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Entwicklung des Nordstadtkrankenhaus-Geländes
Antrag
Der Stadtbezirksrat Nord beauftragt die Verwaltung, geeignete Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten für die Einwohner*innen der Nordstadt zu den Plänen der Region Hannover die für den Krankenhausbetrieb nicht mehr erforderlichen Flächen und Gebäude auf dem Gelände des Klinikum Region Hannover Krankenhaus Nordstadt zusammen mit der Region Hannover durchzuführen. Dies betrifft die bestehenden Pläne zur Ansiedlung einer Techfactory, wie auch weitere Nutzungsplanungen. Dabei sollen die Einwohner*innen der Nordstadt auch die Gelegenheit bekommen, ihre Vorstellungen und Wünsche für eine künftige Nutzung zu äußern. Die Pläne der Region sollen ebenfalls im Bezirksrat vorgestellt werden.
Begründung
Perspektivisch wird das Klinikum Region Hannover mehrere derzeit noch als Klinik-Gebäude genutzte Objekte am Standort Nordstadt aufgeben und freiziehen. Nach aktuellen Planungen des Klinikum Region Hannover könnte ein erstes Gebäude Ende 2026 / Anfang 2027 leergezogen werden, weitere in den Folgejahren. Sukzessive werden bis voraussichtlich 2032 bis 2034 sämtliche nicht mehr im Rahmen der Medizinstrategie 2030 erforderlichen Gebäude am Standort Nordstadt freigezogen sein. Die Region Hannover beabsichtigt, über die Technologiepark Region Hannover GmbH die o.a. Gebäude und Infrastrukturen in einer noch zu definierenden zeitlichen Abfolge zu erwerben und zu entwickeln.
Die Gebäude des Nordstadt-Geländes des Klinikum Region Hannover umfassen einen wesentlichen Teil des Stadtteils Nordstadt, der stark geprägt ist durch die Leibniz-Universität Hannover und studentisches Wohnen und Leben.
Zurecht war im Änderungsantrag zur Beschlussdrucksache der Region Hannover zur Techfactory Hannover Nordstadt (Drucksache 3959/2025) gefordert worden, den
Bezirksrat Nord in die weiteren Planungen einzubinden. Die Verwaltung soll daher geeignete Informations- und Beteiligungsmöglichkeiten für die Einwohner*innen zur Entwicklung des Nordstadtkrankenhaus-Geländes durchführen. Denn Quartiersentwicklung für eine attraktive und bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Geländes funktioniert nicht ohne die Menschen vor Ort.