Drucksache Nr. 15-1796/2018 F1:
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Attacke in Ahlem
Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 23.08.2018
TOP 5.3.4.

Inhalt der Drucksache:

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Landeshauptstadt Hannover
An den Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt (zur Kenntnis)
 
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Antwort
15-1796/2018 F1
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Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Attacke in Ahlem
Sitzung des Stadtbezirksrates Ahlem-Badenstedt-Davenstedt am 23.08.2018
TOP 5.3.4.

Der 23-jährige Fahrer, der mit einem Mercedes am Sonnabend, den 13.5.2018, in Ahlem Menschen gejagt hat, soll laut HAZ einen deutschen Pass besitzen und in Deutschland geboren worden sein.

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-Ahlem-Mercedes-Fahrer-bestreitet-Toetungsabsicht

Wir fragen die Verwaltung:
1. Die HAZ impliziert expliziten Erwähnung des deutschen Passes und der Geburt in Deutschland, dass der Fahrer einen Migrationshintergrund hat. Welcher ist das?
2. Ist der Fahrer Doppelpassler, oder hat er sich mit dem 21. Geburtstag nach § 29 Abs.1 StAG für die deutsche als alleinige Staatsbürgerschaft entschieden?
3. Welche Konzepte verfolgt die Stadt Hannover, um dem immer stärker werdenden Aggressionspotential unserer Gesellschaft zu begegnen?

Antwort


zu 1.:
Die Stadt Hannover führt dieses Verfahren nicht und kann daher keine Auskünfte
darüber erteilen.

zu 2.:
Die Stadt Hannover führt dieses Verfahren nicht und kann daher keine Auskünfte
darüber erteilen.

zu 3.:
Ein grundsätzlich gesteigertes Aggressionspotenzial der Gesellschaft lässt sich
beispielsweise anhand der Kriminalitätsstatistik 2017 der Polizeidirektion Hannover nicht
ableiten. Unabhängig davon wurde mit dem Konzept für Sicherheit und Ordnung im
öffentlichen Raum ein erheblicher Beitrag geleistet um ein weiterhin positives und
sicheres Miteinander der Gesellschaft zu stärken. Zudem gibt es mit dem Kommunalen
Präventionsrat seit 1995 einen Zusammenschluss unterschiedlicher Einrichtungen,
deren Bestreben es ist, Gewalt und Kriminalität bereits im Vorfeld zu verhindern.