Antrag Nr. 15-2592/2025:
Begrünung und Aufwertung Calenberger Neustadt

Inhalt der Drucksache:

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Begrünung und Aufwertung Calenberger Neustadt

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt:

Für die Calenberger Neustadt im Bereich der neu eingeführten Anwohnendenparkzone (F,G,H)

1. Vorschläge für die Entsiegelung und Begrünung von frei bleibenden KFZ-Parkflächen zu entwickeln und dem Bezirksrat zur Entscheidung vorzulegen. Dabei sollen über das Quartier verteilt sowohl Baumstandorte mit ausreichend großen Baumscheiben ausgewiesen werden, als auch Standorte für Entsiegelungen mit Grün- und Blühstreifen (insb. auch Calenberger Straße) ausgewählt werden.

2. mindestens fünf Ladezonen für Liefer- und Paketdienste einzurichten, um das regelwidrige Parken auf Gehwegen zu reduzieren.

3. in der Neustädter Straße ist ein KfZ-Stellplatz für Fahrradbügel umzuwidmen (idealerweise im Bereich der Einmündung der Bäckerstraße).

4. im Duvehof soll im Straßenraum vor der Fahrradgarage eine Aufstellmöglichkeit für Mülltonnen geschaffen werden.

Begründung


Seit Einführung der Anwohnendenparkzone in der Calenberger Neustadt hat sich die Parkplatzsituation sehr entschärft. Weite Teile der Bezahl- und Mischbereiche bleiben regelmäßig ungenutzt (s. Bilder anbei). Dies schafft Möglichkeiten, den gewonnen Raum für Begrünung und Entsiegelung zu nutzen und den Anforderungen des Klimaschutzes besser gerecht zu werden.

Versiegelte Flächen zurück zu bauen und zu begrünen, trägt zur Verbesserung des Mikroklimas bei, reduziert die Hitzebelastung im Sommer und verbessert die Regenwasserversickerung. Zudem erhöht sich die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum erheblich. Leider sind bisher im Wohnquartier fast sämtliche Straßen ohne Baumbestand (oder Straßenbegleitgrün) im Straßenraum, so die Clemensstraße, Am Kanonenwall, Feuerwehrstraße, Neustädter Straße, Calenberger Straße, Bäckerstraße, Mittelstraße, Wagenerstraße, Brandstraße, Kommandanturstraße, Rückertstraße, Lenaustraße.

Weiterhin besteht das Problem des regelwidrigen Parkens von Liefer- und Paketdiensten auf Gehwegen. Dies behindert Fußgänger*innen, insbesondere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Eltern mit Kinderwagen und Senior*innen. Durch die Einrichtung von speziellen Ladezonen kann dieses Problem entschärft werden.