Bitte beachten Sie, dass der folgende Text eventuell medienbedingte Formatabweichungen aufweisen kann. Eine formatgetreue Abbildung des Inhalts finden Sie in der Anlage "Druckversion.pdf".
Antwort der Verwaltung auf die
Anfrage Rückbau Haltestellen „Schwarzer Bär“ – Ihme-Radweg
Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 28.08.2013
TOP 13.1.2.
In Kürze wird die Straßenbahnhaltestelle mit Hochbahnsteig auf der Benno-Ohnesorg-Brücke fertig. Dann entfallen die Haltestellen der Linie 9 in der Falkenstraße und die Haltestraße stadteinwärts der Linie 17 in der Deisterstraße. Die Fußgängerinseln an den Haltestellen werden entbehrlich und könnten zur Verbreiterung der benachbarten Geh- und Radwege genutzt werden.
Außerdem hat der Radweg an der Ihme auf der Lindener Seite zwischen Heizkraftwerk und Hautklinik eine Lücke, die im Zuge des Rückbaus der Haltestelle Deisterstraße geschlossen werden könnte.
Wir fragen daher die Verwaltung:
Welche Planungen bestehen für den Rückbau der Haltestellen am Schwarzen Bär?
Welche Planung besteht für die Radwegverbindung auf der Lindener Seite der Ihme vom Heizkraftwerk am Ihmezentrum vorbei über den Schwarzen Bär zur Hautklinik?
Antwort
Zu 1:
Die Anfrage wurde zuständigkeitshalber zur Stellungnahme an die infra und den Radverkehrsbeauftragten weitergeleitet. Die infra teilt mit:
Der Haltestellenbord muss auf das für die freie Strecke notwenige Maß von mindestens 1,60 m Abstand aus der Gleisachse zurückgesetzt werden. Die verbleibende Fläche mit Restbreiten von 1,10 m bis 1,90 m wird wieder gepflastert.
Zu 2:
Das Radverkehrsnetz der LHH weist im fraglichen Bereich eine Netzlücke aus. Diese Lücke zu schließen ist eine Aufgabenstellung der Verwaltung für die nächsten Jahre, der sie sich etappenweise stellt. Als Ziel der Planung ist definiert auf beiden Seiten entlang der Ihme einen Radweg vorzuhalten und so mittleres und südliches Leinetal zu verbinden. Mit der Realisierung der Um- und Neubaumaßnahmen Hautklinik wird es für diesen Bereich einen ersten Planungsabschnitt geben.
Um den Höhenunterschied zu überwinden und den Uferweg an das Radverkehrsnetz anzuschließen, ist im Anschluss an eine Unterquerung der Benno-Ohnesorg-Brücke eine Rampe erforderlich. Derzeit werden mehrere Varianten untersucht, die über eine Rampenanlage die Verknüpfung der unterschiedlichen Ebenen ermöglichen. Auf diesem Weg könnte durch Nutzung vorhandener Wege ein erster Lückenschluss realisiert werden. Ob eine Zuschussfinanzierung durch Fördermittel möglich ist, wird derzeit geprüft. Finanzmittel stehen für diese Maßnahme derzeit nicht zur Verfügung.
Für den anschließenden Bereich entlang des Ihmezentrums bis zum Heizkraftwerk gibt es Planungsansätze. Diese stehen jedoch unter einem Finanzierungsvorbehalt. Eine konkrete Detailplanung ist erst zielführend, wenn die Zukunft des Ihmezentrums abschließend geklärt ist.