Informationen:
verwandte Drucksachen:
| 1786/2026 (Originalvorlage) |
| 1786/2026 (Originalvorlage) |
Beratungsverlauf:
- Zukünftig: Jugendhilfeausschuss
- Zukünftig: Verwaltungsausschuss
| 1786/2026 (Originalvorlage) |
| 1786/2026 (Originalvorlage) |
![]() | Beschlussdrucksache | |||||||||
In den Jugendhilfeausschuss In den Verwaltungsausschuss |
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Produkt 36301 | Verwaltung der Jugendhilfe |
| Angaben pro Jahr | |||||||||||
| Ordentliche Erträge | Ordentliche Aufwendungen | ||||||||||
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Das Projekt richtet sich an neuzugewanderte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 21 Jahren. Aufgrund ihrer Lebenssituation besteht für die Zielgruppe ein besonderer Bedarf an niedrigschwelligen Unterstützungsangeboten. Durch die Verbindung von Beratung, Begleitung, Bildungsförderung und ehrenamtlichem Mentoring leistet das Projekt einen Beitrag zur bildungsbezogenen und gesellschaftlichen Teilhabe und ergänzt bestehende Regelangebote. Aufgrund des weiterhin bestehenden Unterstützungsbedarfs, der nachhaltigen Verankerung des Angebots sowie des präventiven und teilhabeorientierten Ansatzes besteht aus Sicht der Geschäftsstelle des Hannoverfonds ein erhebliches öffentliches Interesse an der Fortführung des Projekts.Vorbehaltlich der Sicherstellung der Gesamtfinanzierung wird empfohlen, für die Durchführung des Projekts im Zeitraum vom 01.01.2027 bis 31.12.2027 eine Förderung in Höhe von 30.000,00 EUR bei förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 153.849,00 EUR zu bewilligen.
Durch ein kostenfreies, niedrigschwelliges und ohne Anmeldung zugängliches Bewegungsangebot werden insbesondere Kinder aus sportvereinsfernen Familien und sozial herausgeforderten Lebenslagen erreicht. Das Projekt fördert Bewegung und soziale Teilhabe. Die Erfahrungen aus dem Pilotprojekt zeigen, dass bis zu 120 Kinder je Veranstaltung erreicht werden können. Zur Zielgruppenerreichung besteht eine Kooperation mit der Grundschule Fridtjof-Nansen-Schule im Projektgebiet. Der Einsatz von sieben Übungsleitenden ist aufgrund der erwarteten Teilnehmerzahl, mehrerer Bewegungsstationen sowie der erforderlichen Aufsicht und pädagogischen Betreuung angemessen. Die beantragten Sachanschaffungen sind für die Projektdurchführung erforderlich und können nachhaltig genutzt werden.
Das partizipative Jugendfilmprojekt richtet sich an junge Menschen in prekären sozioökonomischen Lebenslagen und stärkt durch kulturelle Bildung und Medienarbeit deren gesellschaftliche Teilhabe. Die beantragten Personal-, Honorar- und Sachausgaben für die Durchführung des Projektes sind förderfähig. Die Gesamtkosten des Projektes betragen 122.808 EUR. Für den Projektzeitraum vom 19.08.2026 bis 15.01.2027 wird eine Förderung aus Mitteln des Hannoverfonds in Höhe von 15.000 EUR beantragt. Weitere Fördermittel wurden teilweise bereits bewilligt, sodass die Gesamtfinanzierung gesichert erscheint. Daher wird eine Förderung in Höhe von 15.000,00 EUR zur Bewilligung empfohlen. Der vorzeitige Projektbeginn wurde durch die Geschäftsstelle des Hannoverfonds genehmigt.
Das Projekt richtet sich an Kinder im Alter von 5 bis 10 Jahren aus der Flüchtlingsunterkunft Woermannstraße, die aufgrund ihrer Lebenssituation eingeschränkte Teilhabemöglichkeiten an Freizeit-, Bildungs- und Kulturangeboten haben. Durch regelmäßige Gruppenangebote, gemeinsame Entdeckertage sowie die aktive Mitwirkung der Kinder an der Planung und Umsetzung der Aktivitäten leistet das Projekt einen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe und sozialen Integration. Aufgrund des besonderen Unterstützungsbedarfs der Zielgruppe, des niedrigschwelligen und teilhabeorientierten Ansatzes sowie der zu erwartenden nachhaltigen Wirkung auf die gesellschaftliche Integration der Kinder wird empfohlen, für die Durchführung des Projekts im Zeitraum vom 01.10.2026 bis 30.09.2027 eine Förderung in Höhe von 16.199,00 EUR bei förderfähigen Gesamtkosten in Höhe von 20.399,00 EUR zu bewilligen.
Das Projekt verfolgt grundsätzlich förderfähige Ziele im Sinne der Förderrichtlinie des Hannoverfonds. Eine Förderempfehlung der Geschäftsstelle des Hannoverfonds kann jedoch nicht ausgesprochen werden, da zentrale Voraussetzungen nicht ausreichend nachvollziehbar dargestellt sind. Insbesondere bleibt unklar, wie die Zielgruppe des Hannoverfonds konkret erreicht werden soll. Die vorgesehenen Kooperationen mit Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie die geplante Öffentlichkeitsarbeit werden nicht hinreichend konkretisiert. Ebenso fehlt eine nachvollziehbare Darstellung des Auswahlverfahrens für die Teilnehmenden und der Maßnahmen, mit denen sichergestellt werden soll, dass die verfügbaren Plätze tatsächlich der Zielgruppe des Hannoverfonds zugutekommen. Darüber hinaus bestehen Zweifel an der Plausibilität der angegebenen Teilnehmendenzahlen. Diese orientieren sich maßgeblich an den maximalen Kapazitäten des Angebots, ohne dass nachvollziehbar dargelegt wird, in welchem Umfang diese tatsächlich erreicht werden können. Auch die personelle und finanzielle Planung ist nicht abschließend nachvollziehbar. Insbesondere fehlen belastbare Angaben zur vorgesehenen Personalstruktur sowie eine schlüssige Herleitung wesentlicher Kalkulationsannahmen. Insgesamt werden die Projektziele zwar nachvollziehbar beschrieben. Die konkrete Umsetzung, insbesondere die Erreichung der Zielgruppe sowie die Plausibilität der Teilnehmendenzahlen und der Kostenkalkulation, bleiben jedoch in wesentlichen Punkten offen. Es wird daher empfohlen, den Projektförderantrag in der vorliegenden Form abzulehnen.