Antrag Nr. 15-1845/2023:
Entsiegelung und Umgestaltung Schaperplatz

Inhalt der Drucksache:

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Entsiegelung und Umgestaltung Schaperplatz

Antrag

Die Verwaltung erstellt ein Konzept zur stufenweisen Entsiegelung und Begrünung des Schaperplatzes unter Beteilung der Anwohner*innen, insbesondere auch der Kinder und Jugendlichen, der anliegenden Gewerbetreibenden sowie der Vertreter*innen der Marktstände des Wochenmarkts, stellt dieses Konzept dem Bezirksrat zur Abstimmung vor und leitet anschließend die Umsetzung der stufenweisen Maßnahmen über eine Finanzierung aus Mitteln des Teilhaushalts 67, Produkt 56101Umweltschutzmaßnahmen (vgl. DS 15-0847/2023) oder/sowie Mitteln des ökologischen Sonderprogramms oder/sowie anderen Teilhaushalten ein.

Begründung


Der Schaperplatz ist ein komplett asphaltierter Platz in Kleefeld, der derzeit mit Ausnahme des Kiosks und des Marktes einmal wöchentlich donnerstags kaum Aufenthaltsqualität besitzt, überwiegend als Parkplatz genutzt wird und in den Sommermonaten leicht überhitzt. Anwohner*innen haben mehrfach ihren Unmut über diese Platzgestaltung gegenüber der Politik zum Ausdruck gebracht. Eine Umgestaltung dieses Platzes verfolgt das Ziel, unter Beteiligung der unterschiedlichen Interessengruppen, durch Anpflanzungen, Begrünung, Installation von Bänken und ggf. Etablierung eines Cafés in den leerstehenden Räumen des Allerlei der Hannoverschen Werkstätten sowie von Spiel-und Aktionsgeräten für Kinder und Jugendliche die Aufenthalts-und Begegnungsqualität dieses Platzes deutlich zu verbessern. Insbesondere für Jugendliche soll hier ein Ort entstehen, an dem sie sich gerne treffen, da wie im Bericht zum Bestand der Angebote der offenen Kinder-und Jugendarbeit der LHH Hannover festgestellt in Kleefeld für 1.810 Kinder im Alter von 6-21 Jahren nur eine Einrichtung der offenen Kinder-und Jugendarbeit existiert und gleichzeitig in diesem Bereich sehr auffällige Mikrobezirke mit kinder- und jugendspezifischen Problemlagen identifiziert wurden.Des Weiteren würde die Entsiegelung, Begrünung und Aufwertung des Schaperplatzes einen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas (Verschattung und Kühlung) leisten und somit den Anwohner*innen besonders in den Sommermonaten einen verschatteten Aufenthaltsort außerhalb der Wohnungen bieten.Den derzeit ca. 30 Personen, die den Platz als Parkplatz nutzen sowie den zwei Taxis müssten alternative Parkmöglichkeiten aufgezeigt werden. Die Durchführung eines Wochenmarktes muss gewährleistet bleiben.Als stufenweise Entsiegelung bietet sich beispielsweise an:

1.Entsiegelung des Platzes zwischen Kiosk und Allerlei (keine Parkplätze betroffen.) und Aufwertung/ Begrünung dieser Teilfläche

2.Entsiegelung des Mittelbereiches (keine Parkplätze betroffen) und Aufwertung/ Begrünung dieser Teilfläche

3.Entsiegelung eines Teils der Parkplätze und Aufwertung/ Begrünung dieser Teilfläche

4.Komplettentsiegelung unter Beseitung aller Parkplätze