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Änderungsantrag zum Nahverkehrsplan 2008 - 2013
Antrag
Der Rat der Landeshauptstadt Hannover wird aufgefordert, nachfolgende Änderungen im
Nahverkehrsplan 2008 – 2013 zu verabschieden:
- S. 144, Kapitel D IV:
Streichung des vorletzten Absatzes auf S. 144, Spalte 2.
- S.157, Kapitel DIV, 2.1.4:
Streichung der Punkte „Abbau von Rabattierungen bei Tickets und Cards“ und
„Überprüfung vertriebswegesteuernder Rabattierungen“.
- S. 164, Kapitel D IV, 3.3 (Vertrieb, Ausblick):
Einfügen eines neuen Satzes am Ende des ersten Absatzes: „Dabei ist auch zu prüfen,
inwieweit Fahrscheinautomaten in den Stadtbahnen aufgestellt werden können.“
- S. 237, Kapitel E III, Stadtbahnstrecke D-Ost/D-Süd: Verlängerung in die Südstadt
Einfügen nach „... der heutigen Stadtbahnlinien 10 und 17.“: „Sollte eine oberirdische
Streckenführung im Bereich der östlichen Südstadt favorisiert werden, so ist auch ein Betrieb
dieser Strecke (zwischen Ahlem und Bahnhof Bismarckstr.) mit Niederflurfahrzeugen zu
prüfen. Dies würde die Baukosten (entfallende Hochbahnsteige) erheblich mindern und wäre
eine städtebaulich und verkehrstechnisch attraktive Alternative.“
- S. 244, Kapitel E III, 3.3.2, 2. Spalte
Einfügen nach Küchengarten/Ihmezentrum: „Die Aufnahme der Maßnahme Hochbahnsteig
Küchengarten/Ihmezentrum wird nur dann weiter verfolgt, wenn eine Entscheidung bezüglich
der Fragen Niederflurbetrieb und Neubaustrecke Küchengarten - Schwarzer Bär gefallen
ist.“
- S. 283 ff. Kapitel F, P. 1.5:
Streichung des Kapitels „Ausblick auf mögliche Finanzierungsformen am Beispiel Öffentlich-
Privater Partnerschaften“
Begründung
Zu 1: Das Auto wurde nie als Hauptfeind des GVH-Marketings betrachtet. Von daher
erscheint es nicht als notwendig, hier einen Paradigmenwechsel einzuleiten. Gerade in der
jüngsten Vergangenheit wurde der PKW immer wieder positiv in das Marketing einbezogen
(z.B. beim Kombiticket).
Zu 2: Die dort gemachten Vorschläge nehmen die Ergebnisse der Untersuchungen, die
im NVP 2008 an anderer Stelle gefordert werden, vorweg. Zudem widersprechen sie dem Ziel
der Stammkundenbindung.
Zu 6: Gerade im Bereich von Infrastrukturinvestitionen im ÖPNV-Bereich sind PPPModelle
aufgrund der langen oft über 30 Jahre dauernden Refinanzierung uninteressant für
potentielle Investoren. Nur eine übermäßige Rendite in den ersten Jahren macht sie für
private Anleger attraktiv. Dies würde aber zu erhöhten Kosten für den Bauträger führen.