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Mit der DS 15-1081/2012 hat der Bezirksrat mit breiter Mehrheit gefordert, Überwege an vitalen Stellen zu schaffen, damit die Eilenriede sicher für FußgängerInnen erreichbar ist. Dies wurde von der Verwaltung, sehr zum Erstaunen einiger AnwohnerInnen und Bezirksratsmitglieder, vollständig abgelehnt. Auch die Notwendigkeit einer Fahrradfurt am Zoo wurde nicht gesehen, obgleich hier eine stark frequentierte (tangentiale) Hauptroute des Radverkehrsnetzes verläuft.
Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. An welchen Tagen haben die Zählungen jeweils stattgefunden und welche konkreten Ergebnisse kamen dabei heraus?
2. Die momentane Situation an der abgelehnten Fahrradfurt widerspricht dem Leitbild Radverkehr im Bezug auf die Querbarkeit einer (tatsächlich nur als Forstweg ausgewiesenen und somit) rechtlich nachrangigen Fahrbahn erheblich. Wie bewertet die Stadt den Absatz „Die Radrouten sind unter den Gesichtspunkten Sicherheit, Komfort und Schnelligkeit zu optimieren“ aus dem Leitbild Radverkehr vor diesem Hintergrund?
3. Wie kann dem erheblichen Querungsbedarf des Radverkehrs an dieser Stelle nach Vorstellung der Verwaltung anderweitig entsprochen werden?