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Laut aktualisierter Lärmkartierung der Stadt Hannover gehören die Podbielskistraße, Vahrenwalder Straße, Wedekindstraße, Celler Straße sowie die Ferdinand-Wallbrecht-Straße in unserem Stadtbezirk zu den Straßen mit der höchsten Lärmbelastung, zum Teil von mehr als 65 Dezibel nachts.
Dauerhafter Lärm macht krank. Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte eine Lärmbelastung von mehr als 55 Dezibel tagsüber und nachts von mehr als 50 Dezibel nicht überschritten werden, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu vermeiden.
Um die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zu entlasten hat die Stadt daher in ihrem Lärmaktionsplan unter anderem einen Zuschuss für den Einbau neuer Schallschutzfenster angekündigt.
In Drucksache 15-0198/2022 F1 Antwort der Verwaltung auf die Anfrage der SPD Fraktion zur Umsetzung des Lärmaktionsplans Stadt Hannover im Hinblick auf die Podbielskistraße aus der Sitzung des Stadtbezirksrates Vahrenwald-List vom 07.02.2022. heißt es: „Die Ausschreibung des Schallschutzfensterprogramms soll in Kürze erfolgen und die Umsetzung des Programms dann im Laufe des Jahres 2022 starten. Es ist geplant mit den am höchsten belasteten Streckenabschnitten im Stadtgebiet zu beginnen. Dies sind nach dem Lärmaktionsplan die Friedrich-Ebert-Straße, die Göttinger Straße und die Podbielskistraße zwischen Lister Platz und Spannhagenstraße.“
Wir fragen daher die Verwaltung:
1. Wie und unter welchen Voraussetzungen können Eigentümer*innen im Stadtbezirk Vahrenwald-List einen Zuschuss aus dem Schallschutzfensterprogramm für den Einbau neuer Schallschutzfenster erhalten?
2. Wie hoch fällt der Zuschuss pro Fenster aus?
3. Wie und wann werden/wurden Eigentümer*innen und Anwohner*innen seitens der Stadt über das Schallschutzfensterprogramm und die Möglichkeit der Antragstellung informiert?