Antrag Nr. 1622/2024:
Änderungsantrag von Ratsherrn Böning (Die Hannoveraner) zur Drucks. Nr. 1554/2024: Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und FDP zu einem Konzept zur nachhaltigen Weiterentwicklung und Stärkung der Hannoverschen Innenstadt – Änderung des Handlungsprogramms im Innenstadtkonzept „Mitte neu denken“

Informationen:

verwandte Drucksachen:

1622/2024 (Originalvorlage)
1554/2024 (Ursprungsvorlage)

Beratungsverlauf:

Antragsteller(in):

Ratsherr Jens Böning

Inhalt der Drucksache:

Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".

Änderungsantrag von Ratsherrn Böning (Die Hannoveraner) zur Drucks. Nr. 1554/2024: Antrag der Fraktionen von SPD, CDU und FDP zu einem Konzept zur nachhaltigen Weiterentwicklung und Stärkung der Hannoverschen Innenstadt – Änderung des Handlungsprogramms im Innenstadtkonzept „Mitte neu denken“

Antrag, zu beschließen:


Basierend auf dem Innenstadt-Konzept der unabhängigen Wählergemeinschaft DIE HANNOVERANER beantragen wir hiermit folgende Änderungen. bzw. Ergänzungen des interfraktionellen Antrags:

Punkt 3 wird wie folgt ergänzt:

Es wird zusätzlich dazu eine Gruppe aus Händlern, Kaufleuten, Vermietern und Vertretern der Stadtpolitik gebildet, welche gezielt nach Händlern und Investoren sucht, die bereit sind, sich in der Innenstadt anzusiedeln; hierdurch soll auch dem jahrelangen Leerstand von Gewerbeimmobilien -wie z. B, dem ehem. Karststadt-Gebäude am Schillerdenkmal Einhalt geboten werden.

Ansässige Kaufleute werden im Vorfeld von geplanten Maßnahmen wo immer möglich mit eingebunden. Ihre Ideen und Vorschläge sollten als Grundlage für sämtliche Veränderungen gelten.

Mittelfristiges Ziel sollte es sein, dass Hannover zu einer Art ultimativen Shopping-Erlebnisstadt wird.

Punkt 4 wird wie folgt geändert:

Um die Innenstadt insgesamt auch für Besucher von außerhalb attraktiver zu machen, werden die Parkgebühren auf den oberirdischen Stellplätzen gesenkt und bis 20.00 Uhr erhoben.

Zukünftig fallen für Verbrenner und E-Autos überall die gleichen Parkgebühren an.

Punkt 18 wird wie folgt geändert und ergänzt:

Der Ordnungsdienst wird personell kurzfristig auf 100 Stellen aufgestockt; langfristig auf 150 Stellen. Die Präsenz von Ordnungskräften insbesondere in den Abendstunden, sowie in Stadtbahnen und Stationen wird in Absprache mit den zuständigen Stellen deutlich erhöht. Die Kooperation zwischen Ordnungsdienst und Polizei wird weiter intensiv ausgebaut.

Es finden regelmäßige gemeinsame Streifengänge mit der Polizei statt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes erhalten Diensthunde sowie eine Ausstattung, welche es Ihnen ermöglicht, sich bei Angriffen entsprechend zur Wehr zu setzen.

Das Thema Sicherheit und Ordnung bekommt generell einen höheren Stellenwert.

Punkt 41 wird wie folgt ergänzt:

Ferner wird geprüft, ob es auch möglich wäre, auf einem Teil des Opernplatzes einen Erlebnis-Spielplatz zu errichten. Unabhängig davon soll eine optische Aufwertung vom restlichen Areal des Opernplatzes erfolgen, um die Aufenthaltsqualität auf dem Platz zu verbessern.

Unter dem Haupt-Punkt IV (Mobilität) wird folgender Punkt neu eingefügt:

Die Verwaltung wird beauftragt zu prüfen, ob bestimmte wenige Bereiche, in denen man auch jetzt schon aufgrund der Lage sehr langsam und vorsichtig fahren muss, wie die zum Beispiel die Georgstraße, die Ständehausstr. und die Windmühlenstraße, zukünftig als "Shared Space Area" eingerichtet werden können, wo die Autos beispielsweise nur noch mit 10 km/h fahren dürfen.

Unter dem Punkt III (Stadtentwicklung und Bauen) wird folgender Punkt neu eingefügt:

Es soll geprüft werden, welche Fassaden in Hannover in welcher Art und Weise begrünt werden könnten. Ebenso soll geprüft werden, ob eine Begrünung der Raschplatz Hochstrasse zu realisieren wäre.

Begründung

s. o.

Jens Böning
(Die Hannoveraner)