Anfrage Nr. 15-2528/2012:
Verkehrsabwicklung an der neuen Kreuzung Klagesmarkt

Inhalt der Drucksache:

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Verkehrsabwicklung an der neuen Kreuzung Klagesmarkt

In dem vom Rat 2010 mit breiter Mehrheit beschlossenen "Leitbild Radverkehr" wird unter
dem Titel "Knotenpunktprogramm" (S. 14) davon gesprochen, eine Bevorzugung des Radverkehrs
und des ÖPNV an Kreuzungen anzustreben. Die Radverkehrsverbindung über
den Klagesmarkt ist schon heute eine der am stärksten frequentierten Verbindungen in die
Innenstadt, mit der sinnvollen Aufwertung des Klagesmarktes und einem künftig weiter steigenden
Radverkehrsanteil dürfte die Bedeutung der Verbindung noch weiter steigen. Angesichts
des kompletten Umbaus eignet sich diese Kreuzung deshalb möglicherweise, um das
Knotenpunktprogramm exemplarisch zu verwirklichen.

Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. Mit welchen (technischen) Maßnahmen will die Verwaltung eine mindestens gleichberechtigte
(oder dem motorisierten Individualverkehr gegenüber bevorrechtigte) und
der Bedeutung angemessene Ampelschaltung für den Radverkehr hier sicherstellen
(Induktionsschleifen, Infrarotkameras etc.)?
2. Wird die Verwaltung an dieser dafür prädestinierten Stelle eine automatische Zähleinrichtung
für den Radverkehr einrichten, wie es sie schon in zahlreichen anderen
deutschen und europäischen Städten gibt, um die aktuelle und sicherlich noch steigende
Radverkehrsaufkommen an dieser Stelle dauerhaft quantifizieren zu können?
3. Welche weiteren Maßnahmen plant die Verwaltung um den Radverkehr, dem Knotenpunktprogramm
entsprechend, an wichtigen Kreuzungen zu bevorrechtigen oder
gleichberechtigt zu führen/signalisieren?