Antrag Nr. 1665/2024:
Änderungsantrag der CDU-Fraktion gemäß § 12 der Geschäftsordnung
des Rates der Landeshauptstadt Hannover zu Drucks. 1603/2024: „Suchthilfeplan“

Informationen:

verwandte Drucksachen:

1665/2024 (Originalvorlage)
1603/2024 (Ursprungsvorlage)

Beratungsverlauf:

Antragsteller(in):

CDU-Fraktion

Inhalt der Drucksache:

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Änderungsantrag der CDU-Fraktion gemäß § 12 der Geschäftsordnung
des Rates der Landeshauptstadt Hannover zu Drucks. 1603/2024: „Suchthilfeplan“

Antrag



Der Antragstext wird wie folgt geändert:

 

Die Verwaltung wird beauftragt, in Kooperation mit den hiesigen freien Trägern der Suchthilfe einen Suchthilfeplan zu erarbeiten, um den Angebotsbestand zu erfassen und perspektivisch auf verlässlicher Grundlage die Weiterentwicklung der Suchthilfeangebote in Hannover zu gestalten. Dieser Suchthilfeplan soll mindestens die folgenden Bereiche umfassen:

(…)

 

Das Ziel ist es, im Rahmen des Suchthilfeplans passgenaue und partizipative Maßnahmen zu entwickeln, die dabei helfen, die Situation für abhängigkeitserkrankte und missbräuchlich konsumierende Personen in der Landeshauptstadt Hannover zu verbessern.

(….)

Dabei ist dafür Sorge zu tragen, dass die Hilfen für alkohol- und drogenkranke Menschen – in enger Zusammenarbeit mit der Polizei – dezentralisiert angeboten werden.

Zudem wird die Stadtverwaltung aufgefordert, die Innenstadt nach einer zusätzlichen Akzeptanzfläche zu erkunden, die sich in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof befinden und abseitig vom den Bahnhof durchquerenden Kunden- und Touristenverkehr liegen soll.

Die Stadtverwaltung weitet ihre Maßnahmen zur Unterstützung von wohnungslosen und drogengebrauchenden Menschen aus, indem sie die Vermittlung von Unterbringungsmöglichkeiten und die Sicherstellung der Elementarversorgung (Essen, Trinken, Waschmöglichkeiten für Körper und Kleidung, medizinische Versorgung, Beratungsdienstleistungen) proaktiv fördert. In Zusammenarbeit zum Beispiel mit hanova Wohnen werden Housing-First-Ansätze etabliert.

 

Der Suchthilfeplan wir bis spätestens zum Sommer 2025 wird erstellt und dem Sozialausschuss vor der Sommerpause vorgestellt.

(…)

Begründung

Erfolgt mündlich.