Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
Zugang und Nutzung der Eilenriede erleichtern
Antrag
Die Verwaltung der LHH wird aufgefordert, für eine bessere Zugänglichkeit der Eilenriede - insbesondere für Anwohnende aus den angrenzenden Vierteln - Fußgängerüberwege (FGÜ) an den folgenden Zugängen und Verbindungen herzustellen:
- Mittelinsel Hohenzollernstr. / Kleine Pfahlstr.
- über die Loebensteinstr. in Höhe der Friedenstraße zur sicheren Anbindung der Bushaltestelle an das Wohngebiet
- Mittelinsel Bernadotteeallee in Höhe Parkplatzhinweistafel Zoo
Außerdem wird die Anforderungszeit für die vorhandenen Bedarfs-Ampel in Höhe Gneisenaustraße sowie An der Markuskirche auf max. 15 Sekunden abgesenkt.
Begründung
Die Eilenriede ist das größte Naherholungs- und Ruhegebiet in der ganzen Stadt, entsprechend wichtig ist die Zugänglichkeit aller Bevölkerungsschichten zu diesem kostbaren Raum. Aktuell ist die Eilenriede über viel zu wenige bevorrechtigte und gesicherte Querungsstellen erreichbar. Daher sollen an den angegebenen Stellen FGÜ hergestellt werden um angemessene Flächen für den Fußverkehr herzustellen und die Querung zu priorisieren.
Außerdem sind die beiden Bedarfs-LSA einseitig auf den Verkehrsfluss des Autoverkehrs ausgerichtet. Daher sollen die LSA mit Max. 15 Sekunden eine erheblich geringere Anforderungszeit für querende Fußgänger*innen erhalten. An den LSA queren und warten täglich auch hunderte Schüler*innen auf dem Weg zur Schule. Als gutes Beispiel einer angemessen geschalteten Bedarfs-LSA kann hier die LSA über die Hildesheimer Straße in Höhe Alte Döhrender Straße gelten. Wenn es bei der hier vierspurigen Hauptverkehrsstraße möglich ist, eine so angemessene und fußgänger*innenfreundliche Anforderungszeit auf einem Schulweg einzurichten, muss es auch an den Eingängen zur Eilenriede möglich sein, die täglich tausende Menschen nutzen.