Drucksache Nr. 15-1691/2026:
Fotoausstellung "Vom Ankommen zum Dazugehören"

Inhalt der Drucksache:

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15-1691/2026
4
 

Fotoausstellung "Vom Ankommen zum Dazugehören"

Antrag,

auf Zustimmung zur Aufstellung der Fotoausstellung "Vom Ankommen zum Dazugehören" an verschiedenen Plätzen in Hannover Mitte vom 09.09. bis 30.10.2026

Berücksichtigung von Gender-Aspekten

Die Fotografien von Emine Akbaba legen einen besonderen Focus auf die Schicksale von Frauen aus dem Nahen Osten und erhöhen so deren Sichtbarkeit.

Ergebnis der Klimawirkungsprüfung

Die Installation hat keine Auswirkungen auf das Klima.

Kostentabelle

Begründung des Antrages

Künstlerisches Konzept: Das Projekt verbindet dokumentarische Fotografie mit partizipativer Archivarbeit. Private Familienfotografien werden gesammelt, digitalisiert und in einen kuratierten Kontext überführt, der persönliche Geschichten mit der Stadtgeschichte verknüpft. Die visuelle Gestaltung der Ausstellung folgt einem erzählerischen Ansatz, der Generationen, Lebensräume und Identitäten sichtbar macht. Ergänzt durch Workshops und Gespräche entsteht ein lebendiges, kollektives Bild von Migration, Erinnerung und Zugehörigkeit.
Projektziel: Private Fotografien türkeistämmiger Familien zu sichern, öffentlich zugänglich zu machen, ihre Geschichte sichtbar zu machen, gesellschaftliche Teilhabe zu würdigen, interkulturellen Dialog zu fördern.
Die Künstlerin Emine Akbaba: Als Fotojournalistin mit Migrationshintergrund beschäftigt sie sich mit Migration, Identität und Geschlechtergerechtigkeit. Sie studierte in Hannover und Aarhus und schloss 2016 in Advanced Visual Storytelling ab. Geprägt durch die Erfahrungen ihrer Mutter, erzählt sie heute Geschichten von Frauen im Nahen Osten. Zudem arbeitet sie zur Sichtbarkeit migrantischen Lebens in Deutschland. Ihre Arbeiten wurden vielfach ausgezeichnet, ausgestellt und publiziert.
Das Projekt ist unter anderem gefördert durch das Kulturbüro Hannover , den Integrationsbeirat Mitte und die Lotto-Sport-Stiftung.

An drei Standorten in der Innenstadt Hannovers (Am Küchengarten, Georgsplatz und Opernplatz) werden insgesamt zehn Aufsteller mit Fotografien positioniert (siehe angefügte pdfs). Passanten treffen so unmittelbar auf Bilder von Migrant*innen in deren Kontext und können sich mit der Thematik auseinandersetzen.
Das Ausstellungsprojekt wurde durch den Sondernutzungsantrag Kunst im öffentlichen Raum beantragt und hat die entscheidenden Stellen der städtischen Verwaltung zur Prüfung durchlaufen.
41.KiöR 
Hannover / Aug 5, 2026