Anfrage Nr. 15-2527/2012:
Reaktion auf dieErrichtung der Fußgängerzonen in der Innenstadt und Lister Meile

Inhalt der Drucksache:

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Reaktion auf dieErrichtung der Fußgängerzonen in der Innenstadt und Lister Meile

Vor vielen Jahrzehnten wurden die Fußgängerzonen in der Innenstadt und in der Lister Meile geschaffen. Mit den Maßnahmen wurden dort sämtliche Verkehrsarten dem Fußverkehr untergeordnet, was für damalige Verhältnisse etwas Neues gewesen sein dürfte. Wie sich heute zeigt, halten sich Menschen dort auf und fühlen sich dort wohl, wo der Straßenraum zuallererst ihren Bedürfnissen entsprechend gestaltet wird und sie nicht als nachrangige VerkehrsteilnehmerInnen auf einen Randstreifen verdrängt werden.
Allerdings wird die Planung und Ausführung der Fußgängerzone nicht auf die absolute Zustimmung der gesamten Bevölkerung und aller gesellschaftlicher Akteure gestoßen sein, was sich durch historische Unterlagen und Archivbestände bestätigen lassen müsste.


Wir fragen die Verwaltung vor diesem Hintergrund:
1. War die Planung und Ausführung der Fußgängerzonen in der Innenstadt und der Lister Meile, soweit im Stadtarchiv nachweisbar, von allgemeiner Zustimmung begleitet?
2. Wenn nein, welche Bedenken oder Befürchtungen vonseiten welcher gesellschaftlichen Gruppierungen und Akteuren oder vonseiten der Medien gehen aus den Beständen des Stadtarchives hervor?
3. Wie bewertet die Stadt rückblickend die Ausweisung bzw. Schaffung der beiden Fußgängerzonen?

Martin Nebendahl