Drucksache Nr. 15-2716/2022 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Raumtemperatur an Schulen
Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte am 07.11.2022
TOP 9.1.5.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Mitte (zur Kenntnis)
 
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15-2716/2022 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Raumtemperatur an Schulen
Sitzung des Stadtbezirksrates Mitte am 07.11.2022
TOP 9.1.5.

Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Hannover deutlich spürbar. Die Temperaturen sind auch in diesen Sommer gestiegen, die viele Menschen beeinträchtigen. Nicht in allen Arbeitsbereichen gleich, aber es gibt Örtlichkeiten, wo dieses gravierend zu spüren ist. Dazu zählen besonders die mobilen Einheiten/ Container, die in Schulen und Kitas zum Einsatz kommen. Arbeitsrechtlich ist es bedenklich bei einer Innentemperatur von +35° der Arbeit nachzugehen.

Aus diesen Grund fragen wir die Verwaltung:

1. Mit welchen Kontrollmaßnahmen wird die Innentemperatur überprüft und an welche Stelle gemeldet?

2. Welche Maßnahmen unternimmt die Verwaltung um in diesen Bereichen die Temperaturen zu senken ? Bitte mit namentlicher Nennung der Einrichtung/Schule.

3. Welche Ersatzmöglichkeiten gibt es für Eltern, bei hohen Temperaturen die Kinder in anderen Räumlichkeiten unterzubringen.

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage wie folgt:

zu 1.):
Die Innentemperatur wird bei Bedarf von den Gebäude-Nutzer*innen gemessen. Eine Meldung an eine zentrale Stelle erfolgt nicht.

zu 2.):
Der Verwaltung sind gute Arbeitsbedingungen für alle Nutzer*innen in allen Gebäuden wichtig.
Bei Neuplanungen und Fassadensanierungen, auch bei mobilen Raumeinheiten, wird


deshalb baulich über das gesetzlich geforderte Maß hinaus mit Sonnenschutzmaßnahmen auf die seit einigen Jahren erhöhten Sommertemperaturen reagiert.
Bei Bestandsgebäuden werden baulich bewährte Maßnahmen zur Verminderung des Sonneneintrags wie z.B. außenliegender Sonnenschutz, Vorhänge, Jalousien etc. genutzt. Zusätzlich wird, soweit möglich, eine Nachtlüftung zur Abkühlung des Gebäudes empfohlen. Die vorgenannten Maßnahmen sind wegen der unterschiedlichen Lage und Bauart für jedes Gebäude individuell zu wählen.
Die Nutzer*innen werden bei Bedarf über die Schulungen im Rahmen „Gruppe schulinternes Energiesparen – GSE“ sowie „Klimaschutz in Kindertagesstätten – KliK“ informiert.
Siehe auch Broschüre/Flyer „GROSSE HITZE! WAS TUN“ veröffentlicht durch Landeshauptstadt und Region Hannover:
https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Gesundheit/Gesundheitsschutz/Gesundheitstipps/Urlaub-in-der-Region-Hannover-und-anderswo/Flyer-%22Gro%C3%9Fe-Hitze!-Was-tun-%22
In Einzelfällen wird die Betreuung/Unterricht früher beendet. Die Entscheidung obliegt den Leitungen der Kitas und Schulen. Ggf. können Kinder früher von den Eltern abgeholt werden.

zu 3):
Über eventuell geänderte Raumnutzungen (z.B. im Wechsel auf der Schattenseite von Gebäuden) entscheiden die Nutzer*innen abgestimmt auf den Einzelfall.