Antrag Nr. 15-2126/2023:
Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld der Lathusenstr.

Inhalt der Drucksache:

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Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld der Lathusenstr.

Antrag

Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich der Lathusenstr. werden folgende Maßnahmen durchgeführt:

1. Entfernen der Stolperkante durch die Entwässerungsmulde,

2. Verbreiterung des abgesenkten Bordsteins am Zebrastreifen auf die volle Breite des Zebrastreifens,

3. Anbringen von Blindenleitsteinen,

4. Aufbringen einer durchgezogenen Linie auf der Fahrbahn an der Bushaltestelle stadtauswärts.

a. Alternativ vor der Bushaltestelle Lathusenstraße (stadtauswärts) wird das Verkehrsschild 276 (Überholverbot für Kraftfahrzeuge aller Art) aufgestellt.

Alternativ kann die Verwaltung dem Bezirksrat (ggf. unter Zuhilfenahme eines Vororttermins bzw. in Abstimmung mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderung der LHH), eigene Vorschläge zur Verbesserung der Situation für die Menschen mit Handicap der Hannoverschen Werkstätten und dem weiteren ansässigen Menschen mit Mehrfachbehinderung, Blinde sowie sehbehinderten Menschen aus dem Haus Auengarten dem Bezirksrat vorlegen.

Begründung

Wie bereits in der Drucksache 15-2602/2021 S1 und Nr. 15-2547/2022 dargestellt, ergibt sich dringender Handlungsbedarf: "Die vorstehenden Anregungen sind von Seiten der Hannoverschen Werkstätten vorgetragen worden. Um gerade die Sicherheit von Menschen mit Behinderungen, die dort arbeiten, im Straßenverkehr zu verbessern, ist es notwendig, am Standort Lathusenstraße der Hannoverschen Werkstätten die vorgenannten Maßnahmen umzusetzen." Hinzu gekommen sind Rückmeldungen von Familien die Gefährdungssituationen an dem Zebrastreifen an der Berckhusenstr. / Lathusenstr. erlebt haben, da Autos bei haltendem Bus, diesen überholen ohne freie Sicht auf den Zebrastreifen zu haben und somit gefährliche Situationen entstehen.Des Weiteren wächst das Wohngebiet in der Lathusenstr. und es sind mehr Menschen in dem Gebiet unterwegs. Durch die ProSenis Wohneinrichtung Auengarten, in der Menschen mit Sehbehinderung wohnen, entsteht vor allem ein noch größeres Gefährdungspotenzial und es besteht daher dringender Handlungsbedarf.