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Der Märchensee im Sahlkamp - beinahe eine ökologische Tragödie
Vor wenigen Wochen hat die Landeshauptstadt Hannover mit umfangreichen Maßnahmen, immensem Personal- und Materialeinsatz ein vollständiges „Kippen“ des Märchensees gerade noch verhindern können. Dennoch kam es u.a. in Folge des Sauerstoffabfalls im Gewässer leider zu einem Absterben von hunderten von Fischen. Gründe dafür liegen etwa in der Vermüllung, Überfütterung oder einer Überpopulation der Fische im Märchensee. Diese Situation ist nicht über wenige Wochen, sondern über mehrere Monate, gar Jahre entstanden. Zu Recht fragen sich die Anwohnerinnen und Anwohner und auch wir, warum ein früheres Eingreifen nicht möglich war bzw. wie die Überwachung eines solchen Gewässers sichergestellt wird. In der Folge wurden zahlreiche Fische durch den Anglerverband Niedersachsen e.V. entnommen. Mittlerweile wurden auf dem Teich schwimmende Solarbelüfter installiert, wobei letztere mal mehr und mal weniger Aktivität zeigen.
Hierzu fragt die SPD-Bezirksratsfraktion die Verwaltung:
1. Wie hoch sind schätzungsweise die Kosten der gesamten Rettungsaktion der bislang durchgeführten Maßnahmen?
2. Warum führt die Stadt keine regelmäßigen und enger getakteten Kontrollen des Märchensees durch und ist erst aktiv geworden, nachdem die Situation fast außer Kontrolle zu geraten drohte?
3. Welche konkreten Maßnahmen ergreift die Landeshauptstadt in Zukunft, damit solch eine Situation nicht mehr entstehen kann?