Drucksache Nr. 15-2466/2010 S1:
Verlegung einer Ampel in der Marienstraße
Sitzung des Stadtbezirksrates Südstadt-Bult am 15.12.2010, TOP 8.2.1.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt HannoverDrucksachen-Zeichen
An den Stadtbezirksrat Südstadt-Bult (zur Kenntnis)
An den Verwaltungsausschuss (zur Kenntnis)
 
Nr.
Anzahl der Anlagen
Zu TOP
1. Entscheidung
15-2466/2010 S1
0
 
Stellungnahme der Verwaltung zu einem Initiativantrag eines Stadtbezirksrates

Verlegung einer Ampel in der Marienstraße
Sitzung des Stadtbezirksrates Südstadt-Bult am 15.12.2010, TOP 8.2.1.

Beschluss

1. Die Verwaltung wird gebeten, die Fußgängerampel in Höhe Einmündung der Straße Am Papenstieg zu deinstallieren und 120 m weiter am stärker frequentierten Überweg der Verkehrsinsel Höhe Einmündung der Baumstraße zu installieren.

2. Sie wird ferner gebeten, die bestehende Verkehrsinsel an der Einmündung Am Papenstieg zu belassen.

Entscheidung

Dem Antrag wird nicht gefolgt.

Bereits in der DS-1727/2010 wurden die Gründe erläutert. Auch dem Seniorenbeirat wurden in einem Schreiben die Gründe erklärt, warum die Verwaltung eine Lichtsignalanlage im Bereich der Fußgängerschutzinsel auf Höhe der Einmündung Baumstraße ablehnt.

Die Darstellung, dass eine Grünzeit von ca. 10 Sekunden nicht erheblich in das Verkehrsgeschehen eingreift, triff für den neu geplanten Standort leider nicht zu. Die Fußgängerlichtsignalanlage Am Papenstieg wird als sogenannte freie Steuerung ohne Koordinierung mit benachbarten Lichtsignalanlagen betrieben. Die durchschnittliche Wartezeit zwischen drücken des Anforderungstasters und dem Beginn der Grünphase für Fußgänger beträgt ca. 14 Sekunden. Somit ist die Wartezeit relativ gering und die damit einhergehende Akzeptanz sehr groß.

Wenn eine Fußgängersignalanlage in Höhe des Rewe-Marktes errichtet würde, müsste diese auf Grund ihrer Nähe zu der Lichtsignalanlage Marienstraße / Berliner Allee in koordinierter Steuerung betrieben werden. Die Wartezeiten für Fußgänger würden hier geschätzt zwischen 80 und 90 Sekunden liegen.
Da mit zunehmender Wartezeit der Fußgänger die Anzahl der Rotlichtsünder steigt, sind eher negative Folgen gegenüber dem erhofften Sicherheitsgewinn zu erwarten