mittagessenteilnahme erhalten. Für die Grundschule Tegelweg rechnet die Verwaltung demnach voraussichtlich mit 120 Kindern im Ganztag, an Spitzentagen auch mehr. Unter diesen Bedingungen hat die Verwaltung folgende Möglichkeiten geprüft:
1. Eine provisorische Mittagessenversorgung in Unterrichtsräumen durchzuführen, und
2. mobile Raumeinheiten zur Deckung des vorübergehenden Raumbedarfs einzusetzen.

Zu 1.
Eine provisorische Mittagessenversorgung in Unterrichtsräumen kann vor dem Hintergrund der aktuellen Raumsituation bzw. aus organisatorischen Gründen (voraussichtlich 120 Kinder im Ganztag) seitens der Verwaltung nicht befürwortet werden. Schon heute müssen Räumlichkeiten durch verschiedene Funktionen mehrfach genutzt werden. Das Schulgebäude entspricht in Teilen nicht mehr den Anforderungen des aktuellen Standardraumprogramms.
Es fehlen insbesondere Differenzierungsräume und ausreichend Fläche für Fachunterricht. Ein innerschulisches Provisorium würde den allgemeinen Schulbetrieb daher belasten und einschränken.




Zu 2.
Grundsätzlich können mobile Raumeinheiten zur Deckung eines vorübergehenden Raumbedarfs eine geeignete Lösung darstellen. Voraussetzung dafür wäre eine ausreichend große Schulaußenfläche.
Die Grundschule Tegelweg verfügt über ein Schulhofgelände in teilweiser Hügel-Rasen-Landschaft mit einer Anzahl an fest installierten Außenspielgeräten. Die Möglichkeiten des Aufstellens von mobilen Raumeinheiten sind hierdurch bereits eingeschränkt.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Schulhoffläche mit Beginn der Baumaßnahmen zum Ganztagsausbau im kommenden Jahr als Baustelleneinrichtungsfläche bzw. Baufeld und Baustellenzufahrt benötigt wird. Das Aufstellen von mobilen Raumeinheiten zum Schuljahr 2015/16 würde dem eigentlichen Ganztagsausbau demnach entgegenstehen und möglicherweise Verzögerungen verursachen.

Fazit:
Aufgrund der knappen Raumressourcen sieht die Verwaltung insoweit keine Möglichkeit, im bestehenden Schulgebäude der Grundschule Tegelweg einen qualitativ hochwertigen Ganztagsbetrieb einzurichten.

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Mädchen und Jungen können das Angebot einer Ganztagsschule gleichermaßen nutzen. Für Erziehungsberechtigte kann es eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Berufstätigkeit bedeuten.

Kostentabelle

Es entstehen keine finanziellen Auswirkungen.

42.12 
Hannover / Sep 10, 2014