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Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen + Volt + Piratenpartei zur Gründung eines städtischen Regenbogenfamilienzentrums
Antrag
zu beschließen:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zur Etablierung eines Familienzentrums für Regenbogenfamilien zu erarbeiten nach dem Berliner Vorbild. Hierbei sollen lokale Akteuer*innen der queeren Szene in die Planung einbezogen werden.
Das Familienzentrum soll neben den Aufgaben eines typischen Familienzentrums noch folgende Angebote beispielsweise für Regenbogenfamilien vorhalten
- Beratung für Regenbogenfamilien
- Kinderwunschgruppe für lesbische und schwule Paare
- Beratungsangebot zu Stiefkindadoption
- Baby Kurse
- Schwangerengruppe
- Austauschgruppen
- Familientreffs
- Beratung von Familien mit trans*identen Kindern
- und weitere passende Angebote
Das Konzept soll dem Gleichstellungsausschuss und dem Jugendhilfeausschuss bis Januar 2025 vorgestellt werden.
Begründung
Die Landeshauptstadt Hannover als selbsterklärte LGBTIQ*-Freedomzone, setzt sich für Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz aller Menschen ein. Dazu gehört auch die Förderung von Familien in allen ihren Lebensformen. Trotz dieser positiven Entwicklung sehen sich Regenbogenfamilien nach wie vor mit besonderen Herausforderungen und Diskriminierung konfrontiert.
Ein Regenbogenfamilienzentrum soll hier ein sicherer Ort der Begegnung und des Austauschs für Regenbogenfamilien sein.
Hannover hat als Landeshauptstadt Niedersachsens eine besondere Verantwortung, Regenbogenfamilien eine Vernetzungsstruktur zu ermöglichen. Hannover bekommt mit einem städtisch betriebenen Regenbogenfamilienzentrum eine Vorreiterinnenrolle.