Informationen:
verwandte Drucksachen:
| 1900/2026 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- 28.09.2026: Jugendhilfeausschuss: Zur Kenntnis genommen
| 1900/2026 (Originalvorlage) |
![]() | Informationsdrucksache | |||||||||
In den Jugendhilfeausschuss |
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Die im Bericht dargestellten Empfehlungen verstehen sich als fachliche Schlussfolgerungen aus den erhobenen Daten und Erfahrungen des Berichtszeitraums. Sie sollen dazu beitragen, Zugänge zu Leistungen weiterzuentwickeln, die Umsetzung gesetzlicher Leistungsansprüche zu unterstützen und die Teilhabechancen junger Menschen mit Behinderungen oder drohenden Behinderungen nachhaltig zu stärken.
Die Auswertung der vorliegenden Daten ermöglicht einen Einblick in die Bedarfe der leistungsberechtigten Personen, die praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung von Leistungsansprüchen sowie die Schnittstellen zwischen den beteiligten Hilfesystemen. Dabei stehen nicht Einzelfälle im Vordergrund, sondern wiederkehrende Entwicklungen und fachliche Beobachtungen, die sich aus der Gesamtheit der begleiteten Verfahren ergeben.
Die Daten bieten einen Ausschnittsüberblick der in der Landeshauptstadt Hannover bestehenden Unterstützungsbedarfe sowie der praktischen Umsetzung von Leistungen der Eingliederungshilfe.
Für den Fachbereich 50 ergeben sich aus den Erhebungen der Verfahrenslots*innen folgende Handlungsempfehlungen:
· Sicherstellung der tatsächlichen Leistungsrealisierung
· Vereinfachung der Übergänge von der Kita zur Schule
· Vereinfachung und bessere Verständlichkeit von Antragsverfahren
· Niedrigschwellige Informationsangebote
· Überprüfung von Arbeitshilfen zum Umgang mit Diagnostiken
· Konsequente Umsetzung der Amtsermittlungspflichte
· Frühzeitige Einleitung von Übergangsprozessen nach § 36b SGB VIII
· Konsequente und nachvollziehbare Bescheiderteilung
· Stärkung von Transparenz und Rechtsschutz
· Weiterentwicklung der Anbieterlandschaft
· Verbesserung der Kooperation zwischen Schule und Eingliederungshilfe
· Frühzeitige und abgestimmte Übergangsplanung
· Ausbau barrierefreier und verständlicher Informationsstrukturen
Die Handlungsempfehlungen werden durch den Fachbereich Jugend und Familie aufgegriffen und, sofern möglich, im Rahmen der eigenen Strukturen bearbeitet. Gleiches gilt für die Empfehlungen an den Fachbereich 50.